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 Betreff des Beitrags: ... immer total fertig...
BeitragVerfasst: 26.10.05, 17:16 
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Registriert: 15.10.05, 10:04
Beiträge: 78
Hallo Profi´s!
ich bin seit 10 Jahren Zahnarzthelferin bei einem MKG Chirurgen! Wir behandeln oft sehr kranke Menschen, was wohl daran liegt, dass wir in einem Anbau eines KH niedergelassen sind. Mit kranken Patienten meine ich : KHK, Appoplex, HI, Diabetiker, Hypertoniker ect.pp.! Ich habe bereits an 5 intensiven (10 Std) Erste Hilfe Kursen teilgenommen, um mir in Notfallsituationen sicher zu sein! Aber jedesmal, wenn´s kritisch wird (kann auch z.B. ein Unfall mit Leicht-Verletzten zu sein) bin ich danach fix und foxi! Habe auch schon einige Situ´s "gemeistert" aber z.B. beim letzten Unfall, bei dem ich geholfen habe, bin ich nicht auf den Gedanken gekommen auf´s Schild zu gucken, an welcher Str. ich stehe... :? Oder meinen Perso rausholen ohne mega zu zittern... oder den Notfallkoffer zu holen... Weiss auch ganz genau, worauf es ankommt , wen ich anrufen muss, wen wie lagern usw und hab alles verstanden, aber eben manchmal hab ich nen kurzen, kleinen Black out...
Hab mich jetzt wieder zum Kurs angemeldet, weil ich denke, man kann ihn nicht oft genug machen...! Wäre für Tips und Kritik sehr dankbar! Liebe Grüße


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BeitragVerfasst: 26.10.05, 17:35 
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Registriert: 29.08.05, 09:30
Beiträge: 72
Hmm...vielleicht würde es dir helfen mal als 3ter Mann (Frau) auf einem Rettungswagen mitzufahren. Ich denke wenn deine Nervosität nicht aufgrund mangelden Fachwissens ist, liegt es vielleicht an der Routine.
Ich als Rettungsassistent komme auch bei seltenen, schweren Notfallsituationen in Stresssituationen. Ist aber denke ich normal, so lange man nicht handlungsunfähig wird.

Vielleicht ist das ja ein Ansatz, bevor du psychologiosche Hilfe in Anspruch nimmst.
Hängt halt von der Rettungsoganisation ab und von deiner Ausbildung.

Gruß
solutio


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BeitragVerfasst: 26.10.05, 18:02 
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Registriert: 15.10.05, 10:04
Beiträge: 78
Vielen Dank für die Antwort, solutio, obwohl ich eine LAIENFRAGE gestellt habe!

Sorry allen deswegen, wusste aber nicht ,wohin ich sonst hätte schreiben sollen! :?

Werd mich gleich morgen erkundigen!


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BeitragVerfasst: 26.10.05, 19:25 
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DMF-Moderator

Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Zitat:
Vielen Dank für die Antwort, solutio, obwohl ich eine LAIENFRAGE gestellt habe!
Sorry allen deswegen, wusste aber nicht ,wohin ich sonst hätte schreiben sollen!
Werd mich gleich morgen erkundigen!


Liebe Bibi,

so eng sehen wir das dann doch nicht. Und irgendwie sind wir ja auch Kollegen, oder?
Vielleicht hat ihr Arbeitgeber ja auch Interesse an einem erweiterten Notfalltraining speziell für Arztpraxen? Erfahrungsgemäß ist so ein Training sehr wertvoll für das gesamte Team.
Sie können mir auch gerne per PN oder Mail mitteilen, aus welcher Region Sie stammen, ich werde versuchen einen Kontakt herzustellen.

Alles Gute.

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 26.10.05, 21:56 
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Registriert: 22.06.05, 14:45
Beiträge: 110
Wohnort: Norddeutschland
Hallo erstmal :)

Ich weiß ja nicht ob sie es schon wussten aber...

...ich bin der gleichen Meinung wie solutio. Am besten mal bei einem Rettungsdienst in deiner Nähe nachfragen, ob du einmal als dritte mitfahren darfst. Die ersten paar Male werden noch ziemlich aufregend sein aber nach und nach wird sich das dann "hoffentlich auch in deinem Fall" ändern. Vielleicht mal Samstags auf einer 8 Std. Schicht mitfahren.

Wenn es dann evtl. klappen sollte, kannst du hier mal eine kleine Resonanz von deinem Tag abgeben.

Vleie Grüße ausm Norden :)
jaegi


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BeitragVerfasst: 27.10.05, 06:09 
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Registriert: 02.03.05, 19:56
Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Kann mich den Tips meiner Vor"schreiber" nur anschließen.
Bei uns ist es z.B. so geregelt, dass selbst Schwestern von den ITS und der Notaufnahme des KH ein einwöchiges RTW-Praktikum pro Jahr absolvieren, damit sie mal mit Notfällen vor Ort konfrontiert werden und im "Ernstfall" auch richtig reagieren können.
Ich selbst mache in der Praxis meines Zahnarztes einmal jährlich einen 3 Std. Lehrgang fürs Personal, in dem wir über mögliche Notfälle in einer solchen Praxis sprechen und die praktischen Übungen zur Reanimation trainieren. ( Ich mach das kostenlos für die Mädels in meiner Freizeit ) . Wir sind dann zu 7bent und haben auch viel Spaß.
Vielleicht ist es in eurer Praxis auch möglich, sich mit einer HO oder einem RA zu solchen "Veranstaltungen" zu verabreden. Kann ja jeder nur davon profitieren, selbst der niedergelassene Chirurg - oder ?

Die Nervosität oder die Black Outs sind meist ein Zeichen von fehlender Praxis und Routine und nicht von mangelder Kenntnis.
Also erstmal das Geld für einen neuen Lehrgang sparen und eher die Praxis suchen bei einer möglichen Rettungswache.

Viel Erfolg und wenn erfolgreich, bitte das Forum rüchinformieren, wäre sehr nett.
ggf. Eriks Vorschlag aufgreifen über PN.

asb-michel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 27.10.05, 07:34 
Hallo Bibi,

toll, daß Du Deine Verantwortung, gute Erste Hilfe zu leisten so ernst nimmst und aktiv so viel dafür tust !!! Ich wünschte mir, mehr Leute würden ab und zu Ihre Kurse auffrischen.

Die Vorschläge der Kollegen oben sind sehr gut und praktikabel, das würde ich machen. Es ist wirklich viel "Übungssache" und Gewohnheit dabei. Und ganz ehrlich, ich habe noch nie Ersthelfer gesehen, die total cool und souverän Erste Hilfe wie im Kurs geleistet haben. Die waren bis auf wenige Ausnahmen alle sehr aufgeregt. Ich habe den Eindruck, wenn mehrere Leute helfen, ist es für die jeweils einfacher.

Ich hab für mich noch einen "Trick", den Du leicht nachmachen kannst:

Ich stelle mir im Kopf Notfallsituationen vor (sowohl für den Notarztdienst, als auch für private Erste Hilfe). Ich stell mir z.B. vor, ich komm zu einem Auto-Unfall oder mein Nachbar klingelt Sturm, weil seine Mutter in Ohnmacht gefallen ist, oder bei einer Motorradausfahrt fliegt einer aus der Kurve... oder... oder... alles, was man sich so vorstellen kann, was passieren könnte.
Und dann spiel ich im Kopf durch, was ich machen würde. Also wie ich den Notfall am Telefon melde, wie ich Aufgaben an andere Helfer delegiere, den Patienten hinlege, wie ich mit ihm rede, ich lass da einen kleinen Film im Kopf ablaufen. Mit allen Kleinigkeiten, also z.B. wie ich die Kleidung aufknöpfe, wie ich eine Unterlage für den Kopf besorge, was ich zum Patienten sage, alles haarklein und in Bildern. Wenn man das öfters macht, läuft bei einem wirklichen Notfall genau dieser Film ganz von allein ab und man handelt fast automatisch, muß kaum mehr nachdenken und hat das Gefühl, man weiß genau, was zu tun ist.

Ansonsten kann ich Dich vieleicht noch damit trösten, daß ich selber (seit Jahren Notärztin) sehr viel aufgeregter und "zitteriger" bin, wenn ich privat Erste Hilfe leiste, als wenn ich das im Dienst im Team tue... :roll:

Ich wünsch Dir viel Erfolg bei Deinem nächsten Notfall !!!

Gruß von doc-in-not :wink:


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BeitragVerfasst: 27.10.05, 16:44 
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Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Zitat:
Ansonsten kann ich Dich vieleicht noch damit trösten, daß ich selber (seit Jahren Notärztin) sehr viel aufgeregter und "zitteriger" bin, wenn ich privat Erste Hilfe leiste, als wenn ich das im Dienst im Team tue...


Wer kennt das nicht, wir sind eben alle nur Menschen :-)

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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BeitragVerfasst: 28.10.05, 17:21 
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Registriert: 15.10.05, 10:04
Beiträge: 78
Vielen lieben Dank an Euch allen für die Antworten! Eine kleine Zwischenmeldung:

1. Hab ich einen Kurs für unsere Praxis angeleiert (Notarzt aus dem Haus) spezialisiert auf unseren "täglichen" Bedarf.

und 2. fahre ich gleich am Montag (hab frei) im Wagen mit! Berichte Euch dann, wie´s war! Bis dahin liebe Grüße und vleien Dank...die Bibi


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BeitragVerfasst: 28.10.05, 19:43 
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Registriert: 02.03.05, 19:56
Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Na also - geht doch vorwärts.
Viel Erfrolg!!!
asb-michel

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Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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BeitragVerfasst: 30.10.05, 21:59 
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Registriert: 18.02.05, 00:50
Beiträge: 28
Den Tip von doc-in-Not finde ich super, mache ich nämlich genauso. Einfach wenn man Zeit hat, mal so über bestimmte Dinge nachdenken: was würde ich eigentlich machen, wenn...?
Für viele Notfälle gibt es fertig ausgearbeitete Algorithmen, Stichwortlisten, die das richtige Vorgehen in einer Situation in der richtigen Reihenfolge aufzählen. Diese kenne ich mittlerweile ein- und auswendig und es hilft ungemein. Hier insbesondere Algorithmen zu Reanimation (BLS, ACLS), Trauma (ABCDE-Schema) u.a.

Meistereder
(RS,cand.med.)


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BeitragVerfasst: 01.11.05, 10:16 
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Registriert: 31.10.05, 13:54
Beiträge: 169
Wohnort: Land Brandenburg
Hallo, bin ja noch relativ neu hier und durchforste erstmal all die Fragen und Antworten.
Aber hier wurden tolle Tips gegeben ähnlich funktioniert das hier auch bei interessieretn Mitarbeiterinnen /Mitarbeiter aus dem KH, privaten Praxen usw. Schön ist es natürlich auch, wenn der Chef dafür Interesse zeigt im Sinne seiner Patienten:-)
Gruß Glaxina


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