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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Umgang mit Patienten - UMFRAGE
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Redet Ihr auch oft mit den Pat. in der 3. Person?
Umfrage endete am 13.05.05, 20:37
Ja 0%  0%  [ 0 ]
nein 100%  100%  [ 15 ]
Abstimmungen insgesamt : 15
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 Betreff des Beitrags: Umgang mit Patienten - UMFRAGE
BeitragVerfasst: 29.04.05, 20:37 
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Beiträge: 258
Wohnort: Thüringen - nicht näher bezeichnet
Wie handhabt ihr den Umgang mit Patienten?
Redet Ihr auch in der 3. Person mit den Menschen?
"Wir rutschen jetz mal hierrüber." - oder " Wir müssen uns mal steif machen bei rüberheben."

Woher kommt diese Unsitte? Ich erwische mich immer wieder dabei und ärgre mich.

Und
redet ihr auch oft mit älteren Pat. wie mit einem kleinen Kind?

" NA Omi, nun mach mal die Arme zusammen und dann wird das schon:"
"Frieda hab dich mal nicht so - das wird schon wieder, wenn du mitmachst."

Die Beispiele sind extrem gewählt , aber so oder ähnlich reden wir doch - oder?

Mit welchem Recht ???

Ich habe zwei Beispiele, die entscheidend für mich waren, diese Form der "Patientensprache" zu vermeiden.

1. Ich redete mit einer älteren Dame in dem Ton und bekam zur Antwort:
"HAben wir zusammen im Sandkasten gespielt, dass sie mit duzen?"#

2. Als Pat. in der HNO forderte mich eine Schwester auf:
" Nun legen wir uns mal ins Bett und dann sehen wir weiter." - Ich darauf.
"Sie legen sich aber zuerst ins Bett und dann sehen wir weiter."
Erstaunen- entsetzen- röte im Gesicht und weglaufen.

Eure Meinung interessiert mich sehr, denn diese Umgangsform ist doch im Gesundheitwesen allg. üblich - oder ?

FRage also - woher kommt diese Unsitte und warum wird sie immer wieder angewandt , besonders gern von jungen Mitarbeitern, egal ob KH od. RD???

Bin halt etwas komisch, wenn ich daran denke und würde mich als Pat. sehr auf den Arm genommen fühlen - alte Schule eben.

Bitte um rege Beteiligung nicht nur RD´ler sondern besonders der Akademiker !!!

asbmichel

_________________
Ich sah meinen Beruf als Berufung an und war stolz darauf, solange ich ihn ausüben konnte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Umgang mit Patienten - UMFRAGE
BeitragVerfasst: 29.04.05, 21:59 
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Beiträge: 864
asbmichel hat geschrieben:
Wie handhabt ihr den Umgang mit Patienten?
Redet Ihr auch in der 3. Person mit den Menschen?
"Wir rutschen jetz mal hierrüber." - oder " Wir müssen uns mal steif machen bei rüberheben."(...)

Hallo asbmichel,

ist das die dritte Person?...:wink:
asbmichel hat geschrieben:
(...)Die Beispiele sind extrem gewählt , aber so oder ähnlich reden wir doch - oder?(...)

Nein; so reden wir nicht; es kommt leider vor, ist aber eine seltene Ausnahme geworden. Bereiche, in denen überwiegend in dieser Form mit den Patienten geredet würde, müssten sich fragen, welche Kultur hier gelebt wird.
Egal ob gegenüber Patient, Klient, Gast, Kunde: diese Form der Anrede und insbesondere die o.g. Form der Anweisung ist ungepflegt und billig.

Herzliche Grüße; hier kompromisslos:

_________________
Joachim Wagener


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BeitragVerfasst: 30.04.05, 14:21 
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Registriert: 10.02.05, 19:59
Beiträge: 22
Hallo!

Also ich kann für mich sagen das ich ALLE Patieten mit dem nötigen Respekt behandle und auch dementsprechend mit ihnen rede.
Dazu gehört auch das man die Patienten grundsätzlich siezt, abgesehen von Patienten die (für mich jedenfalls) noch in meine altersgruppe oder darunter gehören.

Das mancher trotzdem in diesen oder jenen verbalen ausrutscher gleitet ist jedoch meist gar nicht abwertend gemeint, sonder vielleicht der Versuch beim Patienten ein gewisses Vertrauen aufzubauen, was (gerade bei älteren Patienten und eben bei Kindern) oft schwer scheint.

Gruß Johannes


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BeitragVerfasst: 01.05.05, 08:45 
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Beiträge: 42
Hallo,

auch ich sehe diese Art der Anrede / die Art mit dem Pat zu sprechen ( ...'wir' ... ) als ein Unding und eines ist mir sicherlich noch nie passiert - einen älteren Menschen zu duzen. Wem so was bei sich auffällt sollte schleunigst daran arbeiten.
Die einzigen Pat., die ich - nach Rücksprache mit diesen - duze, sind junge Leute meines Alters, die gelegentlich im AWR / auf der ITS liegen.

In meinem Augen ist dieser Fred überflüssig, denn warum soll hier einer zugeben, dass er/sie sich nicht verbal korrekt den Pat. gegenüber verhält ? Wem's auffällt, einfach ändern...

MfG

Sven


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BeitragVerfasst: 01.05.05, 20:33 
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Beiträge: 258
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Danke für den Versuch der "Wir" Erklärung - daran habe ich echt nicht gedacht.
Ich möchte aber eins klar darstellen, damit kein falscher Eindruck entsteht.
"Geduzt" werden von mir nur
- Kinder
-Pat. , die ich persönlich sehr gut kenne und
- Pat., die es ausdrücklich wünschen oder es mir gestattet haben ( Dialysepat. , die wir oft fahren z.B. )
ansonsten ist die "Sie"- Form das Maß aller Dinge bei mir.
Ausnahme sind PAt. in besonderen Situationen ( Suizidversuch, Depressionen...) da
sage ich manchmal bewußt den Vornamen aber "Sie" und der von mir provozierte Effekt tritt dann meistens ein und diese PAt. "öffnen sich".
Zu dem "Wir" lasse ich mich immer wieder hinreißen, gebe ich offen zu und oute mich, aber man hat es so oft im kH gehört, dass man eben dazu neigt und ehrlich glaube ich, dass so mancher RD´ler diese Wortwahl auch gebraucht, aber es nicht gern zugibt, weil es ihm peinlich ist. ODER?
Aber gerade diese "Wir" Redensart geht mir persönlich gegen den Strich.

Ach ja - noch etwas - ältere Pat. spreche man BITTE immer sehr korrekt an und nicht mit " Meine Gute" oder "Na OMILEIN" - diese Menschen sind oft sehr sensibel und sehr konventionell erzogen und fühlen sich persönlich angegriffen oder beleidigt, wenn sie nicht gerade senil sind.

So und jetzt seid ihr wieder dran.
und danke für die Beiträge bisher, die zwar nicht so zahlreich waren, wie ich angenommen hatte, aber dafür inhaltlich sehr wertvoll.


asbmichel

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BeitragVerfasst: 02.05.05, 14:11 
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Beiträge: 58
Wohnort: Hessen
erstmal hallo an alle

also ich als Krankenpflegeschüler bekomme von der schule, sowie von den praxisanleitern eins auf den deckel wenn ich mit so einem verhalten anfangen würde.
dashalb rede ich nicht in der 3. person oder duze die pat. einfach, sicherlich duze ich auch pat. aber dann nur auf ausdrücklichen wunsch.

Lisa


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BeitragVerfasst: 10.05.05, 11:48 
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Beiträge: 194
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Hallo,

ich habe das "Wir" in meiner Krankenpflegezeit auch noch viel gehört. Vorallem von älteren Kollegen und Kolleginnen. Ich denke man muss da ein bisschen differenzieren. Wenn eine Pflegekraft (analog RD'ler) sagt "Wir gehen jetzt ins Bad" dann ist das nur korrekt so in der 1. Person plural (!!!) zu sprechen. Da beide ins Bad gehen. Sagt die Pflegekraft dann aber "Jetzt waschen wir uns mal" ist das nichtmehr korrekt! Gleiches gilt natürlich auch für den Rettungsdienst.

Ich bin persönlich prviat und beruflich ein großer Freund des "Du". Daher frage ich jüngere Pat (<30 J) ob das für sie in Ordnung ist. Wenn ja, stelle ich mich auch mit dem Vornamen vor (Gleiches Recht für Alle!)

Mir ist persönlich aufgefallen dass das "Wir" häufig von Personen (RD'ler und Pflegekräfte) benutzt wird die sich fachlich unsicher sind. (AsbMichel bitte nicht als Kritik auffassen, dazu kenne ich dich nicht gut genug!) Ich habe dabei das Gefühl das sie evtl. fehlende fachliche Kompetenz durch (künstlich erzeugte) menschliche Nähe ausgleichen wollen. Aber das ist nur eine Vermutung.

Also m.E. hat das "Wir" im Rettungsdienst nur dann was verlohren wenn es grammatikalisch dort auch hingehört. Ansonsten sollten wir beim DU/SIE bleiben!

Gruß


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BeitragVerfasst: 10.05.05, 12:08 
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Beiträge: 1079
Wohnort: Hannover
asbmichel hat geschrieben:
Ach ja - noch etwas - ältere Pat. spreche man BITTE immer sehr korrekt an und nicht mit " Meine Gute" oder "Na OMILEIN"
asbmichel


Auf unserer Pflegestation gibt es sowas nicht, dort werden die Klienten mit Hr. und Fr. sowieso angesprochen, egal ob dieser nun dement, stumm, bettlägerig ist oder 100 Jahre zählt. Ich finde sowas entwürdigend und herabsetzend!

Liebe Grüße

corectly


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BeitragVerfasst: 18.05.05, 09:19 
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Andreas14 hat geschrieben:
Dieses WIR, das Sie angesprochen haben hat einen ganz einfachen Hintergrund; Dieser kommt aus der Psychologie.
Indem Sie 'Sie' zu ihrem Patienten sagen, stellen Sie sich ihm gegenüber; ICH - SIE
Indem Sie 'Wir' sagen, stellen Sie ein gewisses 'Wir' da. D.h., Sie stellen sich mit Ihrem Patient gleich. WIR
Somit stärken Sie den Patient psychologisch, weil Sie ihm u.a. auf diese Weise zeigen, dass sie sich nicht von ihm distanzieren, sondern näher verbunden sind. Denken Sie doch selbst mal darüber nach. Ein 'Wir' wirkt viel vertrauter und enger als ein Sie, das vielleicht schon zu viel Distanz zeigt. Dem Patient soll ja nahe gelegt werden : Ich/Wir bin/sind 'bei dir'. <- bitte nicht als christl. Floskel betrachten.
Dies soll aber nicht für den RD dienen, weil in diesem Falle ist es dem Patienten egal - haupsache ihm wird geholfen. Die Wir Form ist also mehr für die Pflege (Altenheime, Behindertenwohnstätten ...) gebräuchlich.
Hoffe ein bisschen weitergeholfen zu haben. :D


Also dem muss ich widersprechen.Ich bin RettAss und Krankenpfleger und finde dieses "Wir" im Umgang mit Patienten einfach unangebracht. Falls ich mal Patient bin,möchte ich auch nicht, dass man mit mir in der "wir-Sprache" redet,weil es irgendwie respektlos klingt.
Ich spreche alle Patienten(ausser Kinder) mit Herr oder Frau an.
Andererseits ist es unter den Patienten weit verbreitet zu sagen "Sebastian können Sie mal ....." anstatt "Herr Schenk können Sie mal...." was mich manchmal echt nervt.
Leider ist dieses "Wir" speziell aus den Köpfen älterer Kollegen im KH schwer wegzubekommen.

mfg

Sebastian Schenk


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BeitragVerfasst: 18.05.05, 18:24 
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hallo HERR SCHENK,
Du schreibst, lieder ist die Wir-Sprache aus den Köpfen der älteren Kollegen im KH nicht raus zu bekommen.
Dem kann ich nur zustimmen.
Leider nehmen aber auch jüngere Kollegen diese Sprache von den älteren an, was dazu führt, dass diese Unart weiter verbreitet wird und eben auch so mancher RD´ler sich dieser Sprache- oft sogar unbewußt- bedient, eben weil es doch noch auf manchen Stationen ( z.B. Psychiatrie ) gang und gäbe ist.

Ich versuche es jetzt schon seit einiger Zeit, diese Unsitte in den eigenen Reihen zu bekämpfen und habe, besonders bei den Praktikanten für RS/RA aber auch bei den Schwestern des Klinikums, die ihr jährliches Praktikum auf dem RTW absolvieren ( 1 Woche/Jahr) Erfolge erzielt, aber eben nur bei denen, die mit mir auf dem "Bock" sitzen.

Mit freundlichen Grüßen
und Danke für Eure Beiträge

asb-michel

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BeitragVerfasst: 31.05.05, 10:48 
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noch neu hier

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Beiträge: 3
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Ich finde, dass man als Arzt oder Pfelgeperson ziemlich schnell merkt wie man mit einem Patienten reden kann. Warum sollte es also nicht schon ein wenig lockerer einhergehen? Ich meine damit natürlich immer noch keine Respektlosigkeiten, dass ist klar.

Ich finde die meisten Ärzte zu steif und distanziert und denke dass das oft als Überheblichkeit und "genervt sein" rüberkommt.

Ich finde, dass wichtigste ist, wie der Arzt mir hilft und ob er etwas weiss, und nicht, ob er mich mit "du" oder "sie" anspricht.

Meist sind leute, die total auf anstandsregeln anfahren, in Wahrheit die schlimmsten :twisted:


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BeitragVerfasst: 04.01.06, 23:14 
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Beiträge: 123
Ich find es kommt auch immer drauf an.
Klar Respect muss sein, aber viele Pat. sagen dann auch sagen sie ruhig Du oder ich dbin doch noch gar nicht so alt, dass Sie mich "Sie"tzen müssen.
Ich mach das immer vom Alter abhängig und wie die PAt. dann reagieren und was Sie sagen!


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BeitragVerfasst: 05.01.06, 09:49 
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Wohnort: Land Brandenburg
Andreas14 hat geschrieben:
Dieses WIR, das Sie angesprochen haben hat einen ganz einfachen Hintergrund; Dieser kommt aus der Psychologie.
Indem Sie 'Sie' zu ihrem Patienten sagen, stellen Sie sich ihm gegenüber; ICH - SIE
Indem Sie 'Wir' sagen, stellen Sie ein gewisses 'Wir' da. D.h., Sie stellen sich mit Ihrem Patient gleich. WIR
Somit stärken Sie den Patient psychologisch, weil Sie ihm u.a. auf diese Weise zeigen, dass sie sich nicht von ihm distanzieren, sondern näher verbunden sind. Denken Sie doch selbst mal darüber nach. Ein 'Wir' wirkt viel vertrauter und enger als ein Sie, das vielleicht schon zu viel Distanz zeigt. Dem Patient soll ja nahe gelegt werden : Ich/Wir bin/sind 'bei dir'. <- bitte nicht als christl. Floskel betrachten.
Dies soll aber nicht für den RD dienen, weil in diesem Falle ist es dem Patienten egal - haupsache ihm wird geholfen. Die Wir Form ist also mehr für die Pflege (Altenheime, Behindertenwohnstätten ...) gebräuchlich.
Hoffe ein bisschen weitergeholfen zu haben. :D


Hallo zusammen, vielleicht ist es im Pflegeheimen günstig (?? ), aber im RD ist dieses WIR meiner Meinung nach völlig daneben. Genau wie das DU, OMA u. OPA und das Duzen aller Ausländer. Ich bin über 15 Jahre im RD tätig und versuche auch unsere jungen Kollegen darauf aufmerksam zu machen. (Bin kein Ausbilder oder LRA ). Natürlich weiß ich auch, dass andere Kollegen das garnicht mal mit Absicht machen. Das ist so eingeschliffen - und wie überall gibt es auch bei uns die Grobmotoriker :-))
Wer Interesse hat sollte sich einmal mit der VERBALISIERUNG auseinandersetzten, ein hilfreiches Mittel für die Kommunikation.
... klaro, wenn mir Jugendliche sagen, ich kann sie Duzen- kein Problem. Aber ich denke,
jeder hat seinen Blich auf seinen Patienten, und irgendwie merkt man es auch, wie sich die Kommunikation gestalten wird. Aber Respekt vor dem Patienten sollte schon in unserem Beruf unsere soziale Kompetens auszeichnen Vielen Dank ASB Michel, wieder ein interessanntes Thema !
Kollegiale Grüße Glaxina


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BeitragVerfasst: 05.01.06, 18:01 
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Beiträge: 111
Hallo absmichel,
ich komme aus der Zahnmed. und spreche meine Patienten auch nie in dieser Form an.
Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass Menschen in extremen Situationen sehr gern "vertraut "angesprochen werden möchten und das dies ihnen auch gut tut. Außerdem gebe ich Andreas völlig recht, dass WIR bedeutet: "ich und du, wir sind auf einer Ebene"
Also verbieg dich nicht und bleib wie du bist!!!


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BeitragVerfasst: 05.01.06, 18:53 
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Registriert: 31.10.05, 13:54
Beiträge: 169
Wohnort: Land Brandenburg
zmv antje hat geschrieben:
Hallo absmichel,
ich komme aus der Zahnmed. und spreche meine Patienten auch nie in dieser Form an.
Ich kann mir allerdings sehr gut vorstellen, dass Menschen in extremen Situationen sehr gern "vertraut "angesprochen werden möchten und das dies ihnen auch gut tut. Außerdem gebe ich Andreas völlig recht, dass WIR bedeutet: "ich und du, wir sind auf einer Ebene"
Also verbieg dich nicht und bleib wie du bist!!!


Hallo zmv Antje,

ich möchte wirklich nochmal darauf hinweisen, dass im RD Patient und Helfer objektiv gesehen nicht auf einer Ebene sind ! Gerade das sollte bei der Kommunikation mit den Patienten beachtet werden. Dies zu vernachlässigen bringt manchmal Unsicherheiten oder Probleme in der Kommunikation.
Ich kann mir vorstellen, das sich auch Patienten in eurer Praxis in - für sie- extremen Situationen - befinden. Du sprichtst sie nicht in "DIESER " Form an, wie du geschrieben hast. Und genau das zeichnet deine Kompetenz für diesen Job aus. Eigentlich machst du alles Richtig und viele Kollegen im RD auch- natürlich unbewußt :-)) Und so soll es auch sein- denke ich.
Kollegiale Grüße auch an alle im Bereich Zahnmedizin :-))
Glaxina


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