Navigationspfad: Home
medizin-forum.de • Thema anzeigen - Gewichte im Rettungsdienst - Ulmer Koffer
Aktuelle Zeit: 24.10.17, 07:10

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: 02.12.08, 15:45 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.12.08, 15:37
Beiträge: 2
Hallo liebes Forum,
ich benötige dringend eure Hilfe. Was wiegt ein bestückter Ulmer Koffer?? Ich habe gefunden, dass dieser leer 6,7 Kg wiegt.
Auch wieviel ein Beatmungsgerät wiegt interessiert mich. Sicher gibt es da von Gerät zu Gerät Unterschiede aber eine Angabe "von - bis" würde mir da schon sehr weiterhelfen.
EKG habe ich in Erfahrung bringen können.
Aber besonders beim Ulmer Notfallkoffer fehlt mir das EInschätzungsvermögen.

Ich benötige diese Angaben für das Fach "Arbeitssicherheit/Arbeitsmedizin". Dort soll eine kurze Vorstellung über das Thema "Heben und Tragen im Rettungsdienst" erfolgen.
Wäre super, wenn mir da jemand weiterhelfen könnte.

Grüße


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.12.08, 16:26 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Hallo

Für die Firma D.... liegt das Gewicht je nach Modell und Ausstattung zwischen 3,15 und 5,4 kg.
Die Konkurenz wird wohl im ähnlichen Bereich liegen.

mfG

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.12.08, 02:02 
Offline
noch neu hier

Registriert: 02.12.08, 15:37
Beiträge: 2
Damit ist das Beatmungsgerät gemeint nehme ich an?!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.12.08, 06:40 
Offline
DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Sorry !

Ja Beatmungsgeräte (verschiedene gängige Typen) ;-)

mfG

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.12.08, 20:42 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 25.05.06, 16:06
Beiträge: 144
Wohnort: Bayern
Hallo,

ich hatte für einen RD-Kollegen vor längerer Zeit was zusammengestellt:

Koffer gefüllt: (ein-Koffer-System) 14,4 kg
kinderkoffer 10kg
EKG 08/16 mit Tasche: 10,6 kg
Medumat (variabel) mit Flasche 12,6 kg
Absaugpumpe 5,4 kg
Ferno-Trage 50kg
Tragestuhl 9,2 kg
"DIN-Patient" 75 kg

Belastungen der Wirbelsäule durch:
Heben einseitig
Heben beidhändig
Tragen einseitig
Tragen beidseits des Körpers
lange/kurze Hebedauern
...

Also eine Frau im Rettungsdienst kommt nach 10-15 Jahren hauptamtlicher Zeit am Durchschnittsstandort bestimmt locker über die Belastungsgrenzen.

Hilfreich ist bestimmt der BK-Report2/2003: Da wird sehr genau die Belastung des Rückens und Beurteilung dieser beschrieben.

http://www.rueckenkompass.de/cd/pdf/bk_02_03.pdf

Grüße,
Land-Eii


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 03.12.08, 23:37 
Offline
DMF-Mitglied

Registriert: 16.12.05, 21:04
Beiträge: 82
Hallo!

Land-Ei hat geschrieben:
Also eine Frau im Rettungsdienst kommt nach 10-15 Jahren hauptamtlicher Zeit am Durchschnittsstandort bestimmt locker über die Belastungsgrenzen.

Man könnte auch mal die Belastung pro Schicht durchrechnen...

Z. B. mit der Leitmerkmalmethode: http://de.wikipedia.org/wiki/Leitmerkmalmethode
http://www.baua.de/nn_5846/sid_69F65A1EA1216406BE82F3D14021C505/de/Themen-von-A-Z/Physische-Belastung/Gefaehrdungsbeurteilung__content.html?__nnn=true BAuA mit Formblättern
http://lasi.osha.de/de/gfx/publications/lasi_publications.php LASI-Quelle, sehr detailliert


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 02.01.09, 08:56 
Offline
Interessierter

Registriert: 14.04.08, 09:46
Beiträge: 6
Land-Ei hat geschrieben:
Tragestuhl 9,2 kg


Ist das der zusammenklappbare Ferno-Tragestuhl? Weil die Tragestühle, die ich kenne wiegen zw. 15 und 23kg.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.01.09, 15:35 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 13.01.05, 20:07
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Forum,

Land-Ei hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Also eine Frau im Rettungsdienst kommt nach 10-15 Jahren hauptamtlicher Zeit am Durchschnittsstandort bestimmt locker über die Belastungsgrenzen.


Meine Frage dazu:
Ein Mann nicht?

Tun Sie mir einen kleinen gefallen, und begründen Sie solche Aussagen. Mir ist keine Information bekannt, nach der eine weibliche Wirbelsäule/Bandscheibe weniger belastbar sein soll als eine männliche.

Ansonsten finde ich die Aufstellung ganz interessant. Einzelne Gewichte kannte ich, aber was da so alles zusammen kommt, nicht schlecht. Daher ist richtiges Heben und Tragen das Schlüsselwort. Auch sollten aus gesundheitlichen Gründen (Ein-)Koffer-Systeme langsam der Vergangenheit angehören. Aus Frage des Platzes an der Einsatzstelle auch ein Zweikoffer-System. Es lebe der Rucksack! (Rein persönliche Einschätzung).

Gruß


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 11.01.09, 22:13 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 25.05.06, 16:06
Beiträge: 144
Wohnort: Bayern
Hallo Herr Hofmann,

ich gebe nur die Meinung der Berufsgenossenschaft weiter...
z.B. im BK-Report schreibt die BG selbst von Bemessungsrichtlinien und Dosisgrenzen, wobei zwischen Männern und Frauen unterschieden wird.

Der Durchschnittsmann hat wohl im Vergleich zur Durchschnittsfrau mehr Muskelmasse und dickere Knochen. Darum wird dem Mann wohl körperlich mehr zugemutet als einer Frau.
Individuelle Unterschiede mal herausgenommen.

Ich zitiere mal den BK-Report 2/2003, Seite 134:
"...Tagesdosis-Richtwerte für das Heben oder Tragen von 5,5*10³ Nh (Männer) bzw. 3,5*10³ Nh (Frauen) ..."

Autor dieses Reports ist der HVBG, der Hauptverband der
gewerblichen Berufsgenossenschaften.

Da muß Mann ungefähr eineinhalb mal soviel Tragen und Heben als Frau, damit er über die anerkennungswürdigen Belastungsgrenzen kommt.

Viele Grüße,

Land-Ei


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.01.09, 18:51 
Offline
DMF-Mitglied
DMF-Mitglied

Registriert: 13.01.05, 20:07
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Danke,

ich bin überrascht.


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 10 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group
Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
Karma functions powered by Karma MOD © 2007, 2009 m157y
© Deutsches Medizin Forum 1995-2017. Ein Dienst der Medizin Forum AG, Hochwaldstraße 18 , D-61231 Bad Nauheim ,HRB 2159, Amtsgericht Friedberg/Hessen, Tel. 03212 1129675, Fax. 03212 1129675, Mail jaeckel@medizin-forum.de. Plazieren Sie Ihre Werbung wirkungsvoll! Hier finden Sie unsere Mediadaten!