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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Beginnende rheumatoide Arthritis?
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 Betreff des Beitrags: Beginnende rheumatoide Arthritis?
BeitragVerfasst: 15.12.12, 15:05 
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Registriert: 15.12.12, 14:34
Beiträge: 1
Hallo zusammen...

alles fing im Frühjahr 2011 mit Beschwerden im Bereich des linken Handgelenks an. Es fühlte sich an, als ob ich eine Überdehnung hätte, immer wenn ich das Handgelenk auf oder abknickte, schmerzte es. Die Entzündung verschwand wieder von selbst, kehrte aber seitdem nach Wochen, manchmal auch Monaten wieder zurück. Es war nie so schlimm, dass ich näher nachgeharkt habe bei den Ärzten. Angesprochen schon und wurde als Sehnenscheitentzündung abgetan. Mit einer Manschette aus der Apotheke bemerkte ich die Beschwerden kaum und trug sie somit immer, wenn die Schmerzen erneut auftraten.
Seit ca. 6 Wochen verschwindet der Schmerz aber nun nicht mehr und schleichend kamen leichte Beschwerden im linken Fuß dazu. Erst leicht, so dass es beim Laufen ab und an auffiehl. Seit 2 Wochen sind die Schmerzen nun in beiden Füßen und an einigen Tagen wirklich sehr stark, so dass ich wohl noch gehen kann, es aber zunehmend schwer fällt. Manchmal habe ich auch das Gefühl, das die Hände kraftlos sind, obwohl ich Flaschen ohne Probleme aufdrehen kann, Fäuste ballen und Schnürsenkel binden. Es kommt mir manchmal so vor, als hätte ich nur das "Gefühl" als könnte ich das nicht. Natürlich war ich mit der nicht mehr abklingenden Entzündung erneut beim Arzt. Blutwerde wurden gecheckt...Rheumawert im Grenzbereich, so dass der Hausarzt meine, er würde nicht von Rheuma sprechen (21,5 meinte er als die Fußbeschwerden noch nicht wirklich spürbar waren; letzte Woche dann 19,0); Entzündungswerte erhöht, Borreliose negativ, Röntgenaufnahme vom Handgelenk zeigt minimale Verschleißerscheinungen, davon könnten die Beschwerden nicht kommen, laut Radiologe. Vorstellen beim Orthopäden...mein linkes Handgelenk lässt sich nicht soweit knicken, wie das rechte, keine geschwollenen Gelenke (hatte ich bisher auch noch nie!), keine Druckschmerzen, nochmals Blut abgenommen, Überweisung zum Radiologen für MRT mit dem Verdacht auf beginnende rheumatoide Arthritis...ich hab geweint. Mit 30, als Erzieherin. MRT-Termine in ganz Trier frühestens Mitte Februar. das sind 2 1 /2 Monate die ins Land ziehen und komme mir einfach nur hilflos vor.
Ich habe die leise Hoffnung, dass das alles nicht wahr ist. Mir schmerzt neuerdings der Rücken in höhe des Steiß und zieht leicht bis in den Po. Meine Mutter hat es ganz schlimm mit der Bandscheibe und auch mein Vater ist in der Hinsicht nicht fit. Die kleinen Stühle auf meiner Arbeit würden sicher ihren Teil dazu beitragen...es scheint einiges auf Rheuma hinzuweisen, anderes aber eben gar nicht.
Wer hat ähnliche Beschwerden und was kann ich noch tun? Zur Zeit nehme ich nach Bedarf bis zu 2x täglich ein nichtsteriodales Antiphlogistika/Analgetika mit 600mg, was meiner Meinung nach aber nicht wirklich wirkt. Ein Kortison mit 5mg hat auch nicht wirklich für Besserung gesorgt, und ein Antirheumatikum hat beim mir starkes Herzrasen verursacht, so dass ich es absetzen musste.

Ich bin dankbar für Ratschläge.


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BeitragVerfasst: 20.12.12, 22:26 
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Interessierter

Registriert: 19.12.12, 22:07
Beiträge: 6
Ich bin 21 und bei mir wurde rheumatoide Arthritis festgestellt.
Ich habe wirklich das Glück bei einem sehr guten Orthopäden in Behandlung zu sein. Meine Mutter hat Arthrose im Daumengelenk bzw. Sattelgelenk (nennt man glaub ich so?) Hat dein behandelnder Arzt mal kontrolliert ob du das vllt haben könntest? Also deine Beschwerde treffen sehr auf die Schmerzen meiner Mutter in der Hand zu. Meine Mutter hat sich einmal Kortison spritzen lassen, danach aber nie wieder. Sie sagt, es bringt nichts und unterdrückt nur den Schmerz, wenn es überhaupt hilft. Sie nimmt keine Medikamente, sie trinkt jeden Tag Ingwerwurzel, also frisch mit heißem Wasser als Tee. Ingwer ist entzündungshemmend. Das hilft ihr, wenn sie mal 2 - 3 Tage keinen Ingwer trinkt, bekommt sie sofort wieder Schmerzen. Da sie ihre Hände bzw. Finger auf der Arbeitet viel belastet, ist das ihre einzige Hilfe wenn sie Schmerzen hat.

Ich habe meine Ernährung nun ganz umgestellt, wenig Süßes und wenig fettiges etc. und Marindisteltabletten und so ein Zeugs...muss sagen das hilft mir, noch...Wenn ich wieder anfange "normal" zu essen, fangen meine Beschwerden sofort wieder an, es gab Tage an denen ich ungelogen morgens 3 Ibuprofen 600 und abends 3 Ibuprofen 600 genommen habe. Der Schmerz ist unerträglich bei mir ist es in der Lendenwirbelsäule und strahlt sofort in mein Kopf hoch. Aber durch meine jetzige Ernährung habe ich das so gut wie gar nicht mehr, vereinzelt habe ich Probleme, wenn ich auf der Arbeit falsch zu lange falsch gesessen habe.


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BeitragVerfasst: 05.09.14, 12:47 
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Registriert: 28.08.14, 11:13
Beiträge: 3
Hallo Kat82,
ich habe erst heute Deine Nachricht bzw. Geschichte gelesen. Leider kann ich Dir keinen Tipp geben.
Im Gegenteil, ich würde mich eher über einen Tipp von Dir freuen. Da mich offenbar das gleiche Schicksal ereilt hat, würde es mich interessieren, wie es Dir heute geht und das hoffentlich besser.
Oder geht es Dir schon so gut, dass Dich das Forum nicht mehr interessieren muss?
mit vielen guten Wünschen von Lawei!


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BeitragVerfasst: 05.09.14, 20:37 
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DMF-Mitglied

Registriert: 05.09.14, 12:47
Beiträge: 21
Das mit den Nahrungsmitteln kann ich auch bestätigen. Ich hatte Schuppenflechte und dann Sehnen und Gelenkentzündungen (nach und nach entwickelt immer nach leichter Überlastung). Habe dann Nahrungsmittelallergien testen lassen (Bluttest kostet zwischen 300 und 700 Euro und habe ich selbst bezahlt, um wirklich nen kompletten test zu bekommen). Seitdem ich danach lebe alles schmerzfrei aber immer mal wieder merkt man dass die Sehnen und Gelenke mal stänkern wollte, schränke mich nicht ein.

Hierfür hatte ich nen Mineralienkomplex, darf nicht sagen was (Forenregeln), hab ich drei Monate genommen. Am anfang ein Teelöffel in Wasser 16 Stunden durchgeschlafen später konnte ich es pur trinken, keine Reaktion daher fertig damit.

Geholfen hat Kamillenwanne (Wie Tee, zwei Hände voll (in topf), 10 Minuten ziehen lassen, durchsieben und ab ins badewasser). Kann ich nur empfehlen bei Entzündungen. Schläft man himmlisch.

An Fleisch esse ich nur noch vögel (Hühnchen und Ente sind gut), Fisch (Naturfang kein Farmfische) und Lamm. Hängt vielleicht damit zusammen dass ich Weizenmehl nicht vertrage und wir füttern Schwein und Rind ja unteranderem Körner, welche sich sicher auch im Körper anreichern können, aber ich habe auch zuviel Harnsäure im Körper (wird bei Darmentzündungen wegen Allergien produziert).

Dazu noch ChiGong / Yoga und nach ein paar Monaten sollte eigentlich alles Ruhig sein. Hat nicht nur mir geholfen. Aber bitte alles per Arzt abklären. Gibt ja die lustigsten Ursachen und wenn sich einer irrt dann doch lieber der Arzt (hat sicherlich jeder schon seine ratlosen Ärzte gesehen).

PS: Ich hab damals Ibus regelrecht geschaufelt und bin dann auf Schlafsterne umgestiegen um 16 Stunden durchzuschlafen damit die Tage kurz werden. Die wartezeiten auf Klinikplätze und Termine sind krank.


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