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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schmerzmittelkombi Zoster - Suchtpotential
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BeitragVerfasst: 10.02.16, 20:57 
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DMF-Mitglied

Registriert: 15.09.06, 01:04
Beiträge: 64
Leide akut unter Zoster und habe extreme Nervenschmerzen. Der Notarzt am Wochenende verschrieb Tilidin 50 und gab Metamizol [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] mit. Tilidin half nur kurzzeitig, Metamizol [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] war besser in der Wirkung. Daraufhin hat mein Hausarzt Tilidin (Retard) 100 verschrieben aber die Tagesdosis von 200mg beibehalten. Metamizol [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] habe ich auch weiter bekommen und zusätzlich noch Pregabalin [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] 100 (2x1).
Ich bin nach Einnahme ziemlich beduselt und habe jetzt gelesen dass Pregabalin [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] Suchtpotential bietet. Kann man einschätzen nach welcher Anwendungszeit das Mittel süchtig machen kann? Mein Stoffwechsel reagiert zwar nicht sehr empfindlich auf bewustseinsverändernde Mittel (Alkohol, Canabis) aber ich bin leider nikotinabhängig.
(Kann übrigens bestätigen dass zumindest Pregabalin [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] das Nikotinverlangen steigert siehe Post von Reflux)
Ich überlege das Pregabalin [bitte keine Handelsnamen - s. Mediquette - der Moderator] abzusetzen (nach 3 Tagen) habe aber "Angst" dass die Nervenschmerzen nach dem Zoster bleiben wenn ich sie jetzt nicht komplett lahm lege.
Sind meine Bedenken angebracht? Vielen Dank für eine kleine Aufklärung :cry:


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BeitragVerfasst: 11.02.16, 17:55 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 15:24
Beiträge: 2031
Hallo wubbel,

ob Pregabalin wirklich ein "Suchtpotential" hat, kann ich aus der Praxis eigentlich nicht bestätigen. Da würde ich Alkohol und Cannabis ganz anders bewerten.
Pregabalin ist aus meiner Erfahrung ein geeignetes Mittel um die neuropathisches Schmerzen einer Zostererkrankung zu behandeln. Es wirkt oftmals erst nach 1 Woche oder längerer Einnahme. Vorher kann man die Wirksamkeit und die erforderliche Dosis oft nicht richtig beurteilen. Eine Anwendung für nur wenige Tage bringt erfahrungsgemäß keine anhaltende Besserung.
Sie sollten jede Änderung der Medikamenteneinnahme vorher mit Ihrem behandelnden Arzt besprechen und Medikamente nicht einfach ohne Rücksprache - ggf. nach irgendwelche Pseudoinformationen aus dem www - selbstständig absetzen. Auch das kann sehr unangenehme Nebenwirkungen machen.
Gute Besserung und alles Gute wünsche ich Ihnen
MfG W.Gahbler
----------------------

Hinweis unter Bezug auf §7(3) der Berufsordnung für Ärzte:
1. Der voranstehende Beitrag ist eine allgemeine Stellungnahme, die, ausgehend von Ihrer Anfrage mit größtmöglicher Sorgfalt verfasst wurde.
2. Bitte wenden Sie Sich unabhängig davon persönlich zur Beratung, Untersuchung und Behandlung an eine Ärztin oder einen Arzt Ihres Vertrauens!
_________________
aus der Gemeinschaftspraxis
Dr.W.Gahbler/F.Becker/Dr.K.Sieben/R.Simon/Dr. U. Stosberg-Lindert
http://www.schmerzkreis.net


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