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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Spineboard kontra Schaufeltrage und Vakuummatratze
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BeitragVerfasst: 16.08.07, 20:59 
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Ich hatte als Mime bereits das "Vergnügen" eine Stunde (!) auf einer Schauftrage liegen gelassen zu werden (MANV Übung; ich "hatte" eine oberflächliche Rückenverletztung bei der eine Wirbelsäulenbeteiligung nicht auszuschließen war) und das war schon verflucht unbequem und jede Minute eine quälende Minute zuviel; da will ich mir gar nicht erst eine kilometerlange Fahr auf einem Spineboardt ausmalen *schauder*..

Unsere SEG (bin ich ebenfalls mit von der Partie) arbeitet aber auch mit Spineboards. Bisher haben wir nicht viele Trainingssequenzen damit gehabt und ich würde alleine aus Gewohnheit zu Schaufeltrage und VakMat greifen.
Allerdings hat das Spineboard den unbestreitbaren Vorteil, dass man ohne große Umstände Patienten Immobilisieren und aus dem Schadensgebiet retten kann; und es kann sehr platzsparend transportiert werden, was bei div. MANV Zenarien sicherlich von Vorteil ist. Der direkte Nachteil ist natürlich die gebundene Man-power um einen Pat. schonen zu lagern.

Beide Systeme haben ihren Vor- wie Nachteil und damit auch entsprechende Berechtigung. Beim "einfachen" VU Patienten auf der sprichwörtlichen Strasse ist die Schaufeltrage VakMat Kombi unbestritten im Vorteil.

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BeitragVerfasst: 09.12.09, 15:41 
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Wohnort: Singen
Das Spineboard kann die Schaufeltrage und Vakuummatratze nicht ersetzen. Ist aber eine Sinnvolle Ergänzung.
Bei beidseitigen Oberschenkelfrakturen oder instabilen Becken ist das Spineboard passe.

Die Immobilisation ist mit bedem SB oder VM bei richtiger Anwendung gegeben.

Das SB hat seine Stärke in der schnellen Anwendung (wenn geübt), und ist unübertrefflich in der Flexibilität bei der Rettung durch enge Treppenhäuser oder im unwegsamen Gelände.

Die oftmals kritisierte härte des SB ist wohl eher sekundär, auch eine abgesaugte VM ist nicht gerade weich.

Meiner Meinung nach gehört ein Spineboard, eine Schaufeltrage, eine Vakuummatratze, ein KED, sowie eine Extensionsschine auf jeden RTW.
Wer hier mit Kosten Argumentiert, sollte sich nochmals mit den anderen Kosten des Rettungsdienstes auseinandersetzen...

Gruß Micha

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BeitragVerfasst: 09.12.09, 21:18 
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Auch bei einem instabilen Becken kann das Spineboard problemlos benutzt werden. Man muss nur darauf achten das eine primäre Beckenstabilisation erfolgt (mit Beckenschlinge, KED-System oder zu Not einem einfachen Laken).

Was die SH#en angeht ist es allerdings richtig das die Teile nur bedingt zu gebrauchen sind. Bei adäquater Analgesie ist die Tolleranz zwar recht hoch, aber ideal ist etwas anderes. Hie rmuss man halt flexibel sein, hatte auch schon Patienten di eman mit SH nur sitzend transportieren konnte.
Ideal ist es also wie von Akkon/KN/14/83/1 gefordert alles vorhanden ist.
Und natürlich alle Mitarbeiter geschult und geübt im Umgang mit den Materialien sind - denn nur so ist ein selbstverständlicher und routinierter Umgang und Einsatz möglich. Man sollt diesen Faktor nicht unterschätzen.. viele Kollegen sind Neuerungen oft (einfach nur aufgrund von Un-, bzw Nichtkenntnis) recht Unaufgeschlossen. Werden hier die Berührungsängste abgebaut sind Erfolge schnell zu sehen.

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