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medizin-forum.de • Thema anzeigen - CPAP Maske - eine Therapie im Rettungsdienst?
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 Betreff des Beitrags: cpap
BeitragVerfasst: 14.02.06, 11:29 
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Interessierter

Registriert: 14.02.06, 11:15
Beiträge: 5
bei uns hat man es auch seit kurzem auf den nefs eingesetzt. es konnte sogar jeder, vom zivi bis zum ra, an der fortbildung teilnehmen. ich persönlich habe es noch nicht benutzt...denke aber auch dass die intubation das suffizienteste mittel der wahl ist

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 14.02.06, 19:32 
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DMF-Mitglied

Registriert: 24.02.05, 16:20
Beiträge: 81
Moin,Moin

Kann nur noch mal schreiben: CPAP-Maske beim Lungenödem ist äußerst effektiv und innerklinisch am continuous Flow System einfach, bei hoher Toleranz durchführbar!(seit Jahrzehnten) Mit den richtigen technischen Vorraussetzungen, und das ist die Einschränkung, bin ich fest überzeugt wäre CPAP auch im Rettungsdienst locker durchführbar. Es geht mir hier nicht um NIV bei COPD Patienten oder allg. insuf. Atempumpe. Aber sonst nicht zu oxygenierende Patienten im Lungenödem stabilisieren sich auch ohne Diurese alleine durch CPAP mit entsprechenden FiO2.
Patienten, die es bis auf unsere ICU im Lungenödem ohne intubation geschafft haben – müssen in den seltensten Fällen dann noch intubiert werden. Und da die Notärzte von unseren nichtinvasiven Möglichkeiten wissen, ist der Griff zum Tubus natürlich Situationsabhängig eher langsam. Dafür wird immer öfter Masken-CPAP eingesetzt.

NIV wäre technisch sogar einfacher umsetzbar – haben lange eine rein volumengesteuerte Luftpumpe dafür eingestzt (PLV 100). Das kann jeder Oxylog. Jedoch gehören dazu sicher gerade beim Transport mit all seinen Widrigkeiten ein rasch tolerierender Patient und ein erfahrenes Behandlungsteam.

Vorteil liegt auf der Hand - kein Beatmungsbett - kürzere Verweildauer auf einer ICU wenn nicht sogar Stabilisierung auf den Weg in die Klinik durch parallele Therapie, so das man kein Intensivbett mehr braucht. Gerade beim Lungenödem in der innerklinischen Aufnahme Situation öfter gesehen.

Die Annahme eine Intubation wäre suffizienter, kann man eigentlich nur ohne Erfahrung mit Masken CPAP aussprechen.

Kosten bei Vorhandensein eines Oxylog 3000/2000 sind ja nicht der rede wert. Nutzen dafür 1x CPAP Masken mit einfachen Gummihaltebändchen. Tauschen dann bei Aufnahme einfach aus, Maske bleibt am Patienten, RD bekommt eine Frische und Haltebändchen in die Hand gedrückt. Also am Oxylog 3000 CPAP mit etwas ASB im ein paar Euro Bereich. Könnte mir vorstellen die Intubation ist teurer. Besonders in der weiteren Versorgung ;-)

Tschau
Dirk Jahnke


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