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BeitragVerfasst: 13.06.05, 17:47 
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Registriert: 18.02.05, 18:27
Beiträge: 417
ich habe auch nicht gesagt, daß es niemals vorkommt, sondern nur daß ich es noch nicht erlebt habe, daß es mal gemacht worden wäre. ohne in frage zu stellen, daß es in der von ihnen geschilderten situation eine gute idee war, kann man glaube ich sagen, daß es keine first-line-therapieoption ist.

grüße

downcase


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BeitragVerfasst: 13.06.05, 19:16 
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Beiträge: 1031
Wohnort: bei Hannover
Letztlich hängt es immer von den konkreten Gegebenheiten ab:
- Patient stabil / instabil
- P nüchtern
- Erfahrung des Behandelnden
- Zeitbedarf / -Verfügbarkeit des Behandelnden

Ich persönlich empfinde eine Kardioversion immer ein wenig als "Hau-drauf-Methode", sicherlich gut wirksam und schnell - interessanter und differenzierter ist ein Kabel.
Und unter Durchleuchtung ein Kabel über eine Armvene legen, ist auch nicht wirklich invasiv. Zeitbedarf wenige Minuten.

Wie gesagt, persönliche Meinung/Empfinden.

Jan Kniese.


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BeitragVerfasst: 14.06.05, 19:17 
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Registriert: 18.02.05, 18:27
Beiträge: 417
im prinzip ja, aber es bedeutet, daß man einen patienten, der zumindest potentiell instabil ist, erst mal ins katheterlabor oder sonstwohin, wo man durchleuchten kann bringt (wenn man es denn wirklich unter durchleuchtung macht). dafür muss man ihn dann aber erst einmal wieder transportmonitorisieren, selbst wenn er hämodynamisch stabil ist. ein defi muss dann auf dem transportweg eigentlich auch mit. das dauert dann alles wieder seine zeit (erfahrungsgemäß oft länger als man es gerne hätte und bisweilen auch länger als man einkalkuliert hat).
und mit der frage der invasivität hatte ich u.a. auch die gefahren der methode gemeint. habe schon erlebt, wie eine schrittmachersonde bei der epu den rechten ventrikel perforiert hatte. und das war nicht in einer notsituation.
wenn einer natürlich schon auf dem kathetertisch liegt, ist das wieder was anderes, ohne frage.

grüße

downcase


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BeitragVerfasst: 14.06.05, 19:36 
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DMF-Moderator

Registriert: 05.06.05, 13:27
Beiträge: 1031
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Ich sehe, wir arbeiten unter anderen Gegebenheiten.
Bei uns wäre ein Patient mit dem Verdacht auf eine VT zunächst mal in den Schockraum auf die ITS gekommen und dort haben wir einmal einen Defi zum Kardiovertieren und direkt daneben C-Bogen, Schrittmacher etc. Insofern fällt die Entscheidung leichter.

Jan Kniese.


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