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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Eigenschutz im Einsatz -was beachten ?
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BeitragVerfasst: 22.11.05, 11:50 
Hallo Forum,

jetzt komm ich mal mit einer Frage, die für RD`ler wohl eher einfach zu beantworten ist, für mich als NA aber nicht, da es in meiner Ausbildung überhaupt nicht vorkam.

Was lernt ihr zum Eigenschutz bei Einsätzen ?


Wie muß ich mich regelgerecht verhalten z.B. bei

- Brand
- Einsturzgefahr
- Gasunfall mit Explosionsgefahr
- Giftgasunfall
- gewalttätigen Patienten

Meist ist ja auch die Feuerwehr bzw. Polizei vor Ort bei sowas. Wer ist da mein Ansprechpartner, wie weit ich mich der Gefahrenstelle nähern darf. Leitstelle ? OrgL Feuerwehr ?
In welchem Abstand muß ich z.B. bei Brand/ Gas/ Giftgas anhalten und warten, wenn noch keine Absperrungen errichtet sind ?

Wäre toll, wenn hier jemand mal eine kurze Zusammenfassung dazu schreiben würde !

Vielen Dank und Gruß ! doc-in-not :wink:


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BeitragVerfasst: 22.11.05, 17:49 
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Vor einiger Zeit hatten wir hier mal das Thema "VU mit Gefahrgut", hier der Link
http://www.medizin-forum.de/phpbb/viewt ... =gefahrgut


Zu den anderen Themen glaube ich, dass die Feuerwehr meist schneller vor Ort sein wird als der RD. Zusammen mit dem OrgL sollte man das dann schnell meistern können.
Ansonsten versuchen die Gefahr einzuschätzen, wobei dies speziell bei Gas und Einsturzgefahr ziemlich draufgängerisch sein kann. Andererseits evtl. ein Leben gerettet bevor es zu spät ist.

Bei gewaltätigen Patienten -> in Auto einschließen, die 0 in Worten "Null" drücken und auf die Pol warten. Wäre ja blöd, wenn man noch einen zweiten RTW rufen müsste, oder? Hab auch schon gehört, das ein NA mit seinem Formularhalter ordentlich zugeschlagen hat. Sind ja schön stabil diese ALU Dinger ^^ - war Notwehr

MfG Joro


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BeitragVerfasst: 23.11.05, 07:10 
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Hallo!

Mich würde auch noch interessieren wenn sich während des Transports oder sogar erst nachher herausstellen würde, es handle sich hier um einen Fall von Ebola oder sonstige tödl. verlaufende tropische Infektionskrankheiten, hoch infektiöse Meningitis, Strahlenkrankheit u.a. :?:


Liebe Grüße

corectly


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BeitragVerfasst: 23.11.05, 09:05 
Zitat:
Zu den anderen Themen glaube ich, dass die Feuerwehr meist schneller vor Ort sein wird als der RD. Zusammen mit dem OrgL sollte man das dann schnell meistern können.


Danke schonmal für die Antworten ! Meine Frage hat eigentlich einen konkreten Hintergrund, nämlich den Giftgasunfall in einer Biogasanlage in Niedersachsen.

http://www.feuerwehr.de/einsatz/2005/11/gasausbruch_in_biogasanlage.htm

Ein Bekannter von mir (RD) war von Anfang an bei diesem Einsatz dabei. War als Gasunfall gemeldet, nicht als Giftgas. Die Feuerwehr traf wohl kurz vor dem RD ein und es gab noch keinerlei Absperrmaßnahmen oder Sicherheitszonen. Die haben erst (weil es wohl bestialisch stank) in 1 km Entfernung angehalten, nachdem sie vor Ort aber viel Feuerwehr ohne Atemschutz rumlaufen sahen, sind sie bis auf 250 m rangefahren und haben dort behandelt/ reanimiert. Mehrere FWler hatten Hautjucken und -reizungen. Mehrere RDler hatten danach über Stunden Übelkeit, Kopfweh und teils Schwindel. Erst über eine Stunde nach dem Unglück wurde klar, daß hier auch die hochgiftigen Gase Schwefelwasserstoff und Ammoniak ausgetreten seien, nicht "nur" Methan und Kohlendioxid, wie man bei diesen Anlagen erwartete.

Vom OrgL Feuerwehr (der erst 1 h nach dem Unglück eintraf) wurde diesen RDlern später gesagt, sie hätten aus Eigenschutz nicht näher als 1 km ranfahren dürfen (das sei in diesen Fällen Vorschrift !) und seien sozusagen selbst schuld, wenn sie auf eigene Faust so dicht ranfahren und dann Probleme kriegen. :roll:

Da mir der Gedanke, selbst mal in so einen Einsatz zu geraten und dabei vielleicht Schaden zu nehmen, Sorge bereitet, wollte ich hier gerne klären, ob es eigentlich konkrete Vorschriften für solche Unglücke gibt (z.B. den einen km Abstand) und wie ihr sowas praktisch handhaben würdet ?

Gruß von doc-in-not :wink:


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BeitragVerfasst: 23.11.05, 18:02 
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Beiträge: 110
Wohnort: Norddeutschland
Ja von dem Unfall habe ich gehört, ist ja hier fast um die Ecke. Das sieht dann auch anders aus. Müsste man sich mal mit dem Gefahrenzug der Feuerwehren unterhalten. Feuerwehr hat Atemschutz, RD nicht. Nicht jeder Feuerwehrmann ist RS außer z.B. in der BF.


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BeitragVerfasst: 23.11.05, 18:50 
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Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
wir halten in "gefährlichen Lagen" lieber etwas weiter weg und wrten, was dir FW uns sagt bzw. bis sie uns Geschädigte bringt.
Hatte selbst mit so hochbrisanten Fällen wie Giftgas o.ä. glücklicherweise nichts zu tun, aber das Thema "Eigenschutz" wird in der Ausbildung, zumindest bei mir das vor x-Jahren kein wirkliches Thema. Kann da also nicht wirklich weiter helfen, aber die FW ist für mich immer der Ansprechpartner , FüKW detr Leitstelle ist bei solchen Lagen immer mit als Erster vor Ort und dort holen wir unsere Anweisungen und Lageberichte.
Bei gewalttätigen Personen, wie bereits in einem anderen Posting beschrieben.
PI voraus, wir in gebührendem Absatnd hintendrein.
HAb Anfang der 90er mal einen Einsatz mit der Polizei gehabt, zu dem wir zur Sicherstellung der Beamten gerufen wurden, die sich mit Gaunern in den Haaren hatten.
Bei dem Einsatz ließen uns die Beamten sehr weit nach vorn fahren und als wir, mit weißen Hosen und Warnwesten ausstiegen pfiffen uns plötzlich die Kugeln um die Ohren. Ich lag sehr schnell hinterm RTW im Dreck und habe nach dem Einsatz gegenüber dem Einsatzleiter der polizei mächtig Dampf abgelassen. Seitdem halte ich VIEL Abstand, wenn es um die Absicherung von Polizeieinsätzen geht.

Gruß
asb-michel

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Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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 Betreff des Beitrags: Biogas
BeitragVerfasst: 24.11.05, 10:53 
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noch neu hier

Registriert: 24.11.05, 10:40
Beiträge: 1
Joh das klingt ja alles sehr spannend - quasi Fragen nach einem Einsatz !!

Warum schreibst Du nicht von Deinen Erfahrungen vor Ort, anstatt sie in der "dritten Person" zu disskutieren ?

Dann können wir alle daraus lernen.

Grüsse von den Wahrheitssuchern.


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 Betreff des Beitrags: Hallo
BeitragVerfasst: 25.11.05, 17:55 
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Registriert: 03.11.05, 20:31
Beiträge: 37
Habe gerade mit meinem Mann gesprochen, er sitzt auf der Leitstelle.

Er ist meiner Meinung, also bei Einsätzen, bei denen ein Sicherheitsabstand eingehalten werden muß, bekommt man Infos von der Einsatzleitung der Feuerwehr, sollte diese noch nicht vor Ort sein, ist die Leitstelle weisungsbefugt und sagt wie man sich verhalten muß.

Bei uns ist es so, das z.B. bei Gebäudebränden, die Feuerwehr meißt eher da ist und uns dann zur Bereitstellung nachfordert. Dann sprechen wir direkt die Einsatzleitung der Feuerwehr an und die sagen uns, wie wir anfahren sollen und wo wir uns hinstellen sollen. Man steht sonst auch zu schnell im Weg.

Bei Gefahrgutunfällen, sind wir meist schneller und solange nichts sicher ist, haben wir mit dem Wind im Rücken auf Abstand in unserem Fahrzeug zu bleiben. Welcher Abstand wird von der Leitstelle durchgegeben, die Einsatzleitung der Feuerwehr regelt dann alles weitere, sobald sie da sind. Dauert bei uns übrigens höchstens 10min.

Bei gewalttätigen Pat. bekommen wir auch Bescheid über Leitstelle, die Pol rollt meist mit an und ich gehe da nicht rein, sondern bleibe schön auf Abstand! Die Pol geht vor, meist warten wir noch kurz im Fahrzeug und kommen dann nach. Wird bei Zwangeinweisungen vorher abgesprochen, indem man sich mit der Pol vor dem Einsatz trifft (natürlich so, das es der Pat. nicht sieht).
Sollte die Pol nicht da sein, ich werde angegriffen und komme nicht schnell genug zum Auto zurück, hoffe ich, das ich schnell genug etwas finde, mit dem ich mich wehren kann. (Pfefferspray in der Hosentasche ist nicht weg, das sagt die weibliche Kollegin, weiß nicht wie ihr das seht, sollte man sich nur nicht abnehmen lassen).

Im Allgemeinen gilt für mich persönlich, das ich bei einer undurchsichtigen Lage eher auf Abstand bleibe. Was nützt ein bewußtloser oder im schlimmsten Falle toter RettSan/RettAss/NA?

In diesem Sinne

LG


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BeitragVerfasst: 25.11.05, 18:34 
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genau meine Meinung,

Pfefferspray würde ich im RD eher meiden, aus verschiedenen Gründen.
aber eine sportliche Ausbildung, evtl. in Juod o.ä. wäre hilfreich.

Ich hab sowas und es kam mir schon mal zugute, da wir vor der PI vor Ort waren und der Pat. auf gutes Zureden nicht reagierte, sondern mich tätlich anzugreifen versuchte. Ehe er sich versah, lag er am Boden und just in dem Moment kamen die Herren in Grün um die Ecke, sie brauchaten dann nur zu übernehmen.

Sollte man aber nur im dringensten Notfall zur Anwendung bringen, DENN.

WIR SIND DOCH DIE GUTEN!

asb-michel

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Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:00 
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Auf der Hamburger ASB Webseite ist gerade ein interessanter Artikel zu lesen. Selbstverteidigung im Rettungsdienst. WIrd vom ASB in Zusammenarbeit mit einer Hamburger Selbstverteidigungsschule angeboten.

PS: Hier der Link
http://wice-node01.de/serv/wp_cms/view? ... xtversion=


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BeitragVerfasst: 27.11.05, 19:09 
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Danke Jaegi für den Link, ist mal ne gute Nachricht und außerdem, wenn ich so einige Kollegen in der Wache anssehe, das könnter denen eine art "Dienstsport" ganz gut tun.

asb-michel

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BeitragVerfasst: 15.12.05, 00:53 
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asbmichel hat geschrieben:
genau meine Meinung,

Pfefferspray würde ich im RD eher meiden, aus verschiedenen Gründen.
aber eine sportliche Ausbildung, evtl. in Juod o.ä. wäre hilfreich.



Warum außer den Rechtlichen Gründen sollte man denn Pfefferspray meiden?
Wenn ich mich richtig erinnern kann ist CS-Gas in Deutschland ja das Abwehrspray. Aber dies kann zu schweren Gesundheitlichen Schädigungen und Sogar zum Tote Führen. Und bei Leuten die große Mengen Alk im Blut haben hat es keinerlei Wirkung.

Pfefferspray dagegen hat keinerlei Nebenwirkungen.

Also was außer den Rechtlichen Folgen würde dagegensprechen Spefferspray zu nutzen.

Jetzt aber mal zu der anderen Geschichte.
Im allgemeinen gibt es natürlich immer einen Ansprechpartner.
Aber das kommt auf den Notfall an.
Bei einem Zivileneinsatz hat immer die Rettungsleitstelle die Verantwortung.
Bei einem Staatlichen, spricht Militärischen Unfall hat immer der Leitende vor Ort oder aber das VBK die Führungsverantwortung.


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BeitragVerfasst: 18.01.06, 15:05 
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Wohnort: Rhein- Main
Ich denke, wichtig ist, das man mit offenen Augen durch den Einsatz geht.
Meist sind ja nicht die Situationen gefährlich, wo man es erwartet und schon mit einer gewissen anspannung rein geht (egal ob Gebäudebrand oder der Einsatz beim bekannt gewaltbereiten Alki) sondern die, wo eine Situation plötzlich umschlägt.
Neben einigen Fortbildungen die unser AG in zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt hat, erarbeiten wir hier gerade ein Konzept "Eigenschutz".

Beim normalen Patienten besuch haben sich ein paar Regeln ergeben, die auch auf konkrete Beispiele fußen.

-Bei der Türöffnung, stehe nie direkt vor der Tür (eine Ladung Schrot geht leider durch)sondern die Treppe hinab
-Wenn du in eine Wohnung hinein gehst, überlege dir, wie du sie im Notfall schnell wieder verlassen kannst, lass dich nicht einschliessen, und versuche dir einen schnellen Überblick über die Anzahl der Personen und mögliche gefährliche Gegenstände zu verschaffen.
-Stelle dich beim festschnallen des Patienten am Stuhl oder der Trage nicht so, das er gefährdete Regionen treffen kann.

Dies sind nur ein paar Beispiele die sich aus dem Umgang mit Patienten ergaben, und wie gesagt auf tatsächliche Ereignisse beruhen.

Bei Einsätzen mit der Feuerwehr, genauer Brände aber auch Unfälle ist es hier üblich, möglichst weit weg vom Objekt zu parken, alleine schon aus Einsatztaktischen gründen, den was nützt ein durch ein LF eingeparkter RTW der z.B. der Leiter im Weg steht?
Als ersteintreffender sollte man sich einen schnellen Überblick verschaffen z.B. Was für ein Gebäude brennt? Was hat der Kleintransporter beim VU geladen und sich dementsprechend verhalten. Oft bringt der eigene Tatendrang Verletzten zu helfen in wie sich später rausstellt gefährliche Situationen.

Irgend ein schlauer Mensch sagte mal: " Nur wer die Gefahr kennt, kann damit umgehen..."

Gruß detzwen


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