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medizin-forum.de • Thema anzeigen - KPH und Fk
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 Betreff des Beitrags: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 07.01.13, 08:41 
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Registriert: 30.01.12, 21:43
Beiträge: 2
Hallo Leute
Leider sehe ich mit entsetzen das die sry,Überheblichkeit der Fks immer grösser wird.
Ich arbeite ja nun seid 30 Jahren in ein Krankenhaus ,daher kann ich sagen ,habe ich etwas Berufserfahrung.Bei uns auf
Station ist es jetzt so schlimm mit diesen unterschieden von Fk und Kph das ich noch nicht mal eine Übergabe erhalten .
Ich versuche nun seid 5 Jahren das man mir ein Übergabezettel aushändigt und bin es langsam leid .Jeder weis das alle
am Pat . arbeiten und ein gewissen Grundkenntnis von Krankheit und Zustand des Pat wissen sollte. Ich verstehe das einfach nicht .Auch gegenüber des Pat .ist es angebracht .Ich würde mich nicht wohlfühlen wenn eine Schwester ,egal welchen Stand sie hat ,nicht von mir weis. Mir würde das Vertrauen gegenüber das Haus fehlen .Des weiteren stört mich das egal was oder wie ich mich fortbilde ,es wird nicht anerkannt. Wo bleibt mein Recht auf Bildung .Sind wie gleichgestellt mit dumm oder geistig behindert.In welchen Beruf gibt es sowas,das man keine Zertifikate machen darf und diese nicht anwenden ?
Es wird soweit kommen das es eine Fk im Dienst steht und der Rest Fsj Kph und Stations Assistentinen sind .Wie soll die FK das bewältigen ?Des weiteren beschäftigt mich die Frage .Was ist der unterschied zwischen ein Ph Kurs ,6 Wochen und mit ein Examen abgeschlossene Ausbildung .Bei uns gibt es keinen .Ich habe privat leider nicht die Möglichkeit eine 3
j. zu machen .Ich bin Hauptverdienen .Haus wechseln geht auch nicht, da ich noch alten Vertrag habe und gut verdiene .
Danke für die Antworten


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 Betreff des Beitrags: Re: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 07.01.13, 17:34 
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Registriert: 05.03.07, 19:16
Beiträge: 1738
Wohnort: Hannover
Ich würde ganz ehrlich was konstruktives Beitragen, aber da der ganze Beitrag nur auf Pauschalisierungen von Einzelerlebnissen fußt, bekomme ich das leider nicht hin. Da muss erstmal eine diskutable Basis geschaffen werden.

Wo ich ihnen aber uneingeschränkt zustimme, daß alle am Patienten arbeitenden Personen, ob Fachkraft oder nicht, eine anständige Übergabe bekommen müssen. Denn auch für ihre Arbeit sind diese Informationen wichtig und ebenso sind Informationen die diese geben können für die Arbeit der Fachkräfte wichtig.


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 Betreff des Beitrags: Re: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 07.01.13, 18:39 
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DMF-Moderator

Registriert: 20.05.07, 08:00
Beiträge: 2261
Hallo,

haben Sie denn andere Arbeitszeiten als die 3jährig examinierten Kräfte? Wenn nein, würde ich auch drauf bestehen, bei der Übergabe anwesend sein zu dürfen, um gewisse Dinge einfach notieren zu können (Bettruhe, Nüchternheit, akute Probleme,...).
Wenn doch - gibt es eine Möglichkeit, die Arbeitszeiten aneinander anzupassen?

Insgesamt würde ich (ohne Kenntnis der genauen Situation vor Ort) vielleicht nicht von Überheblichkeit der Fachkräfte sprechen wollen - eher von etwas übertriebenem Verantwortungsbewusstsein. Denn die Fachkräfte sind für Sie mitverantwortlich. Wenn man selber in manchen Dingen unsicher ist, ist es auch schwierig, zusätzlich die Verantwortung für andere zu übernehmen.
Haben Sie noch Kollegen mit dem gleichen Ausbildungsstand? Wie sehen diese die Situation?

Der Unterschied zwischen 6-Wochen-Kurs, Krankenpflegehelfer/in (also 1jährige Ausbildung) und abgeschlossener 3jähriger Ausbildung? Nun, sehen Sie sich die unterschiedlichen Lehrpläne an, das müsste Ihre Frage hinreichend beantworten. Dementsprechend sind auch die Verantwortungen im Arbeitsalltag verteilt. Es kommt halt immer darauf an, wie man das rüberbringt. Ein "Helfer", egal mit welchem Ausbildungsstand, kann mir sehr nützlich sein - wenn er weiß was er warum tut. Da bin ich als Fachkraft eben gefragt, ihm das zu vermitteln.

Gruß
Die Anästhesieschwester


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 Betreff des Beitrags: Re: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 10.01.13, 00:01 
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Registriert: 13.02.07, 09:29
Beiträge: 132
Ich bin seit mittlerweile 14 Jahren (zunächst 1 1/2 Jahre Praktikum, dann ~10 Jahre "Helfer im Pflegedienst" u. seit ~ 2 1/2 Jahre Mitarbeiter mit Bezugsbetreuung (erledige also die Aufgaben die ein exam. Heilerziehungspfleger macht)) in einer Einrichtung, in der geistig schwer u. mehrfachbehinderte Menschen gefördert, betreut u. versorgt werden, beschäftigt - So als kleiner Hintergrund.

Ich habe alles mögliche erlebt.: Von "das ist Hr. X, der lebt jetzt hier u. wir sehen uns dann morgen wieder", über eine ordentliche bis hin zu einer (meiner Meinung nach!) total überzogenen Übergabe erlebt. Auch werden ungelernt Kräfte u./od. "Wochenendhelfer" da gerne Übergangen bzw werden manche Informationen nicht angemessen weitergegeben, wobei dazu zu sagen ist das die Bewohner Wochen/Monate/Jahre dort leben u. (eigentlich) alle Informationen in der Dokumentation/Übergabefunktion des Pc´s zu finden sind.
Mein Arbeitgeber entscheidet teilweise auch nach dem Ausbildungsstand bei der Bewilligung von Fortbildungen u. ungelernte u./od. "Wochenendhelfer" fallen (Außnahmen sind sog. "Pflichtfortbildungen") da auch mal hinten runter - Nicht weil es der AG den AN nicht gönnt, vielmehr aus Kostengründen.
Auch haben der Ausbildungsgrad, das Fachwissen u. das Hintergrundwissen wenig miteinander zu tun, ich als "ungelernte Kraft" besitze teilweise größeres Fachwissen als Personen die exam. HEP´s sind - Jedoch ergänzt man sich immer wieder u. es wird "nach oben/unten" auch angenommen.
Mein AG hatte aber auch eine komische Einstellung bezügl. des Anstellungsverhältnisses.: Als Praktikant durfte ich (obwohl ich die Bewohner 1 1/2 Jahre gekannt habe) keine Medikamente ausgeben od. alleine auf der Wohngruppe bleiben. Eine Woche später u. mit dem Arbeitsvertrag als "Helfer im Pflegedienst" war dies, am ersten Tag, auf einer neuen Wohngruppe, kein Problem mehr.

In dem Altenheim in dem meine Großmutter gelebt hat, habe ich das Gefühl gehabt das ungelernte Kräfte nur die einfacheren Tätigkeiten ausüben durften u. Fachkräfte mehr als nur ausgelastet waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 10.01.13, 05:37 
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DMF-Moderator

Registriert: 29.09.04, 14:41
Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
Hallo pOtH,

für jede Berufsbezeichnung, gibt es vorgegebene Stellenbeschreibungen, die besagen welche Aufgaben erledigt werden dürfen. Die Stellenbeschreibungen von examinierten Fachkräften und Pflegehelfern sowie Praktikanten sind nun mal nicht gleich. Was würden sie wohl dazu sagen, wenn eine Person, die nun schon so und so viele Jahre mit einem Arzt zusammengearbeitet hat, plötzlich die Arbeiten des Arztes ausführt und sich als solcher ausgibt? Am Ende der Ausbildung steht nun mal eine Prüfung, die dann denjenigen berechtigt den entsprechenden Beruf auszuführen!

_________________
Liebe Grüße

Annette Koch
---------------------
DMF-Moderatorin
Geriatrie/Gerontologie
Pflege


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 Betreff des Beitrags: Re: KPH und Fk
BeitragVerfasst: 10.01.13, 13:15 
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Registriert: 13.02.07, 09:29
Beiträge: 132
Natürlich sind die Stellenbeschreibungen nicht gleich u. das hat auch seinen Sinn. Für mich ergibt es jedoch keinen Sinn das sich die Situation von heute auf morgen komplett verändert u. das nur aufgrund einer anderen Bezeichnung im Arbeitsvertrag - Es lag keine Prüfung od. Fort-/Weiter-bildung etc. dazwischen... Während im angesprochenen Altersheim die Fachkräfte vermutlich dankbar gewesen wären wenn ihnen eine ungelernten Kräfte die ein od. andere "Kleinigkeit" abgenommen hätten.

Was ich dazu sage wenn sich eine Person plötzlich "Arzt" oder dergleichen ausgibt? Gute Frage, denn der Tarifvertrag KDAVO Hessen-Nassau räumt genau diese Möglichkeit ein!
Dort heißt es in der Stellenbeschreibung "für E6" (sinngemäß) "Wer die doppelte Zeit in dem Bereich arbeitet die der Ausbildung zugrunde gelegt wird, darf die Arbeiten einer Ausgebildeten Kraft ausführen".
Dies bedeutet das Jemand der min. 9 Jahre in dem Bereich arbeitet einem Heilerziehungspflger gleichgestellt ist (1 jährige Ausbildung zum sozial Assistent u. 3 1/2 Jahre Ausbildung zum HEP). Vorrausgesetzt der AG geht auf die Bewerbung ein bzw. bittet den AN sich auf diese Stelle zu bewerben - was natürlich nicht bedeutet das er den Titel exam. HEP führen darf!


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