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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Spineboard kontra Schaufeltrage und Vakuummatratze
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BeitragVerfasst: 30.06.07, 16:28 
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Beiträge: 74
Hallo - muss euch noch einmal belästigen.
Hab in einem anderen Forum Meinungen gelesen, ein Spineboard könne komplett Vakuummatratze und Schaufeltrage ersetzen und wegen der Zeitersparnis wäre es sogar besser.
Hab da eine komplett andere Meinung und würde gerne mal wissen, was andere dazu sagen, da in dem anderen Forum hier nur wenige mitdiskutieren.
Will euch jetzt erst einmal auch nicht weiter beeinflussen sondern mal Meinungen abwarten.
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 06:15 
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Registriert: 28.03.07, 05:27
Beiträge: 52
Wohnort: Gera
Hallo Bambi,
ich denke, wir sollten mit dieser schwarz/weiß-Malerei aufhöhren. Sicherlich kann ein Spine-Board zeitersparnis bringen, dafür lässt es sich eben nicht verkürzen.
Jedes Lagerungs-/Transporthilfsmittel hat in der Notfallmedizin seine Berechtigung und sollte Indikationsgerecht und den Bedingungen vor Ort entsprechend zur Anwendung gebracht werden.
Bis denne
Frank


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 11:50 
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Registriert: 13.01.05, 20:07
Beiträge: 194
Wohnort: Hamburg
Hallo Bambi,

ich gebe Franko 100 % Recht.

Ich persönlich finde das Spineboard deutlich besser, und auch
angenehmer zum Arbeiten. Lege dich in/auf beide Fixiermittel
und teste mal selber wo du stärker immobilisiert bist. Mein persön-
licher Eindruck war da schnell klar.

Den einzigen Nachteil, dass man mit dem Spineboard keine
Schenkelhälse o. Ä. schienen kann, kann man gut damit begegnen,
dass man sich eine Extensionsschiehne anschafft.

Gruß


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 14:23 
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Registriert: 06.12.06, 10:12
Beiträge: 123
Hallo,
durfte bisher einmal mit einem Spineboard arbeiten und das hat da auch sehr gut geklappt. Störend fande ich nur, dass es doch etwas schwieriger ist den Patienten auf das Spineboard zu bekommen, sind ja mehrere Personen notwendig, um den Patienten mgl. Wirbelsäulen schonend so extrem um die Längsachse zu drehen. Mit der Schaufeltrage hat das zu zweit immer sehr gut geklappt.

Nächste negative Aspekt wurde ja schon angesprochen, dass man mit einer Vakkummatratze auch speziel nur eine Körperpartie gut immobilisieren kann.

Schönen Tag


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 15:24 
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Registriert: 09.02.05, 09:26
Beiträge: 74
hmm - es scheinen tatsächlich sehr viele pro-Spineboard Meinungen zu existieren.
Dann möchte ich euch mal meine Bedenken schildern, die mir gekommen sind, als ich das selbstverständlich schon mal ausprobiert habe.
1. Auf der harten Unterlage wird es mir als "unverletzter" bei einer Fahrt mit dem RTW nach spätestens 4 km bereits sehr unangenehm und schmerzt teils sogar. Will mir nicht vorstellen da mit einem Bruch von irgendwas drauf zu liegen. (Abgesehen davon fahre ich eh ungern RTW als Patient :D)
2. Als ich das Lehrvideo für das Spineboard für BWS-Verletzte gesehen habe und diese Technik dann an mir ausprobieren habe lassen sind mir verschiedene Dinge aufgefallen.
2.1. Beim Drehen des Patienten um die ersten 90° liegt man als Patient auf der Hüfte und der Schulter auf, so dass (subjektiv) die Wirbelsäule in Taillenbereich durchhängt.
2.2. Bei der Drehung auf das Spineboard liegt der Patient danach selten "komplett richtig" auf dem Board und muss nun (auch laut Lehrvideo) noch in die Korrekte Lage verschoben werden. Ist das bei einer BWS-Verletzung so gut?
Wäre nett, wenn ihr mal meine Bedenken kommentieren könntet.
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 15:25 
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Registriert: 25.05.06, 16:06
Beiträge: 144
Wohnort: Bayern
Hallo,
interessante Diskussion.

Nun meine Meinung:

Vakuummatratze:
sehr flexibel anmodellierbar (wenn sie groß und dick genug ist), bei Oberschenkelfrakturen/hüftnahen Frakturen gut geeignet.
Bequemlichkeitsfaktor für den Patienten: sehr gut

Schaufeltrage:
der Patient braucht nicht bewegt zu werden, um "aufgeschaufelt" zu werden, kann man mit 2 Personen bedienen
kann man schön klein zusammenklappen und verstauen

Spine-Board:
genial zur Rettung z.B. aus dem PKW-Sitz nach oben/hinten
Wenn man das "richtige" Board hat, gibts beim Röntgen keinerlei Störfaktoren


Nachteile:
Vakuummatratze: HWS-Partie immer problematisch zu fixieren
störende Falten beim Röntgen

Schaufeltrage:
schlecht - wenig bis gar nicht zum Transport geeignet

Spine-Board:
man braucht mehr Hände als im RTW standardmäßig vorhanden ;-)
der Patient muß zum Umlagern bewegt/gedreht werden, da können unnötige Rotationsfehler passieren
Nur die Wirbelsäule ist gut fixiert.
Bequemlichkeitsfaktor für den Patienten: zu hart

Unser "Kompromiß" im Landkreis:
Wir haben in den RTWs Schaufeltrage/Vakuummatratze und die Stützpunktfeuerwehren ein Spine-Board, so daß man sich gegenseitig wunderbar ergänzen kann.

Viele Grüße,
Land-Ei


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BeitragVerfasst: 01.07.07, 17:42 
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Beiträge: 299
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Grüße an alle erstmal,

wir haben sowohl Schaufeltrage/Vacuummatratze als auch Spineboard auf jedem RTW. Je nach Situation wird eben entschieden, was besser zu handhaben und vor allem besser für den Patienten ist. Im Rahmen der "Rapid Extrication" kann ich nur von definitiven Vorteilen berichten und wage zu behaupten, dass dieses Verfahren in unserem RD-Bereich schon mehreren Patienten das Leben gerettet hat, da wirklich viel Zeit mit "load and go" gespart wird wenn nur die Tür auf muss und nicht das halbe Auto zerlegt wird.

Ich möchte weder auf Schaufeltrage und Vacuummatratze noch auf das Spineboard verzichten, ich denke die Kombination und somit die Auswahl ist das beste für unsere Patienten.

Gruß

Markus

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"Gut gemeint" ist nicht gut genug.
Skype: m.bela77


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BeitragVerfasst: 02.07.07, 11:36 
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Beiträge: 74
Auf so eine Antwort habe ich gewartet - kannst du mir mal berichten, zu wie viel Prozent ihr Vakuum/Schaufeltragen bzw Spineboard einsetzt. Das wäre mal eine interessante Info.
Mich würde es auch brennend interessieren, ob es irgendwo eine Studie zum Outcome von geretteten/transportierten Patienten mir Wirbelsäulentrauma gibt. Habe hierzu nichts schriftliches gefunden. Habe mal mündlich von einem unserer Docs gehört das Outcome wäre bei Spineboards so um ca 3% schlechter. Das wäre zwar kein hoher Wert. Wenn man aber davon ausgeht, dass nur wenige Prozent wirklich der Rettung oder beim Transport einen neurologischen Ausfall erleiden wäre das geradezu dramatisch. (Ich schätze mindestens eine Verdopplung des Rettungs-/Transportrisikos)
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 02.07.07, 13:54 
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Beiträge: 299
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Hmm, ich könnte mich jetzt Studenlang hinsetzten und die Protokolle durchlesen um daraus den prozentuellen Anteil der jeweiligen Mittel herauszufinden, aber sry, habe anderes zu tun :wink:

Zum Thema Outcome Wirbelsäulentrauma kann ich nur sagen, daß der kritische Patient damit leben muß, daß er nicht ganz so wirbelsäulenschonend gerettet wird, denn er ist kritisch und da ist das Leben wichtiger als evtl durch Rettungsmaßnahmen hinzugefügte Wirbelsäulen- bzw. Nervenschädigungen. Es wird natürlich immer sorgfältig nach Algorhythmus abgewägt und entschieden, ob eine "Rapid Extrication" notwendig ist.

Gruß,

Markus

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BeitragVerfasst: 02.07.07, 15:05 
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Zitat:
Das "long spine board" ist auch als "rescue board" bekannt . Einsatzgebiet ist die rasche Bergung (rapid extraction) eingeklemmter vital bedrohter Patienten. Es kann auch zum Umlagern und Transport eingesetzt werden, hier sind Schaufeltrage und Vakuummatratze allerdings sicherer und komfortabler.

Das "long spine board" ist keine Schienung der Wirbelsäule und bietet keinen zusätzlichen Schutz, als wenn der Patient auf einer ebenen Unterlage, wie zum Beispiel innerklinisch einer Schockraumliege oder Verletztentransportwagen liegt. Es kann zu Störungen beim Röntgen kommen und sie ist für den Patienten extrem unkomortabel. Längeres Liegen (2 h) kann zu Druckulcera führen.

Patienten sollten möglichst rasch, nach Stabilisierung der Vitalparameter von dem "long spine board" umgelagert werden, die Immobilisation der Wirbelsäule muss allerdings bis zum Ausschluss einer entsprechenden Verletzung aufrecht erhalten werden.


Hallo !

Das ist (von mir übersetzt) eine Zusammenfassung eines Artikels aus Journal of Trauma (?, sorry habe nur mehr eine Kopie, daher muss ich erst nach dem Originalartikel suchen, sollte ich ihn finden, stelle ich euch einen Link online.)

Für mich hat es nur den Stellenwert eines Bergegerätes, ähnlich wie z.B. die Schaufeltrage, zum Tranport setzte ich lieber die Vakuummatratze ein.

mfG

Erbschwendtner

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Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 02.07.07, 16:07 
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Beiträge: 74
mbela hat geschrieben:
Zum Thema Outcome Wirbelsäulentrauma kann ich nur sagen, daß der kritische Patient damit leben muß, daß er nicht ganz so wirbelsäulenschonend gerettet wird, denn er ist kritisch und da ist das Leben wichtiger als evtl durch Rettungsmaßnahmen hinzugefügte Wirbelsäulen- bzw. Nervenschädigungen. Es wird natürlich immer sorgfältig nach Algorhythmus abgewägt und entschieden, ob eine "Rapid Extrication" notwendig ist.

Das ist mir natürlich klar und wollte ich nie abstreiten. Ich versorge auch keinen Patienten optimal zu tode :D
Es geht mir nur darum, dass mir von allen möglichen Besuchern von PHTLS-Lehrgängen in letzter Zeit immer wieder gesagt wird: "Die Versorgung mit Schaufeltrage und Vakuum dauert viel zu lange! Das geht mit Spineboard viel schneller und man bleibt im Zeitrahmen" und "Man bräuchte auf Rettungswägen gar keine Schaufeltrage und keine Vakuummatratze mehr, da ein Spineboard ja ein vollwertiger Ersatz sei. Und da könne man da ja Kosten sparen".
Ich kann aber überhaupt nicht erkennen, warum ich mit einem unkritischen BWS-Patienten in irgend einem Zeitrahmen bleiben sollte?
Gruß
Bambi


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BeitragVerfasst: 02.07.07, 17:00 
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Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Zitat:
Ich kann aber überhaupt nicht erkennen, warum ich mit einem unkritischen BWS-Patienten in irgend einem Zeitrahmen bleiben sollte


Hallo Bambi !

Wann ist eine rapid extraction indiziert und wann nicht ?

Das sollte doch schon klar definiert sein. Hier geht es um in KFZ eingeklemmte, vital bedrohte, zumeist polytraumatisierte Patienten, die mit minimalem Zeitverlust aus dem KFZ gerettet, erstversorgt und rasch transportiert werden sollen/müssen.

Das ist sicher nicht das Setting bei einem "einfachen" BWS - V.a. Trauma.

Zitat:
"Man bräuchte auf Rettungswägen gar keine Schaufeltrage und keine Vakuummatratze mehr, da ein Spineboard ja ein vollwertiger Ersatz sei. Und da könne man da ja Kosten sparen".


Das ist halt auch wieder nur eine halbe Wahrheit. Die isolierten WS-Verletzten sind ja selten, die aus obigem Setting, sondern von der Leiter, dem Sportgerät, dem Pferd oder sonst wo unglücklich gestürzt. Hier denke ich, ist die Schaufeltrage das bessere Bergeinstrument.

mfG

Erbschwendtner

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BeitragVerfasst: 02.07.07, 23:32 
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Zitat:
Das "long spine board" ist keine Schienung der Wirbelsäule und bietet keinen zusätzlichen Schutz, als wenn der Patient auf einer ebenen Unterlage, wie zum Beispiel innerklinisch einer Schockraumliege oder Verletztentransportwagen liegt. Es kann zu Störungen beim Röntgen kommen und sie ist für den Patienten extrem unkomortabel. Längeres Liegen (2 h) kann zu Druckulcera führen.

Patienten sollten möglichst rasch, nach Stabilisierung der Vitalparameter von dem "long spine board" umgelagert werden, die Immobilisation der Wirbelsäule muss allerdings bis zum Ausschluss einer entsprechenden Verletzung aufrecht erhalten werden.


Ich lag zu Ausbildungszwecken selbst schon drauf und muß sagen, dass ich richtig fixiert mich mal gar nicht mehr regen konnte und man mich einmal herumdrehen konnte ohne das nur etwas verrutscht ist.

Röntgen und CT völlig unproblematisch, Wirbelsäule läßt sich gut beurteilen.

Also wenn ein Pat. mit V.a. Wirbelsäulentrauma mal drauf liegt, dann bleibt er bis dieses ausgeschlossen ist drauf bzw. OP-Umlagerung, so zumindest bei uns.

So, dann bleibt zu hoffen, dass die Klinik nicht länger wie ne Stunde zum Ausschluß einer Wirbelsäulenverletzung braucht :)

Gruß,

Markus

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 Betreff des Beitrags: Aus dem Land der Spineboards...
BeitragVerfasst: 07.07.07, 11:31 
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noch neu hier

Registriert: 07.07.07, 10:34
Beiträge: 1
Wohnort: Grand Cayman/Cayman Islands
Ich arbeite nach 10 Jahren RD Erfahrung in Deutschland seit 2 Jahren auf den Cayman Islands als EMT-I
(RD-System hier eine Mischung aus UK/US -UK durch die Gesetzgebung, US wegen der Naehe und der
Amerikanisierung der Karibik)

Spineboard - TOP! Wie oben schon erwaehnt, ist die falsche Handhabung bei der Fixierung sicher die groesste Fehlerquelle.
(Siehe KED - wenn es in der richtigen Situation genutzt wird und vorallem die Anwender wissen wie...perf. immob.)
Der Patient fuehlt sich sicherlich nicht ganz so bequem aber akzeptiert es in der Regel. Klarer Vorteil - 100% HWS immobilisierung.
Wir haben Boards und Schaufeltrage was die drehung des Pat. verhindert.
Und was Roentgen angeht...es gibt Unterschiede-hier haben wir nur Roentgenfaehige Backboards welches der Pat. auch erst nach ausschluss verlaesst.

Wobei ganz sicher die VM hier schon ab und zu vermisst wird - aber nur von mir, da die hier oder in den Staaten keiner kennt :lol:


:liegestuhl:


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 16.08.07, 13:44 
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Interessierter

Registriert: 15.08.07, 23:52
Beiträge: 19
Wohnort: Greifswald/Parchim
An diesen Beitrag würde ich gerne anknüpfen, weil das schöne Wort K.E.D. gefallen ist.

Ich möchte mal eine Frage aufbringen.
Schaufeltrage, Spineboard oder Vakuummatratze - ist doch alles zur Immobilisierung des liegenden Patienten entwickelt, aber welcher Verunfallte liegt denn bitte in seinem Auto :?:

- Trommelwirbel - Und hier kommt die Lösung auf die ihr alle gewartet habt! DAS Kendrick Extrication Device - System - tadah -

Auch als Rettungskorsett bekannt, speziell zur Rettung aus sitzender Haltung (PKW, LKW usw.) heraus entwickelt. Diese System ermöglicht in Verbindung mit einer Cervikalstütze, die komplette Wirbelsäulen-Immobilisierung des sitzenden Patienten zur anschließenden Bergung. Ist natürlich nur zur Bergung und Umlagerung gedacht, nicht zum Transport aber ideal zu zweit zu bedienen. Sicherlich ist der Zeitaufwand das größte Manko und daher vielleicht auch nicht zur 'Rapid Extrication' (was ich besser als Crashrettung kenne) geeignet. Aber was hier hilft ist üben üben und nochmals üben. Ich selbst kann aus eigener Erfahrung sagen, dass einige von den 'alten Hasen' des RD die Dinger noch nie benutzt bzw. in den Händen hatten und das kostet natürlich wertfolle Zeit. Aber wer das Ding kennt und weiß was wo hinmuß, der kann auch damit ziehmlich schnell sein.

Ich habe damit bis jetzt nur positive Erfahrungen gemacht und meine Patienten ebenfalls.

Mit freundlichem Gruß und immer einer follen Desinfektionsflasche in der Hand :wink:

_________________
Alles Entstandene ist auch der Vergänglichkeit unterworfen!


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