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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schockspirale
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BeitragVerfasst: 29.01.06, 17:50 
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Danke !
asbmichel

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Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 08.02.06, 11:40 
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Bei dem Circulus Vitiosus des Schocks, besteht die Möglichkeit bzw. gibt es die Gefahr der AV-Shunt Bildung.
DIese AV-Shunts sind Kurzschlussverbindungen in dem arteriellen und venösen System. Einmal "in Betieb" genommen können sie nicht mehr geschlossen werden, der Nachteil dabei ist, dass kein Gasaustausch in ihnen stattfindet!


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BeitragVerfasst: 08.02.06, 14:12 
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Okay, back to topic:
Der sehr guten Erläuterung von anaesthesius ist prinzipiell nichts hinzuzufügen, da ich den Satz mit dem RAAS nicht so da stehen lassen wollte eine kurze Erklärung:
Die Niere reagiert bei einer Minderversorgung (Fautregel MAP < 70 mmHG) oder Abfall der glomerulären Filtrationsrate GFR oder vermindertem Natriumchlorid-Angebot mit der Aktivierung sog. Barorezeptoren. Diese "Druckfühler" lösen eine Renin-Ausschüttung ins Blut aus. Nun beginnt eine Kaskade von verschiedenen Hormonen und Enzymen zu agieren.
Renin wirkt als Protease (=Enzyme, die Proteine oder Peptide spalten können) und spaltet von dem in der Leber gebildeten Angiotensinogen das Dekapeptid Angiotensin I ab, das seinerseits dann vom im Blut zirkulierenden Angiotensin Converting Enzym (ACE, siehe auch ACE-Hemmer) in das Oktapepid Angiotensin II umgewandelt wird.
Angiotensin II wirkt außerordentlich stark vasokonstriktorisch, was den Blutdruck und die Nierenperfusion, also die GFR, erhöht. Außerdem fördert es die Aldosteron-Freisetzung aus der Nebennierenrinde, was zu einer NaCl- und Wasserretention der Niere führt. Erhöhte Angiotensin-II- und Aldosteronspiegel hemmen wiederum die Reninfreisetzung.
Hoffe war verständlich?

Liebe Grüße,
Samuel

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Wer Worte tut, macht wenig, seid versichert, die Hände brauchen wir und nicht die Zungen (Shakespeare)


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