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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schwieriges Airwaymanagement
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BeitragVerfasst: 28.05.06, 16:27 
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if in doubt --- take it out

dieser spruch passt am besten zum kürzlich erlebten einsatz...

pat weibl. 64 jahre, bei eintreffen rtw orthopnoe bei bekanntem asthma. spo2 56%, salbutamol über vernebler brachte kaum besserung. ums nicht zu ausführlich zu machen, die pat wurde auf dem weg ins kh reanimationspflichtig, nach rea 3 unsichere intubationsversuche (noneck) des na wurden jeweils abgebrochen bzw nach unsicherer auskultation extubiert. der im anschluss eingebrachte larynxtubus erbrachte bds gut auskultierbare atemgeräusche (ja, hätte man früher dran denken können).
TADAAAA, groß war die freude :)

in der klinik lies sich die patientin dann komplikationslos vom na intubieren.

markus

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BeitragVerfasst: 30.05.06, 10:20 
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hatte nun gestern mein klinikpraktikum zur anwendung des laryntubus´ und kann jedem nur raten dies in seinem bereich vorzuschlagen. supereinfaches handling, bei schwierigkeiten auch unter laryngoskopie dann einfach einzubringen. muss sagen, wenn die intubation nicht klappt eine wirklich gute alternative.

grüße

markus

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 Betreff des Beitrags: Aspirationsschutz
BeitragVerfasst: 01.09.09, 11:05 
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Hallo Forum,

in den meisten Beiträgen lese ich, LTS hätte rudimentären Aspiratinsschutz, ET tubus wäre Goldstandard im A.schutz usw. Welche Kriterien gelten für A.schutz?

Danke im Voraus

Henrik


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BeitragVerfasst: 03.09.09, 13:10 
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Naja, nur der Endotrachealtubus verschließt wirklich die Luftröhre, sodass nur kaum eine Möglichkeit zur Aspiration besteht. Alle anderen Airwaytools können dies nicht bieten.

Wir nutzen inzwischen eine "Gel-Lama" als zuerst einzusetzendes Airwaytool, wobei ich hier zumindest bei der Reanimation kein Fan von bin. Das fiberoptische Laryngoskoptool, welches leider sehr teuer ist für nen Einmalartikel wäre in meinen Augen das beste für die präklinische endotracheale Intubation, aber es läßt sich nicht finanzieren.

Grüße

Markus

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BeitragVerfasst: 15.09.09, 00:08 
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Beiträge: 131
In der Klinik (interdisziplinäre ITS) benutzen wir die Larynxmaske, haben aber im Notfall auch in 2-3 min nen Anästhesisten zur Hand.

in dem Rettdienstbereich in dem ich (selten) fahre haben wir soweit ich weiß Larynxtubus und Quicktrach


hat einer von Euch schon mal nen Fall erlebt, wo man den Larynxtubus nicht platziert bekam?

bei dem oben genannten Fall mit massiver COPD stellt sich bei mir die Frage, wir dicht ist so ein Larynxtubus bei hohen Beatmusdrücken, die bei dem Krankheitsbild gerade am Anfang der Beatmung häufig unumgänglich sind.

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Jedes Ding ist Gift, allein die Dosis macht, das ein Ding kein Gift ist.


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BeitragVerfasst: 15.09.09, 19:23 
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Beiträge: 262
Wohnort: Queensland - Australien
Tja, das ist dann so das Problem. Hier sind vom Hersteller meist Spitzendrücke benannt.
Diese könnten ggf, gerade bei einer sehr ausgeprägten COPD mit reduzierter Compliance und verstärkter Resistance, aufgebaut werden.
Da wäre die Gefahr einer Hyperkapnie bei vorhandener Totraumventilation oder Mageninsufflation.
Alles aber immer noch besser, als keine Ventilationsmöglichkeit zu besitzen, wobei die Masken-Beutel-Beatmung bei einer massiven Atemwegsobstruktion bei muskulären Spasmen mehr oder weniger in die "Hose"gehen wird, da wir einfach hier den Magen zu einem Großteil insufflieren.

Daher würde ich mir für diese Situation (auch aus eigener Erfahrung mit dem Device) den Fast-Track wünschen. Damit sollte man eigentlich auch solche beschriebenen Patienten intubiert bekommen.

Lieben Gruß,

Sascha Steingrobe

_________________
Advanced Care Paramedic - Queensland Ambulance Service (Australia)


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