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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Durchschlafstörung und viele Fragen....
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BeitragVerfasst: 30.08.12, 13:53 
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Moin,

ich habe so einige Fragen....und etwas Text.

Ich habe schon seit Ewigkeiten Schlafstörungen (beginnend als Jugendliche), bin jetzt 41 J. alt, weiblich....

Es fing an, dass ich schlecht einschlafen konnte und dann auch in der Nacht mehrmals aufwachte (meist, weil ich auf Toilette musste). Das ich etwas dagegen unternehmen könnte, daran hab ich nicht gedacht.

In einer ziemlichen Krisensituation (schwere Depressionen) war ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Dort kamen wir auf die schon länger bestehenden Schalfprobleme zu sprechen und ich bekam zusätzlich noch ein dämpfendes Antidepressivum, welches mir beim Einschlafen helfen sollte und auch beim Durchschlafen. Dem war auch so. Nur die Dosis war am Anfang entsprechend hoch, angepasst an meine psychische Lage.

Nun wurde zwischenzeitlich die Dosis soweit heruntergeschraubt, dass ich wieder Schlafprobleme habe. Nicht beim Einschlafen, sondern mehrmals in der Nacht aufwache.

Dazu muss ich noch sagen, seit ich das Medikament nehme, meinte mein Mann, dass ich schnarche und das nicht grad leise. Er stupst mich dann immer an, und dann ist ne Schnarchpause. Da mein Mann aber selbst immer sehr schnell einschläft, kann er nichts zu sagen, ob da Atemaussetzer dabei sind.

Morgens wache ich dann immer sehr erschlagen auf und den ganzen Tag habe ich mit einer erheblichen Müdigkeit zu kämpfen, aber am Tage schlafen kann ich irgendwie nicht (z.B. am WE). Die Konzentration leidet und die Augen brennen.

Wohin kann man sich wenden (normaler Hausarzt?)?

Was kann ich für mich tun, um die Situation zu verbessern?

LG tweety007


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BeitragVerfasst: 05.09.12, 10:32 
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Beiträge: 3
tweety007 hat geschrieben:
Moin,

ich habe so einige Fragen....und etwas Text.

Ich habe schon seit Ewigkeiten Schlafstörungen (beginnend als Jugendliche), bin jetzt 41 J. alt, weiblich....

Es fing an, dass ich schlecht einschlafen konnte und dann auch in der Nacht mehrmals aufwachte (meist, weil ich auf Toilette musste). Das ich etwas dagegen unternehmen könnte, daran hab ich nicht gedacht.

In einer ziemlichen Krisensituation (schwere Depressionen) war ein stationärer Aufenthalt erforderlich. Dort kamen wir auf die schon länger bestehenden Schalfprobleme zu sprechen und ich bekam zusätzlich noch ein dämpfendes Antidepressivum, welches mir beim Einschlafen helfen sollte und auch beim Durchschlafen. Dem war auch so. Nur die Dosis war am Anfang entsprechend hoch, angepasst an meine psychische Lage.

Nun wurde zwischenzeitlich die Dosis soweit heruntergeschraubt, dass ich wieder Schlafprobleme habe. Nicht beim Einschlafen, sondern mehrmals in der Nacht aufwache.

Dazu muss ich noch sagen, seit ich das Medikament nehme, meinte mein Mann, dass ich schnarche und das nicht grad leise. Er stupst mich dann immer an, und dann ist ne Schnarchpause. Da mein Mann aber selbst immer sehr schnell einschläft, kann er nichts zu sagen, ob da Atemaussetzer dabei sind.

Morgens wache ich dann immer sehr erschlagen auf und den ganzen Tag habe ich mit einer erheblichen Müdigkeit zu kämpfen, aber am Tage schlafen kann ich irgendwie nicht (z.B. am WE). Die Konzentration leidet und die Augen brennen.

Wohin kann man sich wenden (normaler Hausarzt?)?

Was kann ich für mich tun, um die Situation zu verbessern?

LG tweety007


Hallo,
bin noch sehr frisch hier im Forum und leider mehr oder weniger unter den gleichen Problemen. Habe aber bisher probiert damit zu leben, nur ist es mir nun zu viel geworden. Da ich momentan auch unter erhöhtem Stress leide fällt mir nun auch das Einschlafen schwer, was kann man da tun?

_________________
Alles Gute

Eure Barbaria


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BeitragVerfasst: 05.09.12, 11:24 
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Registriert: 05.09.12, 10:23
Beiträge: 3
So, konnte nun ein kleine Hilfe entdecken http://vitamine-mineralstoffe-gesund.de/schlafen-durchschlafen-mit-tipps-gegen-schlafstoerungen/#more aber vielleicht hat ja jemand noch andere Anregungen. Ich wäre dankbar :)

_________________
Alles Gute

Eure Barbaria


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BeitragVerfasst: 19.10.12, 16:00 
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Registriert: 18.10.12, 14:13
Beiträge: 9
hi,

stress kann eine ursache für (ein-)schlafstörungen sein.da können entspannungsübungen zum stressabbau helfen(findet man viel im netz drüber - weiß grad nicht,wie ich den link hier rein kriege - einfach mal googeln).
evtl auch professionelle hilfe,um mit stress besser klar zu kommen und ihn "nicht mit ins bett nehmen".

auch eine gute "schlafhygiene" ist wichtig.
-keine zu späten und zu fettigen/schwer verdaulichen mahlzeiten
-schlafzimmer nicht zu warm/kalt
-bequeme matratze,kissen,decke
-keine stressigen,aufregenden sachen kurz vorm ins bett gehen machen (z.b.spannender krimi)
-warmes (entspannungs-)bad
-.....

auch ein all-abendliches ritual kann helfen sich zu entspannen und einzuschlafen.

was auch oft geraten wird,ist das bett nur zum schlafen zu nutzen,d.h. nicht im bett fehrnsehen,....
und wenn man nach 30min nicht eingeschlafen ist, wieder aufstehen und sich mit etwas ruhigem,jederzeit unterbrechbarem,angenehmen beschäftigen - wieder hinlegen,wenn man das gefühl hat müde zu sein/schlafen zu könnnen
hier ist es auch wichtig,sich nicht all zu viele sorgen/gedanken übers nicht-(ein-)schlafen-können zu machen,sonst kann man vor lauter grübeln erst recht nicht einschlafen.
es ist nicht schlimm mal nicht schlafen zu können,normalerweise holt sich der körper irgendwan den schlaf.

natürlich gibt es auch noch medikamente.hier wären bachblüten,melatonin,oder hopfen (gibts rezeptfrei in der apotheke) erste wahl.
bei den chemischen,verschreibungspflichtigen medikamenten ist das so eine sache.viele helfen nur kurzzeitig,machen abhängig,wenn man sie länger nimmt,oder müssen für die selbe wirkung oft erhöht werden.
möglich sind auch schlafanstossenden bzw schlafförderne antedepressiver,oder neuroleptiker.

könnte noch einiges schreiben,aber erstens ist es wieder ein halber roman und zweitens muss ich gleich weg.kann aber später gerne noch was dazu schreiben,wenn intresse.

lg
kleine-rote-rose


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 Betreff des Beitrags: Besser Schlafen
BeitragVerfasst: 04.12.12, 14:03 
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Registriert: 04.12.12, 13:41
Beiträge: 1
Da kann ich nur zustimmen. Ich beschäftige mich sehr viel mit dem Thema "Besser Schlafen" und hab selbst schon sehr viele Dinge umgesetzt. Es gibt zahlreiche Ratgeber dazu, in denen man viele Basics erfahren kann. Es ist für mich erstaunlich wie schnell zu Medikamenten gegriffen wird, obwohl oft andere Ursachen für Schlafprobleme vorliegen. Bevor man sich über alles andere Gedanken macht, sollte man erstmal schauen, dass man den Stress im Büro lässt, dass im Schlafzimmer die Grundbedingungen für gesunden Schlaf eingehalten sind (Sonnenschutz für gutes Raumklima auch im Sommer und natürlich den Raum ordentlich abdunkeln, damit man nicht durch einfallendes Licht gestört wird. Die Apotheken Rundschau (ist ein kostenloses Magazin, das immer in Apotheken ausliegt) hat übrigens auch oft Tipps zum Thema Gesundes Schlafen...

_________________
Über mich - Ich komme aus Berlin und bin Produktmanager bei Plissee Experte! Schaut doch mal auf der Website vorbei... www.plissee-experte.de


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BeitragVerfasst: 05.06.13, 09:29 
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Beiträge: 6
Ich habe auch seit ca. einem Jahr Probleme durchzuschlafen.. Ich bin nicht an Depression erkrankt und schlafe besser (so ist zumindest mein Gefühl), wenn ich besonders viel Stress habe, also eher eine Art Erschöpfungsschlaf. Bei mir handelt es sich also nicht um Einschlafprobleme, sondern tatsächlich, dass ich jede Nacht 2-4 mal aufwache, ohne ersichtlichen Grund (also auch kein Toilettengang o.ä.). Meist kann ich auch wieder einschlafen, fühle mich aber nach solchen Nächten besonders gerädert.. Manchmal ist es jede Nacht, alles in allem aber vielleicht 3-5 Nächte in der Woche. Zur Schlafdauer: ich schlafe in der Regel zwischen 6 und 8 Stunden, bin 36 Jahre und weiblich. Hat jemand eine Idee wie ich das wieder in den Griff bekommen könnte?


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BeitragVerfasst: 10.06.13, 12:01 
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Registriert: 14.06.12, 10:48
Beiträge: 17
Marlisa77 hat geschrieben:
Ich habe auch seit ca. einem Jahr Probleme durchzuschlafen.. Ich bin nicht an Depression erkrankt und schlafe besser (so ist zumindest mein Gefühl), wenn ich besonders viel Stress habe, also eher eine Art Erschöpfungsschlaf. Bei mir handelt es sich also nicht um Einschlafprobleme, sondern tatsächlich, dass ich jede Nacht 2-4 mal aufwache, ohne ersichtlichen Grund (also auch kein Toilettengang o.ä.). Meist kann ich auch wieder einschlafen, fühle mich aber nach solchen Nächten besonders gerädert.. Manchmal ist es jede Nacht, alles in allem aber vielleicht 3-5 Nächte in der Woche. Zur Schlafdauer: ich schlafe in der Regel zwischen 6 und 8 Stunden, bin 36 Jahre und weiblich. Hat jemand eine Idee wie ich das wieder in den Griff bekommen könnte?


Hallo liebe Marlisa77,

das gleiche Problem hatte ich auch. Bin 41 Jahre alt und litt seit fast 4 Jahren an unregelmäßigem Schlaf. Ich konnte nicht durchschlafen, bin mehrmals aufgestanden, konnte nicht einschlafen, war dafür tagsüber müde usw. Mein Arzt verschrieb mir Tabletten, die ich jedoch nicht einnehmen wollte, weil ich strikt gegen chemische Hilfsmittel bin. Natürliche Heilmittel und Heilbäder helfen dir dieses Problem wenigstens zu mindern. Schau mal hier:

Unerwünschten Link entfernt - Die Moderation

Da kannst du mal schauen woran dies liegen könnte und dementsprechend Naturheilmittel anwenden. Mein Rat an dich, wenn es nicht so schwerwiegend ist, dann lass dir keine Tabletten verschreiben! ;)

Gute Besserung


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BeitragVerfasst: 29.11.13, 01:21 
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Beiträge: 1152
Die Ratschläge der kleine rote Rose sind so auch im Net zu finden und ja, sie treffen es auch meiner Erfahrung nach. Schnell ist vom Bett aus der Fernseher angeknipst und eine spannende Sendung (es sind nicht immer nur Krimis oder Thriller) folgt die andere. Der Körper gewöhnt sich an so späte Zeiten und schon ist der Rhytmus vergriesgnaddelt.

Ich habe keine Depressionen aber auch solche Probleme gehabt, vor allem war es im Krankenhaus sehr verführerisch, wenn der Pfleger mir zuzwitscherte, ob ich ein Schlafmittel möchte. Unter den Umständen habe ich sie immer angenommen. Schlimm ist die Verführung danach, sich solche Mittelchen zu kaufen, um weiterhin so schön einschlafen zu können. Durch die Medikation, die im Rahmen einer "Schmerztherapie" bekomme, schlafe ich wie ein Baby, leider aber auch zu lange, aber immerhin durch.
Zu Zeiten ohne Medikamentenbatterie habe ich ganz simpel heiße Milch mit Honig getrunken, unabhängig, ob ich erkältet war oder nicht. Es machte mich träge. Auch ein Schreibtisch und erst Recht ein halbes Büro lässt am Einschlafen hindern, da man die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes sieht. Ich habe ganz schnell umgestalten müssen und habe nun eine Oase, meine Rituale und unabhängig der Dröhnung trägt es schon sehr zum Wohlbefinden bei, sodass man wirklich ruhig schläft.

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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