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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Zusammenarbeit zwischen Pflegeheimen und Rettungsdiensten
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 Betreff des Beitrags: Immer nur Vorwürfe
BeitragVerfasst: 19.07.05, 09:28 
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DMF-Moderator

Registriert: 29.09.04, 14:41
Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
Hallo zusammen!

Ich muß mich mal wieder zu Wort melden hier, da ich erst einen unangenehmen Zusammenstoß mit dem Notarztteam hatte!
Ich trete meinen Dienst prinzipiell 1/2 h vor Dienstbeginn an um den Vormittag sozusagen etwas zu planen z.b. welche dringenden Sachen an diesem Tage zu erledigen sind. Lt. Aussage des N-Dienstes läßt wohl der Zustand eines Bew. zu wünschen übrig. Also mein Pflichtbewußtsein rät mir auch wenn mein Dienst noch nicht begonnen hat seinen Zustand zu beurteilen. Ich finde ihn auf wie folgt, kaltschweißig, Atemnot usw., weiteres möchte ich wohl hierzu nicht erwähnen. Also ich handle sofort, Notarzt usw. Beim Eintreffen wurde ich sofort abgeurteilt, wieso ich wohl nicht gehandelt hätte usw.! Für mich eine absolute Unverfrorenheit! :twisted: Ich war absolut "sauer" und ließ dies das Rettungsteam spüren half noch mit den Bew. transportfertig zu machen! Am Ende jedoch entschuldigte sich der Notarzt bei mir! Aber ich frage mich wieso immer zuerst dieses Vorurteil? Es mag ja durchaus inkompentente Mitarbeiter zu geben, nur festzumachen im Prinzip??

Was sagen sie hier dazu??

Liebe Grüße

corectly


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 19.07.05, 13:48 
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Registriert: 06.07.05, 19:31
Beiträge: 475
Wohnort: England, Newcastle
Hallo erst mal :-)
Zu dem zuletzt von Dir angesprochenen Thema zeigt dir ja schon der Inhalt dieses Threads wie schwer sich viele RDler von ihren Vorurteilen lösen können und bei Deiner Frage nach Inhalten mit Berichten und Meinungen über schlecht ausgebildete und inkompetent handelnde PDler antworten, was ich für deplaziert halte. Dazu sollte man dann einmal fragen was die zuständigen RD Träger tun um solche Missstände abzubauen. In unserem Kreis arbeiten die Pflegeeinrichtungen eng mit uns zusammen oder haben sogar den selben Träger (DRK). Wir LRAs versorgen das dortige Pflegepersonal mit Algorithmen zur Abarbeitung von Notfällen und helfen bei der Einstufung der Notfälle. Etabliert haben sich Pflegeübergabebögen für den RD und die aufnehmende Klinik mit allen Angaben zur Pflegebedürftigkeit vor dem Notfall, Grunderkrankungen, Dauermedikation, HA, ggf. Vormund, alle Ausweise (KK-Karte, HS-Ausweis, Antikoag.-Ausweis etc). Ich verstehe RDler nicht die sich laufend über mangelnde Kopetenz von Pflegern beschweren an solchen Zuständen aber nichts ändern. Dies sind meist die selben die sich über mangelnde Kompetenz von HÄ beschweren selbst den Weg des Medizinstudiums allerdings aus irgendwelchenGründen scheuen...... Größere Probleme die wir auch nicht lösen konnten bis jetzt bestehen eher mit PDLs. Vorschriften die das PD Personal verpflichten bei jeglichen Notfällen zuerst den Vertragshausarzt zu rufen und auf keinen Fall einen RTW/NEF sind auch in Zusammenarbeit schwer auszuhebeln.
Zurück zu deinem Posting. Wesendliche schriftliche Inhalte habe ich schon genannt. Mir persönlich ist die vollständige Dokumentation des Zustandes VOR der Notfallsituation wichtiger als aktuelle Messwerte.... diese erhebe ich zu 99,9% eh erneut. Es nutzt mir wenig zu wissen das der BZ des Patienten OK sei, ich allerdings keinen verlässigen neurologischen Check durchführen kann da die Pflegekraft nicht weis ob der Patient schon einmal einen Schlaganfall hatte.
Verinnerliche alle Daten der nahen Vergangenheit des Patienten, habe die wichtigsten Informationen schriftlich zum Mitnehmen zur Hand und wir RDler futtern dir aus der Hand :-)


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 Betreff des Beitrags: Master Thesis - Patientenübergabe
BeitragVerfasst: 07.08.05, 11:40 
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Registriert: 07.08.05, 11:34
Beiträge: 1
Wohnort: wiener neudorf
Guten Tag!

Ich bin bei meinen Internet-Recherchen über dieses Forum gestossen und erlaube mir, eine Bitte zur Unterstützung bei der Erstellung meiner Master Thesis anzuhängen.

Liebe Grüße!

Siegfried

----------------

Sehr geehrtes diplomiertes Pflegepersonal!
Werte MitarbeiterInnen des Rettungsdienstes!
Liebe Kollegen und Freunde!


Im Rahmen meines Studiums an der Donau-Universität Krems (1. Universitätslehrgang "Management in Einrichtungen des Gesundheitswesens - Master of Science - Vertiefung Rettungsdienstmanagement) arbeite ich derzeit an meiner Master Thesis.

Arbeitstitel: Patientenübergabe - Schnittstelle oder Schwachstelle?

Ziel der Arbeit ist es, Erkenntnisse über die Qualität und Verbesserungsmöglichkeiten der Patientenübergabe zwischen Rettungsdienst und Krankenhaus zu gewinnen.
Inhaltlich soll es zu einer Entflechtung der emotionalen und fachlichen Teile kommen, damit diese in ihrem Umfang bewertet und dargestellt werden können.

Da es zu diesem Thema bislang fast kein Datenmaterial gibt, ist es notwendig mit Hilfe von Fragebögen und Interviews entsprechende Informationen selbst zu erheben.

Meine Bitte: Die Fragebögen sind OnLine unter http://www.weinert.at/cprdeu/86904f9676 ... index.html (man kommt aber auch leicht über http://www.weinert.at dorthin) gespeichert. Ich würde mich über Deinen persönlichen Beitrag sehr freuen.

Weiter würde ich mich freuen, wenn die Fragebögen durch Mund- bzw. Mail- Propaganda bei den Zielgruppen (RettungsdienstmitarbeiterInnen, dipl. Pflegepersonal & Patienten die vom Rettungsdienst versorgt und anschließend im Krankenhaus übergeben wurden) weiter verbreitet werden, um entsprechendes Datenmaterial sammeln zu können.

Selbstverständlich stehe ich mit der Erstellung der Master Thesis unter Zeitdruck :-) - wie sollte es auch anders sein. Bedingt durch meine Firmengründung, einigen Auftragsarbeiten und den Wahlfächern an der Uni ist mein Zeitplan etwas durcheinander gekommen. Ziel ist es jedoch nach wie vor, den Lehrgang zusammen mit den anderen Kollegen im November mit der Diplomübergabe abzuschließen.

Die Umfrage ist selbstverständlich anonym. Jede(r) TeilnehmerIn ist aber eingeladen mit mir in Kontakt zu treten (uni@weinert.at).


Vielen Dank!
Mit freundlichen & lieben Grüßen!

Siegfried (Weinert)


Mail to: uni@weinert.at
www: www.weinert.at


PS: Einen Auszug zum Thema „Patientenübergabe“ gibt es bereits unter http://www.patientenanwalt.com/fs_gedan3.html


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