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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Monitor - Beitrag vom 12.07.2007
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 Betreff des Beitrags: Monitor - Beitrag vom 12.07.2007
BeitragVerfasst: 14.07.07, 14:13 
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Hallo alle zusammen,

das Thema Ehrenamtliche (zu denen ich auch zähle) im Rettungsdienst haben wir hier im Forum schon einige Male behandelt. Was das Politmagazin Monitor am vergangenen Donnerstag in einem Beitrag zum Thema Schwarzarbeit durch Ehrenamtliche brachte, ist für die Kritiker Öl im Feuer. Für alle die den Beitrag nicht gesehen haben, beim Newsarchiv des SK - Verlags ist ein Link auf den Film im WDR - Archiv geschaltet. Von einer der beschuldigten Dienststellen hatte vor 9 Monaten bereits die Reginalpresse berichtet. Ich hatte ich mich ein Jahr zuvor dort beworben.

Hier ist der Link: www.skverlag.de

Ich bin auf eure Meinungen schon gespannt.
Bis denne
Frank


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.07.07, 14:19 
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Beiträge: 194
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Hallo FLindi,

wenn auch nicht so extrem, so kenne ich aus
meiner Zeit beim roten Plus ähnliches. Dort wurden
sogar HA dazu verpflichtet ehrenamtlich Rettungsdienst
zu fahren!

Meine, ganz persönliche Einstellung ist, dass Ehrenamtliche
in einem mittlerweile hochanspruchsvollen Rettungsdienst
keinen Platz mehr haben. Ein Ehrenamtler kann gar nicht
(ausser er hat den Stundenumfang wie in dem Beitrag)
die Praxis und die Routine entfalten wie ein Hauptamtler,
Zeit für Fort- und Weiterbildung noch gar nicht mit eingerechnet.

Mittlerweile arbeite ich bei einem "privaten" Anbieter, und ich bin
froh darüber nur hauptamtliche Kollegen (natürlich auch Azubis,
Zivis, Aushilfen, aber keine EA) zu haben. Hier werden sogar
(große) Sanitätsdienste hauptamtlich besetzt, und die Kunden sind
bereit für das Mehr an Qualität auch deutlich tiefer in die Tasche zu
greifen, diese Tatsache ist m. E. objektiv.

Ehrenamtliche können im Bereich der SEG auch der Sanitätsdienste
tätig werden, um in der Praxis zu bleiben, spricht nichts gegen Praktika
auf RTW/NAW bzw. KTW, aber nur als 3., eben Praktikant.

Es gibt keinen Bereich in Deutschland in dem ehrenamtliche Mitarbeiter
(ohne dies zu wollen) soviele sozialversicherungspflichtige Stellen zer-
stören wie im Rettungsdienst.

Natürlich gibt es sicher nicht wenige EA die die Arbeit im Rettungsdienst
besser machen als schlechte HA, aber hierbei geht es ja nicht um eine
Einzelentscheidung sondern um eine generelle Trennung von EA und HA,
auch im Sinne der _Frei_zeitgestaltung der hauptamtlichen Kräfte!

Gruß


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.07.07, 17:42 
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Beiträge: 277
Thomas H. hat geschrieben:
Dort wurden sogar HA dazu verpflichtet ehrenamtlich Rettungsdienst
zu fahren!



"Entweder du fährst für umsonst oder du kannst wo anders fahren." Oder wie lief das ? :shock:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 15.07.07, 21:32 
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Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Marc02,

so in etwa, aber natürlich hat nie jemand etwas gesagt.

Solche Gespräche fanden auch immer unter vier Augen statt,
und es wurde relativ offen mit dem Verlust der Stelle gedroht,
sollte man nicht ehrenamtlich aktiv werden.

Vielleicht nicht in dieser Härte, aber in diese Richtung hat wohl
schon fast jeder Hauptamtler schonmal Gespräche führen müssen.
(z.B. "Schau mal, hier fehlt uns noch ein RettAss für einen Sanitäts-
dienst" durch den direkten Vorgesetzten).

Außerdem stellt sich für mich die Frage, ob eine solche Freizeit-
beschäftigung der Entspannung und Verarbeitung des Berufs-
alltage dient. Wohl kaum, ist anzunehmen, aber aus Angst um den
Arbeitsplatz und durch den Spass an der Arbeit gibt es sicher nur
wenige (junge) Hauptamtliche die ehrenamtlich nicht tätig sind.

Dies hat eigentlich nichts mit dem eigentlichen Monitorbeitrag zu
tun, aber wir sollten uns im Klaren darüber sein, dass wir uns ein
einem Spannungsfeld unserer täglichen Arbeit bewegen.

Ich möchte noch ein paar Denkanstöße geben:
- Du bist eine Geisel bei einem Banküberfall, wie würdest du dich
fühlen, wenn der SEK-Beamte ehrenamtlich tätig wäre?
- Du gehst zum Frisör (das ö tut weh, aber muss), wie würdest du
dich fühlen, wenn er nur zweimal im Monat Haare schneidet?
- Wie würdest du dich fühlen, wenn der Chirurg der dich operiert in
Hauptberuf als Schreiner tätig wäre?

Letztendlich geht es auch bei uns (zumindest manchmal) um Leben
und Tod, und da sollte man sich schon darauf verlassen, dass der-
jenige, dem wir uns anvertrauen (müssen) ein Profi ist!

Ich wünsche noch viel Spass bei der Diskussion.

Gruß


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.07.07, 09:20 
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Beiträge: 262
Wohnort: Duisburg
Das es auch anders geht sehe ich an unserem Standort. Hier arbeiten EA und HA recht eng zusammen zum gegenseitigen Vorteil.

Das EA wird schonmal vom HA unterstützt, im regelfall dann wenn mehr RAs gebraucht werden als im EA vorhanden.
Umgekehrt werden vom EA Krankenstände aufgefangen, so das KTW Dienste trotzdem besetzt werden können, alternative wäre das die Dienste sonst unbesetzt wären und somit ein Verdienstausfall und langfristig Entlassungen drohen würden.

In der Folge werden so Hauptamtliche Stellen erhalten und das EA kann große San Dienste Qualifiziert besetzten, da wie überall im EA RAs mangelware sind.

Ich kenne ja nun nur unsere Dienststelle wirklich gut und ich weiß nicht wie streng bei anderen darauf geachtet wird, aber wer bei uns nicht die nötige Qualität mitbringt besetzt keine Fahrzeuge oder ähnlich verantwortungsvolle Posten. Man muss zum einen die gesetzlich geforderten Fortbildungsstunden bringen und zum anderen finden Quartalsweise Fortbildungen statt die für alle EA Helfer verpflichtend sind, wenn sie denn auf San Dienste gehen wollen und Fahrzeuge besetzten möchten.

Ich möchte auch betonen das ich in all den Jahren die ich jetzt Ehrenamtlich meine Freizeit opfere nie einen einzigen Cent als "Gehalt" oder "Aufwandtsentschädigung" gesehen habe.

Ich habe meinem Zugführer mal ne CD von meiner Band verkauft; das war das einzige mal das ich Geld von ihm gekriegt habe...

_________________
Hier ist das Internet zu Ende. Bitte Alt+F4 drücken.


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 11:49 
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Beiträge: 74
Hallo Thomas,
die in deinem Beitrag geschriebene Meinung kann ich so nicht stehen lassen!
Zu den Stellen, die EAs vernichten gibt es unterschiedliche Meinungen. Aber auch ich bin der Meinung (obwohl ich ein EA bin) es werden Stellen dadurch weggenommen, da der Krankenstand sonst durch HA-Personal aufgefangen werden müsste. Aber darum geht es mir jetzt gar nicht. DANN IST DAS HALT SO - MIR ALS PATIENT EGAL!!!
Du setzt in deinem Beitrag EAs mit schlecht qualifizierten Mitarbeitern gleich. Das ist völliger Schwachsinn. Sorry für die klaren Worte!
Unsere ehrenamlichen Mitarbeiter sind zu 100% frühere hauptamtliche Kollegen und Zivis, die nie eine Pause im Rettungsdienst gemacht haben. Grundsätzlich die Ausbildung zum Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten absolviert haben und regelmäßig Rettungsdienst fahren. An alle Fortbildungen der Hauptamtlichen Kollegen nehmen die Ehrenamtlichen Kollegen ebenfalls teil. Dies zahlt die jeweilige Dienststelle. Ein knappes Drittel unserer Ehrenamtlichen studiert im Moment Medizin. Jetzt sag noch einmal, die wären schlecht ausgebildet!
Ich möchte auch deine Denkanstöße kommentieren:
- Wenn der SEK-Beamte die gleiche Ausbildung und Erfahrung hat ist es mir völlig egal, ob er EA oder HA ist. hauptsache es kommt jemand!
- Meine Friseurin ist eine ehemalige ausgebildete Friseurin, die nach 6 "Dienstjahren" in Babypause gegangen ist und im Moment zwei mal im Monat der Nachbarschaft die Haare schneidet. Dieses Beispiel von dir finde ich also sehr gelungen.
- Der Vergleich hinkt. Ein Arzt verdient so viel, dass er niemals in den Beruf des Schreiners wechseln würde. Wenn der RA nach 10 Jahren (wenn er eine Familie gründen möchte) merkt er verdient zu wenig und den Beruf wechselt. Ist er dann aus diesem Grund plötzlich schlechter qualifiziert, weil er seine liebgewonnene Arbeit weiter in der Freizeit praktizert?

Noch etwas, was dich sicherlich angreifen wird, aber du kannst es ja gerne kommentieren. Einige meiner Freunde würden heute ohne das ehrenamtliche Engagement der Rettungsdienstmitarbeiter nicht mehr leben. Bei uns in einer bayerischen, ländlichen Region gibt es zwei Rettungswagen im Landkreis. Wenn diese unterwegs sind und es laufen weitere Notfälle auf, so kann auf das Dreifache an SEG-RTW (besetzt und bestückt nach DIN) zurückgegriffen werden. Das wird es auch - kommt ca drei bis vier mal pro Monat vor. Ohne EAs im Rettungsdienst würden da genau so Leute darauf fahren, wie du es beschreibst. So sind gut ausgebildete Kollegen auf diesen Fahrzeugen. Auch die drei Helfer vor Ort bei uns im weiträumigen Landkreis mit einer Hilfsfrist von bis zu 15 min FAHRZEIT werden aus diesem Pool rekrutiert. Der HvO-Standort mit den meisten Einsätzen wird dabei über 300mal pro Jahr alarmiert!
Aus deinen Argumenten kann ich nur ablesen, dass du bisher immer in großen Städten Deutschlands gefahren bist.
Das ware Übel der heutigen Rettungsdienstzeit sind für mich (die meisten) privaten Rettungsdienste. Bei diesen wird auf Wirtschaftlichkeit geachtet. So werden oft völlig unqualifizierte Fahrer eingesetzt (in Bayern erlaubt) und ich kenne keinen Privaten, der SEG Fahrzeuge in der Menge auch nur annähernd besetzen könnte.
Aus diesem Grund gibt es die Privaten ja auch (zumeist) nur in Großstädten.
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 13:25 
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Registriert: 01.02.06, 16:45
Beiträge: 277
Thomas H. hat geschrieben:
Ich möchte noch ein paar Denkanstöße geben:
- Du bist eine Geisel bei einem Banküberfall, wie würdest du dich
fühlen, wenn der SEK-Beamte ehrenamtlich tätig wäre?
- Du gehst zum Frisör (das ö tut weh, aber muss), wie würdest du
dich fühlen, wenn er nur zweimal im Monat Haare schneidet?
- Wie würdest du dich fühlen, wenn der Chirurg der dich operiert in
Hauptberuf als Schreiner tätig wäre?


Ich versthehe worauf du hinaus willst aber der Unterschied liegt darin, ob man weiß, dass der Friseur, Sani, Polizist etc. ehrenamtlich beschäftigt ist oder nicht. es steht den Leuten ja nicht auf die Stirn geschrieben.


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 21:03 
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Interessierter

Registriert: 19.03.07, 14:01
Beiträge: 7
Wohnort: Aschaffenburg
Thomas H. hat folgendes geschrieben::
Mittlerweile arbeite ich bei einem "privaten" Anbieter, und ich bin
froh darüber nur hauptamtliche Kollegen (natürlich auch Azubis,
Zivis, Aushilfen, aber keine EA) zu haben.

möchtest du damit sagen, ein ZIVI mit RDH Ausbildung hat mehr Erfahrung, Wissen und Können als ein ehrenamtlicher RA mit jahrelanger Berufserfahrung?

Außerdem was unterscheidet deiner Meinung nach eine "Aushilfe" und einen EA?
"Aushilfe" höhrt sich für mich nicht wie jemand an der jeden Tag im Berufsbereich Rettungsdienst tätig ist

außerdem urteilst du teilweise mit fadenscheinigen bzw ganz ohne Argumente über "die Ehrenamtlichen"

wie hat den alles angefangen? mit den Ehrenamtlichen!

außerdem glaub ich das ein erfahrener ehrenamtlicher mehr Erfahrung hat als ein RS der gerade "frisch" von der Rettungsdienstschule kommt, selbst wenn der EA RA immer nur EA gefahren ist, es gibt sowas wie Erfahrung und sich entwickelnde Intuition, die teilweise mehr hilft als alles Fachwissen ohne Praxis.

Thomas H. hat folgendes geschrieben:
Hier werden sogar
(große) Sanitätsdienste hauptamtlich besetzt, und die Kunden sind
bereit für das Mehr an Qualität auch deutlich tiefer in die Tasche zu
greifen, diese Tatsache ist m. E. objektiv.

ich glaube das Sanitätsdienste bis hin zum mittel großen Umfang durch einen hohen Anteil an EA Personal wesentlich besser abgesichert werden können, da viel Rettungsassistenten der "neuen Schule" die nie etwas anderes gemacht haben als im Rettungsdienst zu fahren wenig erfahrungen in den Dingen haben, die man auf Sanitätsdiensten wirklich brauch! Wenn ein Betrunkener somnolent ist braucht er nämlich nicht gleich ein Tubus und nen Zugang.. .aber das is wieder ein anderes Thema


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.07.07, 21:14 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Liebe Rett-Med Teilnehmer, liebe Diskutanten,

ich wusste, dass dieses Thema irgendwann auch Rett-Med erreichen wird und hier für Zündstoff sorgt.

Zuerst meine persönliche Meinung:
1.)Ich bin gegen ehrenamtliche Mitarbeiter im Regelrettungsdienst. (Möge man mich virtuell steinigen :-) )
Das Tätigkeitsfeld ist einfach zu komplex, als das es ehrenamtlich abgedeckt werden sollte. Wir üben einen anerkannten, geschützten Beruf aus. Hier ist der Vergleich mit Handwerkern nicht ganz fehl am Platze, denn ein Handwerker würde mit Sicherheit nicht dutzende Stunden im Monat ehrenamtlich arbeiten.
Regelmäßig wiederkehrende Bedarfsspitzen abzudecken (4x/Monat ist sehr regelmäßig) ist Sache der Kostenträger, nicht des Ehrenamts. Wenn so etwas wiederkehrend eintritt, muss der RD-Bedarfsplan geändert werden und nicht die Zahl der EAs.
2.) Ehrenamtliche verzerren den Wettbewerb. Im Osten Deutschlands gibt es praktisch keine EAs auf den Wachen, während im Süden an manchen Wachen deren Anteil 70% oder mehr beträgt. Was die Personalkosten betrifft, kann hier eine Hilfsorganisation deutlich günstiger, als die so oft zitierten wirtschaftsorientierten Privatunternehmer kalkulieren.
3.) Sanitätsdienste: siehe 2.) Wir erbringen eine Leistung, genau wie die Security am Eingang. Haben wir das wirklich nötig uns für eine Bockwurst dort für lau hinzustellen?
Ich meine ganz klar nein.

Solche alten "Traditionen" aufzubrechen wird aber leider noch einige Jahre dauern. Vielleicht hilft auch die Novellierung des RettAssG ein wenig dabei. Krankenschwestern arbeiten auch nicht ehrenamtlich im Krankenhaus...

@Bambi
Ich kenne private Rettungsdienste, deren "SEG" schlagkräftiger ist, als die der ortsansässigen HiOrg. Alles eine Frage des persönlichen Engagements und Selbstverständnisses der Beteiligten.
Die Zeiten in denen Private der Rosinenpflückerei bezichtigt werden müssen, sind lange vorbei und wer sich aufmerksam umsieht entdeckt einige Unternehmer, von denen sich die ein oder andere HiOrg ne dicke Scheibe runterschneiden kann.

@all
Das Thema birgt Zündstoff. Aber es ist wichtig und gut darüber zu diskutieren. Bitte achtet im Sinne aller Beteiligten strikt auf die Einhaltung der Medikette. Es wäre schade, wenn wir die Diskussion im geschlossenen Forum fortführen müssten oder gar ganz sperren. Danke.

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.07.07, 23:03 
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Registriert: 13.01.05, 20:07
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Forum,

danke Erik für deine grundsätzliche Unterstützung,
danke dem Rest für die interessante Diskussion.

Obwohl ich eure Meinung akzeptiere, und es sicher
auch Rettungsdienstbereiche gibt, in denen die Zusammen-
arbeit zwischen EA und HA vorbildlich funktionieren,
will ich doch zu einigen Statements etwas sagen.

Izzy:
Es ist sehr schön wenn es die EAs in deinem Bereich
schaffen Personalfehlkalkulationen auszugleichen. Dies ist in
der Tat ein Zeichen von Engagement der Ehrenamtler, allerdings
noch einviel größeres Armutszeugnis für euren Rettungsdienst-
leiter, oder anderweitigen Abteilungsleiter. Hier scheinen Grund-
züge des Personalmanagements, insbesondere der Personal-
planung nicht bekannt zu sein. Aber solange Rettungsdienstleiter
danach ausgewählt werden, wer den besten "Draht" zum Kreis-
geschäftsführer hat, und nicht nach betriebswirtschaftlicher
Qualifikatio, sind wir hierbei wohl tatsächlich auf die EAs angewiesen.
Unabhängig davon müssen auch solche Kosten durch die
entsprechenden Kostenträger getragen werden.
Wie sieht das aus, der RA der an die EAs "ausgeliehen" wird,
erhält er seine vollen Bezüge (Gehalt + Zulagen) wenn er den
SanDienst macht?

Bambi:
Schade, deine Meinung in Ehren, aber das kann man auch ein
wenig freundlicher ausdrücken, aber nun mal zur inhaltlichen Aus-
einandersetzung:
Ich setze EAs nicht mit schlechtqualifizierten Rettungsdienstlern
gleich (Mitarbeiter definiert sich für mich anders). Aber sicher, und
das ist unstreitbar, wird ein "normaler" EA nie die Einsatzerfahrung
bekommen, bzw. halten können wie ein HA.
Ich habe meine Ausbildung in Bayern (Franken und Allgäu), BaWü
(Kr. Lörrach) gemacht, als RettAss in der Eifel gearbeitet. Viel ländlicher
geht es in Deutschland kaum noch! Und genau hier habe ich auch diese
Meinung entwickelt. Wenn du in einer RTW-Schicht drei Notfalleinsätze
hast, ist es selbst für den HA schwer Routine und Erfahrungt aufzubauen,
wie soll das ein EA schaffen, mit vielleicht drei Diensten im Monat -> 9 Notfall-
einsätzen? Dies geht nicht!
Ich habe schon in meinem ersten Beitrag klar gemacht, dass nach
meiner Meinung durchaus sinnvolle Bereiche der ehrenamtlichen Tätigkeit
im rettungsdienstlichen Umfeld gegeben sind. Dazu gehört aus meiner
Sicht, Sanitätsdienste, HVO/FR, SEG, MANV und ähnliches. Ich selbst habe
viel Erfahrung mit FR gesammelt und mehr als einmal erlebt, dass man guten
Gewissens behaupten kann, dass diese dem Pat. das Leben gerettet haben.
Ist doch schön, und habe ich auch nie abgestritten!
Allerdings würde es mich mal interessieren wieviel des Personals, dass
die Spitzenbedarfs-RTWs besetzt eigentlich HA-Mitarbeiter sind, die ehren-
amtlich tätig sein. Wenn euer RDB repräsentativ ist, dürfte es die über-
wiegende Mehrheit sein.
Mit Verlaub, aber deine Einschätzung bezüglich der privaten Rettungsdienste
spricht nicht von Sachkenntnis, sondern rekrutiert sich vermutlich aus der, zum
Teil Propaganda-ähnlichen Informationspolitik mancher Hilfsorganisationen. Aus
meiner eigener Heimat-RDB (Bayern) sind mir auch SanH auf dem RTW bekannt,
und das bei den gekreuzten Balken. Auch nicht immer alles Gold was Rot ist?

Letztendlich müssen wir uns im Gesundheitswesen damit abfinden, dass immer
ökonomischer gearbeitet werden muss. Hier zeigen viele "private" Rettungs-
dienst und Krankentransportanbieter, wie es ohne EA, Spenden, Subventionen
und vom Anbieter festgelegte Preise funktionieren kann. Diese Leistung, die
ich selbst erst seit kurzem direkt kenne ist sehr beeidruckent.

BurnF:
Ein Zivi, Aushilfe oder Azubi haben sicher nicht die Ausbildung wie ein ehren-
amtlicher RettAss, aber sie werden ja auch nicht als solcher eingesetzt! Das
ist der entscheidente Unterschied. Und noch etwas: Solche Mitarbeiter kann
ich, zur Not, auf dem arbeits- bzw. disziplinarrechtlichen Weg maßregeln, der
EA würde mich nur auslachen.
Der Ursprung des Rettungsdienstes liegt im Ehrenamt, sicher, und ich würde
auch nie etwas anderes behaupten, aber das ist doch kein Grund dort zu ver-
harren, oder?
Unstreitig haben "frische" HA ein Erfahrungsdefizit, aber das liegt in der Natur
der Sache, und im Verantwortungsbereich des RDL/WL solche Leute nur mit er-
fahrenen Mitarbeitern arbeiten zu lassen.

Ich freue mich auf eine interessante Diskussion, die hoffentlich fair geführt
werden wird.

Ich hatte nicht mehr die Motivation den Text nach Fehlern abzusuchen,
man möge sie mir gegebenenfalls verzeihen.

Gruß


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 23:10 
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Wohnort: Verden
@ Erik

Keine Sorge, ich werfe keine Steine.


@ all

Ich habe bei meiner früheren Dienststelle nach dem Zivildienst nicht nur Ehrenamtlich, sondern auch nebenamtlich (Aushilfe) im regulären RD gearbeitet. Was die 30 - Stunden -Fortbildung betrifft: Darum durfte ich mich selbst kümmern, auf eigene Kosten versteht sich. Und um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen erhielt folgende Auskunft von unseren LRA: "Du bist nur RS, noch dazu nicht hauptamtlich. Du hast gar keine Verpflichtung zur Fortbildung. :cry: " Diese Meinung wurde von einem zweiten LRA (zugleich Mitglied der Wachenleitung) auch noch bestätigt :cry: :cry: . Über die weiteren Gründe warum ich mein neben - und ehrenamliches Dienstverhältnis nach 12 Jahren beendet habe, äußere ich mich mal jetzt nicht mehr. Nur soviel sei noch dazu gesagt: Ehrenamt macht so keinen Spaß und kann mit solchen Auffassungen langfristig für unsere Patienten auch gefährlich werden.
Ich arbeite z. Z. ehrenamtlich für eine regionale HiO. Wir sind gegenwärtig nicht am RD sondern "nur" im Bereich San - Dienste , First Responder und Breitenausbildung tätig.
Zur internen Fortbildung sind bei uns alle Verpflichtet, egal welche Qulifikation sie haben.


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 23:15 
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Hallo Erik.
Warum sollte hier jemand virtuell gesteinigt werden? Zu diesem Thema hat sicherlich Jeder seine persönliche Meinung und diese sollte man auch vertreten dürfen.
Aber auch bei dir, obwohl ich von dir immer sehr gute detailierte Beiträge gewohnt bin und diese gerne lese, finde ich kein wirkliches Argument gegen Ehrenamtliche.
Auch die Ehrenamtlichen haben diesen geschützten Beruf erlernt und führen ihn regelmäßig aus.
Die Komplexität, die dieser Beruf sicher hat, kann aber auch ein regelmäßig fortgebildeter und regelmäßig fahrender EA beherrschen. Ich wäre durchaus einverstanden, dass dies durch regelmäßige Prüfungen bewiesen werden muss. (Ich erwähne hier nur nebenbei, dass ich auch dafür bin diese regelmäßigen Tests bei HA zu machen und bin mir der dadurch auftretenden Probleme bewusst)
Es ist bei uns Fakt, dass es zu wenige Rettungsmittel gibt, was ganz klar z.B. an der Einsatzhäufigkeit der SEGen zu belegen ist. Trotzdem soll uns immer wieder ein Auto für 10 Stunden geklaut werden. Dies wird bei uns alleine dadurch verhindert, dass alle Ehrenamtlich drohen in diesem Fall sofort auszusteigen. Wenn man dies also den Kostenträgern überlassen würde, dann wäre Bayern flächendeckend mit einer 15 Min Hilfsfrist abgedeckt. Die folgen bei ernsten Notfällen eine reine Fahrtzeit von 15 min zu haben muss ich dir nicht erklären.
Dein zweiter Punkt ist sicherlich richtig. Aber ehrlich gesagt sehe ich nicht, wo da das Problem liegen sollte? Abgesehen davon denke ich, EAs sollten nur für Krankheitsspitzen und sonst nicht stattfindende Dienste eingesetzt werden und möglichst wenige hauptamtliche Stellen besetzten.
Bei Sanitätsdiensten ist die Sache eine Andere. Das hat für mich nicht den Status eines Unternehmens, sondern eines Vereines! Es ist bei uns durchaus so, dass die Organisation / der Verein den Sanitätsdienst gut bezahlt bekommen. Wir verlangen hier 7,50 je Helfer und Stunde, was nicht wesentlich unter den Sicherheitsdiensten liegt. Es kommt davon zwar meist 0 bei den Beteiligten an, aber dafür gibt es bei uns dann immer ein Helferessen oder etwas Ähnliches. Bei vielen Rocknächten, die von Vereinen organisiert werden, bekommen die "Mitarbeiter" hinter der Bar oder am Eingang ja auch nichts. Das Geld wird dann für neue Ausrüstung oder ein eigenes Vereinsheim verwendet. Das läuft beim roten Kreuz in der Ortsgruppe wie in jedem anderen Verein.
Zitat:
...Ich kenne private Rettungsdienste, deren "SEG" schlagkräftiger ist, als die der ortsansässigen HiOrg. Alles eine Frage des persönlichen Engagements und Selbstverständnisses der Beteiligten.
Die Zeiten in denen Private der Rosinenpflückerei bezichtigt werden müssen, sind lange vorbei und wer sich aufmerksam umsieht entdeckt einige Unternehmer, von denen sich die ein oder andere HiOrg ne dicke Scheibe runterschneiden kann....

Ja, da muss ich dir recht geben. Ich habe hier überspitzt alle privaten Rettungsdienste angesprochen. Sicherlich gibt es hier sehr positive Ausnahmen. Trotzdem findet man so etwas im Bereich der privaten Rettungsdienste wesentlich seltener als in den HiOrgs. In anderen Bereichen können sich die HiOrgs bestimmt sogar mehr als nur eine dicke Scheibe von den Unternehmen abschneiden! Ich sage bestimmt nicht, dass bei denen alles toll läuft. So aus der Welt bin ich nicht.

So und jetzt dürft ihr mich virtuell steinigen :D

Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 16.07.07, 23:41 
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Hallo noch einmal.
Normal schreibe ich keine zwei Beiträge hintereinander aber inzwischen sind weitere Beiträge geschrieben worden, zu denen ich mich auch noch äußern möchte.
Als Erstes: @Thomas H.: Wenn mein Beitrag in irgendeiner Form beleidigend rüber gekommen ist tut mir das Leid. Das sollte er ganz bestimmt nicht.
Zitat:
Aber sicher, und
das ist unstreitbar, wird ein "normaler" EA nie die Einsatzerfahrung
bekommen, bzw. halten können wie ein HA.

Das ist genau der Punkt, den ich bestreiten möchte. Dafür nehme ich jetzt direkt dich als Beispiel. Wenn du in der nächsten Woche ein Angebot von einem Hersteller von Rettungsgeräten bekommst und dieser dir das doppelte Gehalt anbietet. Hast du dann auf einmal mehr Erfahrung oder blickst du immer noch auf dein geballtes in Einsätzen erlentes Wissen zurück? Wenn du jetzt deinen Beruf trotzdem liebst und zur Aufrechterhaltung deiner Erfahrung weiterhin drei Schichten im Monat besetzt, bist du dann ein schlechterer Rettungsassistent? Würdest du das in so einem Fall nicht vielleicht genau so machen, wie ich es hier geschildert habe?
Nur dies sind bei uns die EA, die auf den Fahrzeugen als reguläre Besatzung eingesetzt werden. Restlos alle sind vor ihren EA-Diensten schon hauptamtlich auf den gleichen oder höherwertigen Fahrzeugen gefahren. Wenn das irgendwo anders praktiziert wird, dann gebe ich dir recht. Die Mitarbeiter, die dadurch nur ihren Erfahrungsschatz auffrischen wollen und so etwas vorher nicht gemacht haben sollen als dritte Person mitfahren (das machen diese Personen auch bei uns)
Meine Einschätzung der privaten Rettungsdienst kommt übrigens von zwei Firmen, die ich hier in der Nähe kenne. Diese haben auf ihren Fahrzeugen einen Rettungsassistenten sitzen. Der Fahrer ist grundsätzlich um flexibel auf Krankheit, etc reagieren zu können ein im Rettungsdienst unerfahrener Mitarbeiter einer Zeitarbeitsfirma. Wie du weißt ist dies in Bayern durchaus möglich. Dieser macht dann nichts anderes als fahren. Es gibt mit Sicherheit aber auch andere Fälle. Das möchte ich hier gar nicht bestreiten.
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 17.07.07, 07:57 
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Bambi hat geschrieben:
Auch die Ehrenamtlichen haben diesen geschützten Beruf erlernt und führen ihn regelmäßig aus.


Mir ging es zu keinem Zeitpunkt um die Personen an sich Bambi. Mir geht es ums System. Rettungsassistent ist dann sicher der einzige Beruf der erlernt wird um danach für lau arbeiten zu gehen. So etwas darf es eigentlich gar nicht geben. *kopfschüttel* Das ist doch paradox.
Ich habe diesen Beruf erlernt, um damit meine Familie zu ernähren. Wenn ich mich darüber hinaus gesellschaftlich engagieren möchte, gibt es genügend Möglichkeiten wie FFW, THW oder ähnliches bei denen ich aber nicht in bestehende Arbeitsverhältnisse mehr oder minder direkt eingreife.
Zitat:
Wenn du jetzt deinen Beruf trotzdem liebst und zur Aufrechterhaltung deiner Erfahrung weiterhin drei Schichten im Monat besetzt, bist du dann ein schlechterer Rettungsassistent? Würdest du das in so einem Fall nicht vielleicht genau so machen, wie ich es hier geschildert habe?

Dagegen ist nichts einzuwenden. Das sollte als Rettungsassistent allerdings nicht ehrenamtlich geschehen, sondern als Mini-Jobber/Pauschalkraft.
Das Ehrenamt kann nicht die dauerhafte Lösung (und das ist es leider an vielen Wachen) für Krankenstand und Urlaub sein. Auch dafür müssen RS/RA im Personalschlüssel entsprechend vorgehalten werden.
Wenn wir von Großschadensfällen sprechen, reden wir immer noch vom Zuständigkeitsbereich des Rettungsdiensträgers! Wir reden von einem ausgedehnten Schadensereigniss, bei dem der Einzelne aber immer das Recht auf Individualmedizin hat. Deswegen gehört bei solchen Ereignissen als erstes dienstfreies hauptamtliches Personal auf dienstfreie Fahrzeuge. Anfallende Einsatzstunden sind Überstunden und gehören vergütet. Punkt.
In dieser Beziehung gibt es, wie ich schon erwähnte in Deutschland aber ein riesiges Gefälle, sowohl von Ost nach West, als auch von Nord nach Süd.

Gruß,

_________________
Erik Eichhorn
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BeitragVerfasst: 17.07.07, 19:30 
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Ich hatte eingangs bereits erwähnt, dass ich mich bei einer der in dem Beitrag erwähnten Dienststellen beworben hatte. Im Vorstellungsgespräch fiel auch die Frage ob man denn auch bereit sei zusätzlich ehrenamtlich zu arbeiten. Das ist die Butterblümchen - Version von der Thomas bereits geschrieben hat. Was in dem TV - Beitrag nicht gesagt wurde - hier habe ich ein wenig gezögert ob ich es hier bekannt geben kann - die Bezahlung erfolgt laut TVÖD abzüglich 10% :twisted:. Im Nachhinein war ich froh, dass ich die Stelle nicht erhalten habe. Hätte ich meine Familie davon ernähren können?

Ich denke wir können eines ganz sicher festhalten: Schwarze Schafe gibt es im Rettungsdienst bei den HiOs wie auch bei den Privaten. Das auf dem Bundeskongress Rettungsdienst in Kassel und dem Notfallsymposium in Hannover gehaltene Referat "Lohndumping im Rettungsdienst" ist dafür einer der besten Beweise. Oder kann mir jemand sagen, wie ein RA von 800 Euro netto / Monat eine Familie ernähren kann? Es darf allerdings keine Verallgemeinerung weder in die eine noch in die andere Richtung geben.

Auszüge aus den Referaten sind als Download hier zu finden:
https://www.skverlag.de/?id=400

Und wer nun der Meinung ist das Thema Ehrenamt im Rettungsdienst kann nicht noch getoppt werden, dann habe ich hier noch etwas im Angebot: Ehrenamtliche Leitstellendisponenten.

https://www.skverlag.de/index.php?id=174&backPID=174=tt_news=1197

Mal sehen wie eure Meinungen dazu sind.

Schönen Abend
Frank


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