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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Tramal und Pregabalinentzug Symptome
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 Betreff des Beitrags: Tramal und Pregabalinentzug Symptome
BeitragVerfasst: 29.10.16, 10:49 
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Registriert: 29.10.16, 10:38
Beiträge: 1
Ich habe viele Jahre Tramadol [bitte keine Handelsnamen verwenden; s. Mediquette - der Moderator] 400 mg pro Tag und Pregabalin 450 mg von der Schmerutherapeutin verordnet eingenommen
Da vor allem das Tramadol [bitte keine Handelsnamen verwenden; s. Mediquette - der Moderator] meinen Darm lahmgelegt hat war ich in der Klinik mit bevorstehendem Darmverschluß
Nun muss ich beide Medikamente entziehen
Dies schleiche ich jetzt mit einer andern Ärztin aus
Habe starke Schmerzen in den Beinen einerseits wie Pudding dann wieder Unruhe und Schmerzen
Habe auch Schlafschwierigkeiten
Weiß jemand was ich da machen kann ohne vom Regen in die Traufe zu kommen?
Vielen Dank


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BeitragVerfasst: 29.10.16, 18:24 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:24
Beiträge: 2028
Hallo Brittib,

eine (chronische) Obstipation (= Verstopfung) ist bei der Behandlung mit Opioiden z.B. Tramadol bekannt und kommt (fast) immer vor. Sie sagen allerdings nichts darüber, ob es parallel zu der Behandlung mit den Schmerzmitteln auch eine prophylaktische (= vorbeugende) Behandlung der Obstipation gegeben hat.
Natürlich ist ein Darmverschluss ein Grund auf Tramadol zu verzichten, aber wenn bisher für die Behandlung mit den Schmerzmitteln ein (dringender) Grund existiert hat, kann man aus meiner Sicht die Schemrzmittel nicht ersatzlos streichen. Dann stellt sich die Frage nach der Gabe von Schmerzmitteln, die eben keine oder nur eine geringe Verstopfung verursachen. Wurde dieses Vorgehen, denn mit einem Schmerztherapeuten abgesprochen?
Wenn wirklich eine Entzugsbehandlung erforderlich ist, sollte auch diese von symptommindernden Mitteln begleitet werden; einfach zu sagen: "Absetzen und sie zu, wie Du damit klar kommst" ist aus meiner Sicht wirklich keine angemessene Lösung des Problems. Besprechen Sie dies bitte mit der Kollegin, die Ihre Behandlung im Moment bgleitet. Sie muss das wissen.
Gute Besserung und alles Gute wünsche ich Ihnen
MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme,
die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt
verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur
Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen
Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R.Simon/Dr.U.Stosberg-Lindert
http://www.schmerzkreis.net


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BeitragVerfasst: 29.10.16, 21:13 
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Registriert: 27.12.06, 00:51
Beiträge: 3413
Zitat:
"Absetzen und sie zu, wie Du damit klar kommst" ist aus meiner Sicht wirklich keine angemessene Lösung des Problems.


da schreibt er doh garnicht sondern dass es susgeschlichen werden soll, und das ist eig. sinnvoll.
Ich würde mit dem behandelnden Arzt sprechen, ich meine es sollte dann vorsichtiger ausgeschlichen werden.
Ich nehme auch diese Beide Medikamente wegen chronischen Nervenschmerzen und das hilft sehr gut. Allerdings nehme ich bei weitem nicht so viel, und trotzdem weiß ich, dass auch das ausgeschlichen werden muss wenn die Medikamente nicht mehr benötigt werden.


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