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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Psychiatrischer Notfall
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BeitragVerfasst: 26.01.05, 18:22 
@ Annett :D Ich glaube mich zu erinnern das es primär den aufnehmenden Doc getroffen hat (aber keine Garantie dafür)
@Martin:Hiermit einen RIESEN BLUMENTOPF 1. wg. der schnellen Auflösung 2. wg. der vielen hilfreichen Informationen!!
Schönen Abend noch!!

Watcher


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BeitragVerfasst: 26.01.05, 18:52 
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Registriert: 12.10.04, 16:22
Beiträge: 3329
Hallo!

@Watcher: Danke für die Blumen! :D

Ich hätte, um das mal zu erwähnen, ab einer gewissen Unsicherheit vor Ort (z. B. aus Unfallhergang, Symptomatik, Risiko einer Eigen-/Fremdgefährdung) die Patientin primär auch nicht in die Psychiatrie, sondern zunächst, wie downcase vorgeschlagen hat, in die Klinik "normaler" Menschen gebracht, mit der Möglichkeit einer gewissen neurotraumatologischen Diagnostik. Ggf. hätte ich mich als aufnehmender Arzt um ein Psychiatrie-Konsil bemüht. Sollten dann doch (entgegen aller ersten Erwartungen) spezielle therapeutische Maßnahmen (rein psychiatrisch oder neurotraumatologisch) erforderlich werden, kann immer noch ein Weitertransport in eine entsprechende Klinik erfolgen.


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BeitragVerfasst: 26.01.05, 18:56 
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DMF-Moderator

Registriert: 16.09.04, 12:16
Beiträge: 996
Hallo downcase,

downcase hat geschrieben:
juristische erwägungen stehen für mich in diesem fall hinter klar medizinischen zurück.
downcase


- das müssten sie in diesem fall noch nicht einmal. Die Möglichkeit einer Hirnverletzung rechtfertigt Ihren Vorschlag auch juristisch in vollem Umfang - und zwar mit den von Ihnen angeführten Argumenten. Diese sind sogar sehr viel tragfähiger als z.B. Fremdgefährdung oder "mangelnde Einwilligungsfähigkeit", weil Sie die letzteren beiden nur unsicher beurteilen können.
Patientin wäre zwar auch noch nicht ruhiger, aber die Sicherung der Diagnose bzw. der Ausschluss einer Hirnverletzung würde hier (rechtstechnisch gesehen) gegenüber ihrem Interesse an freier Fortbewegung überwiegen.
Die Verbringng der Pat. in eine Klinik mit geeigneten diagnostischen Möglichkeiten wäre zudem der geeignetere und "weniger einschneidende" Eingriff in die Freiheitsrechte der Pat.
Grüße,
Annett Löwe

@ Watcher: Danke - ich wär auch fast "vom Glauben abgefallen", wenn es nur den armen gestressten NA getroffen hätte, der womöglich noch Internist war. :roll:


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BeitragVerfasst: 28.01.05, 15:59 
hallo,

> stimme Dir voll zu, der Unfall war auch nicht mit 30 km/h, wenn ich das richtig verstanden habe (sondern die Pat.30 Jahre alt - Freud lässt grüßen !) und ihr PKW wohl schon sehr stark beschädigt !

oh je, denkendes lesen lohnt sich eben doch...
na ja, unfall auf der autobahn wäre immerhin noch ein argument und die von dir erwähnte schwere beschädigung des wagens. (und die tatsache auto gegen lkw, wenn das wirklich der unfallmechanismus war).


hallo frau löwe,

ich hatte mit so etwas schon gerechnet. ich meinte eigentlich aber mehr, dass ich in der konkreten situation nicht viel über die rechtliche situation nachgedacht hätte und zwar in ermangelnung noch verbleibender konzentrationsfähigkeit darauf. ich hätte halt das medizinisch richtige zu tun versucht und wie sie sagen damit offensichtlcih auch die geringsten juristischen probleme bekommen.

grüße

downcase


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BeitragVerfasst: 01.02.05, 10:22 
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Registriert: 13.01.05, 20:07
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Forum,

mal ne ganz andere Frage zu dem Thema. Wäre nicht bei der Verdachtsdiagnose (egal ob dann bestätigt oder nicht) mittel der Wahl nicht Haloperidol gewesen und nicht diazepam?

Ich will damit nicht Watcher oder den behandelnden Arzt angreifen sondern nur meine Wisssucht befriedigen ;-)

Gruß Thomas


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 01.02.05, 20:36 
hallo,

nach meinem verständnis ist halopöeridol als antipsychotikum vor allem zur behanldung von akut (produktiv) psychotischen zuständen sinnvoll und geeignet.das war ja hier offensichtlich keiner, wie sich später herausgestellt hat. und auch wenn: die psychiater die ich kenne, propagieren ganz klar bei akuten produktiven psychosen ein neuroleptikum UND ein sedativum zu geben, weil man sonst angeblich den patienten eine sehr unangenehme situation schafft. zumindest in der ersten phase.

grüße

downcase


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