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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Cortison und Lupus
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 Betreff des Beitrags: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 12.06.15, 18:32 
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Hallo,

Ich habe seit 12 Jahren SLE und seit 3 Monaten den ersten rheumatischen Schub.
Der Rheumatologe gab mir 6 mg Cortison.
Meine Fragen sind : Wie lange ist die Wirkungsdauer ? Ich nehme es morgens 6 Uhr und habe das Gefühl das die Wirkung um 18 Uhr schon vorbei ist.
Ich nehme es nun den 2. Tag. Kann ich es jetzt noch einfach absetzen oder muss ich schon ausschleichen ?
Ist es möglich Cortison nur einen Tag in der Woche zu nehmen, als Schmerzentspannungstag, sozusagen ?

viele Grüße
Katja


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 12.06.15, 19:40 
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Hallo,
erstmal was für ein Cortison? Prednisolon?


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 12.06.15, 19:48 
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Hallo,

es heisst Calcort.

lieben Gruß
Katja


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 12.06.15, 21:13 
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Beiträge: 728
Der Wirkstoff davon, Deflazacort scheint eine minimal niedriger Wirkungsstärke zu haben wie Prednisolon und für ein Schub mit 6 mg sehr niedrig, eigentlich ehr Erhaltungsdosis.
Absetzen geht nach 2 Tagen ohne Ausschleichen, aber was wollte das für ein sinn machen? Das Ziel con Schub in Remission zu kommen, scheint doch nicht annähernd erfüllt zu sein(nach der zeit nicht ungewöhnlich). Sonst würde es nicht mehr zu den schmerzen, abends kommen.
Code:
Ist es möglich Cortison nur einen Tag in der Woche zu nehmen, als Schmerzentspannungstag, sozusagen ?

Cortison ist kein Schmerzmittel. Es hat eine Entzündungshemmende und Immunsuppressive Wirkung, in der Dosierung aber nur wenig. Mit ein Tag in der Woche nehmen, würde kein Sinn machen. Würde nur Nachteile bringen und mit Sicherheit nichts gegen den Schub ändern. Cortison soll Eigentlich erst runterdosiert werden,wenn kein Schub mehr besteht.
Was hat der Rheumatologe denn zu der weiteren Vorgehensweise gesagt bzw. wann ist der nächste Termin?

Gruß
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 12.06.15, 22:02 
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Beiträge: 4216
Hallo,
Der Cortison ist extrem niedrig dosiert und hat ein sehr kurzen Wirkzeit.
Kenne mich nicht mit Rheuma aus - das ist Jessys Fachgebiet aber die Dosis kommt mir ebenfalls sehr niedrig vor.
Cortison muss man erst nach längeren Einnahme ausschleichen, jedoch alleine absetzen sollte man das nicht. Lieber am Montag zum Arzt gegen und es besprechen.

Cortison ist nicht nur Entzündungshemmend aber senkt auch auf Dauer die Abwehrsystem was bei manche Erkrankungen sinnvoll ist.

Gruß
Muppet


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 23.06.15, 00:02 
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Beiträge: 4
Hallo,

ich bin am nächsten Tag zum Arzt und der gab mir 30 mg Tabletten. 15 mg am Morgen, 15 mg am Abend. Dazu Plaquenil.
Das probiere ich nun seitdem. Ich habe aber den Eindruck das es sich täglich verschlechtert. Ich habe, da Arzt 2 Wochen in Urlaub, selbstständig um weitere 7,5 mg erhöht und bin immer noch nicht in dem Bereich 24 Stunden schmerzfrei zu sein. Ich vermute der Schub drückt einfach weiter ?
Da ich körperlich so abgebaut habe, bekam ich Physiotherapie verschrieben. Ganz langsam, ganz wenig und trotzdem habe ich geschwollene Knie am abend. Das feuert den Lupus doch auch an oder ? Sollte ich lieber pausieren ? Sollte ich zum Rheumatologischen Vertreter mit meinen Beschwerden ?

liebe Grüße
Katja


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 23.06.15, 09:16 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblattes Ausgabe 25 Seite 423-431 vom 19. Juni kommt ein hervorragender Artikel über" Diagnostik und Therapie des systemischen Lupus erythematodes".
Da er über 8 Seiten geht, kann ich Ihnen nichts Näheres schreiben. Ausführlichst kommen je nach Stadium die diversen Therapiemöglichkeiten zur Sprache.
Vielleicht ist es Ihnen bei möglich, über Ihren Haus/Facharzt an diesen Artikel zu kommen. Jedem niedergelassenen Arzt wird das Ärzteblatt zugeschickt.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 23.06.15, 23:04 
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Registriert: 05.12.08, 20:34
Beiträge: 728
Hallo,
katja78 hat geschrieben:
Sollte ich zum Rheumatologischen Vertreter mit meinen Beschwerden ?

Ja das solltest du machen. Nach der zeit hätte eigentlich eine Besserung eintreten müssen. Wahrscheinlich muss die Therapie verändert werden, die jetzige scheint bei dir nicht auszureichen zu sein. Und selbstständig sollte man das Cortison eigentlich nicht erhöhen. Von dem Hydroxychloroquin kannst du ja noch keine Positive Wirkung erwarten ,dauert mindesten 6 Wochen bis 6 Monate. Du musst aber vorher noch aus den Schub auskommen.
Noch wegen dem Hydroxychloroquin. Warst du vorher beim Augenarzt? Die Augen sollen vor Therapiebeginn kontrolliert werden und auch dann unter dem Medikament auch regelmäßig. Am Anfang alle 3 Monate, später wenn alles in Ordnung ist. alle 6 Monate.

Zitat:
im aktuellen Heft des Deutschen Ärzteblattes Ausgabe 25 Seite 423-431 vom 19. Juni kommt ein hervorragender Artikel über" Diagnostik und Therapie des systemischen Lupus erythematodes".

Meine Sie den Artikel? https://www.aerzteblatt.de/archiv/17100 ... thematodes
m.E leider nicht ganz Neutral geschrieben . Für ein Medikament wird da ja das schon Werbung gemacht. Unter Interessenkonflikt habe ich auch die Erklärung dafür gefunden :wink: .

Gruß
Jessy


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 24.06.15, 07:53 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 10903
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Morgen,
ja, diesen Artikel meine ich. Hierbei drehte es sich mir hauptsächlich um die Höhe der Cortisondosierung.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cortison und Lupus
BeitragVerfasst: 04.08.15, 12:32 
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Registriert: 11.06.15, 13:47
Beiträge: 4
Hallo,

nach einigen Wochen Cortison bin ich nun am ausschleichen. Die höchste Dosis waren 40 mg, nun bin ich bei 18 mg.
Cortison hat bei mir bewirkt das ich an die 8 kg Wasser verloren habe und somit auch eine Gewichtsreduzierung hatte, die blieb. Beim Ausschleichen merke ich nun das der Körper wieder beginnt Wasser zu speichern.
Meine Nierenwerte sind ok.
Wie kann ich dem Körper helfen das Wasser auszuscheiden und nicht weiter zu speichern ?
Was könnte die Ursache für das Speichern sein ?

beste Grüße
Katja


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