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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Bedingt Schlafapnoe eine Schilddrüsenunterfunktion?
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BeitragVerfasst: 09.03.17, 12:24 
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Anamnese:

Ich bin 44 Jahre alt. Ich bin 183cm, wiege 82 kg und ich bin Nichtraucher.
Vor 9 Jahren wurde bei mir Schlafapnoe diagnostiziert.
Ich nehme keinerlei Medikamente zu mir.

Befund damals: Leichtgradiges OSAS, Schnarchen, CPAP-Gerät mitgegeben.
Gute Einstellung mit 6 mbar: Unter 5 mbar noch etwas schnarchen.
Entlassung mit nAPA 5-10 mbar.

Ich habe jedoch nur 6-7 Nächte lang die Maske getragen weil ich nicht drauf klar kam.
Ich konnte mich nicht dran gewöhnen, wegen dem Geräusch beim Ausatmen, der aus dem Schlauch rauskommt. Das hat mich immer beim Einschlafen gestört.
In den letzten Jahren bin ich mit 4-5 Stunden immer irgendwie ausgekommen.
Aber nach meinem Empfinden ist meine gefühlte Tiefschlafphase aktuell bei nur noch 2 Stunden. (definitiv viel zu wenig!!!)
Ich kann 10 Stunden im Bett liegen. Ich bin nur 2-2,5 Stunden für mich im gefühlten Tiefschlaf.
Die restlichen Stunden bin ich lediglich am Rumdösen.
Ich komme dann nicht noch mal in die Tiefschlafphase.
Vor 15 Tagen bin ich dann mit einem Schwindelgefühl im Kopf aufgestanden.
Ich habe Blutdruckschwankungen wenn ich mich bücke.
Ich habe das Gefühl, dass mein Kopf/Gehirn in Watte eingewickelt wäre.
Tagesmüdigkeit, Konzentrationsprobleme, Antrieblosigkeit sind weitere typische Symtome.
Ich war beim Hausarzt. Bei der Blutuntersuchung kam heraus, dass ich einen sehr überhöhten TSH-Schilddrüsenwert habe.
Ich war dann beim Radiologen bzw. Nuklearmediziner. Hier wurde erneut mein Blut abgenommen, Ultraschall von meiner SD und eine Szintigraphie durchgeführt.

Blutwerte:
fT3: 3,60 pg/ml (Norm: 2,2 - 5,5 pg/ml)
fT4: 0,91 ng/dl (Norm: 0,78 - 1,94 ng/dl)
TSH: 7,69 µU/ml (Norm: 0,4 - 3,9 µU/ml)
TPO-AK: 300,00 U/ml (Norm: < 60 U/ml)


Ultraschall:
Echoarme insgesamt knotig veränderte Schilddrüse (rechts 5,5 ml, links 10,3 ml-Gesamtvolumen 15,5 ml). Im rechten Schilddrüsenlappen im mittleren Abschnitt ein nodöser Bezirk darstellbar von ca. 1,4 cm Durchmesser und kaudal davon ein weiterer nodöser Bezirk von ca. 1,2 cm Durchmesser.

SD-Szintigraphie mit 69 MBq Tc-99m:
Rechtfertigende Indikation: Speichermuster im Knoten
Leicht hufeisenförmig konfigurierte Schilddrüse mit relativer Minderbetonung rechts kaudal im Bereich der sonographischen Knoten.
Gesamtuptake 1,6 % ( normal für Euthyreose: 0,5 - 2,0 %)

Empfehlung des NUK:
Substitution auf L-Thyroxin 50 µg/d





Ich habe in zwei Wochen einen Termin beim Schlaflabor.
Ich werde dann ein CPAP-Gerät bekommen.
Frage 1:
Wenn ich dann meine Atemmaske regelmässig benutze und meine Schlafeffizienz sich verbessert, würden meine Schilddrüsenwerte sich auch verbessern wenn ich kein L-Thyroxin zu mir nehme?
Frage 2:
Wenn ich L-Thyroxin nehmen sollte, dann nach 3 Monaten Blutkontrolle meine SD-Werte sich verbessern würden, dürfte ich dann L-Thyroxin absetzen (natürlich immer in Rücksprache mit dem Arzt)
Frage 3:
Die Schilddrüse ist ja in einen hormonellen Regelkreis eingebunden, der über einen Rückkopplungsmechanismus eine kontrollierte Abgabe der Schilddrüsenhormone gewährleistet. Eine wichtige Rolle spielen hierbei zwei Bereiche im Gehirn, der Hypothalamus und die Hypophyse. Können meine anhaltenden Symtome auch dadurch erfolgen weil diese beiden Bereiche bei mir im Gehirn auch im Laufe der Zeit in Mitleidenschaft gezogen sind?
Sollte ich zur Sicherheit einen MRT meines Gehirnes durchführen lassen?
Frage 4:
Würde Ihr mir dazu raten einen Endokrinologen aufzusuchen?
Frage 5:
Würdet Ihr mir empfehlen, dass ich als Selbstzahler folgende Blutwerte ermitteln lasse?
Melatoninsulfat (Schlafhormon); Vitamin D; Vitamin E; Magnesium; Selen; Q10; Zink; Mangan; Vitamine B1/B6/B9/B12; Testosteron

Ich würde mich sehr freuen wenn ich kompetente Antworten auf meinen Krankheitszustand bekommen würde.
Ich bedanke mich bei allen Antworten schonmal im Voraus


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