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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Objektivität bei sich selbst und Angehörigen?
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BeitragVerfasst: 13.11.05, 19:54 
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Registriert: 25.03.05, 17:25
Beiträge: 1338
Wohnort: Saarland
Hallo...

im Job hat man mit Krankheit/Notfällen zu tun... und zuhause?

Könnt Ihr objektiv sein?

Ich musste mir zB die Symptome meines Kindes immer bei "Fremden" vorstellen, erst dann konnte ich objektiv reagieren.

Könnt Ihr Euch selber ernst nehmen bei Erkrankungen, oder spielt Ihr auch eher alles herunter?

Susanne


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:06 
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
hallo Susanne,
bei mir passiert das Gegenteil.... ich bin was meine Frau betrifft total ängstlich und reagiere oft übertrieben, mache mir zu viel Sorgen. Denke viel zu viel...
Bei mir hingegen *schulterzuck*...
So oder so ist es ungünstig.....


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:11 
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Registriert: 02.03.05, 19:56
Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Ich bei mir selber eher herrunter spielen, bei allen anderen Familienangehörigen, und wir sind eine große Familie (4 Geschwister meiner Frau mit Kindern und Kindeskindern) und wir selbst haben auch zwei Töchtern und zwei Enkel + Schwiegermama, Freund und Bekannnte in der Nachbarschaft ( alles in einer Straße - max 100 m weit weg)
bei denen allen bin ich sehr objektiv und eher übervorsichtig, wenn ich mir nicht ganz sicher bin.
Hab die Kollegen vom hiesigen RD schon mehrfach bemühen müssen, aber immer ohne schlechtes Gewissen und meist hat meine Arbeitsdiagnose gestimmt.

Wie gesagt, mir selbst gegenüber bin ich da sorgloser und verschweige auch mal Beschwerden gegenüber der Familie.

asb-michel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:16 
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DMF-Moderator

Registriert: 12.02.05, 13:28
Beiträge: 716
Hallo,

bei mir kommt es darauf an, was für Symptome ich habe. Bin ich bei einer Erkältung total abgeschlagen und habe starken Husten und/oder Schnupfen, nehme ich eine Auszeit (schon meinen Kollegen und den Patienten zuliebe).
Bei "leichten" Rückenschmerzen gehe ich meistens arbeiten. :o
Sind Familenmitglieder betroffen, mutiere ich oft zur "Überschwester". :oops:
Es ist eben nicht so einfach, den richtigen Weg zu finden.

Liebe Grüsse

Inge 8)

_________________
Liebe Grüße

Inge Becker
DMF-Moderatorin


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:33 
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Registriert: 25.03.05, 17:25
Beiträge: 1338
Wohnort: Saarland
In meinem Umfeld hab ich das mittlerweile ganz gut unter Kontrolle.

Nur bei mir selber.... ich ignoriere so lange bis der NA kommt :-)
Und den muss dann ein anderer rufen, weil ich das niemals tun würde.

Meine Lieben sagen immer, mich findet man irgendwann tot in einer Ecke - vom vielen Ignorieren :-)

Susanne


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 21:23 
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Registriert: 02.03.05, 19:56
Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Ich glaube dieses Verhalten ist sehr verbreitet unter den RD´lern .
Ein Kollege hat dies auch so gehandhabt und am 6.8.2005 bekamen wir dann die Nachricht von seinem Tod.
Einer unserer NÄ wird dasselbe Schicksal erleiden, weil er dringende Bypass-OP mit wilder Konstanz ablehnt.
Wir alle hoffen, dass wir nicht Dienst haben, wenn es ihn dann einmal ereilt.
Klingt makaber , ist aber so.

Im häuslichen Bereich ist er das krasse Gegenteil und ruft den RD wegen Freunden und Bekannte sehr gezielt an.

Wie sagte mal ein Mediziner:
"Med. Personal und Ärzte sind die schlimmsten PAt., die man sich vorstellen kann. Sie wissen alles besser und wollen sich eigentlich auch gar nicht behandeln lassen."

Ich denke, dies trifft den Kern.

Hut Nacht miteinander.

asb-michel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 14.11.05, 11:47 
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Registriert: 31.10.05, 13:54
Beiträge: 169
Wohnort: Land Brandenburg
SusanneG hat geschrieben:
Hallo...

im Job hat man mit Krankheit/Notfällen zu tun... und zuhause?

Könnt Ihr objektiv sein?

Ich musste mir zB die Symptome meines Kindes immer bei "Fremden" vorstellen, erst dann konnte ich objektiv reagieren.

Könnt Ihr Euch selber ernst nehmen bei Erkrankungen, oder spielt Ihr auch eher alles herunter?

Susanne


Hallo, OBJEKTIV ? Gute Frage, aber ich bin da schon sehr konsequent- vielleicht, weil ich vor vielen Jahren mal schwer krank war ( da noch nicht im RD ). Ich nutze wirklich die guten Kontakte für meine Familie und Freunde und Bekannte wenn es um gute ärztliche Betreuung/Untersuchungen / Behandlung geht. Natürlich gibt es auch die " Krankenhausflur-Behandlung" mal - gehst zur Rettungsstelle und nennst deine Zipperlein - eine Pille findet sich dort dann immer :-). Aber insgesamt nutze ich wirklich die Verbindungen, die mir mein Beruf als RA bietet- und ich denke, es ist auch ok !
Ein Kollege mit starker Erkältung gehört nicht auf den RTW / NEF - zu seinem Wohl, zum Wohl der Patienten und Kollegen !!
So sehe ich das, schöne Grüße und eine schöne Woche
Glaxina


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