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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Ausbildung zum Notarzt
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 Betreff des Beitrags: Ausbildung zum Notarzt
BeitragVerfasst: 06.05.08, 08:05 
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Interessierter

Registriert: 06.05.08, 07:44
Beiträge: 11
Moin moin,

ich bin Schüler des Wirtschaftsgymnasium (Jahrgang 11) in Springe und habe leidenschaftlich mit Sanitätstechnik ,Verpflegung, und Versorgung zu tun.

Ich bin Mitglied des DRK Katastrophenschutz 5 SEG in Springe, und interessiere mich brennend für die Ausbildung zum Notarzt. Leider habe ich in anderen Foren nicht wirklich den durchblick bekommen, wie die Ausbildungsreihe zum Notarzt aussieht. Für denkbar hielt ich:

Ausbildung zum Krankenpfleger---Weiterbildung zum Anästhesiepfleger----Weiterbildung zum Notarzt


Andere sagen es währe wieder anders...


Zur Info:Meine Mutter und meine Großmutter waren beide Krankenpflegerinnen und nach einem 4 Wöchigen Praktikum kann ich auch von mir sagen, das ich diesen Beruf auch erlernen könnte. (Liegt mir im Blut ;) )

Der Aufgabenbereich des Notarztes spricht mir persönlich eher zu, da ich einem Notarzt schon mal über 3 Tage begleitet, und seine Arbeit beobachten durfte.

Villeicht könnte einer von euch mit klarheit bringen, über die Ausbildung zum Notarzt.

(Ich hoffe das ich keinen Thread, wo dieses schon mal behandelt wurde übersehen habe)


Ich freue mich auf viele Antworten,

BasiX =)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.05.08, 09:34 
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DMF-Moderator

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Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Hallo Drummer,

der Weg zum Notarzt führt nicht über NOTgeburt und NOTabitur :-)

Sie müssen als erstes die allgemeine Hochschulreife erwerben und danch 6 Jahre Medizin studieren bis zur Approbation als Arzt. Danach schließt sich eine Facharztausbildung an, während dieser können Sie nach einiger Zeit die Fachkunde Rettungsdienst erwerben.

Viel Erfolg !

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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 Betreff des Beitrags: Hmmm
BeitragVerfasst: 06.05.08, 10:59 
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Interessierter

Registriert: 06.05.08, 07:44
Beiträge: 11
Gut also wird das schon mal schwierig, da ich (glaube ich) mit sichherheit nicht den Numerus clausus schafen werde, was mir sofot ermöglichen würde, Medizin zu Studieren.

Würde es sich den lohen auf einem Platz zu warten?


Gibt es wirklich keine anderen Möglichkeiten?

Währ schade wenn ich das irgtentwie knicken müsste.


Aber nun gut...Anästhesiepfleger ist auch schon was feines:-D:)


Wie kamst du zum Rettungsdienst?


grüß BasiX

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 06.05.08, 12:59 
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Registriert: 25.05.06, 16:06
Beiträge: 144
Wohnort: Bayern
hallo,
Als Quereinsteiger (z.B. als Anästhesiefachpflegekraft) kann man auch ohne Abitur ein Medizinstudium beginnen.
Der Weg zum Notarzt führt über:

Medizinstudium
mind. 1 Jahr anschließend Assistenzarzt (Notaufnahme/Anästhesie/Intensiv)
"Fachkundenachweis Rettungsdienst" mit diversen Vorbedingungen (gewisse Anzahl Venenpunktionen, Intubationen etc.
zum Notarzt

Viele Grüße,
Land-Ei


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BeitragVerfasst: 06.05.08, 14:08 
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Interessierter

Registriert: 06.05.08, 07:44
Beiträge: 11
Danke das hilft mir alles erstmal schon viel weiter:)

Liebe Grüße

BasiX=)

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.05.08, 09:59 
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Beiträge: 262
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Anmerkung: Der Weg zum Anästhesiefachfpleger ist auch schon lang genug. Bereits als "nur" examinierter Pfleger ist man zum Humanmedizinstudium zugelassen. Pflege und Medizin haben zwar Schnittpunkte (sehr viele sogar) aber von einer Freundin die diesen Weg hinter sich hat und inzwischen auch als NA fährt habe ich mir sagen lassen dass man am besten direkt Medizin Studiert ohne vorher ne Pflegeausbildung zu machen wenn man sich sicher ist als Arzt arbeiten zu wollen.
Je nach NC kann man ja ein FSJ machen um zwei Wartesemester zu erhalten.

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BeitragVerfasst: 07.05.08, 16:55 
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Beiträge: 82
Hallo!

Izzy hat geschrieben:
Je nach NC kann man ja ein FSJ machen um zwei Wartesemester zu erhalten.

Je nach Anzahl der zu erwartenden Wartesemester könnte man auch die Ausbildung zum Rettungssanitäter oder Rettungsassistent machen. Der RS ließe sich evtl. sogar während des Zivildienstes erwerben.


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BeitragVerfasst: 07.05.08, 23:53 
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Eher im FSJ, da der Zivildienst zu kurz geworden ist, als das sich die Investition lohnt für die Zivildienststellen.

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BeitragVerfasst: 09.05.08, 20:36 
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Izzy hat geschrieben:
Bereits als "nur" examinierter Pfleger ist man zum Humanmedizinstudium zugelassen.
also meines wissens muß man für ein hochschulstudium ohne hochschulzugangsberechtigung eine zusatzprüfung machen und eine mehrjährige berufserfahrung vorweisen.


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BeitragVerfasst: 10.05.08, 00:10 
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Sorry, da muss ich wiedersprechen. Bei der Suche nach Infos zum Berufsbild des KrPfl (die neue Bezeichnung klemm ich mir der einfachheithalber) - da ich einen Ausbildungsplatz in diesem Bereich suche - stand unter den Weiterbildungsmöglichkeiten auch, dass mit erhalt des Examens auch die Zugangsberechtigung zum Human Medizin Studium erfüllt ist, da gleichberechtigt mit einem Fachabitur. Die genau Quelle habe ich z. T. nicht mehr präsent, aber wenn Sie das wünschen kann ich ja erneut recherieren.

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BeitragVerfasst: 10.05.08, 07:19 
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Izzy hat geschrieben:
Sorry, da muss ich wiedersprechen.
ich auch. hier ist ein link der den ablauf beschreibt. ein anderer link beschreibt auf seite 6-10, wie es an der uni hamburg abläuft. man kann nicht einfach krankenpfleger werden und an die uni gehen.
bin auf ihre quellen gespannt.
eine kollegin aus dem pflegebereich informierte sich unlängst und ließ das projekt fallen, da zu aufwendig.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 10.05.08, 19:46 
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Stimmt, ich hatte unrecht. Da ich bereits die FHR besitze habe ich dieses "Detail" überlesen bzw. mir nicht mehr abgespeichert.

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 Betreff des Beitrags: nicht ganz so einfach
BeitragVerfasst: 03.06.08, 13:44 
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Beiträge: 1
Liebe(r) Izzy,

ich muss mich der Meinund von Dr. med. Vornhusen anschließen. Das bestandene Krankenpflegeexamen berechtigt nicht zum Medizinstudium. Hierfür ist in jedem Fall die allgemeine Hochschulreife Voraussetzung. Es gibt eine Ausnahme für besonders befähigte Pflegekräfte, die dann eine aufwendige Zusatzprüfung ablegen müssen. Die Zulassungskriterien sind allerdings i.d.R. nur sehr schwer erfüllbar.

Für alle, die den notwendigen Numerus Clausus zum Medizinstudium direkt nach dem Abitur nicht erreichen, weil Sie einen Notendurchschnitt von schlechter als 1,8 haben (war in den letzten Jahren die Obergrenze für die Zulassung, siehe auch unter www.zvs.de) würde ich empfehlen eine Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger zu machen, da sie allein durch diese Ausbildung (Dauer 3 Jahre) 6 Wartesemester gutgeschrieben bekommen.

@Drummer: Gott sei Dank ist der Weg zum Notarzt nicht ganz so einfach, wie sie ihn beschrieben haben, denn sonst würde vermutlich die Qualität in der präklinischen Versorgung stark nachlassen.

@Izzy: Auch die FHR ist für ein Universitätsstudium nicht ausreichend. Haben sie allerdings ein FH-Studium erfolgreich abgeschlossen, berechtigt sie das, ein Studium an einer deutschen Universität aufzunehmen.

Viel Erfolg allen Studenten, Bewerbern usw.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.06.08, 07:42 
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Registriert: 09.06.08, 09:46
Beiträge: 968
Hallo alle miteinander,

um Medizin studieren zu können braucht man normalerweise die allgemeine Hochschulreife. Ist der Abischnitt zu schlecht, um bei der ZVS direkt über das Auswahlverfahren nach Abiturbestnote in das Studium zu kommen, kann man es ferner über das Auswahlverfahren der Hochschulen (Unis wählen nach bestimmten Kriterien aus) oder nach Wartezeit versuchen.
Für das Wintersemester 07/08 waren 8 Wartesemester sowie ein Abischnitt von mindestens 2,0 und für das Sommersemester 2008 waren 10 Wartesemester und ein Schnitt von mindestens 3,3 notwendig um einen Studienplatz zu bekommen.

Eine (Krankenpflege)Ausbildung als "Überbrückungszeit" zu absolvieren ist so ziemlich das unsozialste was man machen kann, denn es gibt Menschen, die diesen Beruf wirklich erlernen und später auch ausführen wollen, und denen man durch so ein Verhalten u.U. einen Ausbildungsplatz wegnimmt.

Hat man kein Abitur führt kein Weg an einer fachnahen Ausbildung vorbei, welche Ausbildungsgänge akzeptiert werden, hängt von der jeweiligen Universität ab. In der Regel wird eine dreijährige Ausbildung sowie mindestens 2 Jahre Berufserfahrung und eine absolvierte Immaturenprüfung verlangt.

Weiß man im Vorfeld, dass man später so etwas studieren möchte, lohnt es sich, das Abitur zu machen und in der Qualifikationsphase richtig reinzuklotzen. Das erspart nicht nur jede Menge Zeit sondern erleichtert je nach (ab)gewählten NaWis später auch das Verständnis im Studium.


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