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medizin-forum.de • Thema anzeigen - eingedrückter Kehlkopf?
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 Betreff des Beitrags: eingedrückter Kehlkopf?
BeitragVerfasst: 28.06.05, 16:38 
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Interessierter

Registriert: 06.06.05, 23:33
Beiträge: 8
Mir ist zu Ohren gekommen, dass man einen eingedrückten Kehlkopf wieder ohne chirogische Einflussnahme (durch frontale Aufrichtung und hintere Gewalteinwirkung) wieder in seine Ursprungslage zurückversetzen kann.
Stimmt das? Und wie realisiert man das am besten?


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 Betreff des Beitrags: Eingedrückter kehlkopf
BeitragVerfasst: 28.06.05, 21:22 
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DMF-Moderator

Registriert: 12.02.05, 13:28
Beiträge: 716
Hallo TheOne,

was wird hier erwartet? Eine kleine Anleitung a la "wie helfe ich mir selbst"?
Wenn das so einfach wäre, wäre das Medizinstudium überflüssig.

Gruss

Inge

_________________
Liebe Grüße

Inge Becker
DMF-Moderatorin


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 28.06.05, 22:06 
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Interessierter

Registriert: 06.06.05, 23:33
Beiträge: 8
Meine anatomischen Kenntnisse sind begrenzt. Und da ich aufgrund meiner direkten Nahkampfausbildung befürchte, meinen Gegner im Fall der Fälle lebensgefährlich zu verletzen, interessieren mich halt die entsprechenden Gegenmaßnahmen.
Wenn Du mir nicht weiterhelfen kannst/wilst oder es technisch unmöglich ist, sags doch einfach :)

ps. ich hab schon mehr als einmal gehört, dass es realisierbar ist. und nur aus Nothilfegründen ein Medizinstudium anzufangen, erachte ich als nicht so sinnvoll :)
Ich würde mich auch freuen, wenn du mir diesbezüglich eine bessere Informationsquelle nennen könntest.

liebe Grüße...


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 Betreff des Beitrags: Eingedrückter Kehlkopf
BeitragVerfasst: 29.06.05, 14:34 
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DMF-Moderator

Registriert: 12.02.05, 13:28
Beiträge: 716
Hallo TheOne,

sorry, meine Antwort scheint wohl anders rübergekommen zu sein, wie sie gemeint war. Leider kann ich Dir auch nicht weiterhelfen. Vielleicht bittest Du den Admin, ob er Deinen Thread in das Forum Rettungsdienst & präklinische Notfallmedizin verschiebt.

Trotzdem bin ich der Meinung, dass solch ein Notfall in die Hand eines Notarztes gehört.

LG

Inge

_________________
Liebe Grüße

Inge Becker
DMF-Moderatorin


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 Betreff des Beitrags: Re: Eingedrückter Kehlkopf
BeitragVerfasst: 29.06.05, 17:22 
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Interessierter

Registriert: 06.06.05, 23:33
Beiträge: 8
ingel hat geschrieben:
Hallo TheOne,

sorry, meine Antwort scheint wohl anders rübergekommen zu sein, wie sie gemeint war. Leider kann ich Dir auch nicht weiterhelfen. Vielleicht bittest Du den Admin, ob er Deinen Thread in das Forum Rettungsdienst & präklinische Notfallmedizin verschiebt.

hmkay

ingel hat geschrieben:
Trotzdem bin ich der Meinung, dass solch ein Notfall in die Hand eines Notarztes gehört.
Inge

Klar, aber bei so ner Fraktur ist die wahrscheinlichkeit sehr groß, dass der Geschädigte erstickt, bevor ein Sani eintrifft.

gruss, ...


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 30.06.05, 08:39 
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DMF-Mitglied

Registriert: 05.11.04, 12:40
Beiträge: 57
Hallo The One,

ich freue mich sehr dass mal jemand der eine Nahkampfausbildung anfängt, sich auch dafür interessiert was nachher mit dem "Besiegten" passiert.
Aber wenn man potentiell tödliche Schläge einsetzt, dann kann`s halt auch dazu kommen das mal jemand stirbt...der eine Handgriff der dann alles wieder rückgängig macht, existiert meiner Meinung nach nicht. Ein durch stumpfes Trauma verletzter Kehlkopf (oder gar "eingedrückt"...welchem Verletzungsmuster auch immer das entsprechen mag...?) wird zunächst mal die heftige Tendenz zur Schwellung aufweisen. Diese wird innerhalb recht kurzer Zeit dazu führen das der Atemweg mehr oder weniger verlegt ist. Da hilft dann kein Handgriff mehr sondern ein Tubus und den hat idR der Notartzt in der Tasche. Deshalb sollte dieser absolut vordringlich verständigt werden!
Sei vorsichtig mit Informationen der Art wie du sie hier offensichtlich wünscht...
denn bei komplexen Verletzungen gibt es keine einfachen Rezepte.
Das Beste was ich dir in dem Zusammenhang raten ist:
Erst denken dann schlagen oder noch besser: Gar nicht schlagen und weglaufen!
Ist für alle Beteiligten das Beste!
(Merkt man eigentlich noch das ich früher Zivildienst gemacht habe?)


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.07.05, 09:20 
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DMF-Mitglied
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
bei einer derart massiven Gewalteinwirkung musst du davon ausgehen das du deinem Kontrahenten ireversible Schäden zufügst. Die komplexen anatomischen Strukturen lassen sich nicht wie ein engedrückter Tupperdeckel wieder zurück drücken. Auch ein direkt anwesendes Rettungsteam hätte bei einem Tracheaabriss mit Einblutungen aus den Schilddrüsen Arterien wenig Chancen auf Erfolg.
Teil deiner Nahkämpferausbildung sollte die Beherschung deines Körpers sein und damit eingehend exakte Kontrolle über deine Schläge und Tritte. Solange du deine Schläge nicht auf den Zentimenter genau abstimmen kannst, solltest du so genannte "death strike" Punkte meiden.

my 2 cents!


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