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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Stationäres Schlaflabor
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 Betreff des Beitrags: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 21.03.10, 11:30 
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Registriert: 21.03.10, 10:17
Beiträge: 1
Wohnort: Duisburg
Hallo liebe Foren-Mitglieder, :) :) :)

als ein neues Foren-Mitglied möchte ich mich erst einmal kurz vorstellen. Ich heiße Markus, bin 33 Jahre jung und wohne bzw. arbeite im schönen Duisburger Süden, NRW. Beschäftigt bin ich als Vollzeit-Angestellter in der Arbeitsvorbereitung (Büroarbeitsplatz) eines großen bekannten Industrieunternehmens.

Bereits seit meiner frühen Kindheit leide ich unter einer teilweisen schwerwiegenden Schlafstörung, welche sich dahingehend bemerkbar macht, dass ich ca. 3 - 4 Mal in der Woche nachts zwischen 02:00 - 03:00 Uhr im Schlaf unbewusst sehr, sehr laut schreie und allgemein körperlich sehr, sehr unruhig bin. Sehr oft trampele ich mit meinen Beinen auf die Matratze und das Bettgestell. Nur sehr, sehr selten werde ich von meinem eigenen Schreien wach, in welchem ich mich so reinsteigern kann, dass ich so extrem brülle, als ob mich jemand abschlachten würde. Wenn ich dann danach aufwache, habe ich meist keine Stimme mehr und der Hals schmerzt sehr. Mir ist bereits bewusst, dass dies keine Albträume sind. Es fängt immer dahingehend an, dass ich zuerst im Schlaf unbewusst leise erzähle bzw. spreche und mich dann immer mehr hineinsteigere. Früher, wo ich noch bei meinen Eltern gelebt habe, mussten sie mich stets regelrecht wach rütteln, damit ich diese Unruhe nicht weiter entwickeln konnte. Aber seitSeptember 2002 habe ich eine eigene Wohnung und habe sehr massiven Ärger mit meinen Nachbarn, der stätig zunimmt. Mein Schlafzimmer habe ich auch schon mit dämmenden Schallisolierungsplatten ausgestattet. Leider aber hilft dies auch nur wenig.
Vor wenigen Wochen endlich habe ich einen Schlaftherapeuten in Düsseldorf aufgesucht. Neben einem EEG (welches völlig in Ordnung war) gab er mir für eine einzige Nacht ein Überwachungsgerät mit nach Hause. Damit wurde meine Atmung, mein Puls und meine Körperfunktionen gemessen. Als Ergebnis diagnotisierte der Arzt bei mir einen gestörten nächtlichen Schlaf/Wach-Rythmus und verschrieb mir das pflanzliche Präparat "Trimiprarim" (ein Antidepressivum). Nur leider haben sich die Symptome keineswegs verbessert. Dieses Medikament nehme ich jetzt schon über 7 Wochen. Am 01. April habe ich zum wiederholten Male einen Gesprächstermin bei meinem Schlafmediziner. Nach Absprache mit meinen Eltern möchte ich mich jetzt ganz gerne einmal stationär in einem Krankenhaus sehr detailiert schlafmedizinisch untersuchen lassen. Natürlich nicht, ohne mich am 01. April vorab noch einmal mit meinem Arzt darüber zu beraten. Gibt es vielleicht hier im Forum jemand, welcher sich aufgrund von Schlafproblemen bereits schon stationär hat behandeln lassen.??? Ich bin wirklich sehr an anderen diesbezüglichen Erfahrungsberichten interessiert. Z.B über den genauen Untersuchungsverlauf (was genau wurde alles untersucht und auf welche Weise?). Kann mir vielleicht jemand ein sehr gutes Krankenhaus in NRW empfehlen. Es sollte sich im Raum Duisburg, Oberhausen, Düsseldorf, Mülheim a. d. Ruhr, Essen oder am Niederrhein befinden. Als sehr, sehr wichtig empfinde ich es zu guter Letzt auch noch zu erwähnen, dass ich unter keinerlei beruflichen wie auch privatem Stress leide. Ich bin sehr generell entspannt und ausgeglichen.

Ich würde mich wirklich sehr über zahlreiche Kontaktaufnahmen und Hilfestellungen freuen. Sehr gerne stehe ich Euch auch noch für weitere Fragen zur Verfügung.

Mit den besten Grüße aus Duisburg

Markus :wink: :wink: :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 06.03.13, 21:49 
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DMF-Mitglied

Registriert: 15.03.08, 15:47
Beiträge: 40
Wohnort: NRW
Franziskus-KH in MG hat ein neurologisches Schlaflabor mit sehr gutem Ruf. Allerdings wartete ich über 4 Monate auf einen Termin. Man bekommt 2 Termine, einen zur Besprechung und Voruntersuchung und ca. eine Woche später für die Aufnahme. Man bleibt 2 Nächte, an dem Tag dazwischen kurze Besprechung und je nachdem weitere Untersuchungen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 06.03.13, 23:10 
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DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 10.01.07, 16:48
Beiträge: 4216
Hallo,
kann man dir in solchen Schreiphasen aufwecken ?
Zitat:
Neben einem EEG (welches völlig in Ordnung war)

wie lange lief das EEG? Meist bringt nur eine EEG Übernacht Klarheit, wenn solch einen Attacke abläuft .
Alles Gute
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 06.03.13, 23:32 
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DMF-Mitglied

Registriert: 06.11.12, 23:27
Beiträge: 33
hallo markus,
deine symptome klingen nach traumatischem widererleben. albträume sind das tatsächlich dann nicht. in dem falle wäre sicher eine psychotherapie hilfreich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 04.12.13, 22:20 
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Interessierter

Registriert: 04.12.13, 20:53
Beiträge: 7
Pavor Nocturnus ist eine noch wenig erforschte Erkrankung, hier hilft es möglichst viele Informationen zu sammeln...eigene Vergangenheit, erleben und so weiter...


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 Betreff des Beitrags: Re: Stationäres Schlaflabor
BeitragVerfasst: 19.08.14, 10:58 
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noch neu hier

Registriert: 19.08.14, 10:55
Beiträge: 1
Hallo Markus,

ich weiß das Thema ist nun 4 Jahre alt, aber konnte dir in der Zwischenzeit geholfen werden?
bzw. Wie und Wo hast du Hilfe gefunden?

Bei mir weisen teilweise dieselben Symptome auf.

Gruß Marcel


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