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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Wann Kassenarzt und wann RTW ?
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BeitragVerfasst: 13.07.07, 12:10 
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DMF-Moderator

Registriert: 06.03.05, 08:30
Beiträge: 4393
Wohnort: Hildesheim
1. Die mögliche Schädigung hängt vom Vorschaden an der HWS ab. Im Ihrem beschriebenem Notfall ist das doch völlig egal.

2. Der Geübte intubiert mit Stifneck, der Ungeübte macht den Stifneck ab - ganz einfach!

Was nutzt eine heile Wirbelsäule, wenn der Pat. aufgrund Sauerstoffmangel stirbt ?

Nochmal: Nicht so kompliziert denken!

Gruß

A. Flaccus

_________________
Dr. A. Flaccus
Facharzt für Anästhesie
- Notfallmedizin -
DMF-Moderator


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BeitragVerfasst: 14.07.07, 09:37 
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DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Hallo !

Prinzipiell volle Zustimmung zu den Aussagen von Dr. Flaccus.

Keep it easy !

Ergänzen möchte ich nur:
Wenn man die Prognose, aus der doch nicht zu dicken Datensuppe, abliest, ist die Erfolgsrate beim reanimationspflichtigen Polytrauma doch sehr gering.

Also zuerst versuchen das Überleben zu erreichen, sollte das Gelingen, dann kann ich mir den Kopf über die Folge- und Begleitverletzungen zerbrechen.

mfG

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 11.09.07, 14:01 
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Registriert: 06.12.06, 10:12
Beiträge: 123
Hallo
...noch ein kleiner Nachtrag zu dem Fallbsp. "Sturz aus 5m Höhe = bewusstlos, keine Atmung; Gefahr durch Reklination zur Beamtung".

Dazu ein gerade gefundener Textausschnitt aus einem kleinen guten Buch für Notfallmedizin:

Zitat:
Intubation und HWS - Immobilisation
...da Rückenmarksverletzungen bei frakturierter HWS vor allem durch Dreh-, Kipp- und Stauchungsbewegungen hervorgerufen werden, wird ein kontinuierlicher Zug an der HWS ausgeübt. Dabei werden mögliche Frakturenden (z.B. Densfrakturen, Fraktur der Querfortsätze) disloziert, der Kopf kann so vorsichtig leicht nach hinten überstreckt werden....



Eine primär erforderliche Reanimation sollte jedoch bei der ersteintreffenden RTW - Besatzung im Vordergrund stehen und NICHT der Versuch einer zeitaufwändigen Rückenmarks schonenden Intubation (da stimme ich den Vor - Autoren zu)[/b]


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