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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lumbaldrainage
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 Betreff des Beitrags: Lumbaldrainage
BeitragVerfasst: 21.01.05, 21:04 
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DMF-Mitglied

Registriert: 13.01.05, 17:40
Beiträge: 36
Wohnort: Lkr. Rgbg.
Hallo zusammen !!

Ich bin schon eine zeit lang auf der Suche nach Informationen über die Pflege bei/mit Lumbaldrainage bzw. den Umgang aus pflegerischer Sicht. Leider konnte ich bisher nichts brauchbares in dieser Hinsicht finden....

Vielen Dank schonmal im voraus für Euere Bemühungen !!

MfG
Toby


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BeitragVerfasst: 22.01.05, 13:48 
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DMF-Moderator

Registriert: 17.09.04, 00:31
Beiträge: 1766
Wohnort: Schleswig-Holstein
Hallo Toby !!!

Auch ich habe mich mal auf die Suche im Netz nach brauchbaren Informationen gemacht und bin leider auch nicht weiter gekommen. Gefunden habe ich eine Arbeitsanleitung in einem Hygienestandard der Uni Bonn, diese kurze Abhandlung zur lumbalen Liquordrainage und ein Skript zum Hydrocephalus, in dem die Lumbale Liquordrainage eine kurze Erwähnung findet.

In welchem Zusammenhang suchen Sie denn diese speziellen Informationen. Ist das ein Thema Ihrer Facharbeit?

In meinen Unterlagen habe ich dazu noch folgendes gefunden:
Zitat:
Messung des Lumbaldrucks durch Lumbaldrainage
  • normal bis 20 mmHg
  • Liquorfarbe normal klar
  • GE- und Zellzahlbestimmung (Frage z.B. Meningitis)
  • postpunktioneller Kopfschmerz möglich
  • keine Lumbalpunktion bei V.a. Hirndruck!!!
  • Vor LP CCT oder Ophtalmoskopie (Stauungspapille?) zum Ausschluß von möglichem Hindruck-/Hirnschwellung mit Einklemmungsgefahr im Falle einer Lumbalpunktion


Vielleicht versuchen Sie mal entsprechende Informationen in einer neurochirurgischen Abteilung zu finden. In der Regel gibt es in solchen Kliniken ja auch entsprechende Pflegestandards zu den einzelnen Ableitungen. Oder vielleicht meldet sich ja hier nochmal ein Kollege/Kollegin aus dem Bereich der neurochirurgischen Intensivpflege!?

Herzliche Grüße

_________________
Gunnar Piltz
DMF-Moderator


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BeitragVerfasst: 22.01.05, 15:14 
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Registriert: 08.01.05, 12:04
Beiträge: 4
Wohnort: Niederbayern
Hallo!

Ich arbeite auf einer neurochirurgischen Intensivstation und haben oft Lumbaldrainagen. In welcher Hinsicht benötigt Ihr denn Info's? Vielleicht kann ich ja weiterhelfen! :D


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BeitragVerfasst: 22.01.05, 17:28 
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DMF-Mitglied

Registriert: 13.01.05, 17:40
Beiträge: 36
Wohnort: Lkr. Rgbg.
Vielen Dank schonmal vorab !!
Ich arbeite seit dem 1.1. auf einer neurochir. Intensivstation und wollte mir einmal "genauere" Unterlagen darüber beschaffen.
Wir haben zwar umfangreiches Informations- und Lehrmaterial über alle sonstigen neurochir. Erkrankungen, aber genau dieses Thema fehlt uns leider.
Auf meiner Suche bin ich bisher leider immer nur auf Abhandlungen aus der akademischen Sicht, sprich wie die Anlage einer Lumbaldrainage durchzuführen ist, gestoßen.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.01.05, 15:01 
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Registriert: 08.01.05, 12:04
Beiträge: 4
Wohnort: Niederbayern
Hallo nochmal!

Also Sie wollen eher pflegerische Aspekte für Patienten mit LD erfahren? Hmmm...
Also ich berichte mal, wie das bei uns so läuft: :D
Wir haben meistens wache Patienten mit LD (sediert/beatmete Patienten haben wenn dann eher eine Liquordrainage). Bei wachen Patienten besteht halt oft die Problematik, dass sie aufgrund ihrer Grunderkrankung unruhig sind und die Gefahr besteht, dass die doch sehr dünnen Drains rausrutschen oder abknicken. Bei uns werden sie deswegen oft angenäht und dann mit einem breitem Pflasterstreifen seitlich abgeleitet.
LD's müssen selbstverständlich sterilst verbunden werden - am besten im beisein eines Neurochirurgen!
Das Sammelgefäß wird in die angeordnete Höhe angebracht - meistens aber Höhe Bettkante und dort mit Klebstreifen befestigt. (Es gibt sicher irgendwelche Halterungen dafür - aber wir kämpfen momentan um jeden Cent... :( )
KBO Liquor macht man automatisch mit - Liquor sollte ja physiologisch klar sein! Auch auf die Gesamtmenge sollte geachtet werden! Bei uns je nach Neurochirurgen bis zu 300ml täglich max.! Ab und an werden auch sog. Wasserspiele verordnet - das heißt aller 2 h 10 - 20 ml Liquor ablassen! Ein Tip: auch wenns ewig zu dauern scheint - bleibt dabei stehen - schnell vergisst mans und schwups sind 50 und mehr im Gefäß! *aua* :oops:
Liquordiagnostik wird nach Arztanordnung abgenommen: :!: STERILITÄT ist hier absolut wichtig! Am besten zu zweit durchführen!
So - was wollen Sie noch wissen ? - gibt vieles dazu zu sagen... :D

_________________
http://www.meinewebseite.net/intensivpflege


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BeitragVerfasst: 05.02.05, 04:59 
hi...
bin fachpfleger für a+i auf einer nc-its in kiel....
bezüglich der halterungen für liquordrainagen/ evd und lumbaldrainagen kann ich dir bei bedarf helfen, bzw bilder von diesen schicken...
es gibt da auch entsprechende geschlossene ableitungssysteme für externe (evd) und lumbaldrainagen...
sozusagen - one size fits all - :lol:

sonst einfach melden...:
klinikum@ki.tng.de

nachtdienstgruß,
crusher


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 Betreff des Beitrags: Re: Lumbaldrainage
BeitragVerfasst: 02.12.15, 20:40 
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Registriert: 02.12.15, 20:32
Beiträge: 1
Guten Abend !
Bei meinem Lebensgefährten wird morgen eine Lumbaldrainage gesetzt,ich habe grosse Angst davor ! Meine Frage ist das sehr schmerzhaft für Ihn und wird er eine weile auf der Intensivstation bleiben müssen ? Bitte schnell um Antwort , lg .


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