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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Psych. Probleme / Rettungsdienst?
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 Betreff des Beitrags: Psych. Probleme / Rettungsdienst?
BeitragVerfasst: 21.04.09, 19:02 
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Hallo,

ich möchte unbedingt eine Ausbildung zum Rettungssanitäter beginnen. Mir macht die Arbeit im sozialen Bereich viel mehr Freude und Spaß als die Arbeit als Bürokaufmann, was ich ursprünglich gelernt habe.

Ich hatte vor längerer Zeit auch ein Praktikum als Krankenpfleger gemacht, welches mir sehr gut gefiel. Eine Zeit lang fuhr ich auch im Patientenfahrdienst eines Hilfsdienstes. Dies hat mir so viel Lebensfreude gebracht, da ich sehr gut mit den Patienten und mit den Kollegen zurecht kam und auch geschätzt war.

Nun eine Frage:

Da ich in der Vergangenheit mehrfach in psychosomatischen Kliniken war (Sozialphobie, depressive Verstimmungen durch Mobbing), möchte ich wissen, ob ich nun verpflichtet bin, dies in irgendeiner Weise anzugeben, wenn ich mich für eine Ausbildung als Rettungssanitäter anmelde? :?: Mache momentan noch eine ambulante Psychotherapie. Und der Hauptgrund, weshalb es mir auch schlecht geht ist, dass mir der Beruf (für den man ja die meiste Zeit des Tages aufwendet) im Büro keine Freude macht.

Zu meiner Person: Ich war schon immer sehr gewissenhaft und habe mir das mit dem Rettungsdienst auch lange überlegt. Ich bin mir auch im Klaren, dass es kein einfacher Beruf ist. Aber ich habe die Motivation und diese ist sehr groß.

Liebe Grüße
Daniel

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BeitragVerfasst: 21.04.09, 23:04 
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Bei der amtsärztlichen Untersuchung wurde bei mir explizit nach psychischen Erkrankungen gefragt. Ob dies jedoch ein Hinderungsgrund ist kann ich nicht beurteilen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 22.04.09, 08:17 
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Wohnort: Duisburg
Ich wurde lediglich gefragt ob ich mir dies zutrauen würde. Ich denke das hängt auch vom Arzt ab der die Untersuchungen macht. Ich frag bei unserem Fahrdienstleiter mal nach, wie seine Einschätzung ist, die Antwort werde ich in spätestens einer Woche haben.

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BeitragVerfasst: 22.04.09, 09:07 
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Hallo,

ich danke euch :wink:

Wäre echt interessant zu wissen, wie das läuft. Ob ihr selbst danach gefragt wurdet, ob psychische Probleme vorhanden sind. Wie der Vorvorposter schon sagte.

Grüße, Daniel

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 25.04.09, 13:04 
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Beiträge: 277
Mich hat nie jemand danach gefragt. Weder bei der Ausbildung zum RH, noch bei der Ausbildung zum RS und auch nicht bei der Ausbildung zum RA. Im Anerkennungsjahr oder im Abschlußgespräch auch nicht. Lediglich in einem Vorstellungsgespräch wurde ich gefragt wie ich mich verhalten würde wenn ich einen traumatischen Einsatz erlebt habe.


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 Betreff des Beitrags: Vielen Dank
BeitragVerfasst: 25.04.09, 13:22 
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Beiträge: 32
Wohnort: Nürnberg
Hallo,

vielen Dank für eure Beiträge.

Dann hoffe ich mal, dass mich auch niemand fragen wird. :wink: Ein Beruf, in dem ich alleine in einem Büro sitzen würde, das würde mir nicht gut tun. Als ich damals beim Patientenfahrdienst war, bin ich richtig aufgeblüht und war glücklich.

lg, Daniel

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BeitragVerfasst: 26.04.09, 17:59 
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Also, ich hab jetzt folgendes Rausbekommen:

Was man sagen MUSS und was man nicht sagen braucht steht im Arbeitsgesetz und wird durch das Gleichstellungsgesetz ergänzt. Zum Beispiel braucht eine Frau nicht auf die Frage antworten ob sie schwanger sei.

Wenn man danach googlet soll man fündig werden was man bei einem Vorstellungsgespräch sagen muss, sagen sollte und was man für sich behalten kann. Ob es der Arzt fragt ist auch abhängig vom entsprechenden (Betriebs-) Arzt.

Allerdings, so der Tenor, solle man der fairnesshalber die Probleme die Du hast offen auf den Tisch legen. Ebenso dass Du hierfür eine Therapie besuchst und wie der momentane Stand der Dinge ist.
Ein Diabetiker gibt sowas ja auch an wenn es relevant für den Beruf ist.

Fazit: Leg die Karten einfach offen auf den Tisch. Du kannst Pech haben, es kann auch ein bonuspunkt sein weil Du offen und ehrlich bist.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 26.04.09, 19:19 
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Beiträge: 32
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Hi,

danke dir für deinen Beitrag. Du hast natürlich Recht, mir wäre es auch lieber, ich würde alles offen auf den Tisch legen.

Nur, wer stellt mich denn überhaupt ein bzw. gibt mir die Chance auf eine Ausbildung im Rettungsdienst, wenn ich da in psychologischer Behandlung bin bzw. war? Wäre doch schade, wenn all meine Träume und Wünschen wegen eines Schubladendenkens (Leute in psychologischer Behandlung, hilfe...) kaputt gemacht werden...

Es ist immer leichter, wenn man körperliche Beschwerden hat, da man das besser einteilen kann und klassifizieren kann. So wird ein Mensch mit chronischen Rückenschmerzen kaum Möbelpacker, um es mal stark zu verdeutlichen.

Was man nun erzählen muss, was nicht, das ist bei psychischen Dingen gar nicht so einfach ein zu teilen. Man muss wohl Krankheiten die den Beruf einschränken bzw. von denen eine Gefahr für das eigene Leben bzw. das Leben von anderen ausgeht, anzeigen. Das ist mir klar und auch logisch. Aber inwieweit ich jetzt "krank" bin, kann ich nicht sagen. Da muss ich mal mit der Ärztin reden.

Aber ich werde jetzt erst mal den normalen Erste-Hilfe-Lehrgang machen, danach mal sehen, in wiefern ich eine Möglichkeit zur Ausbildung als Sanitäter bekomme. Ich denke, dass ich dann entscheiden kann und muss, ob Rettungssanitäter etwas für mich ist, oder eben auch nicht.

Grüße, Daniel

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BeitragVerfasst: 16.01.12, 18:41 
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Hallo,
ich bin jetzt 10 Jahre im Rettungsdienst und habe mir jetzt eine ein jährige Auszeit genommen.
Warum?

Weil ich mittlerweile eine 96 Stunden Woche hatte und keine Zeit mehr für mich oder meine Familie.

Ich bin mittlerweile geschieden aufgrund des Berufes.

Aber ich würde ihn immer wieder wählen.

Und hoffe ich finde einen neuen Arbeitgeber.


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