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medizin-forum.de • Thema anzeigen - V. a. Schlafapnoe, Termin Schlaflabor ist erst im Febr. 2014
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BeitragVerfasst: 24.11.13, 19:39 
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Hallo,

ich bin 36 Jahre alt, weiblich, habe einen Sohn, der im Sommer 2007 geboren wurde, bin Teilzeit berufstätig.

Seit ich mich erinnern kann habe ich nie sehr gut geschlafen, war mehrfach wach, musste zur Toilette, konnte schlecht wieder einschlafen etc.. Tagsüber war ich jedoch nie wirklich müde.

Mit der Geburt meines Sohnes wurden die Nächte schlechter (erst Säugling, dann sog. Nachtschrecks, schlechte Träume etc.) und somit für mich unruhiger. Tagsüber war ich also immer müde, gereizt, ausgelaugt etc. Aber das war immer phasenweise, dann ging es wieder besser. Ich hatte auch das Gefühl, dass es besser wurde, wenn ich Schlaf nachgeholt habe, z. B. wenn mein Mann tagsüber zu Hause war bzw. ich früh ins Bett bin.

Seit einigen Monaten jedoch ist es ganz schlimm. Ich fühle mich tagsüber so schrecklich müde, dass ich manchmal einfach vor Erschöpfung weinen möchte. Ich fühle mich kraftlos, ausgepowert, lustlos und sehr sehr gereizt. Teilweise bin ich so müde, dass mir insb. morgens auf dem Weg zur Arbeit an der roten Ampel die Augen zufallen.

Ich war vor einigen Wochen beim Arzt. Blutbild ergab, dass alles ok ist, Eisenwerte waren sogar leicht erhöht. Der Hausarzt schickte mich zum Schlafmediziner, da war ich letzte Woche. Musste Fragebögen ausfüllen, zum Lungentest, und habe über Nacht ein Gerät mitbekommen, welches alles aufzeichnet (Schlafphasen, Wachphasen, Schnarchen, Atempausen etc. Ausgerechnet diese Nacht war dann besonders schlimm, weil mein Sohn auch sehr schlecht geschlafen hat.

Die Auswertung ergab jedoch, dass ich schnarche (das wußte ich bereits von meinem Mann) und sogar Atemaussetzer habe, und außerdem nie in die Tiefschlafphase gekommen sondern vorher immer aufgewacht bin, dann zur Toilette muss etc.. Auch wenn diese Nacht schlechter war als die anderen, sind diese ähnlich.

Nun habe ich für Anfang Febr. 2014 einen Termin im Schlaflabor. Ich habe allerdings das Gefühl, dass ich von Tag zu Tag müder werde. Ich bin so kraftlos, obwohl ich ausreichend schlafe. Zur Nacht nehme ich 100 mg Opipramol, welches u. a. gut gegen Ängste wirkt und auch innerlich etwas beruhigen soll (ich hatte einen generalisierte Angststörung und auch Depressionen). Die Medis helfen schon etwas, wenn ich sie nicht nehme, sind die Nächte noch unruhiger.

Ich weiß derzeit nur nicht, wie ich die Zeit bis zum Schlaflabor überbrücken soll. Hat jemand einen Tip für mich, wie ich mich etwas "fitter" machen kann? Schlafen tue ich genug, manchmal vielleicht auch zuviel (10 Std.). Aber ich kann einfach nicht mehr und habe das Gefühl, ich kriege den Alltag nicht mehr richtig geregelt. Dazu kommt meine ständige Gereiztheit, das ist für die ganze Familie einfach nur schlecht.

Danke für Eure/Ihre Hilfe!

Nicole


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BeitragVerfasst: 04.12.13, 21:27 
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Registriert: 04.12.13, 20:53
Beiträge: 7
Sehr schwere Frage, Sie sollten das Auto im Extremfall stehen lassen, versuchen Sie sich Notfalls andere oder weitere Medikamente vom Arzt verschreiben zu lassen mit Rücksicht auf einen v.a. Atemstörung, weil z.b. einige Medikamente Atemdepressiv wirken können und bei Atemstörung zu noch schlechterer Atmung führen kann. Sie können versuchen eine konsequente Seitenlage einzunehmen und zu halten. Achten sie auf ein kühles Zimmer nicht zu heiß nicht zu warum und schalten sie Lärmquellen weitgehend aus (Ohropax), Notfall das Kind woanders übernachten lassen (Oma,Tante?)..., Rechtzeitig ins Bett gehen, Lichtquellen minimieren bzw. "aus". Und am Tage wenn möglich bald das Tageslicht nutzen um Licht der Sonne einzufangen, Kaffe trinken, evtl. Stimmulanzien einnehmen (Arzt fragen)...über kurze Zeit wäre das alles eine alternative um 1. zu schlafen 2. wach zu bleiben am Tage.

Das Problem ist dass Medikament ihre vermutlichen Schlafstörungen nicht beseitigen, die Seitenlage könnte mindernd wirken...das Umfeld, Stille, Dunklheit, kühle Luft kann allgemein angenehmer wirken. Medikmation soll die Müdigkeit, Entspanntheit, Vigilanz fördern.

- Lassen sie sich auf die Warteliste setzen, sobald mal einer absagt können sie unter Angabe größeren Leidensdrucks vorgezogen werden.

Gute Besserung.
Grüße


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