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medizin-forum.de • Thema anzeigen - BSG, CRP unauffällig - trotzdem Beschwerden
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BeitragVerfasst: 26.06.14, 13:12 
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Registriert: 28.10.05, 09:36
Beiträge: 19
Hallo zusammen,

vielleicht kann mir ja hier jemand weiterhelfen. Seit Februar, nein eigentlich schon seit Juni vergangenen Jahres leide ich immer wieder unter verschiedenen Schmerzzuständen. Im Juni '13 war ich mit Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall im KH, dies stellte sich allerdings lt. RÖ nicht heraus. Wurde mit Schmerzmitteln wieder entlassen. Im Februar diesen Jahres dann wieder KH, weil ich kaum Laufen konnte, die Hüfte schmerzt in Bewegung, nachts heftige Schmerzen in der Leistengegend. Nach lngem sitzen/liegen brauch ich ne Weile, um wieder in Fahrt zu kommen. Vorallem nachts kann ich mich kaum umdrehen, weil die LWS/Hüfte so schmerzt. Im KH wurde ein CT und ein MRT (ohne Kontrastmittel)gemacht, alles angeblich ohne Befund. Seitdem tun mir andauernd andere Gelenke weh. Die LWS geht derzeit, momentan machen mir die Daumensattelgelenke zu schaffen, s0 daß ich kaum volle Flaschen tragen kann. Auch das wickeln/tragen von Kindern (ich arebite als Erzieherin) stellt Schwierigkeiten dar. Hinzu kommen Schulterschmerzen mit Bewegungseinschränkungen. Mein Orthopäde schickt mich zum Rheumatologen. Der Rheumatologe will erst Blutergebnisse sehen, bevor er mir einen Termin gibt. Diese Woche sind nun Blutabnahmen gelaufen. BSG, CRP und ein bestimmter Rheumafaktor unauffällig. Der Rheumatologe möchte nun noch ein Habl27 und einen anderen RF....meinte aber gleichzeitig, daß wenn die Werte auch unauffällig sind, er mir keinen Termin gibt, weil dann hätte ich ja nichts. Nun meine Frage, es gibt doch auch nichtentzündliche Rheumaformen, soviel ich weiß, oder auch Fibromyalgie (meines Wissens auch eine rheumatologische Erkrankung), die keine Entzündungswerte im Blut nachweisbar machen?
Was kann ich noch weiter tun...nehme derzeit Ibu 600 und Novaminsulfon 500 im Wechsel, aber so richtig helfen tut das nicht. Ich habe das Gefühl mein HA möchte mich gern in die Psychoschublade abschieben....aber ich kann mir das doch nicht alles einbilden :shock:

Würde mich über Antworten freuen, oder jemanden, der vll ähnliches erlebt hat.

LG Trinchen


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BeitragVerfasst: 26.06.14, 14:57 
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Registriert: 01.07.11, 10:56
Beiträge: 110
Hallo,

ich würde einmal auf Borreliose und andere Infektionen testen lassen.

LG Rainer


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BeitragVerfasst: 11.08.14, 06:33 
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noch neu hier

Registriert: 07.08.14, 16:57
Beiträge: 1
[url]http://de.wikipedia.org/wiki/HLA-B27
War bei mir ähnlich,hab sogar gedacht ich bild mir das ein. Und die Lösung war ein Unterwert(weiss echt nicht welcher aber 2 Ärzte habens auch Übersehen)
Ich würd an deiner Stelle bei einem "Schub" auf ein MRI am betreffenden Gelenk drängen
Gruss Michelle
Ps:Bei Fragen ungeniert Melden

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Mit schwarzem Humor gehts besser runter


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BeitragVerfasst: 22.08.14, 02:17 
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Registriert: 25.05.14, 22:36
Beiträge: 6
Wohnort: HH
hallo trinchen,
der Rf ist relativ unspezifisch und kann auch durch andere erkrankungen ( z.b. andere autoimmunerkrankungen) erhöht sein.
zudem gibt es seronegative rheumaformen ( heißt ohne positiven Rf nachweis), wie beispielsweise oft die psoriasisarthritis-- hier haben, nach meinen erfahrungen, viele auch probleme mit der wirbelsäule (psoriasis -spondarthritis).
die psoriasis muss sich allerdings nicht unbedingt bei dir zeigen. es kann auch ein naher angehöriger betroffen sein.
bei meinem neffen war es der vater und er selber bekam die pso erst später.

was die nichtentzündlichen rheumaformen angeht.
ich wurde von einem rheumatologen gebeten zum schmerztherapeuten zu gehen, da er nur entzündliche rheumaerkrankungen behandelt ;)
dazu muss ich sagen, ich habe fast immer erhöhte crp werte und auch immer mal wieder erhöhte bsg ( angeblich durch allergien bedingt..öhm, ich bin keinem mir bekanntem allergen, ständig ausgesetzt, positive ana´s...kommt vom hashimoto, ergüsse z.b. in den knien, bilder wurden nicht angeschaut.. ^^hat nicht alles ein arzt verbockt)

mittlerweile bin ich sehr froh, dass ich dort gelandet bin.
es eine, mittlerweile eindeutige diagnose gibt, die u.a. auch entzündungen hervorrufen, aber nicht autoimmunbedingt sind.
ich bekomme passende schmerzmittel und prednisolon.

es gbit ärzte, die bei solchen problemen und ohne positive werte einen cortison"test" machen um zu gucken ob man darauf anspricht, was einen hinweis für ein entzündliches geschehen bringt.

was das einbilden von schmerzen betrifft, ist es manchmal so, dass der körper seelische probleme in körperlichen beschwerden äußert.
das heißt nicht, dass man sich die schmerzen einbildet, sie haben nur keine organische ursache.

notfalls einen rheumatologen aufsuchen,d er sich nciht nur an laborwerten orientiert, sondern dich im gesamten anschaut.
wenn du veränderungen feststellst, schwellungen oder so und der termin ist noch ne weile hin ggfs per foto festhalten um den arzt einem eindruck zu vermitteln

dir alles gute :)

_________________
LG starchild

“Wir haben die Erde von unseren Eltern nicht geerbt, sondern wir haben sie von unseren Kindern nur geliehen.”
inidianisches Sprichwort


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BeitragVerfasst: 02.10.14, 10:24 
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Registriert: 18.10.11, 13:38
Beiträge: 210
Hallo

ich würde auch raten, einen anderen Rheumatologen aufzusuchen!
Ich habe ähnliche Probleme wir Du: seit ca. 10 Jahren Polyarthritis-ähnliche Schmerzen), die auf Kortison (niedrig dosiert) und Leflunomid (speziell bei Polyarthritis angewandter Wirkstoff) angesprochen haben. Dazu sind aber im Blut keine entsprechenden Veränderungen objektivierbar!!! Seit ca einem halben Jahr habe ich nun keine Ruhe mehr, angefangen nach einem Versuch das Kortison noch weiter zu reduzieren und mit massiven Problemen am Arbeitsplatz.
Vor 3 Wochen hat mir der Rheumtaloge 40 mg Kortison i.m. gespritzt und, siehe da, nach 3 Tagen waren die Schmerzen weg und ich hatte 8 Tage komplett Ruhe! Jetzt ist wieder viel schlechter geworden.
Trotz labormässig unklarer Diagnose (ev. auch Vaskulitis oder Kollagenose) wird darum nun Versuch mit Rituximab gemacht. Ich bin froh, einen Rheumatologen zu haben, der nicht nur auf die Laborresultate schaut, sondern auch die Gelenksymptome registriert! Die Druckschmerzhaftigkeit ist gross und der sog. Gänslen-Test stark positiv.

Lg cecile.verne

_________________
16 orthopädische Operationen und eine Schädeloperation....


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BeitragVerfasst: 16.11.14, 19:20 
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Registriert: 16.11.14, 13:31
Beiträge: 57
es hört sich doch ziemlich nach fibromyalgie an.

dazu passt auch das nichtansprechen auf ibo usw.
und die schmerzen, die wandern.

fibromyalgie gehört nicht in den rheumatologischen formenkreis,
da es nicht entzündlich ist.

allerdings gibt es einige rheumatologen, die fibro mitbehandeln.

bei verdacht auf fibro ist man gut beim schmerztherapeut oder
beim neurologen aufgehoben.

wenn der leidensdruck groß ist, kann man sich auch in eine rheumaklinik
einweisen lassen.
dort wird auch noch mal nach anderen diagnosen gesucht.


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BeitragVerfasst: 20.01.15, 09:06 
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Interessierter

Registriert: 28.10.05, 09:36
Beiträge: 19
Vielen Dank für Eure Antworten.
Es haben sich wohl zwei Bandscheibenvorfälle eingeschlichen, die bis dato niemand entdeckt hatte und die verursachen diese Schmerzen - angeblich. Ich war nochmals bei einem anderen Rheumatologen, bei zweien sogar, der eine meinte auf Grund der Beschwerden sei er sich ziemlich sicher, daß es etwas rheumatisches sei, der andere schaute mich an, tastete etwas und meinte ich kann ihnen zwei Spritzen geben und sie sind die Schmerzen für zwei Jahre los, kostet 300,- Vielen Dank auch.....immerhin hat der dennoch ein MRT der LWS angeordnet, und da kamen dann die beiden Vorfälle zum Vorschein. Nun habe ich nächste Woche einen Termin beim Neurochirurgen/Schmerztherapeut, mal sehen was der dazu sagt.

LG


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