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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Lehrbuch über inneren Retter
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 Betreff des Beitrags: Lehrbuch über inneren Retter
BeitragVerfasst: 10.10.09, 10:50 
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Hallo.

Bin jetzt schon seit einer Weile dabei ein gutes Lehrbuch zu finden über den inneren Retter bei Verkehrsunfällen.
Könnt ihr mir da vielleicht weiterhelfen?

MfG


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BeitragVerfasst: 10.10.09, 13:20 
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Beiträge: 275
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Ein Lehr-/Fachbuch nur über eine (mögliche) Position beim VU (ich nehme mal an Du meinst den Kollegen der in das verunfallte FZG steigt) halte ich für nicht wirklich sinnvoll. Ist mir allerdings auch keins bekannt. Wichtig ist das Gesamtkonzept zu kennen und zu wissen wo die Prioritäten liegen, wie man diese herausfindet und zielgerichtet und effektiv umsetzt.
Als "innerer" Retter sollte man übe rgute Diagnose/Beobachtungsfähigkeiten verfügen um eine Zustandseinschätzung durchführen und ewaige Veränderungen schnell erkennen zu können. Hinzu kommt eine gewisse Empathiefähigkeit und das Wissen darüber was die Kollegen von der Feuerwehr (bei eingeklemmten Pat, bzw. schonender Rettung) wann machen um dies dem Patienten erkären zu können. Ob man das auch bei einem bewusstlosen Patienten machen muss, darüber kann man sich streiten, aber man sollte sich halt auskennen und nie vergessen das der Patient Angst hat, in einer Stresssituation ist und nicht weiß was all die Geräusche um ihn herum bedeuten.
Besser als jedes Buch ist hierführ der regelmäßige Austausch und die Übung mit den Kollegen von der feuerwehr mit der man normalerweise zusammenarbeitet. Nur so weiß man was die andere Seite macht und kann gut als Team fungieren.
Ansonste, was Traumabücher angeht, mein absoluter Fovourit:
"Präklinisches Traumamanagement: Das PHTLS-Konzept" vom Elsevier Verlag
ISBN-13: 978-3437486203
Nicht ganz billig, aber was Aktualität und Didaktik angeht meiner Meinung nach momentan ungeschlagen! (Den zugehörigen PHTLS-Kurs oder zumindest gleichwertige international zertifizierte Kurse kann ich natürlich nur jedem ans Herzen legen - ebenfalls nicht ganz billig, aber definitiv das Geld wert - welches man auch von der Steuer absetzen kann)

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Quid pro quo?


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BeitragVerfasst: 10.10.09, 16:32 
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Beiträge: 131
ich muss ein wenig über mich selbst schmunzeln, als ich den Titel gelesen habe, musste ich zuerst an innere Medizin denken und wollte schon den Herold empfehlen.

Da es um Trauma Mangement geht, kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen, such das Buch mal bei ebay ich hab für meine Ausgabe knapp 30,-€ bezahlt.

_________________
Jedes Ding ist Gift, allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.


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BeitragVerfasst: 11.10.09, 05:49 
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Beiträge: 299
Wohnort: Reutlingen (D Ba-Wü)
Auch ich kann mich den Kollegen nur anschliessen. Allgemein würde viel mehr zertifizierte internationale Kurssysteme anpreisen. Um auf deine Frage einzugehen, hier wirst Du um einen Kursbesuch nicht rumkommen. Es gibt inzwischen auch schon einige Firmen die Traumamanagement nach PHTLS oder ITLS anbieten. Hier gilt zu beachten, dass wohl nie die gleiche Qualität geboten werden kann und nicht überall das drin ist, was drauf steht, aber es gibt auch gute.

Grüße

Markus

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Lehrrettungsassistent / ILS-Disponent / QMB
"Gut gemeint" ist nicht gut genug.
Skype: m.bela77


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BeitragVerfasst: 12.10.09, 22:26 
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Registriert: 16.12.05, 21:04
Beiträge: 82
Wenn man sich mit dem Thema innerer Retter bei VU beschäftigt, wird man nicht drum herum kommen, sich mit beiden Fraktion, d. h. sowohl mit der medizinischen als auch mit der technischen Rettung auseinander zu setzen. Wobei man nur erfolgreich Unfallrettung betreiben kann, wenn man im Team arbeiten. Es gibt in diesem Fall nicht die Feuerwehr und auf der anderen Seite den Rettungsdienst. Hier muss zwingend zusammengearbeitet werden.

M. E. das Maß der Dinge für die technische Rettung (es kommen aber auch die medizinischen Aspekte nicht zu kurz): Südmersen, J. et al.: PKW-Unfälle, 2. Auflage, Ecomed Verlag


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