Künstliches Koma bei Lungenentzündung

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Nadine3740
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Künstliches Koma bei Lungenentzündung

Beitrag von Nadine3740 » 08.01.13, 17:04

Hallo,

mein Stiefvater ist an Neujahr morgen zu Hause zusammen gebrochen. Er war bewusstlos, für kurze Zeit und ist mit dem Krankenwagen in die Klinik gekommen. Diagnostiziert wurde eine Lungenentzündung. Grund, verschleppte Grippe und eine nicht behandelte Bronchitis.
Dann, verlegung auf IMC er hat keine Luft mehr bekommen anschließend auf Intensiv danach künstliches Koma. Fieber war 3 Tage anhaltend bei fast 39 Crad. Lungenmaschine (so nennt man das glaub ich) war auf 70% Sauerstoff. Jetzt ist er bei 40% das ist gut lt. Aussage der Schwester.
Seine Hände sind fest gebunden-> Falls er aufwacht das er sich die Nadeln und den Tupus oder wie das heißt nicht raus reist.
Heute als ich zu Besuch war, liegt er auf dem Rücken und die Augen sind etwas offen. Er schließt sie auch. Ich bin erschrocken. Ist das normal das die Augen so geöffnet sind? Der Arzt war anschließend im Zimmer, er meinte wenn er wach ist wird wahrscheinlich ein CT oder MRT gemacht, warum das? Hat das Gehirn durch das künstliche Koma Schaden davon getragen?
Die Schwester meinte noch, das er heute faul ist was das schnaufen angeht. Aber vielleicht ist er nur erschöpft?
Temperartur war die ganze Zeit auf 37,3 Crad als meine Mutter gerade eben gekommen ist war sie auf 37,8 Crad. Wie kann man diese Situation einschätzen? Das Schlafmittel oder Narkosemittel, war heute ausgeschaltet.
Wie schätzt ihr diese Situation ein?

Heute haben sie ihn versucht extubieren, es hat nicht funktioniert. Wie oft kann sowas wiederholt werden?

Danke

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