Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Biochemie und Organspende
Aktuelle Zeit: 17.10.17, 05:33

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Biochemie und Organspende
BeitragVerfasst: 27.11.14, 11:58 
Offline
noch neu hier

Registriert: 27.11.14, 11:39
Beiträge: 1
Hallo,

wir haben in einem anderen Biochemieforum herausgearbeitet, dass es eine theoretische Chance gibt, für die Organ- und Gewebespende ein ungiftiges Frostschutzmittel zu entwickeln. Und das nach dem Vorbild z.Bsp. einer Käferart, welche bis zu - 75 Grad Celsius vital gefrieren kann.

Meine Kernidee, tierisches Frostschutzmittel direkt zu verwenden (teuer, ähnliche wie bei der Seidengewinnung aus Seidenraupen), wurde verworfen. U.a. wegen dem gleichen Unverträglichkeitsproblem, wie als wenn man Schweineherzen beim Menschen transplantiert.

Nun kam der Einwand, dass sich solche Tiere wochenlang darauf vorbereiten, bis wirklich die letzte Zelle und nicht nur die Adern deren Frostschutzmittel aufgenommen haben.
Meine Idee dazu war, wie bei der absichtlichen Hypothermie bei Niedrigtemperatur-OPs - ein noch experimentell zu ermittelndes – Frostschutzmittel- Blutgemisch durch den Wärmeübertrager zuzuführen. Theoretisch haben wir ja sowieso eher zu viel Blut im Körper, als zu wenig.
Mal unabhängig von der Kostenfrage, hoffe ich dass das über Wochen bei einem Hirntoten theoretisch möglich ist, weil es ist/wäre ja so eine Art modifizierte Herz-Lungen-Maschine.

Würden Sie an diesem Punkt schon sagen, stopp! Nicht möglich, weil …?

Was die meisten bezweifeln, dass man komplette Organe wieder vital auftauen kann, das soll mich aber nicht daran hindern weiterzudenken in Richtung größerer Gewebespenden, Knochen, Knorpel … keine Ahnung bin kein Fachmann.
Diejenigen welche bis hierhin die Sache mit der - modifizierte Herz-Lungen-Maschine - technisch bejahen können, werden – so wie die Biochemiker und ich – sich fragen, warum Einfrieren, wenn man die Organe ja gleich entnehmen kann!?

Daher nun meine Frage an Sie: „Gäbe es einen praktischen Sinn – bei bestimmten Diagnosen – hirntote Organ- und Gewebespender besser einzufrieren!?“
Vielleicht gibt es da in speziellen Fällen organisatorische Gründe oder ein Großteil der Organe kann nicht verwendet werden, aber ein wichtiger REST mit Kälte-Aufbewahrungs-Notwendigkeit.

Leider muss man diesen Spender dann wieder komplett auftauen, einen gekühlten Kreislauf wieder herstellen (gegen Verwesung). Und ob man dann alles Frostschutzmittel (auch wenn es ungiftig) wieder herausbekommt, ist die andere Frage.
Klingt – spätestens jetzt - wirklich gruselig für einen Laien, aber vielleicht kann man noch etwas verwenden – was genau ? – so dass sich die teure Entwicklung solch eines Frostschutzmittels lohnt.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: Re: Biochemie und Organspende
BeitragVerfasst: 27.11.14, 12:42 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
Zitat:
„Gäbe es einen praktischen Sinn – bei bestimmten Diagnosen – hirntote Organ- und Gewebespender besser einzufrieren!?“


Nein.

Idee ist genau wie in deine letzten Thread diesbezüglich Schwachsinn.

Vorschlag: erkundige dich über Zellenaufbau und Mechanismen, dann Fragen stellen.
Auch wie Transplantation abläuft.
Erkundige dich auch über die Unterschied Insekten, Reptilien vs Menschen.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 2 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!