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BeitragVerfasst: 01.03.06, 09:07 
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http://news.bbc.co.uk/1/hi/health/2819149.stm :idea:


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BeitragVerfasst: 01.03.06, 09:33 
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Hallo G.Ast :-)

.. ohne das Thema lächerlich machen zu wollen , aber sooooo schlecht ist dein Vorschlag nun auch wieder nicht !!!

Gruß Glaxina


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BeitragVerfasst: 01.03.06, 09:44 
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Alina-Sandra hat geschrieben:
Hallo Glaxina,

ich habe mich wohl blöd ausgedrückt.Sorry aber ich fand deinen Beitrag toll!

:oops: Alina

... :-) ok, dachte schon, ich habe irgendwas falsch gemach, manchmal " kommt " nicht alles so rüber, wie man(n) / frau es meint :-)
Gruß Glaxina


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BeitragVerfasst: 01.03.06, 09:54 
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Dr. Ch. Erbschwendtner hat geschrieben:
Hallo Leute !

Also zu zwei Dingen möchte ich kurz Stellung nehmen:

1.)
Zitat:
"Ich muß aber ehrlich sagen, das man in gewissen Situationen etwas langsamer macht."


Zustimmung und Widerspruch ?

Zustimmung Nur insofern, daß ich bei einem bestens bekannten Patienten, mit terminaler Erkrankung, auf der Anfahrt sicher weniger "risikobereit" bin, als bei einem Kindernotfall. Bevor alle aufschreien, Safty first, so oder so, ich fahre (oder jetzt lasse fahren) auf Ankommen. Nur in der Automobilwerbung ist der Weg das Ziel.

2.) Patientenverfügung
Prinzipiell eine gute Sache. Aber in der Praxis nicht immer einfach umsetzbar. Im Notfall ist es nicht verantwortbar, die Versorgung des Patienten zurück zu stellen für andere Dinge, wie Suchen nach Patientenverfügungen.
Finde ich eine Patientenverfügung, was mache ich dann ?
Frage 1: Ist die überhaupt gültig ? - An und für sich schon schwierig zubeantworten.
Ist sie präzise für diesen speziellen Fall geschrieben und ist es allgemeines [wie sagt man das jetzt am besten] Wünsche, Hoffnungen, ... [Begriffsuch modus aus].

Als Beispiel:

Ich XY, geb. am ..., bin an der Krankheit AMS erkrankt. Nach ausführlicher Aufklärung und Beratung mit den Ärzten meines Vertrauens weiß ich, daß in Kürze eine Lähmung meiner Atemmuskulatur ein Ersticken nach sich Ziehen wird. Da die Krankheit durch medizinische Maßnahmen nicht heilbar ist, will ich keine Maßnahmen zur künstlichen Aufrechterhaltung der Atmung, wie Intubation oder Luftröhrenschnitt und Beatmung.

Die Ärzte meines Vertrauens sind.

Ort A,am...., Herr XY

Diese am besten handschriftlich verfasste, evt. von zeugen unterschriebene, Erklärung, ist klar und muß beachtet werden

Beispiel 2:

Herr XZ, geb ... [Textbaustein 1][Textbaustein 2].
Ich lehne alle lebensverlängernden Maßnahmen im Falle einer irreversiblen schweren Schädigung oder Erkrankung ab.

Ort B.....

Das ist wohl mehr ein allgemeiner Wunsch nicht leiden zu wollen, den haben wir doch alle, wo hier die Grenze ist und wie weit ein Arzt gehen soll, darf, kann, ist daraus nicht ableitbar.

Um es jetzt kurz zusammen zu fassen: Eine Patientenverfügung sollte möglichst klar und in eigenen Worten die Krankheit (mögliche Krankheit), deren Prognose und Behandlung (zustimmend und ablehnend) beschreiben. Am besten mit genauer Dokumentation des Aufklärungsgespräches mit einem Arzt / oder Ärzten. Auch eine maximale Gültigkeitsdauer sollte festgelegt und eine regelmäßigeb Erneuerung der Gültigkeit erfolgen. Und das am besten leserlich und hanschriftlich.

So jetzt seit ihr wieder dran ...

mfG

Erbschwendtner


Hallo Kolleginnen und Kollegen,
auch wenn es vielleicht langweilig rüberkommet : Ich stimme hier den Beispielen zu, alles was unsicher erscheint, nicht nachvollziehbar usw ist sollte intensiv unsere Hilfe erfahren. Die aktuelle Rechtslage ist meiner Meinung nach viel zu undurchsichtig für den Rettungsdienst - das kann schnell mal nach Hinten los gehen für uns. Ich gehe eigentlich davon aus : eher pro Patient im RD.
Glaxina


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