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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Plötzliche Gelenkschmerzen, die wieder komplett verschwinden
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BeitragVerfasst: 20.07.11, 18:07 
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Hallo Forum
Ich weiß nicht ob ich hier richtig bin. Aber es geht um eine Gelenkssache.
Das Problem tritt - seit vielen Jahren - manchmal mehrere Monate gar nicht auf, manchmal mehrmals in einem Monat.
Ich meine, dass es mit nervlicher Anspannung zusammenhängt.
Der Verlauf: Manchmal ist ein Kniegelenk betroffen, manchmal ein Handgelenk, manchmal Schulter, auch mal Fuß.
Verlauf: 1. Tag: Leichte, kaum merkbare Schmerzen an einem Gelenk
2. Tag: meistens Nachts wenn nicht in Bewegung, stärker werdende Schmerzen, die zu höllischen Schmerzen werden und komplett den Schlaf rauben
3. Tag: zurückgehende Schmerzen bis zum Zustand, als ob nie etwas gewesen wäre
Wenn am ersten Tag rechtzeitig etwas bemerkt habe, konnte ich mit 2 Togal ASS 400 (und nur mit diesen) unterbinden, dass es zu weiteren Symptomen kommt.
Wenn nicht, ging es los und dann halfen auch keine Togal mehr - ich musste das durchstehen.
Irgendwie, hab ich gehört, hat sich bei den Togal was geändert. Also hab ichs mit 2 Aspirin 500 probiert, auch mit 2 Ibuprofen 400 - ohne Erfolg.
Nach weiterer schlafloser Nacht dachte ich, ich frage mal in diesem Forum.
Das letzte Mal als ich beim Arzt war (ist aber auch schon wieder lange her), erntete ich nur Achselzucken und eine Spritze in den Allerwertesten, die aber nur noch zusätzlich weh tat.
Habt Ihr irgendwelche Ideen?
T.


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BeitragVerfasst: 20.07.11, 18:20 
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Beiträge: 110
Hallo,

Du solltest Dich mal auf Rheumafaktoren und Infektionen durchchecken lassen.
Bin selber kein Arzt, könnten aber einige Sachen sein. Am besten zum Immunologen denke ich, da dieser sich im Gesamtbild einen Überblick verschaffen kann.


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BeitragVerfasst: 20.07.11, 18:27 
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Registriert: 20.07.11, 17:49
Beiträge: 2
Hallo,
Danke für die Antwort
ja irgendwie sind das Rheumafaktoren, aber das müsste ja inzwischen nach den vielen Jahren viel weiter fortgeschritten sein. Außerdem fehlen alle anderen Rheumasymptome wie Schwellung, Rötung usw.
T.


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BeitragVerfasst: 20.07.11, 19:46 
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Registriert: 01.07.11, 10:56
Beiträge: 110
Ja, es können auch einige andere Dinge sein und deshalb lasse Dich durchchecken. Ich weiß nicht, ob ein Arzt hier sich dazu allgemein äussern wird, aber soweit ich weiß, sind das so ca. 10 verschiedene Infektionen durch Viren oder Bakterien, die solche Symptome verursachen können und es gibt auch einige rheumatische Erkrankungen, die das verursachen können. Deshalb ist ein Immunologe denke ich das beste, da dieser das gesamte Spektrum abklären kann.

Aber wie gesagt, ist meine persönliche Meinung und ich bin kein Mediziner, so würde ich als erstes vorgehen.


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BeitragVerfasst: 21.07.11, 12:26 
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Registriert: 15.09.04, 09:49
Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
EnglischerPatient hat geschrieben:
ja irgendwie sind das Rheumafaktoren, aber das müsste ja inzwischen nach den vielen Jahren viel weiter fortgeschritten sein. Außerdem fehlen alle anderen Rheumasymptome wie Schwellung, Rötung usw.

Das liegt nur daran, dass Sie Rheuma nur als das klassische Rheuma ansehen. Dabei zählen viele andere Erkrankungen ebenfalls zu diesem Gebiet.
Procedere/Vorgehen:
  1. Körperliche Untersuchung + Anamneseerhebung
  2. Begutachtung aller Rö-Bilder, ggf. ergänzende Aufnahmen von Hand- u./o. Fußgelenken
  3. Laboruntersuchungen
  4. Verdachtsdiagnose durch Beschwerdebild und Untersuchungsbefund
  5. Beginn der Behandlung bis Blutergebnisse vorliegen
  6. Sicherung der Diagnose durch Blutwerte, ggf. Anpassung der Therapie
Die Rheumaserologie kann man so einteilen:
  • „Basisdiagnostik“ (Screening)
    - CRP
    - Rheuma-Faktor oder Cyclische Citrullin Peptid-Antikörper (CCP)
    - ANA
    - HLA-B-27
    - BSG
  • Rheumatoide Arthritis
    - Rheuma-Faktor
    - Cyclische Citrullin Peptid-Antikörper (CCP)
  • Kollagenosen (z.B. SLE, Sklerodermie, Overlap-Syndrom)
    - ANA
    - ds-DNS-Antikörper
    - ENA-Antikörper
  • Vaskulitiden
    - pANCA
    - cANCA
  • seronegative Spondylarthropathien (z.B. M. Bechterew, reaktive Arthritiden, M. Reiter-Syndrom)
    - HLA-B-27
    - Arthritis-Diagnostik
    - Erreger, Arthritis (postinfektiös)
  • rheumatisches Fieber
    - Streptokokken-Antikörper
  • Polymyalgia rheumatica
    - BSG
Vgl. auch laborlexikon.de
Den Tipp mit dem Immunologen können Sie insofern vergessen, als ein Rheumatologe quasi der Immunologe für die Gelenke ist. Die o.g. Diagnostik sollte jeder fachärztlich tätige Internist kompetent durchführen können.

Alles Gute!
Ihr
Dr. med. Achim Jäckel
Facharzt für Innere Medizin, Notfallmedizin
http://www.medizin-forum.de

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BeitragVerfasst: 03.08.11, 11:26 
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Registriert: 01.07.11, 10:56
Beiträge: 110
Hallo Herr Jäckel,

nur eine Bemerkung am Rande, nach unseren neuesten Befunden ist das Immunsystem meiner Frau so am Ende, das es gegen sich selbst kämpft und es ist ein Blutpilz vorhanden u.s.w.
Der Immunologe für die Gelenke, also der Rheumatologe, hat erst vor einigen Wochen das Immunsystem als super intakt eingestuft!

Dies nur am Rande, da nicht immer eine Pauschalisiertung von Patientenaussagen erfolgen sollte, genauso wenig man den Beruf der Arztes pauschalisieren sollte.

Ich bin nach wie positiv Ihrem Berufsstand gegenüber eingestellt und habe Hochachtung vor dem, was die meisten Ärzte leisten!

Mit freundlichen Grüßen


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BeitragVerfasst: 03.08.11, 12:53 
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Beiträge: 7270
Wohnort: Bad Nauheim
Tut mir leid, dass es Ihrer Frau noch nicht besser geht. Also doch keine Borreliose? Schade, der andere Thread war nicht gut gelaufen und ich wünschte mir schon damals:
jaeckel hat geschrieben:
Wenn man in einer solchen für den Patienten verfahrenen ratlosen Situation nicht mal unvoreingenommen "Kassensturz" macht, die notwendige Skepsis auch und gerade bei Internetratschlägen walten lässt, wird man sich weiter "im Kreis drehen" (s. Überschrift), was nicht verwundert. Nur wenn die Betroffenen unvoreingenommen fragen, wie wäre ein rationales Vorgehen in diesem Falle, macht das Antworten Sinn. Wenn dann nicht schon zuvor der ganze Berufsstand diskreditiert wurde, macht es sogar Spaß.

Wenn Sie bereit sind für einen "Kassensturz" , machen einfach einen neuen Thread auf und fangen Sie mit den Antworten zum Patientenleitfaden an.

Alles Gute!
Ihr
Dr. med. Achim Jäckel
Facharzt für Innere Medizin
www.medizin-forum.de

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BeitragVerfasst: 03.08.11, 17:45 
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Registriert: 01.07.11, 10:56
Beiträge: 110
Sehr geehrte Herr Jäckel,

muss Sie leider enttäuschen, die Borreliose ist nach wie vor aktiv, ist eine Folgeerkrankung auf Grund der zu spät behandelten Borreliose - Aussage des Immunologen!
Erst das (durch die LB) extrem geschwächte Immunsystem aufbauen und dann nochmal an die Lyme Borreliose.
Möchte das Thema aber nicht noch einmal durchwälzen, da es viel zu extreme Reaktionen verursacht, auf beiden Seiten.
Hätte ich nie vermutet, da ich wirklich hier Hilfe für eine weitere Vorgehensweise gesucht habe.
Aber trotzdem vielen Dank, auch ein Streitgespräch kann weiter helfen. :wink:


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BeitragVerfasst: 21.07.15, 06:30 
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Hallo, bin m 35 Jahre und hatte 4 Jahren das selbe Problem mit den chronisch auftretenden Gelenkschmerzen.
Hauptsächlich im Brustwirbelbereich (unfallbedingt) und mit den Knien nach einer harten Arbeitswoche.
Mal waren die Schmerzen mehr mal weniger, zweitweise war leichter Sport ja selbst Chigong gar nicht mehr möglich, auch Nachts im Bett die Ruheschmerzen und der damit verbundene schlechte Schlaf und tagsübe entsprechend immer Matt.
Dann gabs wenige Tage da gings auch mal wieder etwas besser..

Habe dann im Laufe der Zeit festgestellt, das Vitalpräparate (anfangs so B.. Basentabletten..) helfen.
Mittlerweile bin ich aber von den ganzen Tabletten und Nahrungsergänzungspulvern weg und habe den Weizengrassaft für mich entdeckt.
Seitdem ich also meinem Körper die Vitalstoffe gebe die er für die Regenerierung der Knorpel sowie der Gelenkschmiere braucht, habe ich keine nennenswerten Beschwerden mehr. Im Weizengras sind zudem so viele lebensnotwendigen Vitalstoffe enthalten, dass ich 2/3 der gesamten Hausapotheke nicht mehr benötige.

Anbauen tu ich des Gras mit einem Anbau Set extra für Weizengras
Einfach mal googeln oder PN - kann ich jedem der Interesse hat wärmstens empfehlen.
[img][img]http://img5.fotos-hochladen.net/thumbnail/g1rbhqfklns64l6sxmzu80p_thumb.jpg[/img][/img]

Das soll nat. jetzt nicht heissen, dass mit dem grünen Saft alle Wehwechen damit zu behandeln sind aber evtl. könnte es bei dem ein oder anderen evtl. doch etwas helfen.
Gruß Andi


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