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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Organspende mit Knochenmarktransplant. f genetischen Zwitter
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BeitragVerfasst: 28.04.14, 13:34 
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Hallo, ich bin eigentlich gar nicht vom Fach daher bitte ich fehler in meiner Theorie zu entschuldigen. Mit meiner Frage wurde ich von meiner Schwester (Ärztin) an die Immunologen weitergeleitet um meine Frage zu klären, von der die Medizin evtl. einen weiteren Schritt nach vorne machen könnte. Also wäre es evtl. fatal, diese Frage nie gestellt zu haben. Hier ist meine Theorie:

...Jemand der eine Knochenmarkspende bekommen hat trägt seine DNA und die des Spenders in sich (ist bei kriminalen Ermittlungen relevant bei denen mittels DNA vergleich in DNA Datenbanken gesucht wird usw. )

Wenn man nun bei einer z. B. Herztransplantation auch das Knochenmark des Spenders mit implantiert, kann es dann sein, dass der Körper das fremde Organ auch als Eigenes erkennt und nicht mehr abstösst und der Patient gar keine immunsuppressiva mehr einnehmen muss? (Oder zumindest viel weniger) vielleicht hat das aber auch schon jemd. Erforscht und ist zu dem ergebnis gekommen das das nicht funktioniert - jedenfalls hab ich nichts im internet gefunden...

-Antwort meiner Schwester war daraufhin-

...Die Immunzellen sind ja noch nicht fertig wenn sie vom Knochenmark gebildet werden. Die Thymusdrüse prägt die T- Lymphozysten, die bei der Immunabwehr beteiligt sind. Genau kenne ich die Vorgänge nicht- ist für mich ja auch nicht relevant. Ich denke die Kombination Organtransplantation und Transplantation von Knochenmark funktioniert nicht, da die Zellen von dem fremden Organ auf ihrer Oberfläche eben diese fremden Eiweiße tragen, gegen die der Körper Antikörper bildet. Und diese Eiweiße sind wohl in ihrer Struktur so unterschiedlich- schon schwierig- das ist keine Erklärung. Ich merke auch grad, daß man da noch genauer drüber nachdenken müßte...

-ich dann wieder-

...Kann mann es bei Mäusen oder Ratten evtl. testen? Sieht mann unter dem Mikroskop die Abstossungsreaktion? Oder gibt es einen Stoff der dann als indikator funktioniert? Obwohl knochenmark einer maus ist denke ich kompliziert da sie so ein kleines becken haben. Es muss ja danach kein organ transplantiert werden sonden ggf nur etwas gewebe das reicht um eine abstossung zu testen. Also ein kleines stück Haut oder so etwas in der Art, damit man es wieder zunähen kann und die Maus weiter leben kann...

-Nun meine Frage an die Immunologen-
Es könnte doch sein, dass mit der 2. DNA im Blut, die Thymusdrüse spenderkompatible T-Lymphozysten bildet, die dann die Eiweisoberfläche des gespendeten Herzens als Eigene erkennen und nicht bekämpfen - oder? Was meint Ihr dazu? Ist das unmöglich oder nicht?

Vielen Dank schon mal an die Kommentare - freue mich schon auf rege Diskussionen.

Euer Sascha


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BeitragVerfasst: 24.08.16, 09:34 
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Registriert: 28.04.14, 12:52
Beiträge: 2
Nach so langer zeit habe ich die Antwort selbst gefunden. Trozdem danke an dieses Forum und alle Leser, die ich damit wohl belustigt hatte.

Eine Allgemeinmedizinerin hat mir gesagt, dass man nach einer Knochenmarkstransplantation Ohnehin Immunsuppressiva benötigt, da die eigenen Organe von dem fremden Spenderimmunsystem angegriffen werden. Also ist mein Ansatz, Immunsuppressiva mit dieser Methode zu sparen, widerlegt.

Dieser Artikel hat mir auch sehr geholfen eine Knochenmarksspende in puncto Immunsuppressiva zu verstehen: http://www.transplantation-verstehen.de/spezialthemen/allogene-blutstammzelltransplantation/das-erste-jahr/erstes-jahr.html


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