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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schmerzmedis und Antidepressiva
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 Betreff des Beitrags: Schmerzmedis und Antidepressiva
BeitragVerfasst: 23.08.17, 07:49 
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Registriert: 02.02.08, 14:04
Beiträge: 248
Guten Tag!

Ich bin chronische Schmerzpatientin und leide unter einer mittelgradigen Depression. Ich bin seit einem halben Jahr in Therapie. Ich schreibe hier bei “Schmerztherapie“, weil ich eine Frage zu der Kombi Schmerzmedis/Antidepressiva habe.
An Schmerzmedis nehme ich ein:
- Tapentadol retard 100mg 1-0-1
- Etoricoxib 90mg 1-0-1
- Metamizol 500mg bei Bedarf
- Amitriptylin 50mg 0-0-1

Mit Amitriptylin habe ich die Schlafstörungen meist im Griff. Nun geht es darum, dass ich tagsüber eigentlich ein antriebssteigerndes Antidepressivum benötige. Wie ist Ihre Erfahrung bei so Kombinationen? Also antriebssteigerndes Antidepressivum und vor allem Tapentadol? Ich hab ein bisschen recherchiert und habe jetzt bissl Angst, dass ich aufgrund Wechselwirkungen nicht auch noch ein antriebssteigerndes Antid.tagsüber einnehmen kann. Gibt es Wirkstoffe, die gehen?

Viele Grüße
Anja


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 Betreff des Beitrags: Re: Schmerzmedis und Antidepressiva
BeitragVerfasst: 23.08.17, 17:54 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:24
Beiträge: 2028
Haalo Anja,

die Bedenken kann ich aus pharmokologischer Sicht verstehen. Ich selbst habe keine Erfahrung mit der Kombination von Tapentadol und solchen Antidepressiva. Ehrlich gesagt vermeide ich gern, Tapentadol überhaupt mit einem Antidepressivum zu kombinieren,
Die Kombination mit einem anderen Opioid z.B. Hydromorphon könnte ich mir eher vorstellen. Sprechen Sie bitte mit Ihrem behandelnden Neurologen/Psychiater und dem Schmerztherapeuten darüber. Nur die Kollegen, die Sie persönlich behandeln, können die verodnung und damit auch die verantwortung darüb übernehmen.
Gute Besserung und alles Gute wünsche ich Ihnen
MfG
W.Gahbler
----------------------
Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme, die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R.Simon/Dr.U.Stosberg-Lindert
http://www.schmerzkreis.net


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