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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lyme-Borreliose, wir drehen uns im Kreis
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BeitragVerfasst: 30.10.12, 17:01 
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Sehr geehrter Herr Jäckel,

ich hatte versprochen die Analyse des Immunsystems nochmals einzustellen.
Es sieht ähnlich schlecht wie im letzten Jahr aus, das immunologische Gleichgewicht ist gestört, die zelluläre Abwehr reduziert. TH 1 Zellen vermehrt und TH 2 Zellen nicht messbar ( bei CD 4 Wert), es besteht eine Immunschwäche bei inflammatorischer Immunreaktion. Die Immuglobine sind im Referenzbereich. Auch andere Werte der Zellen liegen nicht so gut.

Also keine Entwarnung und ihr Gesundheitszustand zeigt es auch.

Liebe Grüße, Rainer


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BeitragVerfasst: 06.11.12, 08:01 
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Lieber Rainer,

bedauerlich. Die genannten Befunde sind ja allesamt nur Befunde und keine Diagnosen, oder? Das wäre insofern weiter unbefriedigend, als ohne gesicherte Diagnose nur Vermutungen angestellt werden könnten. Wie ich schon weiter oben ausgeführt habe, würde mich in so einem Fall nur die sorgfältige differenzialdiagnostische Abklärung (DD) befriedigen. Dabei ginge es darum, nach und nach bestimmte Diagnosen auszuschließen. Widersprüchlichkeiten, auf die ich ebenfalls schon weiter oben hingewiesen hatte, sollten sich aud diesem Weg auflösen lassen.

_________________
Herzlichen Gruss
Ihr Achim Jäckel
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BeitragVerfasst: 06.11.12, 11:19 
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Beiträge: 110
jaeckel hat geschrieben:
Lieber Rainer,

bedauerlich. Die genannten Befunde sind ja allesamt nur Befunde und keine Diagnosen, oder? Das wäre insofern weiter unbefriedigend, als ohne gesicherte Diagnose nur Vermutungen angestellt werden könnten. Wie ich schon weiter oben ausgeführt habe, würde mich in so einem Fall nur die sorgfältige differenzialdiagnostische Abklärung (DD) befriedigen. Dabei ginge es darum, nach und nach bestimmte Diagnosen auszuschließen. Widersprüchlichkeiten, auf die ich ebenfalls schon weiter oben hingewiesen hatte, sollten sich aud diesem Weg auflösen lassen.


Sehr geehrter Herr Jäckel,

es stehen schon diverse Diagnosen, darunter chronische Borreliose, chronische Lymearthritis u.s.w. / DD wurde unwahrscheinlich viel abgeklärt, aber es kam immer wieder auf die Infektionen zurück oder die dadurch ausgelösten Mangelerscheinungen, leider (dabei aber nicht nur die Borreliose, die wohl der Auslöser war, sondern auch die vielen Infektionen die durch die Schwächung des Immunsystem auftraten). Das Problem war aber immer wieder, das man nicht wirklich etwas unternehmen kann und irgendwann muss man sich mit dem Erreichten wohl auch zufrieden geben. Es hatte sich nach der letzten AB-Therapie eine Besserung eingestellt und wir sind davon überzeugt, das die Infektionen (bis auf Candida) zur Zeit nicht aktiv ist und hoffen auch, das das so bleibt.
Zumindest kann Sie nunmehr wieder Auto fahren und weitaus mehr als 300 m am Stück gehen ohne das ihr Kniegelenk steif wird und sie vor Erschöpfung eine 20 min Pause vor dem Rückweg einlegen muss.
Dagegen ist die Erreichte Besserung schon ein kleines Wunder.

Ich finde, das dieser krasse Dialog um die Lyme-Borreliose der in der Öffentlichkeit geführt wird eigentlich nur die Patient-Arzt Vertrauensbasis sehr stark belastet und mehrere Lager entstehen lässt, in denen sich die Ansichten verhärten und viele "normale" Patienten dann auf der Strecke bleiben.
Es ist doch seit langem bekannt, das bei länger bestehenden bakteriellen Infektionen oft eine einmalige AB-Therapie nicht ausreichend ist, Beispiel meine Frau - nach 30 Tagen Doxy und RSO war die Entzündung im Kniegelenk eingedämmt, dafür bildetet sich dann Lähmungen im periph. Nervensystem mit extremen Schmerzen. Das dann aber in einer Uniklinik eine Chrondromalazie Grad I (leicht erweichter Knorpel) dafür verantwortlich gemacht wird, ist dann wohl auch meizinisch etwas weltfremd. Das war dann ca. 8 Monate nach der Doxy-Behandlung. Als sich ihr Gesundheitszustand dann weiter verschlechterte, brachte die Immunstimmulation und die nachfolgende zweite AB-Therapie über ca. 6 Wochen eine langsame Besserung und die dauerte fast 7 Monate (die Besserung, nicht die Therapie).
Ich denke, das es medizinisch wirklich schwer ist wenn man den Patienten nicht die ganze Zeit begleitet, das einzuschätzen. Dafür muss aber das Verständnis beim Arzt und beim Patienten für diese Erkrankung da sein, das das wiederum sehr schwer ist angesichts des sehr knappen Bewegungsspielraumes den die Krankenversicherungen lassen kann man als Patient nur erahnen.

Ich hoffe, das sich durch den Ablauf unseres Beitrages und Ihre offene Art ein bischen mehr Verständis bildet - man sollte als Patient nicht mit einer vorgefassten Einstellung eine bestimmte Diagnose oder Behandlung verlangen und als Arzt sollte man doch nicht auf Leitlinien vertrauen und seinem Instinkt folgen.
Wenn diese beiden Grundlagen zusammen finden, dann klappt es auch mit einer vernünftigen Behandlung (auch wenn man als Patient oft ungeduldig wird).

Ich weiß, das ich nicht alles hier erläutern kann, was gemacht wurde an DD Untersuchungen - dafür fehlt mir das medz. Fachwissen und ich bin ja auch nicht bei jedem Arztbesuch dabei. Sie haben aber durch Ihre Tipps viel geholfen.

Liebe Grüße und vielen Dank nochmals, Rainer


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BeitragVerfasst: 20.06.13, 15:25 
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So, jetzt noch einige aktuelle Information:

Wir haben tatsächlich eine dauerhafte Stabilität erreicht, auch die zuletzt noch im Feb. 2013 diagnostizierten Erytheme Nodusum (postinfektiös) sind weniger geworden.

Die gesicherten Diagnosen lauten, Lymearthrits beide Kniegelenke (mittlerweile eher reaktiv) aber leider weiterhin bestehend, Polyneuropathie und Pseudonerasthenie nach Borreliose, chronische Sinustis und Abwehrschwächesyndrom bei Lymeborreliose u.s.w.

Gesehen werden, auch durch uns, chronische Schädigungen bei denen nur noch eine symptomatische Behandlung weiter hilft.


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BeitragVerfasst: 27.05.14, 09:43 
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Hallo Zusammen,

nochmals ein kurzes abschließendes Wort.

Die von mir zuletzt genannten Folgen sind per diverser Gutachten nunmehr eindeutig der Borreliose als ursächlicher Erkrankung zuzuordnen. Grundlage bilden AWMF-Leitlinien zur Borreliose, AWMF- Leitlinien Gelenkinfektionen, Pathologie des Bewegungsaparates, Informationen des RKI u.s.w.

Liebe Grüße, Rainer


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BeitragVerfasst: 02.06.14, 18:03 
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Hallo Rainer1967,

ja ich finde Deinen Beitrag interessant zu lesen. :wink:
Ich hab zum erstenmal von Lyme Borelliose und Neuroborelliose von meinem vorherigem Ha gehört.
Wie es mir geht damit, na ich bin nun seither vollkommen durcheinander.
Dazu hab ich nun fesgestellt Neuroborelliose als Diagnose im Bericht wegen Befreiung zur Kasse mit drin stehen. :shock: Der liegt noch hier, damals wegem Umzug hab ich es wohl vergessen weiterzuleiten an Kasse.
Das ist der Diagnose Albtraum. :cry:

Grüsse Biene

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BeitragVerfasst: 15.06.14, 08:25 
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Hallo Biene,

die Auswirkungen dieser Krankheit sind heikel und nicht immer einfach zu zuordnen. Ich hoffe, das diese auch behandelt wurde oder steht dort Verdacht auf....

Die Auswirkungen der Lymekrankheit (Borreliose) kann sich im Prinzip auf jedes Organ beziehen. Hauptsächlich mit Erkrankung des Zentralnervensystems (Neuroborreliose) und einmal als rheumatoide Erkrankung (Arthritis u.s.w.).
Das Problem ist, wenn die Ursache viel zu spät erkannt wird dann, können Schäden bleiben selbst wenn die ursächliche Erkrankung nicht mehr vorhanden ist.
Obwohl man heute schon sehr weit ist gibt es kaum eine Möglichkeit abzuklären ob die Infektion selber aktiv oder inaktiv ist. Dazu kommt, das es sich bei längerer Erkrankung nur sehr langsam zeigt ob eine Antibiotikatherapie gewirkt hat oder nicht. Es gibt so gut wie keine Kontrollmöglichkeiten, leider.

Liebe Grüße, Rainer


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BeitragVerfasst: 15.06.14, 23:29 
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Hallo Rainer,

ich hatte dazu mal eine längeres Gespräch mit dem vorherigem Ha.
Er teilte mir mit das ich dies hab und das schon lang, bzw. sehr lang und die vorherigen Ärzte es nicht bemerkt haben
Die Empfehlung einer Selbsthilfegruppe, wo ich bis jetzt nicht bin oder war. Ich hab so genug mit mir selber zu tun täglich ohne es böse zu meinen. :wink:
Meine Behandlung beschränkt sich auf Schmerztherapie mittels Medikamenten, kein AB.
Was genau meintest Du wegen Behandlung? Heikel?

Es steht nicht als Verdacht, hab nochmal geschaut da ich das Schriftstück noch hier habe. Bevor das nun zur Kasse geht doch mal lieber Kopieren und in meine Unterlagen mit hinein.
Neuroborelliose ist unter Spalte der Dauerdiagnosen aufgeführt, ebenso die ganzen restlichen Diagnosen.
Ausgestellt wurde es im Februar 2014.

Grüssle Biene

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BeitragVerfasst: 16.06.14, 08:24 
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Hallo Biene,

mit neurologischen Auswirkungen insbesondere im zentralen Nervensystem kenne ich mich nicht so gut aus und ich möchte dazu auch nicht falsche Ratschläge geben.

Fakt ist, das es keine diagnostischen Möglichkeiten gibt zwischen einer immer noch aktiven oder einer ausgeheilten Borreliose zu unterscheiden. Ein Anhaltspunkt für aktiv wäre, wenn immer mehr unerklärbare oder nicht abklärbare Symptome hinzu kommen.
Eine Infektion mit Borrelien (Spirochäten wie der Syphilis Erreger) heilt bei einer länger anhaltenden Symptomatik eher selten von selbst ab. Es hätte auf jeden Fall zum Zeitpunkt der Erkennung auch im Spätstadium eine Antibiotikatherapie intravenös gemacht werden müssen.

Eine Heilung bringt das zwar oft nicht mehr, aber kann doch eine erhebliche Besserung bringen.

Lese hier im Detail nach: http://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/030-071.html

LG Rainer


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BeitragVerfasst: 16.06.14, 13:18 
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Hallo Rainer,

Ja genau das Wort, hätte gemacht werden müssen. :(

Dieser Ha hatte für eine Woche also 5 Tage Ab mit Docxyclin 200mg pro Tag verordnet Anfang des Jahres.
Hab mich etwas besser gefühlt und die Dauergrippe Symtome gingen weg. Am Folgetag nach Beendigung der Einnahme hatte ich dann totale Grippe bekommen über Nacht und seither ist die Dauergrippe wieder konstant da.
Seither wurde nix gemacht. Mir kann man wohl eh nicht mehr helfen.
Es laufen eben wie gesagt nur Medikamente für Schmerzen. Pregabalin, Oxycodonhydrochlord, Amitrip. geringe Dosis.

Auf der neurologischen Seite hab ich keine Anlaufstelle.
Derzeit bin ich noch im ASP mit Wassertherapie, MTT, Wirbensäulengymnastik sowie Ergänzend Kg.
Ich habe bisher nicht Aufgebaut und fiter bin ich auch nicht. Naja kann man nix machen auch wenn ich mir das anders wünsche. Hier ist es rein Ortho ausgerichtet keine Ergo.

Danke für den Link, werde es mal lesen um mich zu Informieren was noch alles auf mich zukommt.
Vieleicht hätte eine Infusionstherapie was gebracht, er hats wohl nicht versuchen wollen.

Grüsse Biene

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BeitragVerfasst: 09.07.14, 14:32 
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Ich habe es gelesen.
Ebenso das es sogar von Pferdebremsen übertragen werden kann. :shock:
Ich habe viele Zecken kontakte gehabt, auch Pferdebremsen. Da ich Hobby mässig fast mein ganzes Leben im Reitstall war und klar mit Pferden sowie Hunden zu tun habe.
Natürlich bin ich dadurch öfters von Pferdebremsen gestochen wurden, obwohl man schon Zedan schutz verwendet hat für Pferd und Reiter beim Ausritt ins Gelände.
Mit Zecken hats vor einigen Jahren angefangen, dabei war ein Kontakt zu lange, da zu spät bemerkt. Hier war mein Mann mit mir ins Krankenhaus gefahren. Ich hatte auch grippe Symtome und Wanderröte um die Zecke.
Das Klinikum hat diese Zecke entfernt. Ein Bericht ging auch zum damaligem Ha, dieser sollte es dringend kontrollieren und bei Bedarf weiter behandeln. Leider ist dies nicht erfolgt. Hier lässt sich nun nur der Zeitraum bestimmen.
Es folgten weitere Kontakte die Jahre danach, aber ohne Wanderöte die ich sofort selbst entfernte.

Meine Frage dazu wäre, da ich immer Kontakt zu Pferden, Hunden habe und auch gern durch den Wald laufe. :lol:

Sollte man Impfen ja oder nein ?

Grüssle Biene

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BeitragVerfasst: 09.07.14, 20:27 
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Hallo Biene,

es gibt gegen Borreliose keine Impfung. Gegen FSME kann man impfen lassen (Virus), gegen Borreliose (Bakterien) nicht.

Also ist trotz Wanderröte nie mit Antibiotika behandelt worden?

LG Rainer


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BeitragVerfasst: 10.07.14, 12:53 
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Hallo Rainer,

Ich hab mein Mann noch mal gefragt, weil ich mir nicht sicher war und es ein paar Jahre auch her ist. :roll:
Es gab zwei erst Fälle, der obrige Fall 1x wurde nicht mit AB behandelt trotz Wanderröte und ein weiterer wurde mit AB behandelt.
Meinte Allgemein, ob man nun trotzdem Impfen sollte oder nicht ? Weiss hilft sonst nix gegen Borelliose erreger. Wenigstens dann für FSME Schutz zu haben?
Wohnen im Risikogebiet. Unsere Hunde haben Schutz drauf.

Grüsse Biene

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BeitragVerfasst: 10.07.14, 14:46 
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Hallo zusammen,

Ich hätte da eine Frage zum Thema Borelliose, da es bei uns in der Gegend normalerweise viele Zecken gibt. Ich hab ein paar Berichte gesehen, die sagten, dass die Diagnose am Anfang ziemlich schwierig ist. Doch ich habe auch von Schnelltests gelesen, die den Erreger anscheinend schnell erkennen sollen. Hier zum Beispiel. Ist das wirklich wahr?


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BeitragVerfasst: 10.07.14, 14:53 
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Hallo Biene,

Also wenn es ist wie ich vermute und erst sehr viel später vielleicht nur mit 2 Wochen Antibiotika oral behandelt wurde, dann kann man davon ausgehen (bei dem was ich so in den anderen Beiträgen gelesen und noch so im Gedächtnis habe) das die Borreliose noch aktiv ist.
Eine mögliche Neuroborreliose wird mit mind. 2 Wochen i.V. behandelt.

Wenn dem so wäre, dann wäre ich mit einer FSME Impfung sehr vorsichtig, da es zu einer Verstärkung der vorhandenen Symptome (nicht nur bei Borreliose) führen kann.
Da sollte sich aber der HA intensiv mit beschäftigen und einen entsprechenden Rat geben.

Nach dem was meine Frau alles durch hat, würde ich darauf verzichten. Wir wohnen zwar nicht in einem FSME Risikogebiet (ich glaube das sind so 100 Neuerkrankungen im Jahr Bundesweit), aber allein in unserem Bundesland gibt es im Jahr 1300 Neuerkrankungen an Borreliose (Zahlen RKI - Meldekreterien).

LG und alles Gute, Rainer


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