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medizin-forum.de • Thema anzeigen - fussbad nach dem konzept der basalen stimmulation
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BeitragVerfasst: 28.11.06, 14:12 
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hallo,

ich wollte mal fragen wie man ein fussbad nach dem konzept der basalen stimmulation durchführt (also: wie wasche ich? womit wasche ich? was kann ich zusätzlich ins wasser geben? usw). und wie kann ich dabei die biografie und das krankheitsbild des bewohners einbeziehen? kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?


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BeitragVerfasst: 28.11.06, 15:11 
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Gegenfragen: Warum willst du überhaupt ein "Basales Fußbad" anbieten? Hat dein Pat. Probleme mit der Körperwahrnehmung- speziell der Füße? Wenn ja- welche?

Elisabeth


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BeitragVerfasst: 28.11.06, 15:24 
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der patient ist demenzkrank und hat somit eine verminderte körperwahrnehmung. die füße sind im speziellen aber nicht betroffen.


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BeitragVerfasst: 30.11.06, 10:04 
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Hallo Huba,

der Mensch, dem du das Fußbad anbieten willst, ist demenzkrank...

Weshalb möchtest du ihm das Fußbad anbieten? Was ist das Ziel des Bewohners?


--> Dass er sich wieder besser spürt, weil er "bettlägrig" ist und garnicht mehr weiß, dass er Früße hat, wie sich die anfühlen und du ihm das Angebot machen willst, dass er seine Füße wieder wahrnimmt, als Füße und merkt, ich habe Zehen, mit die kann ich ja bewegen, ich habe Fußsohlen, an denen spüre ich etwas usw. Dann besteht die Möglichkeit ein paar Kieselsteinchen große oder kleine auf den Boden der Waschschüssel zu tun... er kann Tasterfahrungen mit den Fußsohlen machen, das Wasser macht ihm seinen Füße bewusst usw.

--> Das Fußbad ist als Angebot gemeint, dass er zur Ruhe kommt, weil er permanent am Laufen ist, weil er nachts am Laufen ist, weil er ständig in Bewegung sein muss, um sich zu spüren... du brauchst keine bunten Lampen, keine Duftwässerchen (da besteht die Gefahr, dass die Leute Allergien bekommen auf das ganze Zeugs) außerdem gehört das dann eher ins Konzept der Aromatherapie als ins Konzept der Basalen Stimulation...

Was ich dir sagen (bzw. schreiben will) Elisabeth hat's schon mit ihren Fragen angedeutet... schau dir den Menschen genau an... und dann überleg dir, was braucht bzw. was fordert er im Moment von dir... wie spürt er sich, welches Angebot könntest du ihm machen... in der Basalen Stimulation in der Pflege sprechen wir von Pflegeangeboten, die wir dem Menschen machen, die er sowohl annehmen als auch ablehnen kann... deshalb ist es schwierig für euch Schüler, wenn euer Lehrer kommt, ewas "basales" erwartet und der Bewohner will vielleicht garkein Fußbad sondern lieber mit dir spazieren gehen...

Vielleicht war der Mensch, den du betreust ja auch ein Arbeiter, seine Hände sind unablässig am Nesteln und Tasten und ständig in Bewegung... warum dann nicht ein Handbad, leg wieder Steinchen ins Wasser, leg einen Waschlappen ins Wasser, biete ihm anhand eines Handbades an, Tasten zu dürfen... be-greifen zu dürfen... beschäftige die Hände...

und wenn du noch Fragen hast, dann stell sie alle, denn es ist eh so ruhig geworden im Forum.

Viel Spass beim Fördern der Wahrnehmung deines Bewohners

Bettina

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BeitragVerfasst: 30.11.06, 19:51 
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danke für deine nette und ausführliche antwort. ;-)
ich habe mir auch schon überlegt kleine kieselsteine ins wasser zu legen, da der bewohner zwar nicht nur liegt, aber fast nur sitzt und sich leider nur sehr selten bewegt. (er geht leider nur vom bett zum essplatz und zurück und dann zweimal auf toilette) ich wollte damit mal ein ganz anderes gefühl an seinen fusssohlen schaffen, als den ebenen boden und ständig die gleichen strümpfe und schuhe. aus seiner biografie geht auch hervor, das er früher sehr viel und sehr gerne in den bergen gewandert ist, was auch für den einsatz von kieselsteinen sprechen würde. (steiniger, unebener boden) ausserdem hab ich das fussbad ausgewählt, da der bewohner darauf sehr erfreut und entspannt reagiert hat, was beim handbad und bei den waschungen nicht der fall war.

[quote="Bettina]...in der Basalen Stimulation in der Pflege sprechen wir von Pflegeangeboten, die wir dem Menschen machen, die er sowohl annehmen als auch ablehnen kann... deshalb ist es schwierig für euch Schüler, wenn euer Lehrer kommt, ewas "basales" erwartet und der Bewohner will vielleicht garkein Fußbad sondern lieber mit dir spazieren gehen...[/quote]

da kann ich dir nur voll und ganz zustimmen. am meissten regt es mich auf, mich auf eine waschung bzw ein bad festlegen zu müssen. also entweder beruhigend oder anregend. meiner meinung nach kann ich mich da alleine anhand der biografie und des krankheitsbildes nicht festlegen, denn der bewohner ist nunmal nicht nur unruhig und auch nicht nur zurückgezogen und ruhig. das variiert ja auch von tag zu tag. ich kann schlecht ein beruhigendes fussbad machen, wenn der arme mensch schon kurz vorm einschlafen ist. nun ist es aber leider so, das ich vor der durchführung eine schriftliche ausarbeitung abgeben muss, in der ich beschreibe warum ich nun grade beispielsweise ein beruhigendes fussbad durchführen will. das heisst, ich MUSS mich vorher festlegen, ob ich will oder nicht. :-(

was mir nun noch ein bisschen sorgen macht, ist die tatsache das es meinem lehrer nicht gefallen könnte, da ich seiner meinung nach die biografie des bewohners zu wenig einbeziehe. ich könnte es mir bei diesem lehrer jedenfalls sehr gut vorstellen.
deshalb überlege ich, ob ich noch etwas einbauen könnte. ich weiss das der bewohner früher sehr gerne und viel gesungen hat und auch sehr viel musik gehört hat und noch heute erfreut und begeistert auf musik reagiert. weiterhin hat der bewohner sehr gerne gebacken, besonders zur weihnachtszeit. ich dachte mir, das ich diesbezüglich vielleicht leise musik im hintergrund laufen lassen könnte und/ oder auch eine duftkerze mit "weihnachtlichen düften" verwenden könnte.

dann noch etwas zum fussbad an sich?
wie lange sollte das ganze dauern? nicht länger als 10 minuten?
soll ich die streichenden bewegungen am bein bis zum ende des fussbades wiederholen oder den bewohner noch 2-3 minuten einfach im wasser ruhen lassen, bevor ich die beine abtrockne?


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 Betreff des Beitrags: Fußbad
BeitragVerfasst: 30.11.06, 22:14 
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Hallo huba,
zur Fußwaschung oder dem Fußbad fällt mir auch noch etwas ein. Als ich vor einiger Zeit ein ältere Dame vom OP bekommen habe, war es für mich schwierig mit der Kontaktaufnahme. Die Narkose war eigendlich lange genug her und auch dem Krankheitsbild nach, hätte die Dame wacher sein müssen. Sie antwortete schon auf Fragen, war aber nur kurz angebunden und sichtlich unglücklich mit ihrer Situation. Da wir auf der Intensivstation nicht viel über die Patientinnen wissen, auch zeitlich immer etwas knapp sind, habe ich folgendes am Abend ausprobiert . Die Dame sollte sich an die Bettkante setzen und ich bot ihr (ohne Grund, aus heiterem Himmel heraus) ein Fußbad an. Die einzige Indikation die ich stellte, waren ihre kalten Füße.
So nach einiger Zeit, etwa 5-10 min. passierte etwas eigenartiges, ich habe einen Smal-talk angefangen und über Gott und die Welt geredet, wie das oft so ist, da brach die Patientin plötzlich in Tränen aus, sie erzählte mir ihr ganzes Leben und wie schrecklich ihr Mann zu ihr immer gewesen sei, die letzten dreißig Jahre, sie mußte immer nur arbeiten, arbeiten und arbeiten, ohne jemals ein Dankeschön dafür zu bekommen.
Wie ich so vor ihr kniete und die Beine abtrocknete, ihr behilflich war beim zurück ins Bett legen , merkte ich, wie gut es ihr tat, einmal so richtig darauf losreden zu können und es gab jemanden, der ihr zuhörte.
Aus einem Skript von einer Kollegin fand ich folgende Beschreibung zur Fusswaschung: "Können wir Abendländer verstehen was im Orient eine Fußwaschung war und ist? Fußwaschung bedeutet mehr als den Straßenstaub abwaschen. Fußwaschung ist Fußmassage und das heißt eine Belebung, Entspannung des ganzen Menschen an den Füßen, umfassend berühren, bewegen, ergreifen, erschüttern oder ihm zum Aufbruch verhelfen. ...." es schließt damit: "Wer die Füße in die Hand nimmt, nimmt den ganzen Menschen in die Hand."
- Wollte nur damit sagen, Zeit und Umfang entspricht der Situation, Sie werden in keinem Buch von Christel Bienstein hierzu Angaben finden. Chr. Bienstein schreibt in ihrem Buch zu diesem Thema: "die beruhigende Fußmassage verfolgt wiederum das Ziel, den Patienten zu einer vermehrten Ruhe zu verhelfen, ebenso zu einer erhöhten Aufmerksamkeit." Weiter oben heißt es: "Häufig sind die Fußsohlen ein ganz intimer Bereich, an den man nicht gerne jemanden heranlässt"..... so ist die Entscheidung eines Fußbades anzubieten bestimmt o.k., über Zusätze findet sich auch etwas: um nicht ständig verschiedene Faktoren an einem Menschen zum Tragen kommen zu lassen, sondern Duffusität meiden, sollten eben keine Zusätze ins Wasser gemischt werden.
Hat jetzt natürlich nichts mit der Idee der Kirschkerne oder Kieselsteine zu tun, sondern bezieht sich auf die oben gestellte Frage.
Dies sollten nur ein paar Anregungen und Bestätigung für ein Fußbad sein, hoffe Sie können mit der Antwort etwas anfangen.
Viele Grüße
Peter Estner


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BeitragVerfasst: 01.12.06, 11:05 
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Hallo Huba, hallo Peter,

Zitat:
"Können wir Abendländer verstehen was im Orient eine Fußwaschung war und ist? Fußwaschung bedeutet mehr als den Straßenstaub abwaschen. Fußwaschung ist Fußmassage und das heißt eine Belebung, Entspannung des ganzen Menschen an den Füßen, umfassend berühren, bewegen, ergreifen, erschüttern oder ihm zum Aufbruch verhelfen. ...." es schließt damit: "Wer die Füße in die Hand nimmt, nimmt den ganzen Menschen in die Hand."


Dem ist nichts mehr hinzuzufügen... danke für dieses Zitat, Peter.

Huba, überleg dir einfach mal, wie es dir gehen würde, wenn du einen Lieblingsfilm auf DVD anschaust, nebenbei deine Lieblingsmusik laufen hast und dann noch deiner Lieblingsbeschäftigung nachgehst... das wird dich verwirren, denn du kannst dich auf nichts richtig konzentrieren...

Der demente Mensch, dem du das Fußbad anbieten willst ist in seiner Konzentration und seiner kognitiven Situation beeinträchtigt... jetzt konzentriert er sich auf's Fußbad, du hast Kieselsteinchen drin... vielleicht assoziiert er das wirklich mit dem Wandern aber woher kommt dann beim Wandern die Lieblingsmusik... und was hat Weihnachtsduft mit Wandern, Kieselsteinchen und Lieblingsmusik zu tun? ... Auf der anderen Seite, wenn du über die Musik und das Fußbad mit dem Menschen ins Gespräch kommst, warum nicht... vielleicht öffnet er sich dir genau wegen der Musik...

Im Oktober war ich auf einem Pflegetag und da ist ein Satz bei mir hängengeblieben nämlich "Basale Stimulation ist ein Konzept der kleinen Schritte"... Wenn du das Fußbad anbietest, der Mensch zeigt dir dann schon, wie lange er seine Füße im Wasser haben will, wir müssen keine drei Stunden "rumtun"... und 5 bis 8 Minuten können lang sein... lass ihn die Kieselsteinchen spüren, lass ihn damit spielen ... worauf ich achten würde, ist, dass du seine Beine und Füße richtig nachmodellierst, beim Waschen und beim Abtrocknen, mach ihm seine Zehen bewusst und vielleicht auch, was er mit seinen Zehen tun kann... und lass ihn nachspüren, lass ihn, wenn er will sich einfach ins Bett legen, die Füße vielleicht noch in eine Decke gepackt, dass er sie richtig spüren kann.

Eine liebe Freundin hat mir mal eine rhythmische Fußeinreibung angeboten, ich habe mich gefühlt wie auf Wolke 17 ...

Du machst dir tolle Gedanken ("basale Gedanken") und hast mir bei deinem letzten Statement deine Ansicht und Antwort auf meine Frage im Forum "Was bedeutet für euch Basale Stimulation" gegeben... dankeschön :-)) ... und die Fragen und die Antwortensuche was ist basal, was ist Basale Stimulation usw. werden wohl nie aufhören *lach*... und das ist gut so...

Liebe Grüße und wenn du noch Fragen hast... gerne

Bettina

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BeitragVerfasst: 01.12.06, 23:48 
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nochmals danke an euch.

meine fragen wurden nun zu genüge beantwortet. es gibt eben kein patentrezept für solch ein fussbad. ich werd es einfach so durchführen, wie ich es in den letzten wochen mit dem bewohner durchgeführt habe.
die duftkerze werde ich weglassen. hab mir vor allem gestern nochmal sehr viele gedanken diesbezüglich gemacht und mir auch immer gedacht, das das einfach zuviele eindrücke auf einmal sind. eine reizüberflutung will ich schliesslich vermeiden. was die musik angeht, werde ich mich spontan entscheiden und schauen in welcher verfassung der bewohner an diesem tag ist.
nochmal vielen lieben dank für eure antworten...ihr habt mir um einiges weitergeholfen. :wink:
nun hoffe ich das alles gut geht wenn es soweit ist. :lol:


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BeitragVerfasst: 02.12.06, 12:09 
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Ich finde das mit dem Duft gar nicht schlecht, nur sollen alle Reize wirklich mit dem Fußbad zu tun haben. Ich hätte gefühlsmäßig einen Duft ins Wasser gegeben.

Auch mir haben die Antworten weitergeholfen, obwohl ich ja nicht Fragestellerin war.
Schön wie das Forum funktioniert.

_________________
Bettina
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BeitragVerfasst: 22.05.07, 10:22 
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hallo, Ihr

ich stehe momentan vor dem selben problem, schule kommt (bin jetzt im 3.Jahr, prüfung hächsten monat), theme basale stimmulation, eure beiträge für das fußbad sind klasse, habe einige "tips" entnehmen können. die bewohnerin, die ich nehmen werde, hat diabetes und apoplex. sie möchte gerne ein öl ins wasser und danach eine lotion, sie möchte etwas zur beruhigung. hat jemand einen vorschlag? alles nur kein lavendel.
Eure colopista


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BeitragVerfasst: 24.05.07, 10:42 
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Hallo Colopista,
nach Rückfrage meiner Kollegin aus der Regionalgruppe Süd, Anja habe ich folgende Empfehlung erhalten, ich hoffe sie hilft Dir weiter, ansonsten melde Dich bitte noch einmal,
viele Grüße
Peter

Zitat:
Hallo Peter.
Also, das Fußbad kann mit Mandarine rot angereichert werden. Mandarine wirkt beruhigend, heitert die Seele auf. In Frankreich ist das Öl der Mandarine als Kinderöl bekannt, also sehr mild.

Auch Rose (teuer!!!) wirk beruhigend und wirkt auf die Seele harmonisierend. Vorsichtig dosieren.

Eine tolle Mischung für ein Fußbad am Abend zum Schlafen, jedoch mit Lavendel fein, ist:
1 Tropfen Lavendel fein, 1 Tropfen Rosengeranie, 1 Tropfen Majoran in Milch emulgiert dem Wasser zugeben. Riecht supergut und wirkt bei stressbedingten Einschlafstörungen.
Mandarine rot kann auch gut mit Vanille gemischt werden (2:1).

Vanilleöl ist ebenfalls geeignet, da es stark beruhigend und "einhüllend" wirkt, außerdem vermittelt es Wärme und Behaglichkeit.

Eine Mischung aus Orange und Rosengeranie lässt relaxen und vermittelt ein "nimm´s leicht" Gefühl.

Ist zwar nicht viel, aber ich könnte Seitenweise schreiben. Bei mehr Wünschen nochmal mit mir Kontakt aufnehmen.
Liebe Grüße, Anja.


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 Betreff des Beitrags: fußbad/basale stimulation
BeitragVerfasst: 24.05.07, 16:34 
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Hallo Peter, hallo Anja

vielen dank für euere antwort. werde mir das öl besorgen. nächste woche arbeite ich wieder und werde es gleich ausprobieren. wie war das mit den kieselsteinen? ein paar davon ins wasser, oder die schüssel voll? (der boden).
liebe grüße an euch colopista


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BeitragVerfasst: 24.05.07, 16:36 
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Es ist schon klar, dass die Aromazusätze nichts mit BasStim zu tun haben? Es handelt sich dann um Aromapflege.

Elisabeth


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BeitragVerfasst: 24.05.07, 22:03 
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Hallo colopista,
es sollten schon so viele sein, das der Boden gut bedeckt ist, denn es sollte angenehm sein und nicht pieksen. - Mir ging es jetzt darum Dir weiterzuhelfen was das Bedürfnis der Patientin war, nämlich einen Duftzusatz zu haben, der ihr angenehm ist. Von daher müsstest Du sie vielleicht auch noch danach fragen.... Bei Aromaölen ist es ja so, dass man immer auch eine Verträglichkeitsprobe machen muss, ob nicht eine Unverträglichkeit vorliegt. Außerdem ist auch klar, dass Aromaöle immer vorsichtig dosiert sein müssen, weniger ist mehr.
Elisabeth hat natürlich recht, das hier die Aromapflege im Vordergrund steht, denke aber das sich Konzepte auch einmal vermischen lassen - wohl gemerkt in der Praxis, etwas anderes ist es, wenn man es zu Papier bringt, beispielsweise in einer Facharbeit etc., dann müssen die Konzepte genau beschrieben werden, aber ich denke darum ging es jetzt in Deinem Fall nicht. Wenn Du noch Fragen hast, melde Dich bitte wieder.
Viele Grüße
Peter


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