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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Einschlafprobleme
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 Betreff des Beitrags: Einschlafprobleme
BeitragVerfasst: 26.01.10, 10:31 
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Hallo!

Seit einem Jahr leide ich nun unter erheblichen Einschlafproblemen. Ich bin zwar totmüde, finde aber nicht in den Schlaf und schlafe dann meist erst so in den frühen Morgenstunden ein. Jedesmal wenn ich diese Einschlafprobleme habe, muß ich auch ca. stündlich auf die Toilette- Wasserlassen. Und das, obwohl ich schon seit Stunden nichts mehr getrunken habe. Es kommt aber trotzdem eine nicht unerhebliche Menge Urin. Kann es da einen Zusammenhang geben? Was gibt es noch für Ursachen für Einschlafprobleme? Bei mir ist die Ursache nie gefunden worde. Ich grübel auch nicht oder beschäftige mich mit irgendwelchen Dingen, habe keine belastende Situation etc. pp. ich bin hundemüde und finde den Dreh zum Einschlafen nicht. Ich nehme auch seit ca. einem 3/4 Jahr Quentiapin (25 mg), das mal mehr, mal weniger dagegen hilft. Ich bin langsam echt am Verzweifeln und weiß auch gar nicht mehr, zu welchem Arzt ich noch gehen soll. Ich habe eine SD Unterfunktion, bin da aber gut eingestellt. Vielleicht hat noch jemand ne Idee oder nen Tipp... ich wäre wirklich dankbar!

Viele Grüße,

Patrizia


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BeitragVerfasst: 27.01.10, 08:00 
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Hallo Patrizia,

was wurde denn bisher zur Abklärung unternommen?

_________________
Alles Gute
Ralf Tillenburg
Facharzt für Allgemeinmedizin
http://www.praxis-tillenburg.de


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BeitragVerfasst: 27.01.10, 11:42 
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Beiträge: 123
Wohnort: Bielefeld
Hallo Herr Tillenburg,

Ich bin letztes Jahr im März auf den Kopf gestellt worden. War für 6 Wochen in der Psychatrie, weil ich teilweise gar nicht mehr geschlafen habe. Dort wurde u.a. ein MRT vom Kopf gemacht- alles ok (außer Polypen in einer Nasennebenhöhle). Blut wurde mehrfach abgenommen- auch alles ok (bis auf den SD Wert), EEG wurde geschrieben, EKG, Kipptisch (starker Blutdruckabfall), 24h Blutdruckmessund und 24h EKG (mit dem Ergebnis, dass ich starke Blutdruckschwankungen habe und etwas zu Bluthochdruck neige).


Diagnose war dann "mittelgradig depressive Episode", mehrere Antidepressiva wurden erfolglos ausprobiert, mit dem Quetiapin konnte ich dann schlafen- aber auch nur noch damit.

Ich muß dazu sagen, dass ich mich niemals depressiv gefühlt habe, bis heute nicht. Ich habe keine Antriebsschwäche etc. pp. "funktioniere" völlig normal, bis auf die Sache mit dem Schlafen... die Diagnose musste wohl u.a. wegen der KK gewählt werden (so wurde es mir erklärt).

Bis heute sind die Einschlafprobleme geblieben. Ich habe mein Leben komplett entschleunigt, gestalte den Abend immer sehr ruhig, höre Entspannungsmusik zum Einschlafen und kann trotzdem nur mit dem Medikament schlafen, egal wie müde ich bin.

Ich habe den Eindruck, also würde irgendwas in meinem Hirnstoffwechsel nicht stimmen. Als ob irgendein Neurotransmitter zu wenig ausgeschüttet wird (Melatonin?)? Denn ich bin nachts TOTMÜDE und kann dennoch nicht schlafen. Und das geht nicht eine Nacht so, sondern ohne Medikament in einem fort... und dass ohne das ich mich mit irgendwas beschäftige, grübel etc. pp. Ich liege im Bett und habe die Augen geschlossen und liege so stundenlang da, ohne einzuschlafen. Die Augen offen zu halten ist fast nicht möglich, da ich eben wirklich sehr müde bin.


Noch ein paar Eckdaten: ich bin weiblich, 32 Jahre, habe einen Sohn (3 Jahre), BMI ca. 20, Nichtraucher, keine Allergien

Vielleicht können Sie mir helfen oder haben einen Tip, eine Idee?

Viele Grüße,

Patrizia


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BeitragVerfasst: 27.01.10, 17:18 
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Registriert: 27.01.10, 16:07
Beiträge: 4
Hallo Patrizia

Schlafmangel bzw. sogar Schlafentzug kann etwas ganz grausames sein. Ich weiß ganz genau wovon Du redest. Habe das Problem seit einigen Jahren, wobei es schleichend kam und immer schlimmer wurde. Meine Schlafqualität und Dauer nahm immer mehr ab und wenn ich es früher noch schlimm fand mal nur wenige Stunden geschlafen zu haben, bin ich heute darüber immerhin schon mal froh. Mitunter mache ich unfreiwillig die Nächte komplett durch.
Habe nicht nur Einschlafprobleme sondern kann auch nie mehrere Stunden am Stück durchschlafen, wenn ich denn wirklich mal eingeschlafen sein sollte.

Die meisten Menschen denen man sein Leid klagt denken mitreden zu können, nach dem Motto "Oh ja, ich schlafe auch sooo schlecht. Bei mir waren es nur 6 Stunden letzte Nacht"
Wenn man denen dann antwortet: "Ok, 6 Stunden hatte ich innerhalb der letzten 5 Tage insgesamt", dann wird einem entweder nicht geglaubt oder es kommt der nächste Witz z.B. "Hast Du es schon mal mit heißer Milch oder Baldrian versucht?" Ich kann die Sch..... nicht mehr hören. Auch wenn es nur gut gemeint ist.

Ich war deshalb auch schon Arbeitsunfähig, weil ich vor lauter Erschöpfung am Arbeitsplatz zusammengebrochen bin. Zu dem Zeitpunkt war ich so ca. 3 Tage und Nächte am Stück ohne Schlaf.
Dieses furchtbare Gefühl wie wenn der Boden schwankt auf dem man läuft, das Herz rast, der Kopf dröhnt und man irgendwann Dinge sieht wie Blitzlichter oder es kommt einem so vor als würde die Helligkeit spinnen und die Beleuchtung flackern. Eigentlich dürfte man in diesem Zustand gar kein Auto mehr fahren. Aber man muß doch zur Arbeit, man war schließlich schon oft genug krank in diesem Jahr durch ständige grippale Infekte. Im Bad morgens vorm Spiegel dreht sich alles als wäre man besoffen. Was tun? Anrufen und sich krank melden weil man "nicht geschlafen hat???"

Man wird echt krank davon. Körperlich aufgrund eines komplett kaputten Immunsystems, ständig erkältet usw, und seelisch natürlich auch, weil man eben z.B. die so wichtigen Traumphasen usw nicht hat, in denen sich die Psyche "repariert".
Ich hatte bislang keine Depressionen, Sorgen, Ängste, so wie bei Dir auch. Aber durch den andauernden Schlafmangel kam das mit der Zeit von allein.
Daher nicht "Schlaflos durch Depressionen" sondern umgekehrt.

Auch ich war erst beim Hausarzt und es wurden diverse Sachen abgecheckt wie bei Dir auch. Vom homöopathischen Mittel über Hormongeschichten bis Zolpidem. Letzteres hilft mir schon um einzuschlafen und ich nehme es häufiger, auch wenn es ja nur zur Kurzzeittherapie empfohlen wird. Aber wenn man verzweifelt genug ist, dann ist einem das auch egal. Also nehme ich mittlerweile mehrmals pro Woche eine halbe Tablette ein, also 10mg halbiert, und es wird wenigstens erträglich. Länger durchschlafen klappt damit allerdings auch nicht. Wache meistens jede Stunde auf. Aber bin immerhin schon froh wenn ich wieder einschlafe.Ohne Tabletten mittlerweile undenkbar.

Ein 24 Std. EKG, Blutdruckmessgerät und Atem-"ÜberNachtKontrollding"....sorry, ist schon länger her ;), Name fällt mir nicht mehr ein, habe ich alles auch mitgemacht. Alles ohne Befund. Körperlich keine Defizite.

Ich wurde auch zum Neurologen überwiesen. Laut vielen Expertenmeinungen dem Besten in unserer Gegend, bei dem man ein halbes Jahr auf einen Termin wartet usw. Mein Hausarzt hatte selbst dort angerufen und es auf dringlich gemacht.
Naja, EEG, langes Gespräch, Reflexe getestet und lauter solche Sachen.
Resultat: Trimineurin 25 mg, langsam auf vorerst 75 mg steigern. Wer's nicht kennt, es ist ein Antidepressivum, das sehr müde macht, bzw fast schon lähmt.
Habe es genommen, lag im Bett, konnte durch die Tabletten vor Erschöpfung kaum noch den Arm heben, war nie zuvor mehr K.O., tja, geschlafen hab ich nicht. Nur daß ich mich jetzt zusätzlich auch noch tagsüber kaum noch bewegen konnte vor Schlappheit. Nachdem es nichts brachte, wurde es nach einigen Wochen wieder abgesetzt.

Habe auch aus Verzweiflung schon das eine oder andere Mal zur Flasche gegriffen. Nach dem 3. oder 4. Bier konnte ich dann doch mal einschlafen. Dieser Umstand hat mich aber auf Dauer eher verängstigt, so daß ich es bald wieder gelassen habe.

Man kann sich das Ganze in etwa so vorstellen:

Also man ist todmüde und kann die Augen kaum noch aufhalten. Sie brennen schon regelecht.
Man legt sich hin.
Hat natürlich vorher schon alle Störquellen wie Elektrosmog, Frischluftmangel und alle 1000 anderen bekannten Dinge beseitigt um GANZ sicher zu gehen.
Vorher geht's natürlich noch mal auf's Klo, wäre ja schlimm wenn man dadurch noch mal aufstehen müsste.
Also liegt man da und ist ganz ruhig. (Autogenes Training und solche Sachen macht man fast schon unterbewusst automatisch)
Irgendwann fängt man an etwas zu dämmern. Ich merke das daran, daß ich bewusst mitkriege, daß ich jetzt anfange zu träumen. Also daß Gedanken jetzt von allein kommen, ohne daß ich an sie denke, bzw, ach Gott, wie erklärt man das nur, daß sich auf einmal Bilder vor einem abspielen und man eben leicht träumt, dabei aber noch nicht ganz weg ist.
Und dann würde wohl nur noch ein ganz kleines Klick zum völligen einschlafen fehlen, das kommt aber nicht. In dieser Phase komme ich meistens nicht weiter und wieder völlig zum Wachzustand zurück. "Sobald ich merke daß ich anfange zu träumen wach ich auf." So könnte man es kurz beschreiben.
Dann kommt das nächste: Ich spüre schon wieder einen leichten Blasendruck. Also besser gleich noch mal raus bevor man dann wirklich einschläft und dadurch wach wird. Dieses Spiel kann auch bis zu 3 mal pro Nacht passieren, ohne daß zwischenzeitlich etwas getrunken wird. Und das ist auch nur der Fall wenn ich nicht schlafe. Sollte ich mal (mit Tabletten natürlich) besser schlafen (besser sind bei mir etwa 4-5 Stunden pro Nacht), dann muß ich erst morgens auf's Klo.

Dann kommt noch dazu, daß der Schlaf, wenn er mal eingetreten ist, so leicht ist, daß ich jedes noch so kleine Geräusch mitbekomme. Ich wache z.B. schon auf, wenn im Stock unter mir die Toilettenspülung betätigt wird. Und besonders hellhörig ist das Haus nicht unbedingt. Habe es an den Wochenenden mit Ohrenstöpseln versucht, ist eine ganz kleine Hilfe mehr. Aber unter der Woche besser nicht, da man sonst den Wecker ja verpassen könnte wenn man endlich mal einschläft, eine halbe Stunde bevor er klingelt.......

Was noch ganz interessant ist an der Stelle: Auch ich habe eine SD-Unterfunktion und nehme täglich morgens L-Thyrox 50. Laut Facharzt bin ich hiermit gut eingestellt, lasse das 2 mal jährlich kontrollieren. Kein Arzt wollte bisher einen Zusammenhang zur Insomnie bestätigen. Der Zufall mit Dir jetzt hier macht mich allerdings schon wieder stutzig.

Also nachdem ich jetzt hier einen Roman verfasst habe möchte ich zusammenfassend sagen:

Ich kann absolut mit Dir mitfühlen und Du siehst, Du bist nicht allein mit diesem Problem.
Hiermit würde ich mich als Hilfesuchender gerne anschließen.
Ich, m, 32

Vielen Dank.


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BeitragVerfasst: 27.01.10, 17:48 
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Hallo Egon,

das sind ja wirklich "witzige" Parallelen. Ich nehme übrigens auch 50 mg L-Thyroxin ein.

Ich kann mich in Deinen Schilderungen 100% wiederfinden! Du hast es absolut treffend beschrieben, wirklich alles.

Wie lange geht das denn bei Dir schon so?

Und das "Depression durch Schlafmangel" und nicht umgekehrt, das triffts zu 100%. Ich war letztes Jahr irgendwann so fertig, dass ich wirklich fast heulend zusammen gebrochen wäre und da hieß es gleich: Depression. Dass das alles durch den Schlafmangel bedingt war und ich, wenn ich gut schlafe, mich super hoch zehn fühle, das wurde nicht berücksichtigt :roll:

Naja, vielleicht weiß Herr Tillenburg ja irgendwie weiter...

LG und Danke für Deine Schilderung!

Patrizia


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BeitragVerfasst: 27.01.10, 18:25 
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Wann das genau angefangen hat kann ich gar nicht so genau sagen.
Schlecht schlafen tu ich bestimmt schon seit etwa 10 Jahren.
Wenig seit ca 5 Jahren
Und vor ca 3 Jahren haben die ersten komplett schlaflosen Nächte so langsam begonnen.
Anfangs war es so, daß nach einer schlaflosen Nacht die darauf folgende wieder besser lief durch die Müdigkeit. Aber mittlerweile ist das kein Garant mehr.

Im Job läuft es gut, meine Beziehung ist harmonisch, die Finanzen passen auch (einigermaßen) ;)

Übrigens hielt auf meine Nachfrage hin bisher keiner der Ärzte die Einweisung in eine professionelle Schlafklinik für notendig, bzw wurde es nicht als hifreich eingeschätzt.


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BeitragVerfasst: 29.01.10, 18:11 
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Ich nochmal...

Kann man eigentlich Progesteron mal testweise benutzen oder muß ich dafür erst nen Hormonstatus machen? Ich habe ja nach wie vor das Gefühl, dass die ganze Sache hormonell bedingt ist und habe mal etwas gegoogelt und bin auf diese Progesteroncreme gestossen. Mach ich viel falsch, wenn ich die einfach mal ausprobiere?

Viele Grüße,

Patrizia


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BeitragVerfasst: 16.06.10, 14:46 
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Hi Egon,

vielleicht liest Du ja noch mit...!?

Ich habe vor knapp3 Wochen Quentiapin abgesetzt und schlafe seitdem sehr schlecht... letzte Nacht war es genau eine Stunde...ätzend!

Jedenfalls hab ich seit 2 Wochen die sog. Schlafkompression ausprobiert und das funktioniert sogar einigermaßen. Abends bin ich einfach so müde, dass mir die Augen zufallen und ich schlafe sogar einigermaßen durch... durch das begrenzte Schlaffenster nie mehr als 6 Stunden, aber immerhin.

Das ständige Wasserlassen, auf dessen Nachfrage ich hier ja leider keine Antwort mehr bekam, hängt wohl tatsächlich mit der Ausschüttung von Neurotransmittern zusammen.
Ich bin nun in Behandlung bei einem Schlafspezialisten und warte auf meine umfangreichen Blutergebnisse. Mal sehen.

Wie siehts bei Dir aus? Was machst du gegen das Nicht-schlafen-können?

Lg
Patrizia


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschlafprobleme
BeitragVerfasst: 15.04.13, 11:43 
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Beiträge: 4
Hallo,
passend zu dem Thema habe ich auch eine Frage: ich hab auch öfter Einschlafprobleme, unabhängig von Streß. Bei mir fühlt sich der Kopf dann innerlich an wie ein Bienennest, als würde die ganze Zeit etwas dadrin vorgehen. Geht euch das genauso?


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschlafprobleme
BeitragVerfasst: 28.01.14, 22:14 
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Registriert: 06.08.13, 13:05
Beiträge: 1152
Ja, rubloff, wenn der Körper zur Ruhe kommt bzw. es sollte, dann geht die Grübelei los, ganz gleich,ob man Probleme hat oder nicht. Aber ich habe, so amüsant es auch klingt, ein Klemmbrett und Stift zu liegen. Jeder Gedankeblitz wird notiert und dann geht es einigermaßen. Dass Fernsehen zum Einschlafen nicht empfohlen wird, ist mir klar, aber ich mache es dennoch. Irgendeine langweilige Politikertalkrunde oder anderes ausgewählt, Timer an und wegdösen. Im KH im letzten Sommer bekam ich auf Wunsch noch ein Schlafmittelchen und es dauerte etwa eine viertel Stunde und ich war weg und habe das emsige Treiben meiner Bettnachbarin nachts nicht mehr mitgeschnitten. Ich habe schon fast gelauert, bis der Nachtdienst mit dem Heileheilesegenwägelchen durch den Gang zieht. :mrgreen: Durch die Medikamente , die ich jetz einnehme, schlafe ich allerdings, wenn es denn gelungen ist, wie ein Bär und bin morgens gerädert. Allerdings habe ich es nie beim Arzt abgeklärt, ich habe schon genug Ärztemarathon und etliche Diagnostik, um mein Leiden an den Füßen herauszufinden. Aber mit dem Notieren der Gedanken ists schon eine kleine Unterstützung, vielleicht legt es sich dann mit dem "Bienennest" und ich halte es für normal,wenn auch unangenehm, dass man noch nachdenkt, was morgen noch so anliegt und in nächster Zeit noch zu erledigen ist. Oder man hat Kummer oder wasweißich. Also dann mal ausprobieren und ich wäre interessiert, ob es erleichtert. 8)

_________________
"Es amüsiert mich immer, wenn Menschen all ihr Unglück dem Schicksal, dem Zufall oder dem Verhängnis zuschreiben, während sie ihre Erfolge oder ihr Glück mit ihrer eigenen Klugheit, ihrem Scharfsinn oder ihrer Einsicht begründen." (Coleridge)


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 Betreff des Beitrags: Re: Einschlafprobleme
BeitragVerfasst: 14.07.14, 20:52 
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Registriert: 25.06.14, 19:30
Beiträge: 2
Falls noch aktuell, ...versuch mal mit der Schlafhypnose von Jafeth Mariani auf Youtube. Ist so eine Art Traumgeschichte oder wie das heisst. Bei mir hats geholfen.

_________________
pflegedienst-ost.com


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