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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Thema RTW: 24h Dienste ja oder nein ?
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BeitragVerfasst: 21.08.07, 23:12 
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Ach so ich hab noch was vergessen Schwerin, Berufsfeuerwehr(Rettungsdienst) 12h Dienste. 4mal hintereinander Dienst anschließend 4 Tage frei, es geht doch :!:

:lol: :lol: :lol:

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BeitragVerfasst: 22.08.07, 20:11 
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@ besorgter rett_ass

Ehrlich gesagt kann ich Ihre Argumentation immer noch nicht nachvollziehen. Falls sie auf das neue EU-Recht anspielen: dort steht lediglich geschrieben, dass Bereitschaftszeit gleich Arbeitszeit ist. Danach fällt (nach Übergangsregelung) weg, dass teilweise von 24 h Arbeitszeit nur 16 Stunden als aktive Arbeitszeit anerkannt werden. Im Einklang mit dem Arbeitzeitgesetz, welches eine Wochenarbeitszeit von maximal 48 Stunden ansetzt, kommen in einem 24h-Dienst-Modell in Zukunft nur noch zwei Dienste pro Woche in Frage. Danach ist die maximale Arbeitszeit ausgeschöpft.

Zitat:
Ich komme also Abends um ca 18:30 Uhr zum Dienst, bin bereits 10 Stunden oder mehr auf den Beinen,....


Was bitte kann Ihr (neuer?) Arbeitgeber dafür, dass Sie morgens um 8 Uhr aufstehen, wenn Sie wissen, dass Sie um 19.00 Uhr Dienst haben? Was soll daran gesetzeswidrig sein oder unmoralisch? Ihre Pflicht als Arbeitnehmer ist es, Ihrem AG Ihre Arbeitskraft zur geforderten Zeit am geforderten Ort zur Verfügung zu stellen.

Ich kann auch Ihren "normalen Dienstablauf" nicht ganz nachvollziehen. Das was Sie schildern ist "Business as usual". Davon abgesehen sind Reanimationen und Verkehrsunfälle mit eingeklemmten Personen auf kaum einer Wache wirklich an der Tagesordnung.

Ich bin immer noch gespannt auf Fakten zu Ihrem Dienstmodell, wie Wochenarbeitszeit, Gesamtstunden pro Monat usw... Danach können wir anfangen uns ein realistisches Bild zu machen und Ihnen mitteilen, ob Sie sich wirklich Sorgen machen müssen.

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 25.08.07, 20:27 
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So kommen wir hier gar nicht weiter, dass wird ja immer lustiger! Ich glaube sowiese, dass wir aneinander vorbei reden, es geht mir nicht um gesetzeswiedrigkeiten oder ob ich mir Sorgen mache! Es geht mir in erster Linie um das Problem, dass sich Leute in leitenden Positionen nicht mal hinsetzten können und sich Gedanken machen können: Was ist für die Patienten das Beste, was ist für die Mitarbeiter das Beste und was ist für das Unternehmen das Beste! Das ist nämlich die Aufgabe von solchen Leuten.

Zitat:
Ihre Pflicht als Arbeitnehmer ist es, Ihrem AG Ihre Arbeitskraft zur geforderten Zeit am geforderten Ort zur Verfügung zu stellen.


Que passa? Leute wir sind im Rettungsdienst nicht auf dem Bau :!: In erster Linie ist es meine Pflicht als Rettungsassistent meine Arbeitskraft dem Patienten zur Verfügung zu stellen PUNKT Wir sind ein Dienstleistungsunternehmen im öffentlichen Dienst auf Basis eines nullprovit Unternehmens. Es geht nicht darum das wir Geld einnehmen bzw. ein bestimmtes Monatssoll erreichen, wir haben unsere Dienstleistung einzig und allein dem Patienten zur Verfügung zu stellen und das mit höchster Qualität.

Wenn sie privat auf einen Notfall zukommen, heißt es doch wohl auch nicht 'schuldigung aber ich habe keinen Dienst da muß ich erst mit meinen Arbeitgeber sprechen.

Zitat:
Was bitte kann Ihr (neuer?) Arbeitgeber dafür, dass Sie morgens um 8 Uhr aufstehen, wenn Sie wissen, dass Sie um 19.00 Uhr Dienst haben?


Zitat:
Wenn ich mich nochmal entscheiden müsste, dann für 24-Stunden-Dienste.
Zweimal (statistisch eher 2,5 mal) die Woche auf Arbeit, danach 48 Stunden für mich und meine Familie, erscheinen mir besser verteilt, als die ganze Woche von 7-19 Uhr auf dem Bock zu sitzen. Danach bin ich meistens überhastet in die Kaufhalle gehechtet um mir mein Abendbrot zu fangen und dann daheim ins Bett gefallen.

Fällt Ihnen was auf? Ein ziemlicher Wiederspruch oder? Wann sollte ich Ihrer Meinung nach denn aufstehen, um 16:00 Uhr um dann noch meine Termine und mein Familienleben war zunehmen. Sicher nicht und sowas kann der Arbeitgeber alles berücksichtigen (sollter er auch wenn er sich als fähig erweisen möchte)!

Außerdem war das eine Äußerung meiner Meinung und Erfahrung. Bei allem Respekt aber auch wenn Sie mich für noch so blöd erklären wollen, meine Meinung bleibt meine Meinung!

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BeitragVerfasst: 25.08.07, 21:46 
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Mein Dienstplanmodell habe ich schon vorgestellt: 4 Tage Dienst (Tag oder Nachtdienst) zu je 12 Stunden und im Anschluss 4 Tage frei. Dienstbeginn am besten um 8 oder 9.

Wochenarbeitszeit: im Durchschnitt 43h Woche (min 39h, max 48h)

Monatsarbeitszeit: bei einem 30 Tage Monat im Durchschnitt 180h Monat (min 168h, max 192h)
hab jetzt keinen Taschenrechner bei aber müsste hinkommen.

Normaler Tarif plus Nacht und Wochenendzuschüsse :!: :D

Termine und Familie gut planbar, im rechtlichen Gutbereicht, einfach umzusetzten.

Oder für stärker frequentierte Wachen siehe Modell vom Schwabenretter, da kann ich nur sagen top :!: In dem Arbeitszeitplan würde wohl jeder gerne arbeiten (also ich auf jeden Fall).

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BeitragVerfasst: 27.08.07, 10:22 
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@ besorgter_rettass

Zitat:
Außerdem war das eine Äußerung meiner Meinung und Erfahrung. Bei allem Respekt aber auch wenn Sie mich für noch so blöd erklären wollen, meine Meinung bleibt meine Meinung!


Ich weiß nicht, wie Sie zu diesem Schluss gelangen. Es kann nicht Sinn und Zweck eines Fachforum und seiner Moderatoren sein, die eigenen User zu denunzieren.

Ihr persönlicher Standpunkt ist mir durchaus bewusst. Mir war es aber wichtig den Teilnehmern am Thread und auch Ihnen auch einmal die Seite des Arbeitgebers aufzuzeigen.

Nachdem wir jetzt OBJEKTIVE Zahlen vorliegen haben, können wir uns alle ein besseres Bild von den Arbeitsbedingungen auf Ihrer Rettungswache machen. Jetzt kann sicher auch der ein oder andere User ein paar Fakten zur rechtlichen Konformität Ihres Dienstplanes beisteuern.

Zitat:
Que passa? Leute wir sind im Rettungsdienst nicht auf dem Bau


Ich kann Ihre Emotionalität zum Teil nachvollziehen. In erster Linie sind wir aber Arbeitnehmer im Sinne des Gesetzes und erbringen für unseren Arbeitgeber (nicht für den Patienten) eine Arbeitsleistung. Diese besteht freilich als Arbeitsauftrag in der Versorgung von (Notfall)patienten. Trotzdem müssen wir hier ganz klare Linien ziehen.

Jetzt gebe ich die Bühne wieder frei für alle anderen Teilnehmer an diesem Thread.

Euch allen eine schöne Woche !

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Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 03.09.07, 20:33 
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Bei der JUH Hannover Wasserturm wurde in Absprache mit der MA Vertretung wieder auf 24 Stunden Dienste umgestellt.


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BeitragVerfasst: 13.02.08, 17:04 
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noch neu hier

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Wohnort: Bochum
Ich abeite bei einem privaten Rettungsdienst im Ruhrgebiet. Wir haben einen RTW im 24h-Dienst, drei weitere Fahrzeuge (1x RTW, 2x KTW) für zehn Stunden. Dazu kommen noch auf Abruf besetzte weitere zwei KTW.

Ich persönlich mag 24h-Dienste sehr gern. Auch wenn wir meistens keine zwei Tage frei haben, sondern nur einen. In einer 24h-Schicht fahren wir hier, sehr unterschiedlich, zwischen fünf und 15 Einsätze.

Die Arbeitszeit-Regelungen sind alle gut und schön, aber niemand hier mag 24h-Dienste nicht, so dass wir es einfach stillschweigend dabei belassen.


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BeitragVerfasst: 20.03.08, 14:44 
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Beiträge: 13
Ihr diskutiert hier die ganze Zeit über 12 oder 24 Std Schicht? Mich würde bei den 12 Std. Schichten mal eins noch interessieren!
Weil bei uns sieht es wie folgt aus. Wir haben alles. Von Mo-Fr 7-14 +Sa + So 7-19. Dann Mo-Fr 14-22, Dann wieder sieben Nächte von 22-7. Oder mal 4 Tage a 12 Std. Oder Mo-Mi 7-14 +Do+ Fr. 7-19. Dnann mal 5 Nächte von 22-7. Aber alles so, das ich jetzt schon sagen kann wie ich Weihnachten 2010 arbeite.
Ach ja nach den sieben Nächten, wenns RTW war sind sieben Tage frei, und wenns NEF war sind es 4 Tage. 12 Strd. Schicht gibt es aber nur auf RTW NEF nur im drei Schicht Betrieb. Hört sih so jetzt bestimmt gut an. Aber die Schichten sind noch gekoppelt mit Rufbereitschaft. Nach ner 12 Std. Schicht zB. drei Std. def. frei und dann 9 Std. hintergrund. Oder bei früh Schicht spät oder nacht Rufbereitschaft, oder bei Spätschicht Früh Rufbereitschaft.
Wie ist das bei Euch geregelt.
Ich finde das mit der Schichterei echt gut, Ist wohl jede Woche ne andere Schicht aber lässt sich verdammt gut planen dadurch. Auch der Hintergrund ist eigentlich ziehlich unproblematisch, da ich ja alles machen kann. Selbst feiern gehn am Wochenende ist kein Problem, halt nur wenn man ohne Alkohol auch feiern kann! Ich kanns finds ne gute Sache!


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 Betreff des Beitrags: Dienste
BeitragVerfasst: 06.05.08, 14:37 
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Moin,

so wars bei uns:

24h Dienst, auch mal 2 am Stück und Wochenende immer Fr 18:00 bis Mo 6 Uhr . Aber Dienst von zu Hause aus ! Einer hatte den Wagen mit, der andere wurde abgeholt, zumindest wenn der mit dem Wagen nicht zwingend am Notfallort vorbeifahren musste. Ansonsten musste man Laufen oder mit Rad fahren.

Das waren noch Zeiten.... .

Naja, ich denke es hängt von der tatsächlichen Belastung ab, ob ich 12 oder 8 Stunden Dienst habe. Auch die insgesamt 72 stunden konnte man gut Fahren, wenn nicht ein sehr "außergewöhnliches" Wochenende dazischen kam. Aber Das ist denke ich inzwischen indiskutabel *g* .

Gruß

der Rheiderländer


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BeitragVerfasst: 20.05.08, 19:24 
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Interessierter

Registriert: 20.03.08, 04:00
Beiträge: 9
Wohnort: Bayern
Zu diesen Thema gibt es in dem Leitstellengebiet das mich betrifft 3 verschiedenen Möglichkeiten.
Im Landkeis Kronach gilt die 12 Stunden Regelung von 6 - 18 Uhr.
Im Großraum Coburg arbeitet der ASB ebenfalls 12 Stunden allerdings von 7 - 19 Uhr.
Die Stadtrettung von Coburg arbeitet im 3x 8 Stunden System.
Mir persönlich gefällt das 12 Stundensystem besser, da man doch jeden Tag etwas Freizeit für sich hat. Hat man zuvor 24 Stunden gearbeitet fällt meiner Meinung nach viel Zeit von den 48 Stunden frei weg da man ggf. erstmal viel Schlaf nachholen muß bevor man die begrenzte Freizeit genießen kann.

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Nicht das Fachwissen ist der künftige Engpass,
sondern die Fähigkeit, effizient und kreativ zu denken


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BeitragVerfasst: 23.07.09, 04:27 
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Registriert: 23.07.09, 03:20
Beiträge: 2
Alter Thread, aber tollesThema

In meiner Praktikumsstelle gab es 24-Stunden Schicht und 16-Stunden-Schicht. Die 16-Stunden-Schicht fand ich wesentlich bedenklicher als die für 24. Denn darin ist keine Schlafzeit enthalten. Ich als Praktikant musste manchmal auch 8 Stunden machen, weil an Freitagen keine Betten frei waren.

Von den 24-Stunden war ich hingerissen.
Was für eine Aussicht: eine halbe Stelle würde hier bedeuten: einmal die Woche arbeiten!! Wo gibt's denn sowas (mit ehrlicher Arbeit ohne Betrug wie Bankmanager oder sowas)?
Nur schade, dass ein so kurzes 160-Stunden-Praktikum so nach 8 Tagen vorbei ist;-)


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BeitragVerfasst: 24.07.09, 05:42 
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Beiträge: 32
Wohnort: Österreich
Guten Morgen!
Auch beim Nachbarn Österreich immer wieder Thema.
Grundsätzlich haben wir hier ausschließlich 12h-Dienste mit 48h/Woche, Wechsel um 7 bzw. 19. Im Schnitt komme ich auf einem Sonderrettungsmittel auf 2 Tag und 2 Nacht pro Woche. 4 Stunden gelten pro Dienst als Bereitschaftszeit. Es gibt auch Bundesländer die alle 8h wechseln mit 40h/Woche.

In meinem Heimatbezirk wird das v.a. bei den Hauptberuflichen sehr streng gehandhabt, 24h-Dienst gibt es nur ausnahmsweise nach Genehmigung, wobei man die zweiten 12h wenn irgendwie möglich nicht mehr fährt.
Persönlich bin ich heute sehr froh über diese Regelung, nach so manchen Diensten würden meinerseits weitere 12h nicht mehr gehen.

Für mich persönlich heute ein sehr wichtiger Grund für 12er: vor ein paar Jahren hatte ich einen Blaulichtunfall. Neben den üblichen Fragen wie Alkohol und Medikamente kam von der Polizei immer wieder die Frage, wann ich denn den Dienst begonnen hätte. Der Rechtsanwalt meinte, wenn ich im Fall eines Unfalls z.B. schon 20h im Dienst wäre, würde sich der Richter schon sehr genau ansehen, wie weit ich noch in der Lage war das Fahrzeug zu lenken. Bzw. soll das lt. Rechtsanw. auch im Falle von Verletzten den Staatsanwalt interessieren, wegen der fahrlässigen Körperverletzung. Dieser Anwalt ich gleichzeitig auch ein Kollege. Sicher, da ich immer wieder Mal im Fernverkehr bin, sehe ich das noch enger, weil genau da schon seit langem so genau darauf geachtet wird. Und ich bin mir sicher, wenn’s hart auf hart geht, dann ist auch im RD die Dienstzeit sehr relevant.


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BeitragVerfasst: 30.07.09, 14:37 
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Beiträge: 123
Also ich persönlich bevorzuge auch das 24 Stunden System!
Allerdings wird durch die EU-Richtlinie 48 Stunden in 7 Tage viele Veränderungen geben.
Die Schichtpalnung fällt da schon etwas schwieriger. Wenn man sich grob überlegt ich habe einen 24 Stunden RTW dann brauch ich theoretisch 6 Angestellte jetzt brauche ich allerdings für das gleiche Auto in der gleichen Zeit 8 Angestellte.


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BeitragVerfasst: 09.12.09, 13:58 
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Beiträge: 3
Wohnort: Singen
Ich fahre auf einer rein ehrenamtlich besetzten Wache. (sowas gibt es noch in Deutschland) wir besetzen am Wochenende 36 Stunden Feiertags 12 Stunden
Weihnachten, Silvester, Ostern und Pingsten entsprechend mehr.

Wir haben sowohl 12 Stunden Schichten als auch 24 Stunden Schichten.
Eine Besonderheit der 24 Stunden Schicht ist ein Backup. Wenn es sehr Einsatzreich ist haben wir Kollegen, die wir anrufen könne, die dann die Restschicht übernehmen.
Bei längeren Intervallen (die oben erwähnten Feiertage) fahren wir fast nur das 12 Stundenmodell. Wer 24 Stunden macht ist dann mindestens für 24 Stunden raus.

Bei Dauerbetreib ist es sicherlcih abhängig vom Einsataufkommen, ob ein 8,12 oder 24 Stundenmodell sinnvoll ist. Die Mitarbeiter sollten nicht aufgrund einiger freien Tage mehr über die Belastungsgrenzen hinaus eingesetzt werden. Die Verantwortung für uns selbst und den Patienten ist dafür zu groß. Auch die Belastung von Sonderrechtsfahrten darf hier nicht außer acht gelassen werden.

Gruß micha

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Fürchte dich nicht vor der Veränderung,
eher vor dem Stillstand. (Lao Tse)


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BeitragVerfasst: 03.05.13, 20:36 
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Registriert: 03.05.13, 20:21
Beiträge: 1
Tag auch, bei mir an der Wache ist es leider nicht anständig geregelt. Es ist in den letzten 6 Monaten nicht nur einmal vorgekommen, dass ich eine Monatliche Anwesenheitszeit um die 200 Stunden hatte oder mal 5 Wochenenden hintereinander gearbeitet hab.(24Stunden)
Was die max. Wochenarbeitszeit von 48Std angeht: Sowas gibts bei uns leider nicht.
Zum beispiel letzte Woche hab ich Montag 24Std(08:00-08:00), Mittwoch 16Std(07:00-23:00), Freitag 4Std(KTW: 08:00-12:00+2 Überstunden) und Samstag 24Std(08:00-08:00) gearbeitet. Meiner rechnung nach sind das mal eben 70 Stunden Anwesenheitszeit auf der Wache.
Wer glaubt das ich den Darauf folgenden Montag frei hatte liegt leider daneben.
Ich möchte mich auch hier nicht ausheulen aber sowas kann doch nicht in Ordnung sein, nicht wenn man,aufgrund einer hohen Einsatzfrequenz, NIE auf seine "Bereitschaftszeiten" kommt. :x


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