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 Betreff des Beitrags: ERC Richtlinien Kinder
BeitragVerfasst: 19.01.06, 20:18 
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DMF-Mitglied

Registriert: 05.02.05, 17:44
Beiträge: 60
Hallo zusammen,

teilweise freie, sinngemäße Überstzung.

Verbesserungsvorschläge gerne per pn oder im Forum

Grundlegende Änderungen
in der pädiatrischen Reanimation
Pädiatrische BLS
• Laienhelfer oder Helfer, welche alleine sind, und einen kindlichen Kreislaufstillstand beobachten, verwenden das
Verhältnis von 30 Kompressionen zu 2 Ventilationen. Sie beginnen mit 5 Atemspenden und fahren mit dem 30:2 Verhältnis fort, wie im Erwachsenen BLS unterrichtet.
• Zwei oder mehr Helfer verwenden das 15:2 Verhältnis bei einem Kind bis zum
Beginn der Pubertät. Es ist nicht angebracht und nicht notwendig, den Beginn der Pubertät formell festzustellen. Wenn die Helfer dem Patienten glauben, ein Kind zu sein dann, sollten sie die pädiatrischen Richtlinien benutzen.
• Bei einem Kind (kleiner als 1jährig) bleibt die Kompression Technik die selbe: Zwei-Finger
Kompression für einzelne Helfer, und die Zweidaumen-Umfassungs-Technik für zwei oder mehr Helfer. Über einem Jahr, gibt es keine Abteilung zwischen Ein- oder Zweihandtechnik. Die Ein- oder Zweihandtechnik kann entsprechend der Bevorzugung der Helfer benutzt werden.

AED kann bei Kindern über einem Jahr verwendet werden. Abschwächer des elektrischen Ausganges
werden für Kinder zwischen 1 und 8 Jahren empfohlen.
• Für weitere Erleichterung der Atemwegsverlegung bei einem bewusstlosen Kind oder einem Säugling, Versuch fünf
Atemspenden und in Ermangelung der Reaktion, fährt man mit den Thoraxkompressionen ohne weitere Einschätzung der Zirkulation fort.

Pädiatrische ALS
• Die Larynxmaske ist ein annehmbares Gerät für Anwender
welche in ihrem Gebrauch erfahren sind.
Im Krankenhaus kann ein geblockter Trachealtubus unter bestimmten Umständen nützlich sein, z.B. in den Fällen schlechter Lungencompliance, hoher Atemwegs Widerstände oder großer Leckagen. Der Cuff-Druck muss regelmäßig überwacht werden und muss unterhalb 20 cm H20 bleiben.
• Hyperventilation ist während des Kreislaufstillstandes schädlich. Das ideale Atemzugvolumen sollte eine bescheidene Brustkorbhebung erzielen
• Wenn ein manueller Defibrfllator verwendet wird, sollte für die ersten und die folgenden Schocks eine Dosis von 4 J / kgKG~ (biphasische oder monophasiche Wellenform)
verwendet werden.

Asystolie, pulslose elektrische Aktivität (PEA)
• Adrenalin i. v. oder i. o. sollte in der Dosis von 10 mcg / kgKG gegeben werden und alle 3-5 min. wiederholt werden.
Wenn kein Gefäßzugang vorhanden ist und ein Tracheal Tubus eingeführt ist, kann Adrenalin in der Dosis von 100 mcg / kgKG über diesen Weg gegeben werden,
bis i. v. oder i. o. Zugang erreicht ist.

Defibrillationstrategie
• Ventrikuläres Flimmern (VF) / pulslose ventrikuläre Tachykardie (PVT) sollte mit einem Schock behandelt werden,
,gefolgt von der sofortigen Fortsetzung von CPR (15 Kompressionen zu 2 Ventilationen). Schätzen Sie nicht den Rhythmus neu ab oder fühlen Sie für einen Puls.
Nach 2 Minuten CPR, überprüfen Sie den Rhythmus und geben Sie einen erneuten Schock (wenn er indiziert ist).
• Geben Sie Adrenalin 10 mcg / kgKG i. v. , wenn VF /PVT nach dem zweiten Schock fortbesteht.
• Wiederholen Sie Adrenalin alle 3-5 Minuten, wenn VF/PVT fortbesteht.

Temperaturüberwachung
• Fieber nach Kreislaufstillstand aggressiv behandeln.
• Ein Kind, das eine spontane Zirkulation (ROSC) wiedergewinnt,aber nach Kreislaufstillstand bewusstlos bleibt
kann von einer Abkühlung der Kerntemperatur von 32-34°C für 12-24 h. profitieren.
Nach einer Periode der milden Hypothermie, sollte das Kind um 0.25-0.5°C / h langsam wieder erwärmt werden.

Reanimation von Neugeborenen
• Schützen Sie das Neugeborene vor dem Wärmeverlust. Frühgeborene Babys sollten mit Plastik (Silberwindel, Anmerkung des Übersetzers) auf Kopf und Körper (abgesehen von dem Gesicht), bedeckt werden,
ohne das Baby vorher zu trocknen. Das Baby sollte also bedeckt unter einen Wärmestrahler gelegt werden.
Ventilation: eine Ausgangsinflation für 2-3 Sekunden muss für die erste Beatmung gegeben werden, zur Hilfe der Lungenentfaltung
• Tracheale Applikation für Adrenalin wird nicht empfohlen. Wenn der Tracheal Weg benutzt werden muss,
Dosis von 100 mcg / kgKG muss verwendet werden.
• Absaugung des Mekoniums aus der Mund- und Nasenöffnung der Babys vor Anlieferung des Inkubators (bzw. Reanimationseinheit, Anmerkung des Übersetzers)
(suctioning intrapartum) (Absaugung während der Geburt, Anmerkung des Übersetzers)
ist nicht nützlich und wird nicht mehr länger empfohlen.
• Standardreanimation im Reanimations-Raum sollte mit 100% Sauerstoff erfolgen.
Jedoch niedrigere Konzentrationen sind annehmbar.


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