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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Welcher Führerschein für den Rettungsdienst?
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BeitragVerfasst: 14.07.06, 11:35 
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fa7x110 hat geschrieben:
stellen "sogar" Frauen ein.


Was soll das heißen? :twisted:

Dass Frauen für den RD nicht qualifizeirt genug sind, keine Kraft haben oder einfach psychisch nicht so belastbar sind???

Bitte um eine Erklärung!

:wink:
RedAngel


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 12:59 
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Hallo Angel,



die Erklärung kannst Du gerne haben: ich arbeite lieber mit einem Mann als mit einer Frau im Team zusammen. ( Wobei ich schönen Frauen durchaus nicht abgeneigt bin )

Und warum ? Weil ich in meiner Dienstzeit von jetzt doch 10 Jahren genügend negative Erlebnisse mit durchleiden mußte.

Das geht bei der obligatorischen Tragehilfe bei einer gewissen Kilomasse des Patienten los und endet mit einer total panisch werdenden Kollegin, die der alleinigen Erstversorgung eines durch VU entstellten Patienten nicht durchführen konnte.

( Bemerkung dazu: wir waren als erstes Rettungsmittel bei einem Crash mit drei PKW eingetroffen und haben nach Sichtung und Lage jeder einen Patienten versorgt )



Verstehst Du jetzt was ich meine ? Rettungsdienst fordert von Dir 100 % Leistungsfähigkeit im psychischen und physischen Bereich unter Streßbedingungen. Und viele "Ladies" sind dem nicht gewachsen. Beispiel: gestern hatten wir im Einsatz einen Patienten zu versorgen, der mit einem Arm komplett in einen Holzhäcksler geraten war. Er lief uns blutüberströmt und "einarmig" entgegen..........

Es gibt aber auch Ausnahmen: das sind wirklich taffe Ladies, die im fachlichen Bereich extrem Spitze sind und im Einsatz wirklich Höchstleistungen bringen. Mit diesen Kolleginnen Dienst zu machen ist immer eine Bereicherung. Hier meinen Respekt und ich ziehe meinen nichtvorhandenen Hut

Weißt Du eigentlich was Dich da draußen erwartet ?


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 13:20 
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Beiträge: 277
Krumbach hat geschrieben:
( Wobei ich schönen Frauen durchaus nicht abgeneigt bin )



Ist das lockere Memerkung zu verstehen oder ist das dein voller ernst ??

Klingt nach : "Mit schönen Kolleginnen arbeite ich gern, die dürfen auch Fehler machen. Alle anderen dürfen das nicht weil sie häßlich sind".

Sollte ich mich irren, habe ich nichts gesagt. :)


Krumbach hat geschrieben:
und endet mit einer total panisch werdenden Kollegin, die der alleinigen Erstversorgung eines durch VU entstellten Patienten nicht durchführen konnte.


Ich denke, das hat rein garnichts mit dem Geschlecht zu tun.

Ich will dir nicht krumm kommen aber wirklich fundiert seind deine Aussagen nicht. :?


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 13:37 
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Hallo Marc,



zuerst: die Aussage mit den "schönen" Kolleginnen war nicht Ernst gemeint. Da spielen für mich nur das Wissen und die praktische Umsetzung im Rettungsdienst eine Rolle.

deine zweite zitierte Stelle: das ist aus meiner Sicht doch sehr geschlechtsspezifisch. Oder vielleicht mußte ich bei 90 Prozent der mit mir arbeitenden Kolleginnen nur solche Erfahrungen machen. Die Erfahrungen haben mich vielleicht auch meine Vorurteile extrem verstärkt.

Aber es gibt bereits mehrere Arbeiten über die psychische Belastungen im Rettungsdienst und ihre geschlechtsspezifische Einteilung. Und die bestätigen allerdings meine "Vorurteile"

Auf unseren Wachen haben die Mitarbeiter auch ein Mitspracherecht bei der Neueinstellungen von Bewerbern. Bei Frauen wird die Diskussion immer sehr extrem und es folgt meist ein ablehnendes NEIN.

Bei über 40 Kollegen mit verschiedenen Charakteren, Meinungen und Erfahrungen im Rettungsdienst ist das doch ein einheitliches Bild.

Aber unter den 40 Kollegen sind auch drei hauptamtliche Kolleginnen. Sie sind komplett in der Truppe eingegliedert und leisten hochqualifizierte und gute Arbeit.


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 13:58 
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@Engelchen

keine Sorge, wir hatten hier auf dem board nur schon reichlich Diskussionen um die Eignung von Frauen im RD und ich wollte nur hervorheben (deshalb das sogar in "") das bei uns anscheinend so einiges anders ist. Wir stellen liebend gern Frauen ein und schätzen ihre Qualitäten, solange sie halt die körperlichen Anforderungen erfüllen, das gilt auch für Männer.


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 14:06 
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@Krumbach

Ich weis zZ. gar nicht in wie fern ich auf deine Äußerungen eingehen soll ohne mein endokrines System in den roten Bereich zu pushen.
Nur so viel dazu. Frauen sind psychisch belastbarer als Männer, sozial kompetenter und meist fachlich qualifizierter. Das einzige defizit ist das sie nunmal im Schnitt kleiner und körperlich schwächer sind. Beide Aussagen sind nicht meien subjektive Meinung, sondern Fakten die Dir jeder Psychologe, Arzt, Soziologe bestätigen kann.

Zu deinem Fall kann ich nur sagen das warscheinlich der jenige der die entsdprechende Frau eingestellt hat entweder mehr auf ihre OW als auf generelle Eignung geachtet hat oder das team an sich versagt.

In meinem Wachgebiet stehen Männer und Frauen gleichauf und respektieren sich gegenseitig.
Noch ein Grund mehr das ich froh bin "hier oben" und nicht "da unten" zuleben.

*Ein fassungsloser* Marcus


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BeitragVerfasst: 14.07.06, 15:10 
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Hallo Marcus,


Du kannst Dich in Deinem "gallischen Dorf" sehr beruhigt wieder auf das Wachensofa zurückziehen und den Sypathicus runterfahren

In der Lehr RA Fortbildung referierten einige Dozenten genau über diese Thematik. Und ohne die Unterlagen jetzt aufschlagen zu müssen kann ich Deine Thesen widerlegen.

Sobald ich diese im Netz finde werde ich Dir den Link zukommen lassen

Frauen sind sicherlich sozial kompetenter, fachlich qualifizierter usw. Aber sie halten den extremen Anforderungen im Rettungsdienst nicht Stand.

Hier gibt es bereits qualifizierte Arbeiten der Uni München, verschiedenen BGs usw. Wobei wir hier gerade beim Thema sind: eine Frau darf nach BG Vorschrift nicht mehr wie 80 KG tragen. Da ist die Trage bereits mitgerechnet................

Aber wir drehen uns hier irgendwie im Kreis: ihr habt in Eurem Wachbereich gute Erfahrungen gemacht. Wir wurden mit schlechten Erfahrungen nur so überhäuft.

Vielleicht sollte man Euren Wachbereich als Vorzeigemodell für die beispeilhafte Integration von weiblichen Mitarbeitern in die Fortbildungsarbeit der Sozailwirtschaft einbringen ?


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BeitragVerfasst: 15.07.06, 15:40 
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@Krumbach
Da deine wissenschaftliche Fahnenstange anscheinend dort endet wo Menschen wie ich dozieren und der Zynismus Einzug hält in diesen thread klinke ich mich aus.
mfg Marcus


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BeitragVerfasst: 15.07.06, 16:19 
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Calm down Folks. :-)

Wir sitzen doch alle im selben Boot, oder?

Die BG-Vorschrift würde mich aber auch interessieren. Wenn's die tatsächlich gibt, dürfte das den deutschen RD ab morgen revolutionieren...

@krumbach

Einige der von Ihnen vorgebrachten Argumente contra Frauen im RD dürften genauso gut auf männliche Mitbewerber zutreffen. Ich hatte schon Praktikanten, die bei schwierigen Einsätzen kaum zu gebrauchen waren und welche die mit der 45kg-Omi nicht in den ersten Stock gekommen sind. Ich habe aber auch schon mit Kolleginnen zusammgearbeitet die auch unter Stress hochprofessionell arbeiten und ein vielfaches ihres Körpergewichtes durch die Gegend tragen ohne ausser Puste zu geraten.
Eine davon sitzt abends meist neben mir auf dem Sofa :-)

In diesem Sinne....

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 15.07.06, 21:22 
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Hallo Krumbach,

wenn ich es mir mal richtig überlege, dann sind doch die meisten Angehörigen der Pflegedienste Frauen (Krankenschwestern, häusliche Pflegedienste, Pflegeheime, etc.). Unserer schwergewichtigen Patienten werden ja wohl kaum einen plötzlichen Gewichtsverlust erleiden, nur weil sie von unserer Trage ins Pflegebett getragen wurden. Oder ist die von Dir zitierte BG - Vorschrift für das Pflegepersonal nicht gültig?

Was die psychische Belastbarkeit betrifft: Es gibt auch unter unseren Geschlechtsgenossen Kollegen, die sich in manchen Situationen lieber hinter das Lenkrad setzen und den ( evt. geringer qualifizierten) Kollegen / Kollegin den Patienten überlassen. Gleiches gilt auch wenn es darum geht wer sich nach einer erfolglosen Reanimation um die Betreuung der Hinterbliebenen kümmert bis ein Notfallseelsorger oder KIT - Mitarbeiter eingetroffen ist. Diese Kollegen sind auch meistens die jenigen, die sonst das grösste Mundwerk haben.

Dies soll keine Veralgemeinerung von meiner Seite sein. Ich habe bei der Zusammenarbeit mit Kolleginnen sowohl positive als auch negative Erfahrungen gemacht.

Übrigens: Laut einer Statistik verursachen Frauen weniger Kfz - Unfälle (wurde im vergangenen Jahr im Fernsehen berichtet.


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BeitragVerfasst: 15.07.06, 21:28 
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Hallo Erik,


ich hatte auch in den vorangegangenen Postings immer betont das ich nicht Anhänger des allgemeinen Vorurteils: keine Frauen in den RD bin.

Ganz im Gegenteil: wir haben einige Kolleginnen, die männlichen Kollegen mit ihrem Fachwissen, ihrem Engagement, ihrer sozialen Kompetenz, ihrer psychischen wie physischen Leistungsfähigkeit leicht die "Schau" stehlen können.

Da wir hier in unserem Kreisverband leider einige negative Erfahrungen mit der Einstellung von weiblichen Kolleginnen machen mußten sind die Entscheidungsträger in Personalfragen ( zu denen ich gehöre ) sehr skeptisch. Und diese Einwände wollte ich hier zum Ausdruck bringen.

Die verschiedenen BG Vorschriften bezüglich der Belastung gibt es. Diese lassen z.B. auch keine komplett weibliche Besatzung auf Rettungsmitteln zu. Aber wir wissen alle selber über die "Sinnhaftigkeit" mancher BG Richtlinien.

Ich werde unseren Sicherheitsbeauftragten kontaktieren und Ihnen Links zu den entsprechenden Vorschriften zukommen lassen.


@marcus: meine fachliche Kompetenz reicht schon ein ganzes Stückchen weit. Und mit der Dozententätigkeit bin ich neben dem RD noch sehr gut beschäftigt.

Aber wir arbeiten wohl in zwei "Rettungsdienstwelten" und haben sicher in unserer Tätigkeit verschiedene Erfahrungen gemacht. Lassen wir es darauf beruhen.

@Erik: mein "positives Beispiel" sitzt auch gerade neben mir und schreibt ihren Einsatzbericht. Sie ist im Einsatz meine "medizinische Chefin" und privat teilen wir uns auch ein Sofa


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BeitragVerfasst: 17.07.06, 20:28 
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:D
Ok, hab euch alle verstanden, respektiere eure Meinungen und Erfahrungen, aber wenn ich mir noch einen kurzen Kommentar erlauben dürfte:

Zu der Sache mit der psychischen Belastbarkeit:

Alle meine Kollegen, die ich im RD kennengelernt habe, sagen, dass die schlimmsten Einsätze immer die mit Kindern sind.

Als Kinderkrankenschwester habe ich einige Kinder leiden und auch sterben sehen, die Verletzungen reichten von Verkehrsunfällen über Brandwunden bis hin zu schwersten Mißhandlungern und Suizid. :(

Somit zähle ich mich nicht unter die Gruppe von Leuten, die in solchen Situationen psychisch nicht belastbar sind geschweige denn effektiv arbeiten können!

Und zu der Sache mit der Kraft verweise ich auf den oben genannten Kommentar mit der Krankenschwester und der ambulanten Pflege.... :evil:

Greets
:wink:
RedAngel


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BeitragVerfasst: 17.07.06, 22:40 
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@Roter Engel 23

Kleine Ergänzung zu meinem letzten Post: Mit den meisten Kolleginnen hatte / habe ich überhaupt keine Probleme, die Zusammenarbeit ist sehr gut (verschiedene Qualifikationen). Es sind eher die Außnahmen, mit denen es Probleme gab.

Was die Einsätze mit Kindernotfällen betrifft, stimme ich Dir voll und ganz zu. Hinzu kommt, dass ich selber Vater von zwei Kindern (3 und 6 Jahre) bin.


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BeitragVerfasst: 19.07.06, 14:02 
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Hab dann bei der Fahrschule meines Vertrauens angerufen und die meinten, Klasse C würde dafür reichen (Kostenpunkt 1.300€).
Hab dann mal bei der Lehrrettungswache in Freiburg nachgefragt und bei denen ist Einstellungskriterium Klasse C1, weil die RTW's von denen sind mit zul. Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen schwer!
Eine Wache in meiner Nähe hat ein Stellenangebot im Netz, da steht drin, Klasse B erforderlich.


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