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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Was tun, wenn das Pflegegeld nicht mehr reicht?
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BeitragVerfasst: 15.08.13, 22:07 
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Beiträge: 3
Was tut man eigentlich, wenn das Pflegegeld aus der Pflegekasse nicht mehr reicht?

Situation: gepflegte Person hat Pflegestufe 3, wird zu Hause gepflegt. Das Pflegegeld ist schon weit ausgereizt. Mein Onkel braucht evt. aber mehr Leistungen.

Was kann man da tun? Ambulanten Pflegedienst wechseln? Gibt es Preisunterschiede bei den ambulanten Pflegediensten?

Bevor das Sozialamt einspringen würde, nehme ich mal an, müsste wohl erstmal mein Onkel als nächster Angehöriger bzw. Ehemann einspringen, danach wohl die Kinder?

Gruß


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BeitragVerfasst: 16.08.13, 07:40 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3413
Zitat:
Bevor das Sozialamt einspringen würde, nehme ich mal an, müsste wohl erstmal mein Onkel als nächster Angehöriger bzw. Ehemann einspringen, danach wohl
die Kinder?

so sieht es aus.


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BeitragVerfasst: 31.08.13, 08:52 
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Registriert: 01.10.12, 18:22
Beiträge: 99
Wenn das Geld aufgebraucht ist, sind ausschliesslich Angehörige 1. Grades zahlungspflichtig. Also Ehepartner, Eltern und Kinder.
All diese Personen haben aber Freibeträge. Zudem werden Schenkungen, Grundstücksübertragungen etc. der letzten 10 Jahre eingefordert.
Siehe auch: http://www.zdf.de/WISO/Kinder-zahlen-f% ... 35878.html


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BeitragVerfasst: 28.02.14, 12:23 
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Interessierter

Registriert: 14.02.14, 13:52
Beiträge: 19
Hallo Humpelbeinchen,

wenn das Pflegegeld nicht mehr reicht so geht man folgendermaßen vor:

- Zusätzliche Kosten müssen mit der Rente getilgt werden.

- Reicht die Rente nicht aus, so muss der Versicherte eigene Mittel aufbringen. Ersparnisse oder Vermögenswerte werden verkauft.

- Wenn es nicht reicht, dann müssen die Kinden zahlen. Kinder sind gegenüber ihren Eltern unterhaltspflichtig.

- Sind alle Möglichkeiten ausgeschöpft, dann muss das Sozialamt unterstützen.

_________________
"Alt wird man wohl, wer aber klug?"
Johann Wolfgang von Goethe


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