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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Hubschrauber-Notarzt gleichwertig ?
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 Betreff des Beitrags: Hubschrauber-Notarzt gleichwertig ?
BeitragVerfasst: 18.10.07, 19:19 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4399
Wohnort: Hildesheim
Liebe Mitleser,

heute erschien in unserer Zeitung ein Artikel, der folgenden Sachverhalt sehr kritisch beleuchtet:

Kind ( 8 Jahre) stürzt und bricht sich den Unterarm.
RTW vor Ort und fordert NA "zur Analgesie" nach.
Der Einsatz ist im Stadtgebiet, Klinik in 10 min. erreichbar, es ist werktags, Hausärzte haben geöffnet.
Da beide bodengebundenen NEF im Einsatz sind, schickt die Leitstelle den Hubschrauber vom 40 km entfernten Standort.
RTW und NA begleiten anschließend das Kind ins Krankenhaus.

Die Kritik der Zeitung:

Geldverschwendung! Der RTW hätte direkt in die Klinik fahren können (wäre schneller gegangen) oder einen niedergelassenen Arzt hinzuziehen können. Der Helikopter-Einsatz sei völlig unangemessen gewesen.

Wie sind zu diesem Sachverhalt die Meinungen ? Wie läuft es anderswo ?

Bin gespannt...

Gruß

Dr. A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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BeitragVerfasst: 18.10.07, 19:25 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Hallo Alfred,

typisches Beispiel für einen wirklich schlecht recherchierten Zeitungsbeitrag. Diese Argumentation hört man immer wieder. Klar kostet so ein RTH, der nach Flugminute abgerechnet wird, schnell mal 60 - 80 Euro pro Flugminute, was natürlich auf den ersten Blick viel zu teuer erscheint.
Fakt ist: Ca. 75- 80% der Kosten entstehen nicht beim Flug, sondern allein an Fixkosten bei der Vorhaltung ! Wenn ein RTH vorhanden ist, muss er fliegen ! Sonst ist der RTH nämlich bald weg, weil keiner die Kosten aufbringen will und kann. Ich bin gespannt was das Lokalblatt dann dazu schreibt.

Ein präklinisch schlecht versorgtes, vor Schmerzen schreiendes? Kind im RTW allein in die Klinik bringen? Ketzerisch gesagt: da sehe ich schon die nächste Schlagzeile vor meinem geistigen Auge.
Der RTH dient nach den RDG der meisten Länder zur Unterstützung des bodengebundenen Rettungsdienstes. Heisst, er kann und darf keinen NEF-Stützpunkt ersetzen um in minderversorgten Gebieten die Hilfsfrist einzuhalten. Er kann aber sehr wohl bei Bedarfsspitzen als Notarztzubringer auch für vermeintliche Lapalien wie Hypoglykämie, Apoplex und Angina Pectoris dienen. Wenns dann doch mal daneben geht steht in der Lokalpresse: "Patient musste sterben, weil der RTH zu teuer ist"

Irgendwie fällt es schwer es allen recht und gutaussehend zu machen, oder?


Gruß nach Hildesheim,

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 18.10.07, 23:46 
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DMF-Mitglied

Registriert: 09.07.06, 16:26
Beiträge: 74
Wohnort: Ettlingen/Karlsruhe
Hallo Forum,

bei uns wird der NA "gleichwertig" eingesetzt. Entsprechend den NA Indikationen kommt der (zeitlich) nächste verfügbare Notarzt. Egal ob aus der Luft oder bodengebunden.
Im Stadtgebiet wird (wenn auch selten) das Rettungsteam manchmal durch einen RTW/Einsatzleiter abgeholt und direkt der Einsatzstelle zum schon nach dem "Nächste-Fahrzeug-Strategie" primät entsanden RTW zugeführt, wenn dies einen Zeitvorteil bringt (in die Zweitabwägung fliessen Start und Landezeit, sowie "Zubringezeit von Landplatz bis Patient" mit ein).
Dies ist aber sehr selten, da in unserer Stadt 3 NEF stationiert sind (die auch das Umland abdecken). Häufig ist es da schneller ein NEF durch die Stadt hzu schicken, als den RTH einzusetzen. Wenn aber alle NEF im Einsatz gebunden sind wird auch der RTH alamiert, egal welcher Art der NA Einsatz ist.
Bei Fremd-RTH (bzw. NEF mit längerer Anfahrt) wird die Leitstelle idR. nochmals die Besatzung darauf hinweisen, das der angeforderte NA eine Weile auf sich warten lässt. Wenn die RTW Besatzung aber auf einen NA will, bekommt sie einen.

Gruß
L.Zöller


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BeitragVerfasst: 19.10.07, 07:26 
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DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Hallo !

Zu dem Beitrag unterstütze ich die Antwort von Erik, aber ein paar allgemeine Ideen möchte ich noch zur Diskussion stellen.

Die Frage ist Notarzt gleich Notarzt ist nicht immer bedingungslos mit einem Ja zu beantworten.

Warum ?

1.) Zeigt die Praxis, dass es regionale Unterschiede in der Personalauswahl gibt. Leider ist der Usus den jüngsten Kollegen zum NA-Dienst abzustellen immer noch nicht ausgeräumt, während die Betreiber der Flugrettung sich für alle Positionen (PIC, HEMS, NA) in der Regel routiniertes Personal aussuchen (können).

2.) Gibt es durchaus einsatztaktische Hintergrundüberlegungen, ob NEF/NAW oder RTH/NAH alarmiert werden.

Die Eintreffzeit wurde bereits angesprochen, diese kann im dichtverbauten Gebiert für bodengebundene Einsatzmittel, aber auch bei Unfällen (Autobahn - Stau) oder exponiertem Gelände für die Luftretter sprechen.

Die Art des Notfalles und damit die zu erwartende Zielklinik sind Teil dieser Entscheidung. Ist es klar, dass der Notfall nicht oder wahrscheinlich nicht regional versorgt werden kann, ist ein primärer Luftrettungseinsatz sinnvoll.

Natürlich kann man auch Synergien nutzen, wie hier, wo der RTH einfach auch als back-up bei bereits gebundenen "Bodenrettern" eingesetzt wurde.

Über den Teil - niedergelassenen Ärzte und Aushilfe im Rettungsdienst - möchte ich nicht lange diskutieren, hier ist viel Standespolitik im Spiel. Da wo es regional gut funktioniert ist es sicher eine sinnvolle Ergänzung, aber das muss die Leitstelle im Sinne der Ortskenntnis wissen.

mfG

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 19.10.07, 07:49 
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Registriert: 25.05.06, 16:06
Beiträge: 144
Wohnort: Bayern
Hallo,

Ich schreib mal pauschal so:

Hubschrauber NA = meist Anästhesist
Bodengebundener NA = alles mögliche
beide haben mindestens die gleiche Basis (Fachkunde Rettungsdienst)

sozusagen sind theoretisch beide als gleichwertig anzusehen, wobei regionale und persönlich riesige Unterschiede sind. Ich sag mal flax: überall gibts Nullen (auch auf dem RTH, aber leider häufiger am Boden)

Hausarzt: nun ja, es gibt Notärzte unter den Hausärzten und es gibt gute Naturmnediziner, die im Notfall (gerade bei Kinderanalgesie/Kindernotfällen) hoffnungslos überfordert sind.

Und auch ein Kind, das nicht in Lebensgefahr ist und "nur" eine suffiziente Analgesie benötigt, hat das Recht auf einen Notarzt.
Ich glaube kaum, daß sich Otto Durchschnittshausarzt z.B. an eine Ketanest/Dormicum Analgosedierung bei einem 8 jährigen Kind herantraut. Insofern ist die Hinzuziehung eines Notarztes zur Analgesie gerechtfertigt.
Man könnte höchstens diskutieren, ob nicht der bodengebundene NA genauso schnell gewesen wäre.

Grüße vom
Land-eI


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BeitragVerfasst: 19.10.07, 09:21 
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Registriert: 03.06.07, 22:37
Beiträge: 28
Wohnort: Großraum Stuttgart
Auch beim NEF gilt die Vorgabe des Rettungsdienstgesetzes bzw. der Dienstanweisung des bad.-württ. Sozialministeriums: Das nächstgelegene, geeignete Rettungsmittel ist einzusetzen.
Wenn ich bei einer NA-Nachforderung weiss, um die Ecke ist ein niedergelassener Arzt, der z.B. auch bei uns in der Reserve-NA-Gruppe mit dabei ist, rufe ich den an, wenn kein NEF frei ist. Erreiche ich ihn sofort und kann er umgehend ausrücken - okay. Wenn nicht, kommt je nach Einsatzort das NEF oder der RTH aus dem Nachbarkreis.
Da gibt es bei uns keine Diskussion. Der RTH ist primär ein Notarztzubringer und wird ganz überwiegend auch als solcher eingesetzt.
Der Reihe nach niedergelassene Hausärzte anzurufen, ob sie aushelfen können ist viel zu zeitaufwändig und unsicher. Außerdem kann man dann bei der Analgesie tolle Dinge erleben, wenn die Notfallerfahrungen des Arztes schon etwas länger zurück liegen.
Gerade bei Kindern tun sich viele Hausärzte sowieso recht schwer bei der Medikation.
Die schlechteste Möglichkeit ist, den Verletzten ohne Analgesie in die Klinik zu transportieren. Das sollte wirklich nur erfolgen, wenn nicht absehbar ist, wann ein NA zu Verfügung steht.
Etwas anders sieht es aus, wenn der RTW den NA anfordert "zur Transportbegleitung", weil z.B. der Patient vom HA schon adäquat versorgt worden ist, aber vielleicht die Fahrtstrecke in die Klinik recht lang ist. Wenn in diesem Moment kein NEF frei ist muss entweder der Hausarzt mitfahren oder der RTW wartet, bis das nächste NEF anfahren kann. Da würde ich dann den RTH wirklich nur als allerletzte Möglichkeit schicken.


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BeitragVerfasst: 19.10.07, 13:10 
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Registriert: 15.07.07, 18:45
Beiträge: 262
Wohnort: Duisburg
Aussage für Großraum Düsseldorf zum Thema NA nachforderung:

"Wenn ihr nen Doc braucht sacht es des LST Disponenten, wo der sich den dann aus den Rippen schneidet ist sein Problem. Und wenn ne Schraube aus Köln kommen muss."
OrgL ZbV der BF Düsseldorf

Ich glaube das sagt es eigentlich schon...

_________________
Hier ist das Internet zu Ende. Bitte Alt+F4 drücken.


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 Betreff des Beitrags: Öffentlichkeitsarbeit
BeitragVerfasst: 23.10.07, 20:11 
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Registriert: 17.08.05, 17:36
Beiträge: 496
Wohnort: Wiesloch (Baden-Württemberg)
Hallo Dr. Flaccus,

ich denke auch hier ist nicht mehr als redaktioneller Unfug, wie ich es oft bezeichne, entstanden. In der Tagespresse bei uns erlebe ich das nahezu täglich unabhängig ob es um einen Hubi-Einsatz geht, oder um ganz einfache Dinge des täglichen Lebens. Deshalb hier mal zwei Beispiele aus dem "wilden Süden":

Seit Jahren wird hier die Weiterführung einer Straßenbahn diskutiert: Sobald ein Proargument irgendwo auftaucht findet man es in der Tageszeitung eine Meldung, die beinahe kleiner gedruckt ist als das Impressum! Sobald sich aber irgendetwas dagegen auftut wundert es einem das die Schlagzeile nicht neben Merkel und Co auf der Titelseite erscheint. Hier wird eindeutig mit zweierlei Maß gemessen, besonders dann wenn eine Tageszeitung eine Monopolstellung besitzt.

Zum Todestag des King of Rock´n´Roll beinhaltete das Blatt eine ganz Sonderseite, "angeblich" um der Jugend die Elvis nicht mehr erleben durfte den König nahe zu bringen. So entstand ein weiterer schlecht recherschierter Artikel über einen grauenvollen Künstler, dessen Frauengeschichten und Drogenexcesse. Über seinen Militärdienst in Deutschland, seine 33 naja zum Teil wirklich schlechten Filme, sein galnzvolles Comback 1968 oder sein glanzvolles Aloah from Hawaii Konzert, welches damals mehr Menschen am Fernseher gesehen haben, als die Mondlandung - man bedenke die damalige Zeit wieviele überhaupt einen Fernseher hatten, kein Wort. Am Schluß kam dann die Frage auf wieso damals Baladen wie Always on my mind aufgenommen wurden, und was das mit Rock´n´nRoll zu tun hat ?

Nun, sicher haben die Beispiele wenig mit der Problematik des Rettungsdienstes gemeinsam aber einen Nenner findet sich dennoch, nämlich die schlecht arbeitenden Redaktionen. Hier kann nur Abhilfe schaffen was ich schon lange fordere und in der Wirtschaft längst üblich ist: Jede Hilfsorganisation, jede LNA Gruppe ect. benötigt heutzutage ein Referat für Öffentlichkeitsarbeit bspw. durch einen Pressesprecher.

Hier findet auch der letzte Redakteur einen kompetenten Ansprechpartner. Dadurch wird auch vermieden, das nach ewig langen spektakulleren Brandeinsätzen, am Ende des Artikels nicht nur eine auflistung sämtlicher Feuerwehren erscheint, sondern auch eine Anzahl über der eingebundenen Fahrzeuge des Rettungsdienstes, die Anzahl der Notärzte etc. Schließlich kann es hilfreich sein einen "Pressefutzi" einmal einzuladen, mit ihm geimensam auf der intensivstation die Probleme zu erörtern und mindesten 6 mal pro Schicht durch die Klinik zum NEF zu rennen. Bei uns wurde dies vor einigen Jahren für die ZDF Dokumentation OP-Schicksale im Klinikum, tatsächlich praktiziert. Zum Schluß helfen auch noch Gegendarstellungen zu verfassen, die aber in der Regel deutlich kleiner verfasst werden, als die Schlagzeile vom Vortag.

Das könnten doch Anregungen sein um auch bei Ihnen, die wertvolle Arbeit des RTH´s wieder ein positiveres Licht zu bringen.

In diesem Sinne

Uwe Hecker

_________________
Gesundheits- und Krankenpfleger für Intensivpflege und Anästhesie / Rettungsassistent


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BeitragVerfasst: 09.05.08, 22:17 
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Interessierter

Registriert: 08.05.08, 18:45
Beiträge: 9
Wohnort: Rhein-Neckar/Pfalz
Das ist eine der Fragen, mit der ich anfangs ziemliche Probleme hatte, insbesondere dann, wenn die Situation eben nicht so ganz eindeutig ist. Z.B. Einweisung durch HA mit KTW-Transport, innerhalb Stadtgebiet, Fahrzeit zur Klinik vielleicht 10 Minuten. Da wartet die Pat. nun schon ne halbe Stunde auf ihren Transport, Diagnose und Parameter sprechen aber eher für NA-Begleitung und RTW. Wenn ich jetzt den Heli anfordere, dann bin ich auch schon fast alleine in der Klinik.

Die Dienstanweisung bei uns ist aber klar: Hubschrauber = 100% gleichwertig einzusetzen wie bodengebundene Fahrzeuge. Die Sache hat sich für mich irgendwann durch einen Anschiß vom Kollegen der Leitstelle geklärt: ich wußte, daß unser NEF im Einsatz, brauchte eigentlich einen NA, Pat aber schon im Auto und Fahrzeit 10 Min. Über Funk trotzdem NEF angefragt, ob abkömmlich. Der Kollege hat an meiner Frage schon gemerkt, daß ich mich nicht traue, RTH anzufordern und zurückgefragt: "Brauchen Sie jetzt einen NA oder nicht?". Hinterher hat er mich nochmal angerufen und mir klargemacht, daß ich RTH und NEF gleichwertig als Notarztzubringer einsetzen soll. Fand ich gut und seitdem ist die Sache klar.

Schwierig ist nur der Landeplatz innerhalb des Stadtgebiets. Wenn ich erst minutenlang dorthin gurken muß, ist am Ende wenig gewonnen.


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