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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lungenentzündung nach schwerer Herz OP
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BeitragVerfasst: 07.03.13, 11:37 
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Hallo,

mein Vater hatte eine sehr schwere Herz OP (über 10 h). Er ist 73 Jahre alt. Seine Herzklappe wurde repariert, zwei Bypässe wurden gelegt und da ein Stück seiner Aorta erweitert war, wurde dieses zu dicke Stück ersetzt. Ich schreibe hier mal, was in seinem Befund stand: Kardiale Dekompensation mit eingeschränkter LV Funktion (linksventrikuläre Funktion). Schwerer Mitralregurgitaton bei detailliertem Mitralring und Anorissma der Aorta Aszentis.
Nach der OP lag er 11 Tage im Tiefschlaf. Ich glaube, das nennt man sediert. Dann ist er aufgewacht, war orientierungslos. Am ersten Tag konnte er noch gut schlucken, wollte die ganze Zeit Wasser trinken. Kam allmählich wieder zu Kräften. Er hat sogar eine Weinschorle bekommen. Die Probleme mit dem Schlucken begannen, nachdem die Pfleger ihm 3 Löffel von so einer Art Schleimsuppe gegeben haben. Er hatte sich verschluckt. Danach verschluckte er sich ständig, auch beim Wasser trinken. Jetzt hat er auch noch eine Lungenentzündung bekommen und ist unglaubllich schwach geworden. (Vorher konnte er etwas die Arme heben und redetet viel. Jetzt geht gar nichts mehr, außer einem leichten Händedruck.) Außerdem hat er sich wund gelegen, ich glaube, im Bereich Rücken und Po. Das wurde seltsamerweise in X (Klinik erkennbar - entfernt) nicht erkannt. Jetzt, da er nach Y (Klinik erkennbar - entfernt) verlegt wurde, haben sie es erst erkannt.

Meine Frage - und ich bitte um eine ehrliche Antwort: wie groß stehen die Chancen, dass er sich nach so einer schweren OP und jetzt auch noch Lungenentzündung wieder erholt? Ist so eine Lungenentzündung lebensbedrohlich? Und wenn ja, welche Gefahr lauert dahinter? Kann sein Kreislauf komplett zusammen klappen?

Dann eine zweite Frage: mein Vater hat seine defekte Herzklappe erst sehr spät erkannt. Er ist erst zum Arzt als bereits Wasser in der Lunge war und er in der Nacht Atemnot hatte. Im Internet habe ich gelesen, dass man so etwas "Herzinsuffizienz" nennt. Stimmt das? Oder ist das etwas anderes? Und wenn das stimmt, stimmt es dann auch, dass man - auch wenn man die OP überlebt - keine sehr hohe Lebenserwartung mehr hat, weil man das alles zu spät bemerkt und behandelt hat? (Ich frage das, weil ich das im Internet gelesen hab, aber man liest ja auch viel Mist.) Für eine professionelle Einschätzung wäre ich sehr dankbar. Und ich weiß, Ferndiagnosen gehen nicht. Aber ich nehme mal an, jemand der sich professionell damit beschäftigt kann die Situation etwas einschätzen.

Vielen, lieben Dank im voraus! (Ach ja, ich bin die Tocher, 37)

nici


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BeitragVerfasst: 07.03.13, 13:11 
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