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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ersthelfer bei Verdacht auf Apoplex - Verhalten des Arztes?
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BeitragVerfasst: 21.04.10, 15:30 
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Hallo, ich würde gerne auf das ursprüngliche Problem zurück kommen. Die Erkrankungen bei diesen Symptomen können in alle Richtungen gehen. (MS/Depression/Insult/...) Jeder Sani/Retter/Arzt/... hat sich sicherlich mehrmals in seinem Leben gefragt ob er wirklich Alles richtig gemacht hat. Ich war lange Kreisbereitschaftsleiter und durfte nach unzähligen San Diensten meine Helfer motivieren. Dein Problem wird sich erst dann lösen wenn Du mit der o.g. Patientin sprichst. (Will Sie das überhaupt?!) :evil: In jedem Fall habt Ihr richtig gehandelt und einen Arzt hinzugezogen. Ich denke, dass der Arzt ausreichend Erfahrung und Motivation hatte um den Patienten zu untersuchen. Ich weiß, dass es Dir nicht weiter hilft aber bleib am Ball. Das passiert Dir wahrscheinlich noch öfter.

PS: Apoplex= NA Indikation in Wilhelmshaven und Landkreis Wittmund. Find ich auch richtig, denn jeder Patient reagiert während des Notfalls anders.

LG Andreas

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BeitragVerfasst: 22.04.10, 10:29 
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PS: Apoplex= NA Indikation in Wilhelmshaven und Landkreis Wittmund. Find ich auch richtig, denn jeder Patient reagiert während des Notfalls anders.


Hallo!
Aussage verstehe ich schon....alles gut was du oben geschrieben hast.
nur habe ich als RA ja auch mal was gelernt und denke ich weis was ich tue...
Ich brauch nicht für jeden Notfall einen NA :wink:

die wenigsten Aoplexe(falls es dann wirklich welche sind) bedeuten eine akute Kreislaufverschlechterung bzw.benötigen Notärztliche Maßnahmen(wurd glaub ich schon mal gesagt) :D [/quote]


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BeitragVerfasst: 22.04.10, 14:33 
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Registriert: 21.04.10, 14:00
Beiträge: 13
Wohnort: Wangerland
Hallo DaniRA,
um einer erneuten Diskussion aus dem Weg zu gehen, natürlich haben wir das alles gelernt und sicherlich ist in 99,9% der Fälle ein NA/Arzt nicht von Nöten. Allerdings sind auch hier mitunter Transportstrecke und AZ entscheidend. Die Indikation beim Aufnehmen eines Notfalls durch den Disponenten schließt desweiteren niemals Fehler aus. Selten kann der Laie/Angehörige z.Bsp. zu Vitalwerten und Begleiterscheinungen adequate Aussagen treffen.
Sicherlich kann ich noch andere [color=red]Ausreden [/color] finden :wink: , letztendlich aber kann sich jeder sein eigenes Bild dazu machen. Hinzu kommt für mich noch ein Argument: der Notarzt stört mich nicht auf dem Fahrzeug. Arbeit gibt es für alle Anwesenden genug. :D
Danke Mfg Andreas

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BeitragVerfasst: 23.04.10, 06:06 
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Beiträge: 475
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Hallo Volli

ich stimme dir zu das in einer perfekten Welt mit unbegrenzten Resourcen jeder Patient einen Arzt zu Hause sehen solllte. Entgueltig zugefuehrt wird er diesem eh sollte ein Transport notwendig sein. Allerdings darf man nicht vergessen das ein zu einem unnoetigen Einsatz gerufener Arzt einem kritischen Patienten im Nachbardorf fehlen koennte. Er ist ein rares Mittel und sollte dementsprechend ueberlegt eingesetzt werden.

Wenn ich von einer BLS crew ueberfluessiger Weise nachgefordert werde nehme ich mir nach dem Freimelden immer die paar Minuten um ganz sachlich aufzuklaeren das es nicht im Sinne des Erfinders ist einfach zur Absicherung einen Paramedic "draufschauen" zu lassen. Die Kollegen werden schliesslich auch fuer ihren Aufgabenbereich bezahlt. Das Gleiche gilt in D fuer den Notarzt. In der heutigen Zeit muss man sich ganz ernste Gedanken ueber den Notartzeinsatzkatalog machen damit man das Maximum mit den verfuegbaren Mitteln fuer alle Patienten herausholt, denn um die geht es ja.
Bei der Risikoeinschaetzung darf man sich nicht von "was koennte passieren" Gedanken leiten lassen, sondern von "was ist warscheinlich".

Jeder Apoplexpatient "koennte" ein C Problem entwickeln welches ich als einzige Notarztindikation in diesem Fall sehe, da vom RA im Gegensatz zu A und B Problemen nicht beherschbar. Ist dies aber warscheinlich? Eher nicht....

Sorry fuer all die "ae"s und "oe"s aber ich bin an der Wache und deutsche Tastaturen gibts hier frecherweise nicht.

Mfg Marcus


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BeitragVerfasst: 23.04.10, 08:46 
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Registriert: 21.04.10, 14:00
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Wohnort: Wangerland
Hallo fa7x110,
danke für deinen Kommentar, Ich stimme dir natürlich zu. Letztendlich habe ich mit meiner Aussage keine Grundsätze festlegen wollen. Ich habe hier ursprünglich eine Lanze für die Zusammenarbeit Arzt/Retter brechen wollen. Es gibt für alles ein für und wider und wenn ein Notarzt vorhanden ist, spricht für mich nichts dagegen, wenn eben dieser mit zu einem Notfall fährt. Sollte ein Folgeeinsatz für den Notarz bestehen, ist dieser ja nach eigenem Ermessen wieder "frei". Ich hoffe mich damit deutlicher ausgedrückt zu haben. Über eine Novellierung des Notarzteinsatzkataloges wären wohl alle froh. Baustellen in der Gestetzgebung usw gibt es ja auch mehr als genug. Schöne Grüße auf die Insel.
Andreas

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