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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Menschlichkeit
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 Betreff des Beitrags: Menschlichkeit
BeitragVerfasst: 11.11.05, 22:01 
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Registriert: 11.11.05, 21:04
Beiträge: 2
Wohnort: Rhein - Neckar
Ich bin hier immer nur stiller Leser. Mir ist aber letzten etwas passiert, was mich sehr nachdenklich stimmt.

Kurze Vorgeschichte:
Schwiegervater, z.n. Sturz vor 7 Jahren, inkompletter Querschnitt, monatelage Klinik, mittlerweile mit eisernem Willen wieder so weit, mit Rollator und Gehstützen kleinere Distanzen zu laufen. Zwar eingeschränkt, aber mit viel Lebensfreude ausgestattet.
Vor 7 Wochen erneuter Sturz, 2 SDH , Neurochirugie ( in die er noch gelaufen ist!!!), 8 Tage später Entlassung mit falscher Medikation als Pflegefall ?! Dann eine Woche zu hause im Bett. Langsame Rekonvaleszensphase. Vielleicht auch noch wenig getrunken.
Samstag Nacht, Kollaps.
Im Schlafzimmer typische Pflegeutensilien: Toilettenstuhl, Trinkbecher. NA, RD die im Zimmer stehen und fragen: Warum haben sie uns überhaupt noch gerufen.
Als ich die Situation erklären möchte, hört mir niemand zu, jeder ist nur genervt denn es ist schon 23.00 Uhr ( Pizzazeit?). Sehr forsche und unverschämte Bemerkungen folgen.
Es ist niemand in der Lage mir zu helfen, meine Schwiegervater vom Toilettenstuhl zu heben.Widerwillige Fahrt ins Krankenhaus, wo es ihm nach einer Infusion ein wenig besser geht.

Ich habe lange Zeit selbst in einem Krankenhaus der "Maximalversorgung" gearbeitet.
Darunter jahrelang in einer Notaufnahme. Ich habe viele Sanis kommen und gehen sehen, auch viele NÄ. Aber so etwas ist mir in meinem Leben noch nicht passiert.Wo bleibt da die Menschlichkeit???
Man muß sich doch einmal überlegen, daß man jederzeit in die selbe Situation mit seinen Angehörigen kommen könnte. Man muß ja nicht gleich Schwester Stefanie spielen, aber man sollte doch schon in einem solchen Beruf noch ein klein wenig Gefühl haben.Ich habe viel Verständnis für zu lange Arbeitszeiten, zu wenig Geld, .....( Die und das hatte ich aber auch immer).
Aber das man so mit Patienten und Angehörige umgeht, das kann ich nicht verstehen.
Es wäre nett, wenn mich jemand aufklären würde, warum das so ist.


Ach ja, das Ende der Geschichte: Im Krankenhaus das selbe Spielchen, was soll der noch hier? ( Er hatte aber 1 Woche vor seinem erneuten Sturz noch Holz für uns gehackt!) Basistherapie, Mittwoch Schlaganfall, Samstag tot.


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BeitragVerfasst: 11.11.05, 22:24 
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Registriert: 25.03.05, 17:25
Beiträge: 1338
Wohnort: Saarland
Hallo Diana,

das ist eine ganz schlimme Erfahrung gewesen und das Verhalten des RD-Personals hat es auch nicht leichter gemacht.

Man steckt halt nicht drin... vielleicht war es der zigste Einsatz, vielleicht private Probleme und deshalb einfach nur schlechte Laune?
Keine Entschuldigung, aber vielleicht eine Erklärung.

Manchmal sind wir (und ich schließ mich als Krankenschwester mit ein) uns nicht bewusst, dass eine alltägliche Situation, eine Routinesituation,für die Patienten und Angehörigen lebensverändernd sein können! Dass sie diese Situation nie vergessen werden....

So bin ich für den RA, der mich auf der Stroke Unit abgeliefert hat nur ein Fall von vielen, aber ich werde nie vergessen wie sehr er sich in dieser Sch****-Situation um mich bemüht hat.

Vielleicht sollte man sich das noch mal in unserem Job bewusst machen.
Zum Mosern, Dampf ablassen, lästern (was auch mal sein muss!) ist immer noch auf der Wache Zeit oder in der Teeküche.
Aber nicht beim Patienten oder den Angehörigen.

Susanne


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BeitragVerfasst: 12.11.05, 10:35 
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
Hallo Diana,
so ein Verhalten empfinde ich als beschämend und ich kann mich für meine Kollegen unbekannterweise nur entschuldigen. Viele Rettungsdienstler sehen sich nur allzuoft in der Position als Richter über den Sinn weiterführender Therapie.
Ich wünsche dir ganu viel Kraft für dich und deinen Mann um diesen Verlust zu verarbeiten. Das Verhalten der Kollegen war sicher mangelhaft. Denn selbst wenn objektiv der RD fehl am Platze, sollte man sobalt man vor Ort ist alle Energie in die Versorgung des Patienten und der Angehörigen stecken un dnicht in seinen Unmut.


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BeitragVerfasst: 12.11.05, 10:48 
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Registriert: 13.04.05, 08:34
Beiträge: 111
Leider mußte ich mit einem NA auch schon schlechte Erfahrungen machen. Mein Opa, 82, schwer krank, zu Hause gepflegt. Wir wußten, dass er streben wird. Sein Zustand verschlechterte sich über Nacht dramatisch. Die Oma rief erst 112, dann mich (wohne im Nachbarhaus). Der NA sieht die Situation sprach mich harsch an, ich solle ihm jetzt konkret sagen, wie sich sein Zustand von gestern auf jetzt verändert habe. Ich antwortet, dass er nicht ansprechbar ist. Daraufhin brüllte er meinen Opa an, der irgendwie verwirrt doch reagierte. Seine Antwort: "Der reagiert doch!" Sie nahmen ihn mit. Nach einer Infusion und Sauerstoffgabe ging ihm es dann etwas besser. Er kam nach Hause und bei einer erneuteten Verschlechterung seines Zustandes ließen wir ihn ruhig zu Hause sterben. Ich will damit sagen, dass es ganz schrecklich ist, wenn ein Mensch, mit dem man 60 Jahre zusammen lebt dann wirklich geht, obwohl man sich schon ganz intensiv mit dem Thema beschäftigt hat.
Nur ein NA, RA od. RS, der auch Nachts um 3Uhr noch Verständnis für die Ängste seiner Patienten und Angehörigen aufbringt, ist richtig in diesem Beruf!!! Ihr seit Profis, handelt so!! Wir sind auch Profis nur in anderen Bereichen und ihr verlangt auch, dass wir unseren Job richtig machen!


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BeitragVerfasst: 12.11.05, 22:37 
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Registriert: 02.03.05, 19:56
Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Leider kommt es immer wieder vor, dass das RD-Team incl NA solch einé Reaktion an den Tag legt. ich kenne dies vom Hören -sagen.
Ich finde, dass dies nicht korrekt ist, wenn man es mal sehr"höflich ausdrücken möchte".
Ich persönlich empfind eein solches Verhalten "unentschuldbar" und würde mich, als Pat. bei den Vorgesetzten massiv beschweren.
Egal ob es 0:20 und 3:40 ist - es ist die Aufgabe des RD einen Pat. korrekt und fachlich zu behandeln. Jegliche Kommentare haben die Kollegen dabei zu unterlassen und ihren Frust über den x-ten Einsatz in dieser NAcht für sich zu behalten.

ES IST IHR JOB UND FÜR DEN WERDEN SIE BEZAHLT!!! und dies gar nicht so schlecht!

Wer dies vergisst und seinen Unmut am Pat. od. deren Angehörigen ablasst, der sollte und muss einfach "Bestraft" werden - mit "ABMAHNUNG" , weil er meiner Meinung nach diesem Beruf nicht gerecht wird oder"ungeeignet ist"- auch wenn er eine entsprechende "Ausbildung hat".

Ich kenne und habe , leider Gottes auch Kollegen, die mit den Augen rollen, wenn nach 22 uhr ein Alarm eingeht und sie "ihren dicken A..., aus dem Sofa heben müssen."
Die betreffenden Kollegen sind in der Regel 20 Jahre jünger als ich - also um die 30 - und haben ein Lebendgewicht von fast 150 kg !!- wielange sie den Job noch machen könnenist fraglich und warum sie ihn überhaupt ergriffen haben , versteh ich nicht

Egal, um auf die Frage zurück zu kommen.

Ich würde mich über diese herzlosen kollegen des RD offiziell beschweren.
Es kann nich sein, dass man als PAt. oder Angehöriger sooo behandelt wird .

Entschuldigen will ich mich für DIESE Kollegn nicht, denn ich habe kein Verständis für deren Handlungsweise.


asb-michel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 14:55 
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Beiträge: 2
Wohnort: Rhein - Neckar
Danke für die Antworten.
Ich habe das Gefühl, das ich mit meiner Ansicht, doch nicht so alleine bin.
Es soll nicht so rüberkommen, das der Rettungsdienst immer nur kein Gefühl an den Tag legt, sondern, das man manchmal erst in sich gehen sollte. Und sich immer dabei vor Augen führen sollte, einmal selbst an der Stelle zu stehen.....
:wink:
Lieber ASBMichel:
Beschweren bringt eingentlich gar nix.Habe ich schon versucht. Interessiert niemanden.
Jeder macht nur seine JOB.
Und das Leben geht weiter.... wie auch immer.


LIebe Grüße Diana
PS: Ich muß ASB M. beipflichen: Es lesen viele den Beitrag, aber eine Meinung dazu haben wenige.....


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:05 
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Registriert: 22.06.05, 14:45
Beiträge: 110
Wohnort: Norddeutschland
So, ich habe diesen Artikel nun das erste Mal gesehen und beantworte ihn auch sogleich. Natürlich kann es nicht sein, wenn man vom RD oder KH-Personal (einschließlich der Ärzte) so behandelt wird aber man darf so etwas auch nicht gleich pauschalisieren.

Aus persönlicher Sicht kann ich folgendes Beispiel geben.


Mittwoch: Ohr- und Kopfschmerzen, Schluckbeschwerden.
Donnerstag: Zum Hausarzt. Schreibt mich für Mi & Do. krank und gibt mir etwas gegen Grippe.
Freitag wieder zum Arzt, selbe Prozedur.
Samstag/Sonntag 41°C Fieber
Montag wieder zum Arzt - Blutentnahme inkl Antibiotika

Dienstag: Telefonanruf - Zitat: "Bis auf sehr stark erhöhte Entzündungswerte fehlt Ihnen nichts. Sie haben von uns ja schon gestern das Antibiotika bekommen. Das nehmen Sie die nächsten 2 Wochen und wenn sich bis dahin nichts ändern sollte, kommen Sie noch einmal vorbei." Direkt danach aufgelegt!
Ein Kollege hat mich dann noch am selben Abend zur Notfallpraxis gefahren, da ich die Kopfschmerzen nicht mehr aushalten konnte. Hat mir Tramadol und eine Überweisung an eine Neurologin verschrieben/geschrieben.

Mittwoch. Morgens zur Neurologin, kleines Gespräch. Hab ihr meine CT Aufnahmen von vor zwei Jahren gezeigt (schwere Gehirnerschütterung) inkl. der Geschichte, dass ich vor 7 Jahren einen VA auf Meningitis hatte. Daraufhin wurde ein EEG gemacht und direkt danach wurde ich sofort in die Klinik Abteilung Neurologie geschickt - VA auf Meningitis inkl. Tumor. Total aufgelöst bin ich dann im Krankenhaus angekommen. Musste dann erst einmal 4 Stunden in der Aufnahme warten. Dann war ich irgendwann auf der Neurologie und es wurde mal wieder eine Lumbalpunktion gemacht (wie vor 7 Jahren) Da es damals noch ziemlich starke Schmerzen waren (15 Jahre alt) habe ich mich natürlich total verkrampft und war nur ein Haufen dreck auf einem Bett. "Stellen Sie sich nicht so an, das kann ja gar nicht weh tun!"

Donnerstag Morgen: Querschnittsgelähmt aufgwacht!. Ich muss sagen das es echt ein prickelndes Gefühl ist. Mein Zimmernachbar klingelt wie ein Verrückter. Schwester kommt rein und wir versuchen ihr klar zu machen, dass ich weder meine Beine bewegen noch spüren kann. 5 Minuten später kommt sie mit einem Rollstuhl an und sagt mir das in ca. 2-3 Stunden der Arzt mal vorbei schauen würde und ich mal ruhig bleiben soll. Fünf Stunden später ist der Arzt da und kann sich nicht erklären was passiert ist.

Nun vergehent ca. eine Woche im Krankenhaus und mein Vater, der meine Mutter schon an Krebs verloren hat, sieht im "amateuren" Krankheitsbild schon Parallelen - die Ärzte auch! Übrigens nach drei Tagen konnte ich dann wieder meine Beine spüren aber immer noch nicht gehen.

Nun zu meinen Erkrankungen die ich haben sollte.
Der ein Tag oder andere Tag ist es ein VA auf Hepatitis, AIDS, Meningitis, Hirntumor, Krebs, Alkoholismus, zu hoher Drogenkonsum oder irgendwelchen Fehlfunktionen vom Hirn.

In dieser einen Woche wurde ich nach Aussagen von Kollegen, Freunden und Zivis auf der Neurologie wie Dreck behandelt.

Dann kam eines Tages ein Arzt von der Inneren und sagte mir dann, dass es das pfeiferische Drüsenfieber sei und sie mich gleich auf die Innere Verlegen möchten. Dort haben sich alle um das Problem mit den Beinen und der noch anhaltenden Schmerzen gekümmert. Ich habe mich endlich einmal gut "aufgehoben" gefühlt und bin dann nach zwei weiteren Wochen entlassen worden.

Zu der drei Tage "Lähmung" kam es, da die Ärztin bei der Punktion Nerven und Muskeln mit der Nadel gereizt hatte und durch meine schon vorhandene Anspanunng/Angst vor den schon bekannten Schmerzen. Dazu kam noch, dass ich auf das vom Hausarzt einzunehmende Antibiotika allergisch reagiert hatte.


Hierzu muss ich sagen dass ich sicherlich kein leichter Pat. auf der Neurologie war! Dies lag auch sicherlich am "Der-wird-nicht-für-voll-genommen" Gefühl und an der Erkenntnis, das keiner weiss, was der Pat. für eine Krankheit hat.


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BeitragVerfasst: 13.11.05, 20:38 
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DMF-Moderator

Registriert: 30.01.05, 10:41
Beiträge: 983
Hallo Diana !

Also als erstes möchte ich Ihnen mein Mitgefühl aussprechen.

Ich kann die Situation vor Ort nach empfinden. Die Details des Krankheitsverlaufes sind zwar nicht angegeben, aber die grobe Umrisse zeichnen ein klares Bild.

Das Verhalten des Teams ist für mich durchaus nachvollziehbar, aber nicht entschuldbar.

Es gibt immer wieder Frusterlebnisse im Notarzdienst, der fünfte Einsatz am Tag ins Altenwohnheim, weil der Hausarzt nicht kommt und eigentlich auch nicht wirklich ein Notfall vorliegt. Trotz allem kann man seinen Frust nicht auf Patienten und Angehörigen abladen.

Beschwerden werden nicht viel bringen, weil die Notfallmedizin für die Kliniker kaum einen Stellenwert hat, wenn überhaupt hilft vielleicht ein direkter Brief mit höflicher aber kritischer Schilderung an den Notarzt, um ihm/ihr zu zeigen, wie das Auftreten war.

mit freundlichen Grüßen

Erbschwendtner

_________________
Dr.Ch. Erbschwendtner
Internist, LNA
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 14.11.05, 12:42 
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Interessierter

Registriert: 13.11.05, 10:54
Beiträge: 10
Wohnort: Kreis GG
Hallo Diana,

leider habe ich schon öfters von solcher Unmenschlichkeit gehört. Gerade im Rettungsdienst.

Herr Dr. Ch. Erbschwendtner schreibt ja, dass dieses Verhalten nachvollziehbar, jedoch nicht entschuldbar ist. Mein Mann ist ebenfalls RA und so manchmal - gerade wenn er sich über einen Einsatz etwas geärgert hat, erzählt er mir davon. Oftmals sind auch Patienten sehr ungehalten dem RD gegenüber. Böse Worte sind da echt noch harmlos. Teilweise werden die Mitarbeiter vom RD auch richtig massiv angegriffen. ...Und dann kommt der RD zu einem Einsatz wie bei dir. Bitte nicht falsch verstehen!!! Dies soll keine Entschuldigung für das Fehlverhalten sein, aber auch die Mitarbeiter im RD sind nur Menschen.
Zum Glück hatte ich bisher noch keine schlechten Erfahrungen mit dem RD gemacht.
Der NA und das gesamte RD Team das zu meiner bewußtlosen Tochter (ÜberdosisTabletten) kam war einfach super. Ich wurde über alles informiert, miteinbezogen und zum Schluß sogar vom NA in den Arm genommen.

Ich wünsche dir alles alles Gute und nie wieder negative Erfahrung mit dem RD oder ähnliches.

LiebeGrüße
Mogeline


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BeitragVerfasst: 16.11.05, 10:05 
Hallo Forum,

ich habe eine Weile gezögert, das Folgende zu veröffentlichen, da es sehr persönlich ist.

Mein Vater wurde vom Rettungsdienst und Notarzt be- oder besser mißhandelt -sorry für die harten Worte.

Er ist 80, hat eine Alzheimererkrankung, konnte zu dieser Zeit aber noch gut denken und wußte, was er tat, hatte aber Wortfindungsstörungen, besonders bei Aufregung. Vermutlich als Nebenwirkung eines neuen Alzheimer-Medikamentes bekam er einen Zustand, der (im Nachhinein gesehen) wohl am ehesten einer Panikattacke, evtl. mit Hyperventilation, entsprach. Starkes Zittern, stärkste Unruhe, Blässe und Schwächegefühl in den Beinen, er hatte das Gefühl, sie "klappen weg". Keinerlei Schmerzen oder Atemnot. Er war ganz normal ansprechbar und konnte seine Beschwerden selbst schildern.

Um 22 Uhr rief meine Mutter den RD, wobei die Beschwerden bis zu deren Eintreffen schon fast abgeklungen waren (noch leichtes Zittern der Hände).

Die zwei RA/RS kamen ins Schlafzimmer, wo mein Vater angezogen auf dem Bett saß. Das Schlafzimmer ist geräumig, das Bett von 3 Seiten sehr gut zugänglich. Die RA nötigten meinen Vater, sich auf den (Parkett-)boden vor dem Bett zu legen, wo sie RR und Blutzucker bestimmten und ein Monitoring anlegten. War alles normal. Ein Zugang wurde nicht gelegt.
Dann forderten sie den NA nach und mein Vater (der sich gerne hinsetzen wollte) mußte auf dem harten Boden liegenbleiben. Der NA fragte lediglich meine Mutter aus, nahm keinerlei Untersuchungen vor und ordnete den Transport in die Klinik an. Als Verdachtsdiagnosen hatte er auf das Protokoll

- V.a. Herzinfarkt
- V.a. Apoplex
- Verwirrtheitszustand bei M.Alzheimer
- psychischer Ausnahmezustand

geschrieben.

Mein Vater (70 kg/182 cm/geräumiges Treppenhaus) sollte daraufhin selbst vom ersten Stock, aus dem Haus und 50 m zum RTW laufen. Tat er auch, hatte durch die Aufregung aber starken Harndrang und wollte noch die Toilette (in die locker 3 Leute passen) direkt vor dem Schlafzimmer aufsuchen. Dies wurde ihm vehement verwehrt, woraufhin er wütend protestierte, sich auf die Treppe setze und erst mit viel Zureden durch meine Mutter dann hinunterlief. Dort ist noch eine Toilette, auch hier wurde ihm verweigert, sie aufzusuchen. Im RTW bekam er auch keine Ente. Der NA war mittlerweile zum Folgeeinsatz abgerückt.

Nach 20 min Fahrt (mit Signal...) durfte mein Vater in der Krankenanfahrt dann in Begleitung der RA aufs Klo laufen. Er war nicht mehr in der Lage (es half ihm auch keiner), seinen Gürtel und die Hose schnell genug zu öffen und er nässte vor der Toilette stehend komplett ein. In diesem Zustand wurde er (zu Fuß) in die Notaufnahme gebracht. Das Einnässen zog mehrere neurologische Untersuchungen einschließl. MRT und EEG nach sich, da die weiterbehandelnden Ärzte daraus einen "Z.n. Krampfanfall" machten.

Für meinen Vater war dies wohl das demütigenste und erniedrigendste Erlebnis seines ganzen Lebens. Er ist selbst Arzt, Hochschullehrer und war genau an dieser Uni-Klinik jahrelang der ärztliche Leiter der Krankenpflegeschule, weswegen ihn viele der Ärzte und Schwestern dort kennen. Für meinen Vater ist es eine absolute Horrorvorstellung, jemals wieder vom RD versorgt zu werden und er hat meiner Mutter verboten, diesen zu rufen.

Der Notarzt hat eine Rechnung von über 500 € gestellt. Er war exakt 21 min vor Ort von der 4 bis zum Folgeeinsatz. Die Rechnung enthielt

- Fremdanamnese
- 12-Kanal-EKG
- Ganzkörperstatus
- ausführlicher neuologischer Status
- psychiatrische Notfallbehandlung mit ausführlichem therapeutischen Gespräch
- Infusion und Injektion von Valium
- Dopplersonographie peripherer Gefäße
- 30 min Verweilen ohne Erbringen einer ärztlichen Leistung
- ausführlicher Befundbericht

und mehrere weitere Posten, natürlich alles mit völlig überhöhtem. 3,5-fachem Satz abgerechnet. Der NA hatte seine Kopie des Protokolls bereits vor Ort mitgenommen und darauf Befunde und Therapie nachgetragen, die er nie gemacht hat. Er hat sich ...milde ausgedrückt... auch mir gegenüber extrem unverschämt verhalten. Z.B. in süffisantester Weise die Vollmacht meines Vaters, mit der ich Unterlagen von ihm anfordern und die Rechnung prüfen sollte, als ungültig erklärt, da mein Vater nicht zurechnungsfähig sei.

Ich habe den NA-Kollegen (niedergelassener Arzt ohne Facharzt) bei der Ärztekammer wegen Abrechnungsbetrug anzeigt. Er hat keine standesrechtlichen Konsequenzen bekommen, die Rechnung aber auf 200 € reduziert. Auf eine strafrechtliche Verfolgung habe ich verzichtet, da sonst meine Eltern als Zeugen hätten aussagen müssen und dies eine zu große Belastung geworden wäre. Habe mir lange überlegt, auch mit den zwei RA zu sprechen, was da eigentlich abging, habe es dann aber gelassen.

Ich lasse jeden Patienten, der Wasser lassen muß, auf die Toilette, oder wenn das nicht geht, bekommt er Ente oder Steckbecken, auch außerhalb des RTW am Einsatzort. Ich bin immer noch fassungslos über das Geschehene. Zu der "ärztlichen Behandlung", alleine schon zur Tatsache, daß man bei den obigen Verdachtsdiagnosen einen Patienten herumlaufen lässt und ohne ärztliche Begleitung im RTW transportiert, fehlen mir einfach die Worte !!!

Gruß von doc-in-not :


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BeitragVerfasst: 16.11.05, 11:42 
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Beiträge: 111
Es ist sicher nach Jahren und viel Erfahrung im Rettungsdienst nicht immer leicht (andere habens aber auch nicht einfach!!) Man sollte sich aber immer bewusst sein, dass man in der Regel zu Pat. gerufen wird, die sich in physischen oder psychischen Ausnahmesituationen befinden und man selbst oder als Angehöriger völlig überfordert ist und Hilfe braucht, auch wenn es für euch der 4. "Schnulli-Einsatz" in der Nacht ist. In diesem Zustand schlecht oder grad nach Laune behandelt zu werden ist unheimlich erniedrigend. Ich will nicht alle "über einen Kamm" scheeren, ich habe sehr viel Achtung vor eurem Beruf!!


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BeitragVerfasst: 16.11.05, 14:21 
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Beiträge: 677
Hallo liebe Leser,

zu Recht wird sich über derart mangelhafte Versorgung und menschlich-moralische Entgleisung empört.
In der momentanen Situation als Patient oder Angehöriger besteht wahrscheinlich bei den meisten Betroffenen eine Hilflosigkeit, denn wer bringt schon soviel Kraft oder Kaltschnäuzigkeit auf während eines Notfalls über rechtliche Folgen oder moralische Ansprüche zu streiten. Ich denke jedoch, dass man grundsätzlich nicht wehrlos ist.
Gibt es denn in den Krankenhäusern kein Qualitätsmanagement? Was ist mit der Arzthaftung? Führt eine einfache Beschwerde nicht evtl. dazu, dass zumindest intern mit dem Rettungsteam über bessere Möglichkeiten gesprochen wird.
Wenn immer alles aus dem Gefühl der Machtlosigkeit schon hingenommen wird, besteht ja überhaupt kein Anlass zur Veränderung, da den weisungsbefugten Stellen/Personen kein Fehlverhalten bekannt wird.
Ich musste leider schon zahlreiche völlig überflüssige körperliche Misshandlungen durch falsche Diagnostik, absichtliche Brutalität, Nachlässigkeit und unterlassene Hilfeleistung durch Ärzte bis hin zu mehr oder weniger schlimmen Gemeinheiten und Grausamkeiten durch Pflegepersonal selbst erleben oder mit ansehen.
Einmal entschlossen, dass nicht mehr hinzunehmen, habe ich einen Arzthaftungsprozess gewonnen, mit der Folge, dass mir Schadensersatz und Schmerzensgeld gezahlt wurde. Eine Entschuldigung kam jedoch nie, sondern die Arroganz, dass mir Dankbarkeit abverlangt wurde, dass ich letztlich doch nicht gestorbenen bin. Der Dank gebührte (und tut es noch heute) einem zufällig vorbeischauenden Arzt, der dienstfrei hatte und sich nur Sorgen um mich gemacht hatte!
Der verantwortliche Arzt war schon sehr kurze Zeit später nicht mehr in diesem Krankenhaus tätig. Zufall? Ich hoffe, dass nach mir vielen Frauen Schmerzen und Elend erspart geblieben sind.
Ich habe auch erlebt, dass in einem christlichen Krankenhaus eine alte gebrechliche Frau nicht mehr mit Essen versorgt wurde. Die vor der armen Frau ausgesprochene Begründung hieß:" Das können wir uns sparen, die macht sowieso nicht mehr lange."
Eine Patienten, die sich aus dem Bett rappeln konnte, hat der Pflegekraft eine Ohrfeige erteilt. Nicht mein Stil, aber absolut passend. Wir Mitpatienten haben sie gefüttert, leider ist sie dann doch in ein Sterbezimmer gebracht worden, wo sie dann verstarb. Ich wollte als damals Minderjährige meine sofortige Entlassung erzwingen und wurde als agressive Patientin an Armen und Beinen fixiert. Einnässen war noch die am leichtesten zu ertragene Peinlichkeit.
Es hat lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich unbedingt meinen Mund aufmachen muss, d.h. meine Feder spitzen muss, um wenigstens für mich, vielleicht auch für andere, eine Veränderung zu erreichen.
O.K., selbst respektable Persönlichkeiten können zum Opfer gemacht werden, aber niemand braucht dieses stillschweigend ertragen.
Mit meinem Statement möchte ich nicht unmäßige Patientenforderungen unterstützen oder notorische Nörgler ermutigen, sondern zu ein wenig mehr Mut aufrufen angemessen tätig zu werden, statt sich "nur" in einem Forum über eklatante Mißstände zu empören.
Wie heißt es so schön?: Von nischt kommt nischt!
LG
Gloria


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BeitragVerfasst: 16.11.05, 21:05 
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Hi!

Grundsätzlich ist zu sagen, dass das hier beschriebene Verhalten natürlich nciht entschuldbar ist.
Trotzdem ist dieses Verhalten zumindest aus meiner Sicht eine Seltenheit und man sollte daraus auch keine Rückschlüsse auf den gesamten Rettungsdienst ziehen!!! Rettungsdienstmitarbeiter leben und arbeiten oft unter einem enormen Stress und können manche Einsätze gar nicht oder nur schwer verarbeiten - deshalb finde ich die Arbeit und auch ihre Menschlichkeit, die bei den Meisten nicht auf der Strecke geblieben ist, umso bewundenswerter.
An die Rettungsdienstmitarbeiter die sich genervt fühlen wenn sie Nachts "umsonst" geweckt wurden möchte ich folgendes loswerden:
Jeder Patient ruft den RD nicht aus Spaßsondern weil er sich unsicher ist und auch Angst hat - auch wenn der RD objektiv gesehen nicht nötig ist.
In solchen Fällen sollte der RD dies meiner Meinung als Kompliment und als eine Art von Dankeschön ansehen, denn diese Personen haben sich aus einer für sie misslichen Lage mit großem Vertrauen an den RD gewendet und das kann ich nur als Bestätigung der Arbeit des RD sehen.

In diesem Sinne möchte ich mich ausdrücklich bei allen Rettungsdienstmitarbeitern (RH,RS,RA, NA,....) und auch Ehrenamtlichen bedanken!!!

Ich habe bisher nur eine schlechte Erfahrung mit dem RD gemacht - ich habe mich damals sehr über das Verhalten der Mitarbeiter geärgert aber im Nachhinein habe ich mir auch vor Augen gehalten dass es diese Personen mit manchen Randbemerkungen die für einen Patienten vlt. beleidigend sind nicht persönlich meinen sondern sich die Mitarbeiter noch über einen letzten Einsatz ärgern in welchem die RD-Mitarbeiter vonPatienten heftigst beleidigt wurden.

Wie schon oft gesagt wurde sind RD-Mitarbeiter auch nur Menschen und daher ist es auch nur menschlich mal nicht immer "gut drauf" zu sein, wobei es da natürlich auch Grenzen gibt und @doc-in-not: Hier wurde eindeutig eine Grenze überschritten was man auch unter keinen Umständen rechtfertigen kann...

So, das musste ich einfach mal los werden nachdem das Bild des RD, hier wohl mit Recht, ziemlich schlecht gemalt wurde - wie gesagt sind diese völlig unentschuldbaren Ausrutscher wohl eher die Ausnahme.

Gruß,

David


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BeitragVerfasst: 16.11.05, 21:40 
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Beiträge: 1338
Wohnort: Saarland
Bin zwar nicht im RD, habe aber im Bereich der Stat. Aufnahme einer Kinderklinik auch mit Angehörigen zu tun.

Und Eltern in akuter Angst um ihr Kind können schon sehr.... sagen wir mal schwierig sein. Auch wenn sich für uns die "Bedrohung" in Grenzen hält, die Eltern sind Laien und haben Angst.
Aber die haben bei mir alle einen großen Bonus und da gehört schon viel dazu sich den zu verscherzen.

Will sagen... zu unseren Jobs wird keiner gezwungen!
Und eine gewisse Professionalität sollte man schon verlangen dürfen.

Nur weil mich ein Vater bespuckt und beschimpft hat, kann ich nicht die nächste Mutter abkanzeln, die die Tür reinkommt!
Für solche Sachen hat man das Team, dort sollte man sich darüber unterhalten können und mal Dampf ablassen.
Aber Patienten mit reinziehen - schlechter Stil!

Susanne

PS. Nicht zu unterschätzen: Ein Negativbeispiel spricht sich um einiges schneller rum als die vielen Einsätze, die einwandfrei verlaufen....


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BeitragVerfasst: 18.11.05, 14:13 
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Beiträge: 37
Hallo,

habe den Beitrag gerade gelesen und will auch meinen Senf dazu geben.

1. Es ist nicht zu entschuldigen, das sich die Kollegen so verhalten haben. Auch wenn ich in einen Wohnung komme, wo mir dann recht schnell kalr ist, das es sich um keinen Notfall handelt, werde ich dies die Angehörigen nicht spüren lassen.

Man darf nie vergessen, für uns ist es alltäglich (wir stehen auch auf der "richtigen" Seite), für die Angehörigen ist es eine Ausnahmesituation!

2. Ich muß aber auch zugeben, das auch ich schon manches Mal genervt war. Und das sind immer die gleichen Einsätze: Freitag oder Samstags Nacht, sturzbesoffen, vielleicht auch Drogen genommen und ganz stark. Wenn ich mich dann beschimpfen lassen muß, oder es versucht mich jemand anzugreifen, dann kann auch ich anders. Auch diese Situationen muß man sehen. Ich verstehe bis heute nicht, wie man sich so zulaufen lassen kann, das der RD kommen muß um einen ins KH zu bringen.
Genauso schön sind die, die uns rufen, uns dann beschimpfen, uns ewig aufhalten um dann abzuhauen, oder den Transport zu verweigern.

Also das sind Fälle, da werde auch ich ungehalten. Denn für solche Späßchen habe ich 1. keine Zeit und 2. bekomme ich dafür auch zuwenig Geld.

Nicht falsch verstehen. Alle die friedlich sind, oder wo man Verhalten mit der Situation erklären kann (Angehörigen geht manchmal alles nicht schnell genug, weil ihr einziger Gedanke ist, ganz schnell ins Krankenhaus, da wird ihm/ihr geholfen), bleibe ich ruhig. Ich erkläre alles was ich mache auch 2 oder 3 mal, wenn ich merke es bringt nichts, dann halte ich eher meinen Mund, als etwas Falsches in eine hitzigen Situation zu sagen.

Übrigens, kann jeder RA auch seinen NA in die Schranken weisen. Man sollte es nicht gerade vorm Pat. oder in großer Runde tun, aber man kann nach einem Einsatz durchaus mal agen, was einem nicht gepasst hat.

Nie vergessen: Wir haben es mit Menschen zu tun!!! Und wir sind auch nur Menschen!!!


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