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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Der Notfallkoffer - immer dabei
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Habt Ihr einen privaten Notfallkoffer immer dabei ?
Ja, halte ich für sinnvoll. 39%  39%  [ 12 ]
Hatte mal einen - habe ihn aber nie benötigt. 19%  19%  [ 6 ]
Habe keinen - will keinen außerdem kann ich Erste Hilfe. 42%  42%  [ 13 ]
Abstimmungen insgesamt : 31
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BeitragVerfasst: 13.02.06, 10:33 
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Hallo,

hatte nie einen privaten Notfallkoffer, halte dies auch nur bedingt für sinnvoll.
Die Anschaffungskosten sind mir einfach zu hoch. Wenn ich sagen wir mal, zweimal im Jahr, zu einem VU dazu komme, müssen halt die Basics mit meinen Händen zur Überbrückung ausreichen.
Da ich jetzt aber überedet wurde, bei uns im Dörfchen First Responder zu spielen, werde ich im Lauf der nächsten zwei Wochen, eine Notfalltasche bekommen, die außer mit Sauerluft und Drugs ausgerüstet ist, wie ein RTW-Notfallkoffer.
Diese Ausstattung finde ich sinnvoll, denn wenn schon, denn schon, d.h. wenn ich als FR irgendwo hinkomme und das mal 10-15 min dauern kann, bis der RTW da ist, will ich schon erweiterte Maßnahmen durchführen können.

Grüße,
Samuel

P.S.: Medis im Ausland: Richtet sich nach den Gesetztgebungen des jeweiligen Landes, so sind nach dt. Arzneimittelgesetz das Inverkehrbringen von ausländischen Arzneimitteln nicht gestattet, außerdem unterliegt der Vertrieb ausschließlich authorisierten Stellen (Apotheken...).
Beispiel aus der Praxis: Es gab vor Jahren, mal den AdrenalinMedihaler (oder so hieß das Ding, glaube ich???), also ein Adrenalin-Aerosol. Dieses ist aber wegen dem Treibgas (ich glaube Halon???) in .de nicht mehr zugelassen. Verschiedene NAs sind von dem Gedönse (genau wie ich) aber immer noch überzeugt, so das dieses aus .fr bezogen wird -> nicht zulässig und ein heißes Eisen...

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BeitragVerfasst: 13.02.06, 10:52 
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Beiträge: 86
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Lieber Kollege Michael Damm,

ich möchte dich nicht persönlich angreifen, aber ganz egal, was du für eine Qualifikation hast, halte ich ein ZVK-Set auf einem privatem Notfallkoffer absolut für überzogen.
Auch im Hinblick auf die Geographie halte ich es absolut für unsinnig, weil:
- Eine Rettungsassistent oder Paramedic (ja, ich kenne die Ausbildung und die amerkanische
Arbeitsweise live) ist meiner Meinung nach, i.d.R. nicht qualifiziert einen ZVK zu legen,
- Bei den Notärzten macht es viel aus, ob der ZVK in der Narkoseeinleitung bzw. auf der IPS gelegt wird, oder "Draußen"
- Draußen bekommen ich aus hygienischer Sicht, nie Solche Bedingungen, wie im KH
- Du meisten RAs/Paramedics dürften mit dem assistieren, wohl nicht routiniert genug sein, um einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten
- Aufgrund der anatomischen Gegebenheiten, wage ich zu behaupten, dass die V. subclavia wohl i.d.R. der günstigste Zugangsweg für einen Zentralen ist, doch die Gefahr einen Pneu zu stechen ist ja immer gegeben, und ein Patient der Volumen über eine zentr. Vene braucht (ZVKs sind meiner Meinung nach nie präklinisch bei reiner Katecholamingabe indiziert - halte ich für den größten Kappes), kann einen Pneu sicherlich nicht gebrauchen
- ZVKs sind nicht billig - für mich geht das Kosten-Nutzen-Verhätnis nicht auf
- Wenn ich ein ZVK-Set habe, brauche ich eine steriles Lochtuch, div. sterile Handschuhe (weil "one fits all" ist halt net...), braunes Desi. wäre von Vorteil, und, und und... Das braucht Platz und vermüllt mir meiner Meinung nach nur die "schwarze Schublade" (chrirurg Fach) im RTW
Das waren jetzt die Gründe, die ich "Kontra-ZVK" auf NOTFALLRETTUNGSMITTELN sehe, priv. sehe ich da gar keinen Sinn.
Vielleicht kannst du deine Qualifikation und Sicht mal schildern, warum man das braucht, ganz besonders bei der priv. Notfallausrüstung?
Wo in den USA ist es dem Paramedic gem. den Protocols erlaubt ZVKs zu legen?
Würde mich wirklich interessieren!

Über den Sinn und Unsinn von Promathazin kann man sich ja streiten - ich persönlich halte wenig davon.
Ich möchte jetzt hier nicht in so eine leidige NoKo-Diskussion verfallen, oder natürlich hast du das Recht im Rahmen der Verhältnismäßigkeit der Mittel und soweit beherrscht, Medikamente zu applizieren - auch wenn das so einige HiOrgs und einige Ärzte nicht so propagieren. Diese kann man aber getrost auf die Gesetzmäßigkeiten und die NoKo-Empfehlung hinweisen und da wäre ja auch nach der § 34(/§ 35) StGB, der rechtfertigende (/bzw. entschuldigende Notstand)....

Für was braucht man ein KOMPLETTES Set an Miller-Spateln? Ich möchte keinen Erw. mit Miller/Foregger intubieren und die anatmomischen Gegebenheiten lassen eine vierer Miller-Spatel wohl kaum zu, oder?
Hast du überhaupt die Erfahrung um
- mit Miller oder
- ein Neugeborene, eine Säugling oder ein Kleinkind
zu intubieren???

Hast du tatsächlich etCO2-Monitoring, aber keine SpO2, oder hab ich das überlesen/bzw. du nicht aufgeschrieben?
Wäre doch ziemlich unsinnig...

Was willst du bitte mit 10mg Vecuronium? nicht-depolarisierende MRs und 10 mg von dem Gedönse, najaaaaaa....

Wie gesagt, kein persönlicher Angriff - nur Interesse.
Vorrausblickend auf eine interessante Diskussion:
Viele Grüße an das Forum,
Samuel

P.S.: Ich wäre ganz dankbar wenn man hier auf Stichelein verzichten könnten und bei der deutschen Sprache bleiben könnten.
P.P.S.: Was sind "IJs"?

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BeitragVerfasst: 13.02.06, 12:19 
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Hallo werte Kolleginnen und Kollegen,

man oh man, teilweise wird mir ja schwindlig, wenn ich so lese, was einige so mitführen.
Es gibt Länder, da gibt es sowas nichtmal im Krankenhaus .....
Aber natürlich sollte jeder selber entscheiden, was er so mitführt.
Was habe ich im Auto ? Natürlich einen guten Verbandskasten . Bei Auslandsreisen mit dem Auto habe ich Ringerlösung dabei, aber weder Intubation noch irgendwelche Ampullen. Bei einer Einreise nach Polen wurde mir vor Jahren mal der Kofferraum kontrolliert, da waren die Infusionen -- es macht Stress zu erklären was es ist ( sprachlich sowieso ) , zum Glück stehen die Grenzer dicht an dicht und so konnte der deutsche Kollege den polnischen überzeugen..... also - Vorsicht mit Medikamenten meine ich mal . Was hier erlaubt ist muß im Gastland noch lange nicht sein.
Ich vertraue eigentlich hier im Lande dem rettungsdienst und sehe keine Veranlassung, einen
" RTW" mitführen zu müssen :-) !
Schöne Woche Glaxina


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 Betreff des Beitrags: Kirche im Dorf lassen
BeitragVerfasst: 13.02.06, 12:40 
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Beiträge: 23
Wohnort: München
Ich persönlich gehör auch zu den Kollegen die Equiptment privat an Bord haben. Da mehrere Kilometer Autobahn zwischen meinem Arbeitsplatz und meinem Heimat liegen hat sich solches als nützlich erwiesen. Dass man ab und zu mit 2 Verbandskästen nix anfangen kann musst ich auch feststellen also gabs nen kleinen Rucksack.

Beinhaltet nen Beatmungsbeutel samt Masken, RR,BZ,Infusionsmaterial, Stifnek, Guedel und Verbandsmaterial. Das reicht mir und zum überbrücken ist es absolut ausreichend.

Was haltet ihr von Angeboten wie bei Ebay - gefüllte Notfallrucksäcke. Sicher für den einen ist es die günstigere Variante seinen Notfallrucksack zu bekommen, der andere weiß zwar nicht was ein Laryngoskop ist, hat aber schon mal gesehen wie es benutzt wird.... OK, übertrieben...

Ich schreibe nebenher in einem anderen Forum. Auffällig dort: Extrem junge Kollegen (angefangen bei 15 bis oben offen) fragen an, was denn am besten in einen Rucksack muß.... Noch kein SanB /RDH aber hauptsache die Infusion und die Intubation muß komplett drauf sein.....

Ich gehör zu den Verfechtern - manchmal ist weniger mehr. Und bevor ich meinen Platz mit Zeugs vollstopfe was ich a) nicht nutzen darf und b)vielleicht gar nicht weiß wie es funktioniert... lass ich es lieber gleich weg... Privat bin ich eigentlich privat... Und ich denke vernünftige Erste Hilfe bringt uns oftmals weiter....

_________________
Es gibt Fachkundige und Menschen.....
Ich bin primär ein Mensch, der andere Menschen behandelt - Welcher Art gehörst Du an? Arbeitest Du mit Menschen oder Pateinten????


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BeitragVerfasst: 13.02.06, 15:30 
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Registriert: 31.10.05, 13:54
Beiträge: 169
Wohnort: Land Brandenburg
Hallo nochmal, will mich nicht aufdrängen - aber wenn ich privat etwas brauche - mal ehrlich - dann suche ich nicht bei eBay ! Es gibt auch ausserhalb vom " Diebstahl " Möglichkeit, an diese Sachen zu kommen - die man denkt zu benötigen !
Schlimmer ist es, wenn man Sachen bei eBay anbietet und diese in falsche Hände kommen !
Macht was aus diesem schönen Montag,
Gruß Glaxina


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BeitragVerfasst: 13.02.06, 22:25 
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Beiträge: 277
Nabend zusammen,

ich bin wahnsinnig erstaunt !!! Hier fährt ja fast jeder mit seinem privaten Krankenhaus durch die Gegend. :D

Ich habe den thread mal überflogen und kein Posting gefunden in dem ein Arzt eine Mohntasche oder ähnliches dabei hat. Klar, andere Länder andere Sitten. Aber seid ih permanent auf Weltreise ?? :D

Ich frage das weil ich/wir während meines RTW Praktikums zu einer OSH Fraktur gerufen wurden. Der Patient war Angehöriger einer Arztfamilie. KEINER vonen denen hat te irgendetwas da. Statt dessen wurde ich gefragt warum wir denn keinen Mohn auf'm Auto hätten. Ich antwortete, dass wir sowas eh nicht geben dürften. "Ja, aber da muß man doch was machen können", war die Antwort.

Mein Beitrag ist übrigens nicht als Angriff zu verstehen, noch nicht einmal als Kritik.

Ich war vor längerer Zeit im Medizinhistorischen Museum in Berlin. Dort war unter anderem ein "Besteck des Chirurgen auf Reisen" ausgestellt. Die Grundidee ist also schon etwas älter.

Ich würde mich über Statement freuen. Rein aus Interesse eines unerfahrenen aber sehr interessierten Sanis.

Ich habe keine Ahnung wie man das in den verschiedenen Regionen nennt. Hier in und um Hannover meint man mit "Mohn" Opiate.


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BeitragVerfasst: 17.02.06, 10:40 
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Registriert: 08.03.05, 07:12
Beiträge: 40
Wohnort: Seattle, USA
Samuel,

hier mein rebuttal zu deinen statements (ich lese kaum noch im medizin-forum):

a) ZVK-Set im Privatfahrzeug/Privatkoffer überzogen:

Samuel, ich hoffe nur dies bereitet dir keine schlaflosen Nächte

b) Paramedic (also ich) nicht qualifiziert ‘ nen ZVK zu legen:

Samuel, in unserem RD-Bereich werden Paramedics an der medizinischen Hochschule der University of Washington ausgebildet. ZVKs (u. einige andere invasive Massnahmen) gehören zu unserer (meiner) Regelkompetenz.
Du scheinst zwar mal “live” den US-RD erlebt zu haben, doch solltest du deine “vermutlich” schlechten Erfahrungen nicht generalisieren. Regelkompetenzen, Ausbildungsdauer, Ausbildungsinhalte u. Einsatzspektrum des Paramedics, sind in USA – meist schon von Landkreis zu Landkreis - sehr unterschiedlich.

c) Hygiene:

Samuel, wir (ich) arbeiten so steril wie nur möglich.

d) Routine:

Samuel, Übung macht den Meister. Mit dem Arrow Trauma Kit 8.5fr. kommen meine Kollegen u. ich ganz gut zurecht.

e) Grund für ZVK im Privatkoffer?

Samuel, doch nur zur show!

f) ALS Protokolle

Samuel, im Gegensatz zum Rest der USA folgen wir (KCM1) keinen Behandlungsprotokollen. Believe or not, es gibt neben uns schon noch einige US RDs, in welchen das Legen von ZVKs erlaubt ist.

Beispiele:

Thourston County MEDIC ONE (ca. 50km südlich von uns)
http://www.co.thurston.wa.us/medic1/ima ... rotoco.pdf Seite 72.

Ada County Paramedics (Idaho)
http://www.adaparamedics.org/pdf/SWO.pdf Seiten 82-85

Lee County EMS (Florida)
http://internet.lee-ems.com/intranet/pu ... elines.pdf Seiten 169 & 184 (die Kollegen dort fuhren sogar Propofol mit!

Hillsborough County Fire & Rescue
http://www.hillsboroughcounty.org/firer ... rescue.cfm

Bundesstaat Arizona: Im gesamten Staat gehören ZVKs zur Regelkompetenz der Paramedics; jedoch NUR at the discretion of the online physician. Das Gleiche gilt fur das Bundesland Oklahoma (allerdings sind die wenigsten US Kollegen in diesem Staat darin ausgebildet).

Rhode Island führt ZVKs in den ALS Protocols auf.

g) Kosten-Nutzen-Verhältnis:

Samuel, 60% der US Bevölkerung sind übergewichtig. Viele unsere Notfallpatienten sind (morbidly) obese. Als Notfallretter sollte ich in der Lage sein, mir Zugang zu den Atemwegen und dem “circulatory system” zu verschaffen. In (bestimmten) Reanimationsfällen und weiteren kritischen Akuterkrankungen, wie aber auch bei zentralisierten Polytraumata ist (bzw. war bislang) ein ZVK unumgänglich.

h) KOMPLETTES Set an Miller-Spateln?

Well Samuel, mein Arbeitgeber hatte sich von den alten Spateln (wir führen Miller and Mac’s in allen Grossen auf unseren MICUs mit) getrennt u. an interessierte Mitarbeiter verschenkt!

i) Hast du überhaupt die Erfahrung um mit Miller oder (Mac?) ein Neugeborene, eine Säugling oder ein Kleinkind zu intubieren???

Samuel, ich bin zwar nur Jahrgang ’66, doch arbeite ich als Paramedic seit knapp 15 Jahren in USA. Mittlerweile bin ich es gewöhnt, selbständig und routiniert, Akutnotfallpatienten umfangreich (ohne NA) entsprechend zu versorgen. Mein Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, solide ausgebildetes notfallmedizinisches Fachpersonal zu vermutlich lebensbedrohlichen Notfällen zu entsenden und dieses Patientengut entsprechend zu versorgen; dafür werde ich bezahlt. Dazu gehört auch, Patienten jeden Alters, sofern indiziert, zu intubieren. Im Rahmen meiner Ausbildung, Fortbildung und Einsatzerfahrung, habe ich genügend “neonates” , Kleinkinder und adolescents aufgeschnorchelt.

j) Hast du tatsächlich etCO2-Monitoring, aber keine SpO2, oder hab ich das überlesen/bzw. du nicht aufgeschrieben?
Wäre doch ziemlich unsinnig...


Samuel, anscheinend hattest du mein post nur überflogen.
Es handelt sich um ein Easy Cap® II (colormetric etCO2 detector) der Firma Nellcor Puritan Bennett.

k) Was willst du bitte mit 10mg Vecuronium? nicht-depolarisierende MRs und 10 mg von dem Gedönse, najaaaaaa....

Redaktionell bearbeitet, Verstoß gegen die Medikette

l) Wie gesagt, kein persönlicher Angriff - nur Interesse.
Vorrausblickend auf eine interessante Diskussion:
Viele Grüße an das Forum,
Samuel


Der Beitrag wurde wegen Verstößen gegen die Medikette teilweise bearbeitet. Bei Fragen dürfen Sie sich gerne per PN oder Mail an mich wenden. Erik Eichhorn

MD

P.S. IJs = interna jugularis


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BeitragVerfasst: 17.02.06, 13:34 
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Nein, sicherlich bereitet mir das keine schlaflosen Nächte, aber vielen Dank für dein Besorgnis.
Da wir ja jetzt meinen Namen alle kennen, ebenso deine herrausragenden Kompetenzen und wir uns ja nun geeignigt haben, das der ZVK im priv. Notfallkoffer nur zur Show mitgeführt wird, halte ich es für mich persönlich für sinnvoll, diese Diskussion, die ich mittlerweile für ziemlich müßig halte, zu beenden.
Hättest du wirklich dementsprechende Erfahrung in einem Paramedic-System und mit Kinderintubationen, wie du hier erzählst, wäre deine Einstellung auch anders - aber keine Panik man wird mit Zeit ruhiger.
Um dein heißgelobtes amerikanischen RD-System zu vergleichen, sehe dir doch einfach mal Statistiken über unerkannte Fehlintubationen an - ich glaube eine weitere Diskussion ist dann nicht mehr notwendig.
Da deine Aussagen für mich ziemlich realitätsfern sind, spare ich es mir, den Rest zu kommentieren.

P.S.: Man unterstreicht seine Kompetenz übrigens nicht mit hypertrophen Fachausdrücken und irgendwelchen Gerätebezeichnungen. Die Basics sollte schon sitzen, daher kannst mir ja mal erklären was Kapnometrie mit Pulsoxymetrie zu tun hat...

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BeitragVerfasst: 17.02.06, 18:37 
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Wohnort: Seattle, USA
MercutiosDoubt hat geschrieben:
Um dein heißgelobtes amerikanischen RD-System zu vergleichen, sehe dir doch einfach mal Statistiken über unerkannte Fehlintubationen an - ich glaube eine weitere Diskussion ist dann nicht mehr notwendig.
Da deine Aussagen für mich ziemlich realitätsfern sind, spare ich es mir, den Rest zu kommentieren.

P.S.: Man unterstreicht seine Kompetenz übrigens nicht mit hypertrophen Fachausdrücken und irgendwelchen Gerätebezeichnungen. Die Basics sollte schon sitzen, daher kannst mir ja mal erklären was Kapnometrie mit Pulsoxymetrie zu tun hat...


Samuel, Samuel, Samuel, generalisierst du also schon wieder? Schau mal lieber in die Fachliteratur anstatt die RETTUNGSDIENST zu lesen.

Bulger EM, Copass MK, Maier RV, Larsen J, Knowles J, Jurkovich GJ (2002)
An analysis of advanced prehospital airway management J Emerg Med Aug; 23 (2): 183-189

Abstract—Considerable controversy persists regarding
the optimal means and indications for airway management,
the utility of paralytic agents to facilitate intubation, and the
indications for advanced airway access techniques in the prehospital
setting. To describe the use of intubation and advanced
airway management in a system with extensive experience
with both the use of paralytic agents and surgical
airway techniques, a retrospective review was conducted of all
prehospital airway procedures from January 1997 through
November 1999. Data collected included demographics, airway
management techniques, use of paralytic agents, and
immediate outcome. The results showed there were 2700 patients
intubated out of 50,118 patient encounters (5.4%). The
indications for intubation included medical emergency in 82%
of patients and traumatic injury in 18%. Fifty percent of
patients were intubated with the use of succinylcholine. The
overall oral intubation success rate was 98.4%
and definitive
airway access was achieved in all but 12 patients (0.6%), with
30 patients receiving surgical airway access (1%). The successful
intubation rate for patients receiving paralytic agents
was 97.8%. Previously published rates of prehospital surgical
airway access range from 3.8 to 14.9% of patients. In this study,
only 1.1% of patients required a surgical airway. We attribute
this low rate to the use of paralytic agents. The availability of
paralytic agents also allows expansion of the indications for prehospital
airway control. © 2002 Elsevier Science Inc.

FYIi, unsere (KCM1) Erfolgrate liegt bei 99.1%

Easy Cap dient zur Verifizierung der Tubuslage. Solltest du aber doch kennen u. hat nichts mit Pulsoximetrie zu tun. Ich habe auch nie von Pulsox gesprochen.

Schönes Wochenend noch,
michael.damm@comcast.net


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BeitragVerfasst: 19.02.06, 19:33 
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Dies ist ein deutsches Forum, also könntest du dir bitte die Mühe machen und übersetzen und nicht irgendwelche fremdsprachigen Zitate hier reinknallen

Um letzten Satz ging es ja, genau dieser Meinung bin ich nämlich auch: Hier gilt wie beim funken: "denken, taste drücken und erst dann sprechen!"

Ich verallgemeinere sicherlich nichts, berufe mich nur auf gängige Statistiken, aber wie gesagt, du wirst mit dem Jahren auch noch ruhiger.

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BeitragVerfasst: 19.02.06, 21:18 
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Registriert: 15.09.04, 16:01
Beiträge: 1343
Wohnort: Hansestadt Greifswald
Liebe Leser, lieber Mercutio & Michael Damm,

ich tu's wirklich ungern, aber Eure Diskussion ist jetzt wirklich off topic und nicht mehr in dem Stil geführt, den wir uns auf Rett-Med wünschen.
Sollte untereinander noch Diskussionsbedarf bestehen, dann bitte per PN.

Ich sperre den Thread jetzt zu.

_________________
Erik Eichhorn
Rett-Med
DMF-Moderator im Forum Rettungsdienst und präklinische Notfallmedizin


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