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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Rettungsdienst USA
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 Betreff des Beitrags: Rettungsdienst USA
BeitragVerfasst: 02.08.07, 12:21 
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Hallo,

ich bin Interessiert in die USA Auszuwandern und würde dort gerne wie hier im Rettungsdienst arbeiten. Hier bin ich ein gewöhnlicher Rettungsassisten. Welche Ausbildung muss ich dort noch machen und was bin ich jetzt mit meiner vorhandenen Ausbildung schon?

Wie und wo kann ich mir Informationen besorgen. An welche stellen kann ich mich wenden.

Fragen über fragen :) Ich danke euch schon jetzt für eure Mühe.

Mit freundlichen Grüßen

Antarus


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BeitragVerfasst: 02.08.07, 18:12 
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Moin,

sieh mal hier nach. Zum Thema Rettungsdienst in den USA gab es schon ein paar Anfragen.

http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewtopic.php?t=14225&partner=rettmed

Gruß
Frank


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BeitragVerfasst: 02.08.07, 18:41 
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Soweit ich weiß darfst Du dich in USA als EMT - P bezeichnen oder umgangssprachlich als Paramedic.

Der Vergleich als Schnellübersicht:

EMT = Emergeny Medical Technican


EMT - B = "B" steht für Basic und ist vergleichbar mit unserem Rettungshelfer
EMT - I = "I" steht Intermediat und ist vegleichbar mit den Rettungssanitäter
EMT - P = "P" steht für Paramedic und ist mehr oder weniger identisch mit unserem Assistenten.

Die Arbeitsweise soll dort ja eine andere sein, von wegen mehr algorhythmen usw. und die Patienten mortalität soll dort ja auch höher sein.
Sei doch so gut und schreib mal Deine Erfahrungen wenn Du dort drüben ne weile gearbeitet hast im Vergleich zum Deutschen System. Ich bin auch leider nur wie viele mit Halbwissen dazu geschlagen und würde gerne mal was über die tatsächliche Situation erfahren.

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BeitragVerfasst: 02.08.07, 21:21 
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Zitat:
Soweit ich weiß darfst Du dich in USA als EMT - P bezeichnen oder umgangssprachlich als Paramedic.


Voooorsicht mit den jungen Pferden :-) Wie schon erwähnt wurde, funktioniert das angloamerikanische System völlig anders. Deswegen wird in der Regel der deutsche RA in den USA auch NICHT anerkannt. Die Ausbildung zum Paramedic ist nicht nur umfangreicher sondern setzt auch ganz andere Schwerpunkte.

Versuchen Sie doch mal Kontakt zu unserem Herrn Damm herzustellen. Er wird die Fragen hier sicher gerne beantworten, denn er ist selbst deutscher und arbeitet in Seattle bei King County Medic One.

Gruß,

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Erik Eichhorn
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DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 06.08.07, 12:45 
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Die Ausbildung wird nicht anerkannt? Das wußte ich nicht. Muss man erst ein Anerkennungsjahr absolvieren oder wie kann man als Deutscher RA in den USA arbeiten?

Und wie verhält es sich wenn ich als Rett San im Rahmen eines Auslandseinsatzes in die USA käme? Ein Kollege aus unserem Regionalverband war damals nach "Kathrina" drüben und hat auch Rettungsmittel besetzt. Ob er allerdings als Dritter mitgefahren ist entzieht sich meiner Kenntnis.

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BeitragVerfasst: 06.08.07, 13:52 
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Beiträge: 74
Nichts verwechseln. Im Katastropheneinsatz ist das Grundsätzlich anders. Da arbeitest du ja gar nicht für eine amerikanische Institution.
Leider hört man ja von Antarus gar nichts mehr. Ich habe in einem anderen Forum bereits gefragt in wie weit er sich mit diesem Thema bereits befasst hat. Ein guter RA sollte ja auch die Ausbildung zum EMT-P recht einfach durchlaufen können. Und die dauert ja gerade einmal zwischen 1000 und 1300 Std.
Als größeres Problem bei den meisten sehe ich hier die Sprachkenntnisse, welche perfekt sein sollten, und die Arbeitserlaubnis (Greencard).
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 06.08.07, 22:35 
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Auf die Gefahr hin Offtopic zu werden...

Wenn Ausländischen Patienten (kann ja mal vorkommen) nachfragen wie man den qualifiziert ist (schon passiert), wie sollte man dann antworten als RS oder RA? Es gibt ja keine wirklich Sinnvolle Übersetzung ins Englische. Kann man sich dann der Bezeichnung EMT und Paramedic bedienen oder ist das ein No Go? Ich meine im Deutschen Rechtsraum, nicht im Europäischen oder sogar Außereuropäischen.

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BeitragVerfasst: 06.08.07, 22:49 
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Ich fürchte wir führen bald wieder eine dieser "herrlichen", typischen theoretischen Rettungsdienst-Diskussionen.

Wer den anderen Dienst gelesen hat, weiss jetzt: Es werden weder Teile noch der komplette RS/RA-Lehrgang in den USA anerkannt. Die Urkunde aus "good old germany" darf man sich allenfalls als Motivationshilfe für die nächsten Monate und Jahre übers Bett hängen.
Je nach Bundesland in Amerika dauert die Ausbildung zum Paramedic bis zu vier Jahren. Paramedics geniessen (zu Recht?!) in den USA ein Ansehen, wie Kardiochirurgen und Rechtsanwälte.

@izzy
Auf amerikanischem Boden bin ich Gast. Meine in Deutschland ausgestellte "Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung Rettungsassistent" ist dort rechtlich soviel wert, wie eine Tafel Zartbitterschokolade. Auch ein deutscher Arzt hat auf amerikanischem Boden nicht automatisch das Recht die Heilkunde ausüben zu dürfen ! Die Anerkennung einzelner Ausbildungsabschnitte oder einer gesamten Ausbildung ist oft das Ergebnis jahrelanger Verhandlung mit Behörden.
Das unerlaubte Führen einer Berufsbezeichnung ist in fast allen Staaten mit hohen Strafen belegt.
Ich würde mich hüten, mich dort als EMT-P oder sonstwas vorzustellen.

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Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 07.08.07, 12:40 
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Erik Eichhorn hat geschrieben:
Je nach Bundesland in Amerika dauert die Ausbildung zum Paramedic bis zu vier Jahren. Paramedics geniessen (zu Recht?!) in den USA ein Ansehen, wie Kardiochirurgen und Rechtsanwälte.

Echt??? Das hatte ich nicht gewusst. Die Zeitschrift "Rettungsdienst" spricht in ihrer Ausgabe 6/2007 von 1110-1310h Ausbildung für einen EMT-P (inclusive "clinical rotation", "field internship" und Voraussetzungen zum Beginnen der Ausbildung)

Zum Offtopic:
Ich stell mich nicht deutschsprachigen Patienten immer als "german paramedic" vor. Da es so etwas gar nicht gibt kann ich kaum irgendwelche Rechte an Namen verletzen und eigentlich wusste bisher immer Jeder, dass ich kein Arzt bin mich aber ein bisserl damit auskenne was ich da so mache.

Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 08.08.07, 09:31 
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Ich meinte nicht wenn ich in den USA gefragt werden würde (was ja eh sehr unwahrscheinlich ist) sondern wenn ich von einem Patienten gefragt werde, welcher der deutschen Sprache nicht mächtig ist, der mir hier in Deutschland unterkommt. Mich als Paramedic oder "German Paramedic" zu bezeichnen werde ich mich gepflegt hüten, aber wie soll ich einem z. B. einem Briten klar machen welchen Ausbildungsstand ich habe, bei einem großen Internationalen Event (Welt Jugendtag in Köln fällt mir da spontan ein, wo so etwas hätte vorkommen können) wenn er den nachfragt. Die Rettungshelfer haben es wenn ich das richtig überblickt habe "leichter" da die Bezeichnung "Ambulance Driver" analog zu diesem Ausbildungsstand ist; oder hab ich das da auch falsch verstanden?

Inzwischen bin ich reichlichst verwirrt...

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BeitragVerfasst: 09.08.07, 17:08 
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Zitat:
Es werden weder Teile noch der komplette RS/RA-Lehrgang in den USA anerkannt.

Das gilt nicht grundsätzlich, Erik. Es gibt durchaus Bundesstaaten oder Regionen, die Teile der deutschen Ausbildung anerkennen (können).
So wurde mir beispielsweise 1999 am FD in Jacksonville im US-Bundesstaat Florida gesagt, dass es möglich sei, mit meiner damaligen Qualifikation zum Rettungssanitäter und bei ausreichenden Sprachkenntnissen direkt am Abschlusstest zum EMT-B teilnehmen zu können. Allerdings - ich glaube das wurde hier im Forum auch erwähnt - sind die Wartezeiten, um an einer Weiterqualifizierung zum EMT-P teilnehmen zu können, teilweise sehr lange (Jahre) - zumindest trifft das auf die Rettungsdienste an den FD zu.
Angesichts der momentanen Knappheit an Paramedics in vielen Bundesstaaten könnte ich mir durchaus vorstellen, dass eine großzügige Anerkennung deutscher Ausbildungen erfolgen kann. Das Problem ist nur, einen Fuß in die USA zu bekommen, wenn man dort arbeiten möchte.

Übrigens ist die Bezeichnung "Paramedic" lediglich in den USA geschützt, international wird diese Bezeichnung häufig für Personal im Rettungsdienst mit den unterschiedlichsten Ausbildungen verwendet. Es hätte also keine negativen Konsequenzen, sich in Deutschland einem Ausländer als "Paramedic" vorzustellen. Einem US-Bürger würde ich mich mit meiner deutschen Bezeichnung vorstellen und bei Interesse ausführen, dass der deutsche Rettungsassistent in etwa vergleichbar mit einem US-Paramedic ist: "equal to a paramedic".


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BeitragVerfasst: 13.08.07, 08:54 
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Wohnort: Seattle, USA
Paramedic USA oder Was ist als deutscher RettAss überhaupt in USA möglich?

1. Allgemeines zum Einwanderungsvisa
http://german.germany.usembassy.gov/imm ... visas.html

Jede Person die zum dauerhaften Aufenthalt in die Vereinigten Staaten einzureisen beabsichtigt, benötigt ein Einwanderungsvisum. Dies gilt unabhängig davon, ob der Einreisende eine Beschäftigung in den Vereinigten Staaten aufnehmen möchte oder nicht.
Im Allgemeinen bedarf jeder Antragsteller für ein Einwanderungsvisum eines genehmigten Einwanderungsgesuchs. Bestimmte Antragsteller wie bevorzugte Arbeitnehmer, Investoren und Gewinner der sogenannten Green-Card-Lotterie können das Gesuch selbst einreichen. Alle anderen Einwanderer müssen entweder einen Verwandten oder einen Arbeitgeber haben, der das Einwanderungsgesuch für sie einreicht.

Das Einwanderungsgesetz der Vereinigten Staaten sieht die Ausstellung von Einwanderungsvisa in den folgenden vier Kategorien vor:
• unmittelbare Angehörige (Ehepartner, Kinder unter 21 Jahren und Eltern)
• Familiennachzug (Söhne/Töchter, Brüder/Schwestern, Ehepartner und Kinder von Green-Card-Inhabern)
• Aufnahme eines Beschäftigungsverhältnisses
• Green-Card-Lotterie (Diversity Immigrant Visa Program)

Besondere Visakategorien:
• Zurückkehrende Einwohner (Einwohner mit Daueraufenthaltserlaubnis, die ihren Status als Daueraufenthaltsberechtigte verloren haben)
• Einwanderung von Waisen

Weitere Möglichkeiten:
• Sind Sie Angehöriger der US-Streitkräfte und sollen Ihr Ehepartner und die Stiefkinder mit in die Vereinigten Staaten einreisen?
• Sind Sie der Ehepartner oder das Kind eines verstorbenen US-Staatsbürgers und Mitglieds der US-Streitkräfte?
• Sind sie US-Staatsangehöriger und möchten eine Kind mit einer anderen Staatsangehörigkeit adoptieren?
• Sind Sie die/der Verlobte eines US-Staatsangehörigen und möchten in die Vereinigten Staaten reisen, um Ihre/n Verlobten zu heiraten?
• Haben Sie K3-Visum in den Vereinigten Staaten beantragt?
• Haben Sie V-Visum in den Vereinigten Staaten beantragt?

2. Anerkennung des deutschen RettAss in USA (als paramedic)

Zwecks Anerkennung der deutschen RettAss-Ausbildung bewribt man sich in USA beim jeweiligen Bundesstaat um die sogenannte “reciprocity” (a recognition by one of two countries or institutions of the validity of licenses or privileges granted by the other). Mit einer evtl. Anerkennung der deutschen RettAss-Ausbildung umgeht man allerdings nicht das Ablegen der schriftlichen und praktischen Paramedic-Prüfungen. In mittlerweile mehr als 32 Bundesstaaten legt man heutzutage die Prüfungen zum NREMT-P ab. Mehr unter www.nremt.org


3. Ausbildungsdauer zum EMT-P
Es handelt sich hier um eine Stufenausbildung. Zuerst kommt der EMT (- Basic) mit seinen mindestens 110 Std nach US DOT Curriculum. Je nach Paramedic-Ausbildungsstätte (hier handelt es sich meistens um community colleges) werden zwischen 6-12 Monate RD-Einsatzerfahrung als EMT gefordert, bevor man sich zur EMT-P Ausbildung bewerden kann. King County MEDIC ONE z.B. verlangt ein Minimum von 3 Jahren RD-Einsatzerfahrung - dabei ist es oftmals vollkommen egal wieviele Einsätze man in diesen drei Jahren (wirklich) gefahren ist bzw. welche Einsatzerfahrung man gesammelt hat.

4. Die EMT-P Ausbildung dauert als reines “certificate program” im Schnitt nicht länger als 1.200 Stunden (450 - 2.500). Wer jedoch diese Ausbildung an einem community college durchläuft - mit dem Ziel ein Associates Degree zu erwerben - benötigt dafür (mindestens) zwei Jahre. Bei einem Associates Degree belegt man allerdings noch Zusatzfächer wie Biologie, Chemie, Mathematik, Englische Literatur, etc.

5. Deutschen RettAss empfehle ich den RD von South Africa bzw. den Accident & Emergency Service im UK.

Viel Glueck


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BeitragVerfasst: 13.08.07, 09:08 
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Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Lieber Michael,

vielen Dank für den klasse Beitrag. Der ist sicher für viele sehr nützlich. Die Frage zu den Formalitäten bei der Auswanderung und Anerkennung des RA taucht mit einer schönen Regelmässigkeit im Forum auf...

Informationen aus erster Hand sind eben immer noch die besten...

Gruß über den großen Teich...

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
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 Betreff des Beitrags: Rescue Engineering
BeitragVerfasst: 16.08.07, 01:12 
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Interessierter

Registriert: 15.08.07, 23:52
Beiträge: 19
Wohnort: Greifswald/Parchim
Hallo alle zusammen!

Ich hab mal ne ganz andere Frage. Paramedic hin oder her, EMT hin oder her und von mir aus auch EEMS egal was noch alles....

Aber wie sieht es eigentlich mit einem Bachelor Abschluss in Rescue Engineering aus??? :?:

In wie weit wird das im Ausland anerkannt, speziell im Raum Nordamerika? Es gibt ja seit ein paar Jahren die Möglichkeit in Hamburg und Köln (in Hamburg an der HAW in Köln weiß ich nicht genau) dieses Fachhochschulstudium zu absolvieren, was ja angeblich nach internationalen Richtlinien übernommen wurde. Hat jemand schon mit solch einem Abschluss Erfahrungen im Ausland gesammelt??? Ich überlege nämlich immer noch ob sich das lohnt solch ein Studium zu belegen bzw. in wie weit das die Chancen verbessern würde speziell in den USA in der Branche Fuß zu fassen.

Am besten wäre es ja wenn jemand etwas über das Tätigkeitsfeld eines solchen Abschlusses im Ausland wüsste und evtl. über Bezahlung! Soweit ich weiß gibt es ja schon für nen Paramedic bis zu 65.000 im Jahr (oder sollte ich mich vertan haben).

Ich meine, ich brauch ja nicht dreieinhalb Jahre zu studieren, wenn ich dann auch nicht mehr verdiene, dann kann man ja gleich mit der Umschulung zum EMT anfangen!

Mit freundlichem Gruß und immer einer gefüllten Desinfektionsflasche in der Hand :lol:

_________________
Alles Entstandene ist auch der Vergänglichkeit unterworfen!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 24.09.07, 06:39 
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Registriert: 24.09.07, 06:10
Beiträge: 1
Wohnort: Florida
hey,
also ich bin seit ca. 1 1/2 jahren in den usa um den studiengang des paramedics zu belegen. ich habe bis jetzt eine sehr interessante zeit hinter mir. als erstes musste ich fuer 3monate den kurs "EMT" belegen (grundvoraussetzung fuer paramedics). ich habe eine menge gelernt und gesehen. das college wo du ausgebildet wirst, schickt dich ebenfalls in all moeglichen bereiche, sei es in die notaufnahme, lebertransplantation, geburtsraum, oder zur firemedic (firemedic ist eine kombination aus feuerwehr und rettungsdienst, ist in den usa nicht seperad so wie in deutschland) der verdienst ist eigentlich ziemlich gut.
man muss eine menge verantwortung uebernehmen koennen, da bei unseren einsaetzen kein notarzt dabei ist, sondern man wird soweit trainiert, dass man wissen sollte welche medications man geben darf etc. ich hoffe ich konnte irgendwie helfen, falls weitere fragen sind, meld dich einfach!


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