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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schwäche nach Bauchaortenanorysma-OP
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BeitragVerfasst: 17.08.14, 17:24 
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Registriert: 17.08.14, 15:02
Beiträge: 1
Hallo liebes MedizinForumsTeam,
es geht um meinen Vater.

Kurze Beschreibung:
72 Jahre alt, ca. 185, 70 kg
Früher starker Raucher und Trinker ( 4 Pfeifen pro Tag, 1 - 2 Flaschen Rotwein am Abend )
Macht keinen Sport
Schon immer gesunde, bewusste, fettarme Ernährung
Erhöhter Blutdruck, verkalkte Adern
PAVK II im rechten Bein

In einer Routineuntersuchung seines Herzens hat man bei ihm ein Bauchaortenanorysma festgestellt. Es waren zwei Auswölbungen in Höhe der Organ-Arterien. Man operierte ihn vor ca. 2 Monaten in einer 7-Stunden-OP und implantierte ihm einen Stent mit Ärmchen in die Organarterien. Er erholte sich ca. 4 Tage sehr schwer von dieser OP und hatte im Anschluss Probleme beim Laufen, da er nach max. 5 Minuten schreckliche Schmerzen im Oberschenkel bekam. Er wurde für 3 Wochen auf Reha geschickt in denen er sich gut erholte, gute Kondition hatte und mit uns teilweise an die 15 Minuten spazieren gehen konnte.
Die Ärzte im Klinikum wiesen ihn darauf hin, dass er noch einmal operiert werden müsse, da sie da noch eine Sache machen wollten/müssten, die sie nicht mehr machen konnten in der ersten OP. Nun wurde er letzte Woche nochmal operiert und zwar hat man im Oberschenkel einen Ballon aufgeblasen (das hab ich noch nicht so recht verstanden um ehrlich zu sein) und ihm abschnittsweise Stents in die Oberschenkelarterie implantiert und die Arterie ein bisschen von Kalk befreit und geputzt. Nun ist er seit letztem Dienstag wieder bei uns daheim und absolviert 2-3 mal täglich sein vorgegebenes Gehtraining und hat es schon auf 30 Minuten gebracht (Zielvorgabe des Arztes waren 45 am Ende zu schaffen).

Allerdings merken wir nun seit 2 Tagen, wie seine Kräfte scheinbar einfach schwinden. Sein Kreislauf ist schwach, er ist sehr blass, friert selbst in der prallen Sonne und möchte dauernd schlafen. Er kommt von seinem -inzwischen wieder schmerzhaften- Gehtraining zurück, setzt sich kurz hin um dem Schmerz im Oberschenkel entgegenzuwirken- und schläft sofort ein. Das macht ihn, den starken, unabhängigen Mann psychisch total fertig, weil er einfach nichts machen kann, da er einfach für alles zu schwach ist.

Ich mache mir wirklich Sorgen und frage mich, ob nicht etwas Schonung nun besser ist für ihn, oder ob er sich wirklich zu dem Gehtraining zwingen sollte um seine Kollateralenbildung noch weiter auszubauen.
Gibt es irgendetwas was wir machen könnten und ihm gut tun könnte? Was könnte seinen Kreislauf aufbauen und ihn wieder zu Kräften bringen?

Jetzt hat er sich schon durch so viel durchgekämpft, lang hält seine Motivation nicht wenn das so weiter geht………


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